Als Dilogie, auch Zweiteiler, wird ein Werk bezeichnet, welches inhaltlich zusammengehört und aus zwei Teilen besteht. Bei einer solchen Dilogie kann es sich um ein literarisches, filmisches, aber auch musikalisches Werk handeln. Allerdings wird der Begriff zumeist im Zusammenhang mit literarischen Erzeugnissen (bspw. Romane) sowie in Bezug auf Filme gebraucht. Oftmals funktionieren die einzelnen Werke des Zweiteilers selbständig, was bedeutet, dass die Handlung des einzelnen Werkes häufig in sich abgeschlossen ist (siehe auch: Mehrteiler).

Der Begriff Dilogie leitet sich vom Altgriechischen Nomen dilogía ab. Dieses setzt sich aus dem Präfix di für zwei oder doppelt und dem Substantiv lógos für Wort zusammen. Wortwörtlich handelt es sich bei der Dilogie also um ein Doppel- oder auch Zweiwort und demnach im übertragenen Sinn um einen Inhalt, der aus zwei Teilen besteht. Umgangssprachlich wird das Ganze also meist als Zweiteiler bezeichnet.Die Bezeichnung verschiedener Mehrteiler

Dilogie-Beispiele

  • Kill Bill von Quentin Tarantino (Film)
    • Kill Bill – Volume 1 (2003)
    • Kill Bill – Volume 2 (2004)
  • French Connection (Film)
    • The French Connection (1971)
    • French Connection II (1975)
  • Zoolander von Ben Stiller (Film)
    • Zoolander (2001)
    • Zoolander 2 (2016?)
  • Zwei Romane von Anna Seghers (Literatur)
    • Die Entscheidung (1959)
    • Das Vertrauen (1969)
  • Zwei E-Mail-Romane von Daniel Glattauer
    • Gut gegen Nordwind (2006)
    • Alle sieben Wellen (2009)
  • Der Turm, Romanverfilmung nach Uwe Tellkamp
    • Der Turm – Teil 1 (2012)
    • Der Turm – Teil 2
  • Crank von Mark Neveldine und Brian Taylor (Film)
    • Crank (2006)
    • Crank 2: High Voltage (2009)