UX
Form & Grammatik
- Stichwort
- UX
- Worttrennung
- UX
- Langform
- User Experience
- Kürzelart
- Kurzwort aus Anfangs- und Binnenbuchstaben
- Schreibung
- UX ohne Abkürzungspunkte
- Artikel
- die
- Geschlecht
- Femininum
- Genitiv
- der UX
Feminin: die UX, der UX.
Die dargestellten Formen betreffen das Nutzungserlebnis beziehungsweise UX als Fachgebiet im Singular.
Gebrauch: Feminin: die UX, der UX. Die dargestellten Formen betreffen das Nutzungserlebnis beziehungsweise UX als Fachgebiet im Singular.
Definition · kurz erklärt
UX steht für User Experience, auf Deutsch Nutzungserlebnis oder Nutzererfahrung. Gemeint ist, wie Menschen die Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung erleben. UX bezeichnet auch das Fachgebiet, das solche Erfahrungen untersucht und gestaltet.
Bedeutung
1 Das gesamte Nutzungserlebnis
Zur UX gehören Wahrnehmungen und Empfindungen bei der Nutzung eines Angebots. Verständliche Bedienung spielt dabei eine Rolle, aber auch Erwartungen, Vertrauen und das Erreichen des eigenen Ziels. UX ist daher nicht bloß ein anderes Wort für schönes Aussehen.
„Die Buchungsseite sieht übersichtlich aus, doch die UX leidet unter unklaren Rückmeldungen.“
Das Beispiel trennt den ersten visuellen Eindruck vom erlebten Ablauf. Die Bewertung kann für verschiedene Menschen und Aufgaben unterschiedlich ausfallen.
2 Ein Fachgebiet der Gestaltung
UX bezeichnet außerdem die professionelle Beschäftigung mit dem Nutzungserlebnis. Dazu gehören das Verstehen von Bedürfnissen, das Gestalten von Abläufen und das Prüfen von Lösungen mit Blick auf ihre Nutzung.
„Sie arbeitet im Bereich UX und untersucht den Ablauf einer Anmeldung.“
Hier ist ein Arbeitsgebiet gemeint. Der Satz behauptet nicht, dass UX allein aus dem Zeichnen von Bildschirmseiten besteht.
UX, UI und Usability unterscheiden
UI bezeichnet die Benutzerschnittstelle, etwa die Oberfläche einer Anwendung. UX betrifft das Erlebnis, das beim Umgang mit einem Angebot entsteht. Eine klar gestaltete Oberfläche kann dazu beitragen; sie deckt jedoch nicht alle Erfahrungen mit einem Dienst ab.
Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit. Sie fragt besonders danach, wie gut Menschen ihre Ziele bei der Benutzung erreichen können. UX umfasst darüber hinaus weitere Wahrnehmungen und Empfindungen. Die Begriffe sind eng verbunden, aber nicht in jedem Satz austauschbar.
Nutzungserlebnis ist eine verständliche deutsche Entsprechung. Nutzererfahrung kann ebenfalls passen, darf aber nicht als bloße Berufserfahrung einer Person missverstanden werden: Langjährige Computererfahrung und die UX eines bestimmten Angebots sind verschiedene Aussagen.
Beispiele und Verwendung
„Das Team untersucht die UX des neuen Suchformulars.“ Untersucht wird das Erlebnis bei einer konkreten Nutzung. Die Formulierung sagt noch nicht, mit welcher Methode das geschieht.
„Die Verbesserung der UX beginnt bei den Aufgaben der Nutzenden.“ Der Genitiv gehört zur weiblichen Kurzform. Das Beispiel richtet den Blick auf den Zweck einer Nutzung.
„Die beiden Oberflächen sehen gleich aus, führen aber zu unterschiedlichen Nutzungserlebnissen.“ Eine ähnliche Gestaltung allein garantiert kein gleiches Erlebnis; der Ablauf und der verfügbare Funktionsumfang können abweichen.
Grammatik und Beugung
UX wird in den hier beschriebenen Verwendungen weiblich gebraucht. Im Singular bleibt die Buchstabenfolge in allen vier Fällen gleich; der Artikel zeigt den Fall an. Die Tabelle stellt diese Singularverwendung dar.
Das Kürzel besteht aus U für user und X aus experience. Beide Buchstaben werden groß und ohne Punkte geschrieben. Die kurze Folge bleibt ungeteilt. In UX-Design, UX-Forschung oder UX-Test verbindet ein Bindestrich das Kürzel mit dem weiteren Wort. Dessen Formen richten sich nach dem letzten Bestandteil.
| Fall | Singular |
|---|---|
| Nominativ | die UX |
| Genitiv | der UX |
| Dativ | der UX |
| Akkusativ | die UX |
