Textcoach: Texte prüfen & verbessern

Besser schreiben. Selbst entscheiden.

Dein Text.
Deine Stimme.

Prüfe deinen Ausdruck, überarbeite eine E-Mail oder schärfe einen Analyseabsatz. Du bekommst Hinweise zum Nachdenken und passende Erklärungen – Schritt für Schritt zu einem Text, den du selbst vertreten kannst.

Deinen Text prüfen und verbessern

Wähle deinen Schwerpunkt und füge einen kurzen Text ein. Der Textcheck ohne KI findet ausgewählte sprachliche Auffälligkeiten mit festen Prüfregeln. Er ist keine vollständige Rechtschreibprüfung und erkennt nicht, wer einen Text geschrieben hat.

Der Textcheck wird vorbereitet. Falls er nicht erscheint, lade die Seite erneut oder nutze die Schreibanleitungen unten.

Text kostenlos prüfen: So nutzt du den Textcoach

Du möchtest einen Text verbessern, ohne ihn von KI umschreiben zu lassen? Der Wortwuchs Textcoach gibt dir erklärte Hinweise zu ausgewählten sprachlichen Mustern. Du kannst deinen Entwurf kostenlos und ohne Anmeldung prüfen. Das Werkzeug arbeitet mit festen Regeln im Browser. Es verwendet keine KI und erstellt keinen neuen Text für dich.

  1. Schwerpunkt wählen: „Klarer schreiben“ für einen allgemeinen Entwurf, „E-Mail überarbeiten“ für eine Nachricht oder „Analyse vertiefen“ für die sprachliche Überarbeitung einer Analyse.
  2. Text einfügen: Prüfe bis zu 1.000 Wörter und 12.000 Zeichen gleichzeitig. Bei einem längeren Aufsatz wählst du einen zusammenhängenden Abschnitt; einzelne Sätze ohne ihren Zusammenhang sind oft schwerer zu beurteilen.
  3. Hinweise verstehen: Lies die markierte Stelle und die dazugehörige Erklärung. Der Check zeigt höchstens fünf Hinweise pro Durchgang. Eine Markierung bedeutet, dass sich ein genauer Blick lohnen kann.
  4. Selbst überarbeiten: Über „Textstelle bearbeiten“ gelangst du zur betreffenden Stelle im Eingabefeld. Ändere sie, wenn der Vorschlag zu deiner Aussage passt, und prüfe deinen Text anschließend erneut.

Du kannst Hinweise als geprüft markieren oder für deine eigenen Notizen kopieren. Speichere deinen fertigen Entwurf selbst: Der Textcheck führt kein Dokumentenarchiv und legt keine dauerhafte Kopie deiner Eingabe an. Du brauchst zuerst eine Idee für die Bedienung? Mit „Beispiel ausprobieren“ lädst du einen erfundenen Übungstext.

Was kann der Textcheck erkennen?

Prüfhinweise und ihre Grenzen
Der Check achtet auf …Du prüfst anschließend …
Einige unmittelbar doppelte WörterIst das Wort versehentlich doppelt, oder braucht der Satz beide Wörter? „Die Kinder, die die Bücher tragen“ ist beispielsweise kein Wiederholungsfehler.
Gehäufte WortwiederholungenStört die Wiederholung, oder hält sie einen Begriff bewusst eindeutig?
Lange SätzeBleiben die Bezüge verständlich? Mehr als 30 Wörter sind hier ein Prüfanlass, kein Fehlerbeweis.
Ausgewählte vage WendungenWas meinst du mit „sehr gut“ oder „viele Dinge“ konkret? Der Check erfasst feste Muster, nicht jede ungenaue Aussage.
Einzelne E-Mail- und AnalysefloskelnKannst du dein Anliegen direkter oder eine Wirkung genauer beschreiben?

Gut zu wissen: Der Textcoach ist keine vollständige Rechtschreib- oder Grammatikprüfung. Er überprüft weder Tatsachen noch Quellen, vergleicht deinen Text nicht mit fremden Veröffentlichungen und bestimmt nicht, ob KI daran beteiligt war. Auch ein Ergebnis ohne Hinweise ersetzt das eigene Gegenlesen nicht.

Was macht einen guten Text aus?

Ein guter Text hilft seinem Leser: Er beantwortet eine Frage, erklärt einen Zusammenhang oder macht ein Anliegen verständlich. Dafür müssen Inhalt, Aufbau und Ausdruck zusammenpassen. Ein fehlerfrei geschriebener Absatz kann trotzdem an der Aufgabe vorbeigehen. Und ein kurzer Satz ist nicht automatisch klarer als ein langer.

Beginne deshalb mit drei Fragen: Für wen schreibe ich? Was soll mein Gegenüber danach wissen? Welcher nächste Schritt soll möglich werden? Eine persönliche E-Mail darf anders klingen als eine Textanalyse. In der E-Mail möchtest du vielleicht einen Termin vereinbaren; in der Analyse musst du eine Deutung am Text begründen.

Der Textcoach hilft dir beim Blick auf einzelne Formulierungen. Den roten Faden prüfst du selbst: Schreibe neben jeden Absatz in wenigen Worten, welche Aufgabe er erfüllt. Kannst du das bei einem Absatz nicht sagen, fehlt ihm möglicherweise ein klarer Gedanke. Wiederholen zwei Absätze dasselbe, kannst du sie verbinden oder ihren unterschiedlichen Zweck deutlicher machen.

Texte ohne KI schreiben: vom Gedanken zum eigenen Absatz

Du brauchst keinen automatisch erzeugten Entwurf, um ins Schreiben zu kommen. Beginne mit dem, was du bereits weißt, und kennzeichne offene Fragen. Diese fünf Schritte helfen dir, einen eigenen Text aufzubauen:

  1. Auftrag klären: Formuliere dein Ziel in einem Satz: „Ich möchte erklären, warum …“ oder „Ich möchte um … bitten.“ Beachte bei einer Schulaufgabe, ob du beschreiben, analysieren, vergleichen oder begründet urteilen sollst.
  2. Material sammeln: Notiere Beobachtungen, Argumente und tatsächlich gelesene Belege. Halte schon in den Stichpunkten auseinander, was im Ausgangstext steht und was du daraus schließt.
  3. Gedanken ordnen: Gib jedem Absatz eine Aufgabe. Bei einer Erörterung müssen beispielsweise Behauptung, Begründung und Beispiel zueinander passen.
  4. Rohfassung schreiben: Formuliere in deinen eigenen Worten. Markiere ungelöste Stellen mit einer Arbeitsnotiz wie „Hier fehlt ein Beispiel“, statt bei jeder Schwierigkeit von vorn zu beginnen.
  5. In Durchgängen überarbeiten: Prüfe zuerst den Inhalt und die Reihenfolge, dann Wortwahl und Satzbau, zuletzt Rechtschreibung und Zeichensetzung. Lies schwierige Stellen laut.

Dein Schreibzettel: Meine Aufgabe lautet … Meine Kernaussage ist … Dafür spricht … Eine andere Sichtweise wäre … Noch prüfen muss ich …

Fülle diese Sätze mit eigenen Gedanken. Aus „Noch prüfen muss ich …“ wird eine konkrete Arbeitsliste, statt dass eine Lücke unbemerkt im fertigen Text bleibt.

Beispiel: eine ungenaue Bewertung präzisieren

Eigenes, erfundenes Übungsbeispiel

Situation: Du bewertest ein Arbeitsblatt. Es unterscheidet Haupt- und Nebensätze und erklärt die Kommasetzung an drei Beispielen.

Noch allgemein: „Die Erklärung ist sehr gut. Sie erklärt viele Dinge.“

Genauer: „Die Erklärung unterscheidet Haupt- und Nebensätze und zeigt an drei Beispielen, wo das Komma steht.“

Die zweite Fassung ersetzt ein allgemeines Lob durch nachvollziehbare Einzelheiten. Der Leser kann erkennen, was an der Erklärung hilfreich ist. Solche Angaben darfst du nur ergänzen, wenn sie tatsächlich zutreffen. Das Werkzeug kann dich nach diesen Einzelheiten fragen; es kennt das Arbeitsblatt nicht.

Wiederholungen und lange Sätze bewusst prüfen

Ein anderes Wort ist nicht immer ein besseres Wort. Wenn du in einem Absatz eine Metapher untersuchst, darfst du den Fachbegriff wiederholen. Ein Wechsel zwischen „Metapher“, „Symbol“ und „Vergleich“ würde den Inhalt verändern. Fehlt dir ein genauer Ausdruck, hilft die Adjektivliste mit Bedeutungen und Verwendung: zurückhaltend, schüchtern und besonnen sind beispielsweise nicht beliebig austauschbar.

Eigenes, erfundenes Beispiel zum Satzbau

Schwerer zu überblicken: „Der Bericht, den unsere Gruppe nach dem Besuch im Museum verfasst hat, soll, bevor wir ihn am Freitag der Klasse vorstellen, noch um eine Erklärung zu den beiden untersuchten Bildern ergänzt werden.“

In zwei Schritten: „Unsere Gruppe hat nach dem Museumsbesuch einen Bericht verfasst. Bevor wir ihn am Freitag der Klasse vorstellen, ergänzen wir eine Erklärung zu den beiden untersuchten Bildern.“

Die Überarbeitung trennt den Rückblick auf die Arbeit vom nächsten Schritt. Zugleich macht „wir ergänzen“ deutlich, wer handelt. Beide Fassungen sind möglich; die zweite lässt sich in dieser Situation leichter überblicken. Bei Übergängen helfen passende Bindewörter: weil begründet, obwohl nennt einen entgegenstehenden Umstand. Die Liste der Konjunktionen erklärt diese Verbindungen mit Beispielen.

Aufsätze und Analysen überarbeiten: zeigen statt nur behaupten

In einer Analyse genügt es nicht, eine Figur zu benennen oder eine Wirkung zu behaupten. Zeige, welche Beobachtung deine Deutung trägt. Formulierungen wie „Das macht den Text spannend“ können ein erster Gedanke sein. Im fertigen Absatz sollte deutlich werden, wodurch die Spannung entsteht und was noch offenbleibt.

Eigenes, erfundenes Übungsbeispiel

Ausgangstext: „Mara legte das Foto in die Schublade. Als Schritte auf dem Flur zu hören waren, schob Mara die Schublade hastig zu.“

Noch zu pauschal: „Mara ist geheimnisvoll. Das macht den Text spannend.“

Genauer: „Mara schließt die Schublade hastig, sobald sie Schritte hört. Das legt nahe, dass sie das Foto vor der ankommenden Person verbergen möchte. Warum sie es versteckt, bleibt offen. Diese offene Frage kann die Erwartung wecken, später mehr über das Foto zu erfahren.“

Warum die zweite Analyse mehr erklärt
SchrittWas der Absatz leistet
BeobachtungEr nennt die Handlung und den Zeitpunkt: Mara schließt beim Geräusch der Schritte hastig die Schublade.
DeutungEr beschreibt eine mögliche Absicht und kennzeichnet sie mit „legt nahe“ als Schlussfolgerung.
WirkungEr verbindet die mögliche Spannung mit einer konkreten offenen Frage.
GrenzeEr behauptet weder einen Diebstahl noch ein bekanntes Motiv für das Verstecken.

Eine einzelne Handlung reicht außerdem nicht aus, um einen ganzen Menschen als unehrlich oder verschlossen zu beschreiben. Für eine Charakterisierung untersuchst du weitere Handlungen, Äußerungen und Beziehungen. Ähnlich gehst du bei Stilmitteln und ihrer Wirkung vor: Du benennst das Mittel, zeigst seine konkrete Verwendung und begründest deine Deutung im Zusammenhang.

E-Mails ohne KI schreiben: persönlich, klar und freundlich

Eine gute E-Mail macht es dem Empfänger leicht zu verstehen, warum du schreibst und welche Antwort du brauchst. „Natürlich“ heißt dabei nicht automatisch locker. Eine Nachricht an die Lehrerin oder einen möglichen Arbeitgeber darf förmlicher sein als eine Nachricht an einen Freund.

Für viele Alltagsmails genügt dieser Aufbau: Betreff, passende Anrede, Anliegen, konkreter nächster Schritt und Gruß. Nenne notwendige Einzelheiten. Eine lange Einleitung oder eine ausführliche Rechtfertigung ist nicht bei jeder Bitte erforderlich.

Eigene, erfundene E-Mail zur Terminverschiebung

Umständlicher Einstieg: „Hiermit möchte ich höflichst anfragen, ob es gegebenenfalls möglich wäre, eine alternative Terminvereinbarung in Betracht zu ziehen.“

Betreff: Gesprächstermin am Donnerstag verschieben

Guten Tag Frau Sommer,

ich kann am Donnerstag nicht zum Gespräch kommen. Wäre Freitag ab 14 Uhr für Sie möglich?

Vielen Dank und freundliche Grüße
Lena

Der Betreff erleichtert die Zuordnung. Der erste Satz nennt das Anliegen, der zweite macht einen Vorschlag, auf den Frau Sommer antworten kann. Die Bitte bleibt höflich, obwohl Lena auf „höflichst“ und „gegebenenfalls“ verzichtet. Bei mehreren bestehenden Terminen sollte sie zusätzlich das genaue Datum nennen.

Den Ton passend wählen

Passender Ton in unterschiedlichen Situationen – eigene Beispiele
SituationMögliche FormulierungWarum sie passt
Nachricht an einen Freund„Schickst du mir bitte noch das Foto vom Ausflug?“Die Bitte ist direkt; der gemeinsame Zusammenhang ist bekannt.
Anfrage an eine Lehrkraft„Könnten Sie mir bitte sagen, bis wann wir den überarbeiteten Aufsatz abgeben sollen?“Die Frage nennt die konkrete Arbeit und die fehlende Information.
Sachliche Rückmeldung im Team„Im Entwurf fehlt noch die Übersicht zu den Terminen. Kannst du sie bis Mittwoch ergänzen?“Die Nachricht benennt die fehlende Aufgabe statt eine Person pauschal zu kritisieren.

Eine E-Mail schreiben, ohne dass sie nach KI klingt?

Mit dieser Frage ist oft gemeint: „Meine Nachricht soll nach mir klingen und nicht wie eine austauschbare Vorlage.“ Dafür helfen zutreffende Einzelheiten, ein klarer Zweck und Wörter, die du selbst verwenden würdest. Lies die Nachricht laut: Würdest du dein Anliegen im Gespräch ähnlich erklären?

Ob eine Formulierung umständlich oder glatt klingt, beweist keine KI-Nutzung. Wenn du einen KI-Entwurf überarbeitest, kontrolliere besonders Namen, Termine und Zusagen. Ergänze keine erfundenen Erlebnisse, um persönlicher zu wirken. Beachte vereinbarte Regeln zur Offenlegung. Natürliches Schreiben lässt sich üben; unsichtbare KI-Nutzung lässt sich damit nicht garantieren.

KI sicher nutzen: fünf Fragen vor der Arbeit mit einem KI-Dienst

Der Wortwuchs Textcheck selbst verwendet keine KI. Falls du zusätzlich einen KI-Dienst nutzt, helfen dir diese Fragen bei einer bewussten Entscheidung:

  1. Ist die Hilfe erlaubt? Kläre bei Schulaufgaben, welche Hilfsmittel zugelassen sind und wie du ihre Nutzung angeben sollst. Eine allgemeine Empfehlung ersetzt die Vorgaben deiner Aufgabe nicht.
  2. Welche Daten gebe ich weiter? Prüfe die Angaben des Dienstes zur Verarbeitung deiner Eingaben. Entferne private Namen, Adressen und vertrauliche Informationen. Auch mehrere scheinbar harmlose Einzelheiten können zusammen eine Person erkennbar machen.
  3. Was weiß ich selbst? Notiere deine Kernaussage und offene Fragen vor der Anfrage. So kannst du beurteilen, ob eine Antwort an deiner Aufgabe vorbeigeht.
  4. Stimmt das Ergebnis? Gleiche Tatsachen mit verlässlichen Informationen ab. Prüfe Zitate und Fundstellen am Original. Eine überzeugende Formulierung ist noch kein Nachweis.
  5. Kann ich den Text erklären? Übernimm nur Gedanken und Änderungen, die du verstanden hast. Du solltest begründen können, warum eine Aussage oder Formulierung in deinen Text gehört.

Merksatz: Eine KI-Antwort kann ein Arbeitsvorschlag sein. Die Verantwortung für deinen fertigen Text bleibt bei dir.

KI-Texte prüfen: Inhalt, Sprache und Belege auseinanderhalten

Auch bei einem KI-generierten Text lautet die wichtigste Frage: Ist diese Aussage richtig, verständlich und für meine Aufgabe geeignet? Gehe Absatz für Absatz vor. Der Textcoach kann ausgewählte sprachliche Muster markieren; die folgenden inhaltlichen Fragen beantwortest du durch eigenes Nachlesen.

Drei Ebenen der Textprüfung
PrüfebeneDeine FrageNächster Schritt
InhaltBeantwortet der Absatz wirklich die Aufgabe?Die Kernaussage benennen; Abschweifungen kürzen und fehlende Begründungen ergänzen.
NachweiseExistiert die genannte Quelle und stützt sie die Behauptung?Die betreffende Stelle im Original lesen. Eine bloß ähnlich klingende Aussage reicht nicht als Beleg.
SpracheSind Bezüge, Wortwahl und Übergänge verständlich?Unklare Stellen präzisieren und prüfen, ob die Überarbeitung die Aussage erhält.

Achte beim Umschreiben besonders auf kleine Wörter mit großer Wirkung. Aus „kann helfen“ wird durch „hilft immer“ eine viel stärkere Behauptung. Aus „einige Figuren“ darf nicht beiläufig „alle Figuren“ werden. Eine flüssigere Formulierung ist nur dann eine Verbesserung, wenn sie inhaltlich stimmt.

KI in der Schule: Unterstützung und eigene Leistung

Ob und wie du KI für Hausaufgaben, Referate oder andere Leistungen verwenden darfst, hängt von den geltenden Vorgaben ab. Kläre vorab, was erlaubt und wie die Nutzung zu dokumentieren ist. Auch ein Werkzeug ohne KI ist nicht automatisch in jeder Prüfung zugelassen.

Für das eigene Üben kannst du dir zu einem Absatz diese Fragen stellen: Welche Aussage will ich begründen? Welcher Beleg trägt sie? Wo erkläre ich den Zusammenhang noch nicht? Wenn KI-Hilfe ausdrücklich erlaubt ist, lässt sich daraus auch eine gezielte Rückfrage bilden:

Eigene Beispielanfrage für erlaubte KI-Unterstützung

„Zeige mir zwei Stellen, an denen meine Begründung unklar ist. Stelle mir dazu Rückfragen, ohne den Absatz für mich neu zu schreiben.“

Danach formulierst du deine Antwort selbst. Prüfe auch die Rückmeldung: Ein Vorschlag kann deinen Ausgangstext missverstehen oder eine Behauptung verlangen, die deine Belege nicht hergeben. Begründe für dich, welche Anregung du übernimmst und welche du verwirfst.

Bewahre Notizen und Entwürfe auf. Eine eigene Arbeitsnotiz könnte lauten: „Ich habe Rückmeldungen zur Gliederung eingeholt. Den Vorschlag zur Reihenfolge habe ich übernommen, das zusätzliche Argument verworfen, weil mir dafür ein Beleg fehlt.“ Diese erfundene Notiz zeigt einen Arbeitsprozess; sie ersetzt keine vorgegebene schulische Dokumentation.

KI-Detektor, KI-Prüfer oder Textcheck: Was ist der Unterschied?

Hinter „Text prüfen“ können unterschiedliche Erwartungen stecken. Ein Sprachhinweis beantwortet eine andere Frage als ein Vergleich mit veröffentlichten Texten oder eine Schätzung zur Entstehung eines Textes.

Welche Frage die verschiedenen Prüfungen beantworten sollen
Art der PrüfungFragestellungBeim Wortwuchs Textcoach
Sprachlicher TextcheckWelche Formulierungen sollte ich genauer ansehen?Hinweise zu ausgewählten Mustern und Erklärungen zum Selbstüberarbeiten.
KI-DetektorKönnte ein Text maschinell erzeugt worden sein?Keine Herkunftserkennung und kein KI-Prozentwert.
Plagiatsprüfung beziehungsweise TextähnlichkeitsprüfungWelche Stellen ähneln Texten in den verfügbaren Vergleichsbeständen?Kein Abgleich mit fremden Veröffentlichungen.
Fakten- und QuellenprüfungStimmen Behauptungen und Nachweise?Prüffragen im Ratgeber; keine automatische Verifizierung.

KI-Detektoren können sich irren: Selbst geschriebene Texte können auffällig erscheinen, während KI-Texte unerkannt bleiben. Ein solches Ergebnis allein belegt keine Täuschung. Ebenso beweisen Floskeln, gleichförmige Satzanfänge oder ein glatter Stil nicht, wer einen Text geschrieben hat.

Der Textcoach konzentriert sich deshalb auf die überprüfbare Arbeit an einer konkreten Formulierung: Was möchtest du sagen, und wie kannst du es verständlicher ausdrücken?

Checkliste: Ist dein Text bereit?

  • Aufgabe: Beantwortet mein Text die gestellte Frage?
  • Aufbau: Hat jeder Absatz eine erkennbare Aufgabe?
  • Begründung: Verbinde ich Behauptungen mit passenden Erklärungen oder Belegen?
  • Wortwahl: Drücke ich genau das aus, was ich meine?
  • Zusammenhang: Ist klar, worauf Wörter wie „sie“, „dies“ oder „dadurch“ verweisen?
  • Richtigkeit: Habe ich Namen, Zahlen, Zitate und sprachliche Einzelheiten geprüft?
  • Ton: Passt die Formulierung zu meinem Gegenüber und zur Textsorte?
  • Abschluss: Ist deutlich, was der Leser nun wissen oder tun soll?

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Häufige Fragen zum Textcheck und zum Schreiben ohne KI

Ist der Textcheck kostenlos und ohne Anmeldung?

Ja. Du kannst ihn kostenlos und ohne Benutzerkonto nutzen. Pro Durchgang sind bis zu 1.000 Wörter und 12.000 Zeichen möglich. Für längere Texte prüfst du zusammenhängende Abschnitte nacheinander.

Verwendet der Wortwuchs Textcoach künstliche Intelligenz?

Nein. Der Check arbeitet mit festen sprachlichen Regeln in deinem Browser. Er sendet deine Eingabe nicht zur Auswertung an einen KI-Dienst. Der Ratgeber behandelt KI als Thema; das Werkzeug benötigt dafür keine KI-Verbindung.

Warum werden höchstens fünf Hinweise angezeigt?

Der Textcheck begrenzt die Auswahl, damit du dich auf wenige Stellen konzentrieren kannst. Bearbeite passende Hinweise und prüfe den Text erneut. Fünf Hinweise bedeuten nicht, dass es genau fünf Schwierigkeiten im Text gibt.

Ist mein Text fehlerfrei, wenn keine Hinweise erscheinen?

Nein. Der Check sucht nach ausgewählten Mustern. Er erfasst nicht alle sprachlichen Probleme und bewertet nicht den vollständigen Inhalt. Lies deinen Text auch ohne Treffer sorgfältig gegen.

Kann ich Rechtschreibung und Grammatik vollständig korrigieren lassen?

Das leistet dieser Textcoach nicht. Er ergänzt deine Überarbeitung mit ausgewählten Stilanregungen. Vollständige Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik musst du gesondert prüfen. Auch bei einer automatischen Korrektur solltest du Änderungen im Zusammenhang lesen.

Kann der Textcoach einen Aufsatz oder eine E-Mail für mich schreiben?

Nein. Du bringst deinen eigenen Entwurf mit und überarbeitest ihn selbst. Die Beispiele und Anleitungen helfen dir beim Aufbau. Das Werkzeug erzeugt keine fertige Nachricht und schreibt deinen Text nicht automatisch um.

Kann ich auch einen KI-Text prüfen?

Ja, du kannst denselben sprachlichen Check auf einen KI-Entwurf anwenden. Die Hinweise sagen jedoch nichts darüber aus, ob KI eingesetzt wurde. Inhalt und Quellen musst du zusätzlich selbst kontrollieren.

Was mache ich, wenn mein eigener Text als KI erkannt wird?

Sprich über die konkrete Begründung und die Grenzen des verwendeten Detektors. Deine Notizen, Entwürfe und die Erklärung deiner Arbeitsschritte können helfen, den Entstehungsprozess nachzuvollziehen. Ein Detektorwert allein beweist nicht, wie dein Text entstanden ist.

Ist eine KI-Antwort eine verlässliche Quelle?

Eine Antwort kann nützliche Hinweise enthalten, aber auch falsche Angaben. Lies die zugänglichen Originalquellen und prüfe, ob sie die Behauptung wirklich stützen. Bei einer Textanalyse bleibt der untersuchte Text die Grundlage deiner Belege.

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Der Textcoach legt keine dauerhafte Textkopie an. Übertrage deinen Entwurf deshalb vor dem Schließen in dein eigenes Dokument. „Hinweise kopieren“ kopiert die Rückmeldungen und ersetzt nicht das Sichern deines überarbeiteten Textes.