mixolydisch

Mixolydisch bezeichnet in der heute üblichen modalen Musiklehre einen Modus mit großer Terz und kleiner Septime über dem Grundton.

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Was bedeutet mixolydisch?

Die Tonfolge G–A–H–C–D–E–F–G zeigt G-Mixolydisch. Gegenüber G-Dur ist die siebte Stufe F statt Fis. Wichtig bleibt der Grundton G: Dieselben Töne können mit einem anderen tonalen Zentrum anders eingeordnet werden.

Der Name hat eine längere Musikgeschichte. Antike griechische Verwendungen und das spätere System der Kirchentöne sind nicht ohne Weiteres identisch. Für ein heutiges Tonleiterbeispiel sollte der verwendete Zusammenhang genannt werden.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Übung verwendet die mixolydische Tonleiter auf G.“ G ist das tonale Zentrum der beschriebenen Skala.
  • „Das F anstelle des Fis prägt hier den mixolydischen Klang.“ Die kleine Septime unterscheidet G-Mixolydisch von G-Dur.
  • „Die Melodie wird im gegebenen harmonischen Zusammenhang mixolydisch gedeutet.“ Tonvorrat und Zentrum werden gemeinsam betrachtet.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Dur hat in der üblichen Durtonleiter eine große Septime, der mixolydische Modus eine kleine. Modal ist der weiter gefasste Bezug auf Modi; mixolydisch benennt einen bestimmten Modus.

Schreibweise und Grammatik

Mixolydisch wird mit x und y geschrieben. Als Adjektiv klein: mixolydische Skala. Als Name des Modus groß: Mixolydisch, G-Mixolydisch.

Steigerung

Als Bezeichnung eines Modus gewöhnlich nicht gesteigert. Sein Einfluss auf eine Passage kann stärker oder schwächer ausgeprägt sein.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmixolydischermixolydischemixolydischesmixolydische
Genitivmixolydischenmixolydischermixolydischenmixolydischer
Dativmixolydischemmixolydischermixolydischemmixolydischen
Akkusativmixolydischenmixolydischemixolydischesmixolydische
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmixolydischemixolydischemixolydischemixolydischen
Genitivmixolydischenmixolydischenmixolydischenmixolydischen
Dativmixolydischenmixolydischenmixolydischenmixolydischen
Akkusativmixolydischenmixolydischemixolydischemixolydischen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmixolydischermixolydischemixolydischesmixolydischen
Genitivmixolydischenmixolydischenmixolydischenmixolydischen
Dativmixolydischenmixolydischenmixolydischenmixolydischen
Akkusativmixolydischenmixolydischemixolydischesmixolydischen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: Eine erfundene Musikaufgabe vergleicht zwei Tonleitern auf G.

Beide Tonleitern beginnen auf G und enthalten die große Terz H. In G-Dur steht Fis, in G-Mixolydisch dagegen F. Die Aufgabe verändert damit gezielt die siebte Stufe; sie prüft einen Tonleiterunterschied und noch nicht den gesamten Ausdruck eines Musikstücks.

Der Vergleich benennt den entscheidenden Ton und vermeidet eine pauschale Behauptung über die Stimmung jeder mixolydischen Melodie.

Welcher Ton unterscheidet G-Mixolydisch von G-Dur?

In G-Mixolydisch steht F statt Fis; die siebte Stufe ist erniedrigt.

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