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rußfarben

Form & Grammatik

Adjektiv
Stichwort
rußfarben
Worttrennung
ruß·far·ben

Von rußig zu unterscheiden: Eine rußfarbene Oberfläche muss nicht durch Ruß verschmutzt sein.

Farbbezeichnung; die Tabellen zeigen die Grundstufe. Einen Helligkeitsunterschied kann dunkler oder heller beschreiben.

Formen und Verwendung im Detail

Definition · kurz erklärt

Rußfarben beschreibt einen schwarzen oder dunklen, glanzlosen Eindruck, der an Ruß erinnert. Das Wort beschreibt das Aussehen und behauptet nicht, dass auf dem Gegenstand tatsächlich Ruß liegt.

Bedeutungen

Dunkel und matt wie Ruß aussehend

Rußfarben vergleicht das Aussehen mit dem schwarzen, matten Eindruck von Ruß. Neben dem dunklen Farbton gehört die fehlende Glanzwirkung zur Beschreibung. Gemeint sein können etwa ein Material, eine Beschichtung oder eine Darstellung. Über eine tatsächliche Rußablagerung sagt dieser Vergleich nichts Sicheres.

Die Zeichnerin wählt für das Dach einen rußfarbenen Ton.

Der Ton soll an Ruß erinnern. Das Dach der Zeichnung muss deshalb weder verschmutzt sein noch eine bestimmte Brennstoffgeschichte haben.

Synonyme: andere Wörter für rußfarben

Farbe und Ablagerung trennen

dunkel · schwarz · rußähnlich dunkel

Schwarz benennt die Farbe allgemeiner. Rußfarben ruft zusätzlich den Vergleich mit Ruß auf. Dunkel ist weiter gefasst und kann viele unterschiedliche Farbtöne betreffen.

„Der Karton ist rußfarben“ beschreibt sein Aussehen; „Der Karton ist dunkel“ lässt den besonderen Farbvergleich weg.

Wenn wirklich Ruß vorhanden ist

rußig · mit Ruß bedeckt

Rußig nennt Ruß als Ablagerung oder Verfärbungsursache. Das ist eine zusätzliche Sachbehauptung und kein beliebiger Ersatz für eine bloße Farbangabe.

„Die rußfarbene Handschuhoberfläche ist sauber“ ist möglich; „Die Oberfläche ist mit Ruß bedeckt“ behauptet eine Ablagerung.

Beispiele und Verwendung

Einen Vergleich sichtbar machen

Die Stoffprobe ist rußfarben, doch die Finger bleiben beim Berühren sauber.

Die Beobachtung widerspricht der Farbangabe nicht. Ein bestimmter Farbeindruck setzt keine abfärbende Schicht voraus.

Farbe und Licht unterscheiden

Im hellen Tageslicht erscheint die Fläche rußfarben; im Schatten ist ihr genauer Ton kaum zu erkennen.

Die erste Angabe beschreibt den Farbton, die zweite die Sichtbedingungen. Schlechte Beleuchtung allein macht einen Gegenstand nicht rußfarben.

Grammatik und Beugung

Vor einem Nomen wird das Adjektiv gebeugt: ein rußfarbener Stoff, mit rußfarbenem Papier. In Der Stoff ist rußfarben bleibt die Grundform erhalten. Das -en gehört bereits zur Grundform; in rußfarbenen kommt die Beugungsendung zusätzlich hinzu. Die Tabellen zeigen starke, schwache und gemischte Formen der Grundstufe.

rußfarben: Starke Deklination
FallMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativrußfarbenerrußfarbenerußfarbenesrußfarbene
Genitivrußfarbenenrußfarbenerrußfarbenenrußfarbener
Dativrußfarbenemrußfarbenerrußfarbenemrußfarbenen
Akkusativrußfarbenenrußfarbenerußfarbenesrußfarbene
rußfarben: Schwache Deklination
FallMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativder rußfarbenedie rußfarbenedas rußfarbenedie rußfarbenen
Genitivdes rußfarbenender rußfarbenendes rußfarbenender rußfarbenen
Dativdem rußfarbenender rußfarbenendem rußfarbenenden rußfarbenen
Akkusativden rußfarbenendie rußfarbenedas rußfarbenedie rußfarbenen
rußfarben: Gemischte Deklination
FallMaskulinumFemininumNeutrumPlural
Nominativein rußfarbenereine rußfarbeneein rußfarbenes(keine) rußfarbenen
Genitiveines rußfarbeneneiner rußfarbeneneines rußfarbenen(keiner) rußfarbenen
Dativeinem rußfarbeneneiner rußfarbeneneinem rußfarbenen(keinen) rußfarbenen
Akkusativeinen rußfarbeneneine rußfarbeneein rußfarbenes(keine) rußfarbenen