verwertbar

Verwertbar bedeutet so beschaffen, dass daraus ein brauchbarer Nutzen, eine Information oder ein verwendbares Material gewonnen werden kann.

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Was bedeutet verwertbar?

Verwertbar können Reste, Daten, Beobachtungen oder Erkenntnisse sein. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sie sich für einen bestimmten Zweck auswerten oder nutzen lassen. Eine beschädigte Notiz kann etwa noch eine wichtige lesbare Angabe enthalten.

Das Wort enthält keine unbegrenzte Zusage. Informationen sind nur im Hinblick auf eine Frage verwertbar, Materialien nur für passende Verfahren und Zwecke. Die genaue Art der möglichen Nutzung sollte deshalb genannt werden.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Von der verwischten Notiz bleiben zwei Angaben für die Übersicht verwertbar.“ Ein beschädigtes Ganzes kann noch brauchbare Teile enthalten.
  • „Die Gruppe sammelt verwertbare Stoffreste für die Gestaltung des Modells.“ Material wird einem konkret bezeichneten Zweck zugeordnet.
  • „Die Beobachtung ist interessant, für die vorliegende Frage aber kaum verwertbar.“ Interesse und unmittelbarer Nutzen werden auseinandergehalten.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Verwendbar bezeichnet allgemeine Gebrauchseignung. Verwertbar hebt häufig hervor, dass etwas ausgewertet, weiterverarbeitet oder für einen Ertrag genutzt werden kann.

Unvollständig bedeutet, dass etwas zum erwarteten Ganzen fehlt. Auch solches Material kann für eine begrenzte Frage verwertbar sein.

Schreibweise und Grammatik

Die Schreibung lautet verwertbar mit t, entsprechend Wert und verwerten. Formen sind eine verwertbare Information und mit verwertbaren Resten.

Steigerung

Die Formen verwertbarer und am verwertbarsten sind möglich. In sachlichen Texten erläutern besser verwertbar und ein benannter Zweck den Vergleich meist genauer.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativverwertbarerverwertbareverwertbaresverwertbare
Genitivverwertbarenverwertbarerverwertbarenverwertbarer
Dativverwertbaremverwertbarerverwertbaremverwertbaren
Akkusativverwertbarenverwertbareverwertbaresverwertbare
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativverwertbareverwertbareverwertbareverwertbaren
Genitivverwertbarenverwertbarenverwertbarenverwertbaren
Dativverwertbarenverwertbarenverwertbarenverwertbaren
Akkusativverwertbarenverwertbareverwertbareverwertbaren
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativverwertbarerverwertbareverwertbaresverwertbaren
Genitivverwertbarenverwertbarenverwertbarenverwertbaren
Dativverwertbarenverwertbarenverwertbarenverwertbaren
Akkusativverwertbarenverwertbareverwertbaresverwertbaren

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Textarbeit fehlt ein Teil eines Interviews. Die erhaltenen Antworten sagen nichts über die Entstehungszeit, beschreiben aber genau die Reihenfolge einzelner Arbeitsschritte.

Für die Frage nach dem Arbeitsablauf ist das Fragment verwertbar. Für eine Aussage über das Entstehungsdatum liefert es dagegen keine ausreichende Grundlage.

Die Erklärung zeigt den begrenzten Nutzen desselben Materials und vermeidet, fehlende Angaben durch Vermutungen zu ersetzen.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.