danke

Danke drückt Dankbarkeit aus. Im Satz steht das Höflichkeitswort normalerweise klein: „Ich wollte dir danke sagen.“ Auch „Danke sagen“ ist zulässig. Am Satzanfang schreibt man es groß: Danke für alles! Das Nomen heißt dagegen „der Dank“.

Was bedeutet danke?

Mit danke erkennt man eine Hilfe, ein Geschenk, eine freundliche Handlung oder eine entgegengebrachte Aufmerksamkeit an. Das Wort ist eine kurze Dankesformel. Wofür jemand dankt, kann ausdrücklich ergänzt werden: für deine Zeit, für die schnelle Antwort oder für die Unterstützung.

„Danke für alles“ bezieht sich auf mehrere Dinge oder auf eine umfassende Unterstützung. Die Formel wirkt oft persönlich, kann aber auch unbestimmt bleiben. Wenn die andere Person erfahren soll, was dir besonders geholfen hat, ist eine konkrete Ergänzung aussagekräftiger.

In „Nein, danke“ begleitet danke die höfliche Ablehnung eines Angebots. Die Person bedankt sich für das Angebot und nimmt es trotzdem nicht an. „Danke, aber …“ kann ebenfalls einen Gegensatz einleiten. Je nach Ton kann danke zudem ironisch gebraucht werden; die Wortform allein beweist deshalb keine freundliche Absicht.

Danke sagen, Dank und Dankeschön

Die Wendungen danke sagen und Danke sagen sind beide erlaubt. In der ausgeschriebenen Verbform „Ich danke dir“ steht danke dagegen als Form des Verbs danken klein. Das Nomen Dank schreibt man groß: „Vielen Dank für deine Hilfe.“

Bei Dankeschön ist der Satzbau entscheidend. Ein Dankeschön ist ein Nomen und wird zusammengeschrieben. Die Formel danke schön besteht aus zwei Wörtern. Auch in danke schön sagen beziehungsweise Danke schön sagen sind die zugelassenen Varianten zu beachten.

„Danke für alles“ steht am Anfang einer Nachricht mit großem D. Alles bleibt als Pronomen klein. Die Großschreibung am Satzanfang sagt für sich genommen noch nicht, ob ein Wort als Nomen verwendet wird.

Synonyme für danke: passend zum Zusammenhang

Danke ist eine kurze Dankesformel. Die Alternativen verändern vor allem die Stärke, Förmlichkeit und persönliche Nähe. Eine gute Ersetzung benennt außerdem, wofür gedankt wird, statt lediglich mehrere allgemeine Verstärkungen aneinanderzureihen.

Welches Wort passt zu welcher Aussage?
AlternativePassend beiUnterschied
vielen Dankfreundlichem ausdrücklichem DankWirkt etwas ausführlicher, ohne sehr persönlich zu werden.
herzlichen Dankwarmer persönlicher AnerkennungBetont die Zugewandtheit.
ich danke dirvollständigem persönlichen SatzNennt die angesprochene Person ausdrücklich.
besten Dankknapper schriftlicher RückmeldungPasst oft zu einer sachlichen Nachricht.

Eigene Sprachbeispiele: Die Erläuterungen zeigen, was sich beim Ersetzen verändert.

Erstes Satzpaar

Ausgangssatz: „Danke für den hilfreichen Hinweis.“

Alternative: „Vielen Dank für den hilfreichen Hinweis.“

Der Anlass bleibt gleich, der Dank wird etwas nachdrücklicher. Eine zusätzliche Erklärung, was der Hinweis erleichtert hat, würde ihn persönlicher machen als weitere Steigerungen.

Zweites Satzpaar

Ausgangssatz: „Danke für deine Geduld bei den Rückfragen.“

Alternative: „Ich danke dir für deine Geduld bei den Rückfragen.“

Die vollständige Verbform benennt das Gegenüber im Dativ. Sie klingt bewusster ausgesprochen, ohne dass sich die anerkannte Hilfe verändert.

Hier passt der Austausch nicht: Ja ist kein Ersatz für danke. In „Nein, danke“ begleitet das Dankeswort sogar eine Ablehnung. Ein isoliertes „Vielen Dank“ kann zwar die Annahme eines Angebots nahelegen, macht aber nicht in jedem Zusammenhang eine eindeutige Zusage.

Beim Wechsel zum Nomen wird die Schreibung angepasst: „vielen Dank“ mit großem D, beim Verb „ich danke dir“ mit kleinem d. Nach danken steht der Dativ, der Anlass folgt mit für und Akkusativ. Ein konkreter Satz wie „Deine Erklärung hat mir den Einstieg erleichtert“ ergänzt einen Dank besonders anschaulich, ersetzt aber nicht immer dessen ausdrückliche Form.

Danken mit Dativ, für mit Akkusativ

Beim Verb danken steht die angesprochene Person im Dativ: ich danke dir, wir danken Ihnen, sie dankt ihrem Nachbarn. Der Anlass kann mit für und Akkusativ folgen: „Wir danken Ihnen für den Hinweis.“ Auch die kurze Formel kann so ergänzt werden: „Danke dir für den Hinweis.“

FunktionBeispiel
Verb, 1. Person SingularIch danke dir.
Verb, 3. Person SingularSie dankt ihrem Team.
Kurze DankesformelDanke für die Rückmeldung!
NomenMein Dank gilt den Helfenden.

Eine selbstständige Dankesformel kann durch Komma an einen folgenden Satz angeschlossen werden: „Danke, das hilft mir weiter.“ In „Ich danke dir für deine Hilfe“ steht dagegen kein Komma zwischen Person und Anlass.

Drei eigene Beispiele mit Erklärung

„Danke für alles, besonders für deine Geduld bei meinen Rückfragen.“
Die Ergänzung macht den allgemeinen Dank persönlich und nachvollziehbar.

„Ich danke Ihnen für die ausführliche Antwort.“
Ihnen steht als höfliche Anrede groß und im Dativ. Die Präposition für leitet den Anlass im Akkusativ ein.

„Nein, danke, ich brauche keine weitere Kopie.“
Die Person lehnt ein Angebot höflich ab. Das Dankeswort bedeutet hier keine Zustimmung.

Dank ohne Floskeln schreiben

Ein guter Dank muss nicht überschwänglich sein. „Dein Hinweis hat mir die Suche erleichtert“ beschreibt die Wirkung einer Hilfe. Das wirkt häufig glaubwürdiger als mehrere allgemeine Verstärkungen hintereinander. Für die passende Reaktion auf einen Dank findest du weitere Beispiele unter bitte.

← Stichwörter mit D