Codewort
Form & Grammatik
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- Geschlecht
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- Genitiv
- des Codewortes / des Codeworts
- Plural
- die Codewörter
Auch Kodewort ist eine mögliche Schreibweise. Die Mehrzahl lautet Codewörter beziehungsweise Kodewörter.
Die zusätzliche Dativform auf -e ist heute seltener; sie begegnet besonders in festen Wendungen und je nach Textstil.
Ein Codewort ist ein vereinbartes Wort, das für eine bestimmte Information, ein Signal oder ein Erkennungszeichen steht. Seine besondere Bedeutung ergibt sich aus der Absprache. Wer nur die gewöhnliche Wortbedeutung kennt, versteht die beabsichtigte Mitteilung deshalb möglicherweise nicht. Auch die Schreibweise Kodewort ist möglich.
Wie funktioniert ein Codewort?
Eine Gruppe kann beispielsweise vereinbaren, dass das Wort „Laterne“ das Ende eines Spiels ankündigt. Dann bezeichnet es in dieser Situation keine Lichtquelle, sondern löst eine bestimmte Reaktion aus. Das Wort selbst ist gewöhnlich; seine zusätzliche Funktion entsteht durch die Vereinbarung.
Ein Codewort kann außerdem der Wiedererkennung dienen oder einen Sachverhalt verdeckt benennen. Nicht jedes Codewort ist jedoch ein Passwort für einen technischen Zugang. Die Wörter überschneiden sich nur dort, wo die vereinbarte Bezeichnung tatsächlich zur Prüfung einer Berechtigung verwendet wird.
Ob die Absprache geheim ist, ist eine weitere Frage. Ein nur in einer Gruppe verstandenes Signal kann vertraulich sein. Es kann aber ebenso offen erklärt werden, beispielsweise bei einem Spiel.
Codewort, Kennwort und Signalwort
| Ausdruck | Passende Funktion | Abgrenzung |
|---|---|---|
| Signalwort | eine vereinbarte Reaktion auslösen | muss nicht geheim sein |
| Kennwort | Wiedererkennung oder Zuordnung ermöglichen | kann auch als Passwort verwendet werden; Zusammenhang beachten |
| Passwort | Zugang oder Berechtigung prüfen | ist nicht die allgemeine Bezeichnung für jedes vereinbarte Signal |
| Deckwort | einen Gegenstand oder Sachverhalt verdeckt benennen | betont das Verbergen der eigentlichen Bezeichnung |
Beispielpaar 1: Ein Spielsignal
A: „Beim Codewort ‚Laterne‘ beenden alle die Suchrunde.“
B: „Beim vereinbarten Signalwort ‚Laterne‘ beenden alle die Suchrunde.“
B erklärt in diesen eigenen Beispielen präzise die Funktion. Ein Zugang wird nicht geprüft. Deshalb wäre Passwort hier irreführend, obwohl das Wort ebenfalls auf einer Absprache beruht.
Beispielpaar 2: Verdeckte Bezeichnung
A: „In der Geschichte verwenden die Figuren ‚Garten‘ als Codewort für den Treffpunkt.“
B: „In der Geschichte verwenden die Figuren ‚Garten‘ als geheime Bezeichnung für den Treffpunkt.“
B erklärt die besondere Bedeutung, sofern die Absprache in der erfundenen Geschichte tatsächlich geheim ist. Es bleibt offen, ob der Treffpunkt ein wirklicher Garten ist. Gerade diese Trennung zwischen gewöhnlicher Bedeutung und vereinbarter Funktion macht das Codewort aus.
Codewort in der Informatik
In der technischen Beschäftigung mit Codes muss ein Codewort kein Wort der Alltagssprache sein. Es kann eine Zeichenfolge wie „11“ sein, die innerhalb eines bestimmten Verfahrens eine Information darstellt. Diese Fachbedeutung sollte nicht mit einem heimlich vereinbarten Gesprächssignal verwechselt werden. Entscheidend ist hier die Zuordnung innerhalb einer Codierung.
Schreibweise und Beugung
Deklination von Codewort
Auch Kodewort ist eine mögliche Schreibweise. Die Mehrzahl lautet Codewörter beziehungsweise Kodewörter. Die zusätzliche Dativform auf -e ist heute seltener; sie begegnet besonders in festen Wendungen und je nach Textstil.
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Codewort | die Codewörter |
| Genitiv | des Codewortes / des Codeworts | der Codewörter |
| Dativ | dem Codewort / dem Codeworte | den Codewörtern |
| Akkusativ | das Codewort | die Codewörter |
Die Bestandteile werden zusammengeschrieben. In der Mehrzahl erhält Wort den Umlaut: Codewörter. Das Dativplural-n kommt hinzu: „mit mehreren Codewörtern“.
Für genaue Texte: Erkläre, wozu das Codewort dient. Die bloße Bezeichnung lässt offen, ob etwas signalisiert, verborgen oder überprüft wird.
