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Xerokopie

Form & Grammatik

Substantiv
Stichwort
Xerokopie
Worttrennung
Xe·ro·ko·pie
Artikel
die
Geschlecht
Femininum
Genitiv
der Xerokopie
Plural
die Xerokopien

Fachbezeichnung aus dem Druck- und Kopierwesen. Nicht jede beliebige digitale Kopie ist damit gemeint.

Formen und Verwendung im Detail

Definition · kurz erklärt

Eine Xerokopie ist eine mit dem xerografischen Verfahren hergestellte Kopie, meist eine Papierkopie einer Vorlage. Das Wort bezeichnet das Ergebnis eines bestimmten Vervielfältigungsverfahrens. Im Alltag ist Fotokopie häufig die verständlichere Bezeichnung.

Bedeutungen

Eine xerografisch erzeugte Kopie

Beim xerografischen Kopieren wird ein Bild der Vorlage mithilfe elektrischer Ladung und trockenem Toner auf Papier übertragen und befestigt. Die so entstandene Vervielfältigung kann Xerokopie heißen. Für die Worterklärung genügt die Unterscheidung zwischen Vorlage und erzeugtem Exemplar.

Für die Besprechung liegen drei Xerokopien des Plans auf dem Tisch.

Gemeint sind vervielfältigte Exemplare. Der Satz sagt nicht, dass drei neue Originalpläne angefertigt wurden oder dass die Kopien in allen materiellen Eigenschaften dem Original entsprechen.

Synonyme: andere Wörter für Xerokopie

Xerokopie, Fotokopie oder Kopie?

Kopie ist der weitere Begriff. Er kann auch eine digitale Datei oder eine Nachbildung eines Gegenstands bezeichnen. Xerokopie nennt ein bestimmtes Verfahren und sein Ergebnis.

Fotokopie ist im Alltag ein nahes Ersatzwort für eine solche Papierkopie. Wenn das technische Verfahren keine Rolle spielt, ist das einfachere Wort für viele Leser geeigneter.

„Ich habe eine Kopie der Datei gespeichert“ betrifft eine Datei. „Ich habe eine Xerokopie des Blatts gemacht“ richtet den Blick auf ein vervielfältigtes Papierexemplar.

Abschrift oder Ausdruck?

Eine Abschrift übernimmt einen Text durch Abschreiben oder erneutes Eingeben. Eine Xerokopie gibt die Vorlage mit einem Kopierverfahren wieder. Schreibfehler beim Abtippen sind deshalb ein anderer Vorgang als ein schlecht lesbarer Kopiervorgang.

Ein Ausdruck kann aus einer digitalen Datei entstehen. Er ist nicht allein deshalb eine Xerokopie, weil am Ende Papier vorliegt. Der Ausgang und das Verfahren müssen zusammenpassen.

„Sie tippt eine Abschrift ab“ beschreibt erneute Texteingabe. „Sie legt die Vorlage auf den Kopierer“ beschreibt die Vorbereitung einer Kopie.

Beispiele und Verwendung

„Die Xerokopie ist am linken Rand kaum lesbar.“

Die Aussage betrifft die erzeugte Wiedergabe. Sie beweist nicht, dass die ursprüngliche Vorlage an derselben Stelle unleserlich war.

„Das Original bleibt im Ordner; die Xerokopien werden verteilt.“

Der Satz trennt Ausgangsstück und Arbeitskopien. Aus dem Wort Xerokopie folgt keine Beglaubigung oder besondere rechtliche Gültigkeit.

Grammatik und Beugung

Xerokopie ist feminin: die Xerokopie, der Xerokopie. Der Plural lautet die Xerokopien. Die Singularform bleibt in allen Fällen gleich.

Im Plural wird Xerokopie um ein n ergänzt. Ein weiteres Dativ-n ist nicht erforderlich: den Xerokopien. Die Worttrennung der Grundform lautet Xe·ro·ko·pie.

Xerokopie: Fälle und Formen
FallSingularPlural
Nominativdie Xerokopiedie Xerokopien
Genitivder Xerokopieder Xerokopien
Dativder Xerokopieden Xerokopien
Akkusativdie Xerokopiedie Xerokopien