einteilen
Form & Grammatik
- Stichwort
- einteilen
- Worttrennung
- ein·tei·len
- Präsens
- teilt ein
- Präteritum
- teilte ein
- Partizip II
- eingeteilt
- Perfekt
- hat eingeteilt
- Hilfsverb
- haben
- Reflexiver Gebrauch
- sich etwas einteilen: Dativpronomen + Akkusativobjekt
- Trennbarkeit
- trennbar
- Ergänzungen
- etwas oder jemanden einteilen (Akkusativ)
Das schwache Verb ist trennbar. Das Objekt steht im Akkusativ. Bei „sich die Zeit einteilen“ ist das Reflexivpronomen ein Dativ: Ich teile mir die Zeit ein. Eine Gruppenbildung wird häufig mit in und Akkusativ angeschlossen.
Einteilen bedeutet, ein Ganzes in Teile zu gliedern, Menschen oder Dinge Gruppen zuzuordnen oder Aufgaben und Mittel planvoll zu verteilen. Welche Ordnung entsteht, hängt von den verwendeten Kriterien ab.
Bedeutung und wichtige Unterschiede
Ein Text lässt sich in Abschnitte einteilen. Eine Klasse kann in Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Wer sich seine Zeit einteilt, verteilt sie auf Aufgaben, Pausen und andere Vorhaben. Diese Verwendung betont Planung statt einer bloßen Aufteilung.
„Jemanden zum Dienst einteilen“ weist eine Aufgabe zu. Das ist nicht gleichbedeutend mit freiwilliger Teilnahme. Ebenso kann eine Gruppeneinteilung nach verschiedenen Maßstäben erfolgen; sie ist erst verständlich, wenn das Kriterium genannt wird.
Synonyme im Gebrauch
| Alternative | Wann sie passt | Was sich verändert |
|---|---|---|
| gliedern | Text oder Ganzes in Abschnitte zerlegen | Betont den geordneten Aufbau. |
| aufteilen | Menge oder Arbeit verteilen | Ist allgemeiner und muss keine feste Klassifikation meinen. |
| kategorisieren | nach Merkmalen Gruppen bilden | Klingt fachlicher und verlangt klare Kriterien. |
| zuweisen | Person erhält eine Aufgabe | Passt zur organisatorischen Bedeutung. |
Zwei eigene Beispiele im Vergleich
Einen Aufbau sichtbar machen
Ausgangssatz: Die Verfasserin teilt ihren Bericht in drei Abschnitte ein.
Alternative: Die Verfasserin gliedert ihren Bericht in drei Abschnitte.
Beide Fassungen beschreiben den Aufbau. Eine gute Analyse nennt zusätzlich die Funktion der Abschnitte, statt sich auf ihre Anzahl zu beschränken.
Mittel planvoll verwenden
Ausgangssatz: Ravi teilt sich sein Taschengeld über den Monat ein.
Alternative: Ravi plant, wofür er sein Taschengeld im Laufe des Monats ausgibt.
Die Umschreibung macht die vorausschauende Verwendung deutlich. Sie bedeutet nicht, dass Ravi jeden Tag denselben Betrag ausgeben muss; eine sinnvolle Einteilung kann ungleichmäßig sein.
Schreibweise und Grammatik
| Form | Wortform |
|---|---|
| Präsens | sie teilt ein |
| Präteritum | sie teilte ein |
| Perfekt | sie hat eingeteilt |
| Infinitiv mit zu | einzuteilen |
Das schwache Verb ist trennbar. Das Objekt steht im Akkusativ. Bei „sich die Zeit einteilen“ ist das Reflexivpronomen ein Dativ: Ich teile mir die Zeit ein. Eine Gruppenbildung wird häufig mit in und Akkusativ angeschlossen.
Das schwache Verb ist trennbar. Das Objekt steht im Akkusativ. Bei „sich die Zeit einteilen“ ist das Reflexivpronomen ein Dativ: Ich teile mir die Zeit ein. Eine Gruppenbildung wird häufig mit in und Akkusativ angeschlossen.
Konjugation von einteilenPräsens, Präteritum und Konjunktiv
| Person | Präsens | Präteritum | Konjunktiv I | Konjunktiv II |
|---|---|---|---|---|
| ich | teile ein | teilte ein | teile ein | teilte ein |
| du | teilst ein | teiltest ein | teilest ein | teiltest ein |
| er/sie/es | teilt ein | teilte ein | teile ein | teilte ein |
| wir | teilen ein | teilten ein | teilen ein | teilten ein |
| ihr | teilt ein | teiltet ein | teilet ein | teiltet ein |
| sie/Sie | teilen ein | teilten ein | teilen ein | teilten ein |
Das Wort treffend verwenden
Gib bei Menschen und Kategorien an, nach welchem Merkmal eingeteilt wird. Eine zweckmäßige Gruppe für eine Aufgabe ist kein allgemeines Urteil über die Person. Ein systematisches Vorgehen macht Kriterien nachvollziehbar und prüft, ob sie für den jeweiligen Zweck überhaupt passen.
