KStDV
Form & Grammatik
- Lemma
- KStDV
- Wortart
- Substantiv; Abkürzung eines Verordnungstitels, Femininum
- Schreibung
- Die festgelegte Buchstabenfolge ist KStDV: großes K und S, kleines t, großes D und V. Punkte gehören nicht dazu. Der amtliche konsolidierte Titel verwendet auch den Zusatz 1994.
- Worttrennung
- Die Buchstabenabkürzung wird nicht silbisch getrennt.
- Langform
- Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung
- Formen
- die KStDV; der KStDV; der KStDV; die KStDV
- Plural
- Die Kurzform bezeichnet gewöhnlich die einzelne Verordnung und hat im üblichen Rechtsbezug keinen Plural. Für Fassungen und Änderungen verwendet man etwa „Fassung“ und „Novelle“.
- Gebrauch
- Der amtliche konsolidierte Titel erscheint als Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung 1994 (KStDV 1994). Das Jahr ist ein Versions- beziehungsweise Titelzusatz, kein Bestandteil der Buchstabenabkürzung. Die Verordnung ist vom Körperschaftsteuergesetz (KStG) zu unterscheiden.
- Kürzelart
- Abkürzung eines Verordnungstitels, Femininum
Definition · kurz erklärt
KStDV steht für Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung. Die Verordnung enthält ergänzende Ausführungsregeln zur Körperschaftsteuer und bezieht sich dabei auf das Körperschaftsteuergesetz (KStG).
Bedeutung
1 Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung
Die KStDV ist eine Rechtsverordnung mit ergänzenden Ausführungsregeln zur Körperschaftsteuer. Die amtliche konsolidierte Fassung wird als Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung 1994 (KStDV 1994) geführt. Der Jahreszusatz gehört zum Titel dieser Fassung; die Abkürzung selbst lautet KStDV.
Die Verordnung verweist auf Vorschriften des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) und regelt einzelne Details, etwa Voraussetzungen für bestimmte Unterstützungskassen. Welche Vorschrift im Einzelfall gilt, hängt vom jeweiligen Sachverhalt und den einschlägigen Normen ab.
„Die steuerliche Prüfung bezieht auch die KStDV ein.“
Der Beispielsatz nennt eine herangezogene Rechtsquelle. Er sagt nicht, dass eine bestimmte steuerliche Behandlung damit bereits feststeht.
Unterschiede
KStDV bezeichnet die Durchführungsverordnung. KStG steht für das Körperschaftsteuergesetz. Die Verordnung ergänzt die gesetzlichen Regeln in bestimmten Punkten; sie ist weder ein anderer Name für das Gesetz noch die Körperschaftsteuer selbst.
Die Form „KStDV 1994“ kann in amtlichen Fundstellen erscheinen. Die Zahl kennzeichnet den konsolidierten Titel und wird nicht in die Buchstabenfolge KStDV hineingelesen.
Beispiele und Verwendung
Das Kürzel wird vor allem in Steuerrecht, Verwaltung und Fachtexten verwendet. In einem allgemein verständlichen Text kann die Langform bei der ersten Nennung helfen. Bei einem konkreten Rechtsverweis sollte zusätzlich die einschlägige Vorschrift genannt werden.
„Die Erläuterung nennt die KStDV 1994 und verweist anschließend auf § 1.“
Der Beispielsatz beschreibt eine Fundstelle. Er bewertet weder die Aktualität einer konkreten Einzelfallberatung noch deren Ergebnis.
Grammatik und Beugung
KStDV ist feminin, weil das Grundwort „Verordnung“ lautet. Die Buchstabenfolge bleibt in allen vier Fällen gleich; der Artikel zeigt den Kasus. Die Bezeichnung meint im normalen Rechtsgebrauch eine einzelne Verordnung, nicht mehrere Verordnungen.
| Fall | Form |
|---|---|
| Nominativ | die KStDV |
| Genitiv | der KStDV |
| Dativ | der KStDV |
| Akkusativ | die KStDV |
