Hyperlink
Form & Grammatik
- Stichwort
- Hyperlink
- Worttrennung
- Hy·per·link
- Artikel
- der Hyperlink
- Geschlecht
- Maskulinum
- Genitiv
- des Hyperlink / des Hyperlinks
- Plural
- die Hyperlinks
Gebrauch: Im Computergebrauch ein aktivierbarer digitaler Verweis, auch Link genannt. Der Genitiv Singular ist mit oder ohne s möglich. Die Mehrzahl lautet Hyperlinks; im Dativ Plural kommt kein zusätzliches n hinzu.
Definition · kurz erklärt
Ein Hyperlink ist ein digitaler Verweis, der sich aktivieren lässt und zu einer Webseite, einer Datei oder einer anderen Stelle in einem Dokument führt. Link ist dafür eine kürzere Bezeichnung.
Bedeutungen
1. Ein aktivierbarer Verweis auf ein digitales Ziel
Ein Hyperlink verknüpft eine Ausgangsstelle mit einem Ziel. So kann etwa ein Wort oder ein Bild den Aufruf einer anderen Seite ermöglichen. Das kürzere Link bezeichnet im digitalen Zusammenhang dieselbe Art von Verweis. Die sichtbare Beschriftung muss nicht mit der Zieladresse übereinstimmen.
„Der Hyperlink mit der Beschriftung ›Zur Übersicht‹ führt zur Liste der Veranstaltungen.“
Die Beschriftung sagt, was die lesende Person erwartet. Die technisch hinterlegte Adresse bestimmt das Ziel. Ob dieses Ziel erreichbar ist, steht damit noch nicht fest.
Hyperlink: Synonyme und andere Wörter
Hyperlink und Link
Link ist im digitalen Zusammenhang die kürzere gleichbedeutende Bezeichnung. Das Genus muss dabei zur gewählten Wortform passen: Hyperlink ist maskulin; beim kürzeren Wort ist neben der Link auch seltener das Link möglich.
„Der Hyperlink führt zum Kapitel“ und „Der Link führt zum Kapitel“ können denselben digitalen Verweis nennen. Die unterschiedliche Wortlänge ändert das Ziel nicht.
Verweis und Adresse
Verweis ist allgemeiner: Auch die gedruckte Angabe einer Seitenzahl verweist auf eine Stelle, ist aber nicht selbst digital aktivierbar. Die Zieladresse gehört zu einem Hyperlink; sie ist nicht mit seiner sichtbaren Beschriftung gleichzusetzen.
„Die Beschriftung des Hyperlinks wurde geändert“ kann eine neue Aufschrift bei gleichbleibender Adresse meinen. „Die Zieladresse wurde geändert“ betrifft dagegen das hinterlegte Ziel.
Beispiele und Verwendung
„Die Zieladresse des Hyperlinks endet mit einer Abschnittsangabe.“ Des Hyperlinks ist eine mögliche Genitivform. Der Zusatz kann auf einen bestimmten Abschnitt verweisen; aus seinem bloßen Vorhandensein folgt nicht, dass der Abschnitt noch existiert.
„Die Redaktion kontrolliert die Ziele von drei Hyperlinks.“ Von drei Hyperlinks steht im Dativ Plural. Gezählt werden die Verweise, nicht notwendig drei verschiedene Zielseiten: Mehrere Hyperlinks können dasselbe Ziel haben.
Grammatik und Beugung
Hyperlink ist maskulin: der Hyperlink. Im Genitiv Singular sind des Hyperlink und des Hyperlinks möglich. Der Plural lautet die Hyperlinks; der Dativ Plural heißt den Hyperlinks. Beim Genus unterscheidet sich das Wort vom kürzeren Link, das auch sächlich verwendet werden kann. Die Worttrennung lautet Hy·per·link.
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Hyperlink | die Hyperlinks |
| Genitiv | des Hyperlink / des Hyperlinks | der Hyperlinks |
| Dativ | dem Hyperlink | den Hyperlinks |
| Akkusativ | den Hyperlink | die Hyperlinks |
Herkunft
Hyperlink ist aus englisch hyperlink übernommen. Das englische Wort verbindet hyper- mit link, Verbindung. Der Bestandteil hyper- geht auf griechisch hypér, über etwas hinaus, zurück; der unmittelbare Entlehnungsweg des vollständigen deutschen Fachworts ist englisch. Das Wort gehört zu den Anglizismen.
