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Teekanne

Form & Grammatik

Substantiv
Stichwort
Teekanne
Worttrennung
Tee·kan·ne
Artikel
die
Geschlecht
Femininum
Genitiv
der Teekanne
Plural
die Teekannen

Gefäß zum Zubereiten und Servieren von Tee; Material und Größe gesondert nennen.

Formen und Verwendung im Detail

Definition · kurz erklärt

Eine Teekanne ist eine bauchige Kanne, in der Tee zubereitet und serviert wird. Das Wort nennt den Verwendungszweck, aber kein bestimmtes Material und keine bestimmte Größe. Es heißt die Teekanne, der Teekanne; die Mehrzahl lautet die Teekannen.

Bedeutungen

1 Eine Kanne für Tee

Die Teekanne ist ein Gefäß, in dem Tee zubereitet und aus dem er serviert wird. Ihre bauchige Form gehört zur üblichen Vorstellung. Ob sie etwa aus Porzellan oder Metall besteht, muss zusätzlich beschrieben werden.

„Nach dem Ziehen schenkt Jo den Tee aus der Teekanne in drei Tassen.“

Die Kanne ist das Gefäß, der Tee ihr Inhalt. Die Zahl der Tassen sagt noch nicht, wie groß die Teekanne insgesamt ist.

Teekanne: Synonyme und andere Wörter

Teekanne oder Kanne?

Kanne ist allgemeiner. Die Zusammensetzung Teekanne bestimmt, wofür die Kanne verwendet wird. Wenn im Gespräch bereits klar ist, welches Gefäß gemeint ist, kann die Kurzform genügen.

Eine andere Kannenbezeichnung würde einen anderen Zweck hervorheben. Der Ersatz durch Kaffeekanne ist keine bloße Abwechslung, wenn tatsächlich die Teekanne gemeint ist.

„Die Teekanne steht auf dem Tablett.“ – „Die Kanne für den Tee steht auf dem Tablett.“ Die Umschreibung erhält den Zweck. „Die Kanne steht dort“ braucht zusätzlich einen verständlichen Bezug.

Gefäß und Inhalt auseinanderhalten

Teegefäß ist eine allgemeinere erklärende Umschreibung. Tee selbst bezeichnet dagegen den Inhalt und ist kein gleichbedeutendes Wort für das Geschirr.

„Die Teekanne ist gesprungen“ berichtet eine Beschädigung des Gefäßes. „Der Tee ist kalt“ beschreibt einen Zustand des Inhalts. Die beiden Aussagen sind nicht austauschbar.

„Sie stellt die leere Teekanne zurück“ nennt den Gegenstand. „Sie schenkt den Tee ein“ beschreibt eine Handlung mit dem Getränk. Ein stilistischer Ersatz darf diese Beziehung nicht vertauschen.

Beispiele und Verwendung

Ein Material ergänzen

„Die alte Teekanne aus Porzellan hat einen schmalen goldfarbenen Rand.“

Material und Dekoration werden gesondert genannt. Weder Porzellan noch Goldfarbe sind durch das Nomen Teekanne bereits vorgegeben.

Ein Zeichenmotiv genau beschreiben

„Im Kurs soll jede Person die vor ihr stehende Teekanne abzeichnen, nicht eine beliebige Kanne aus der Erinnerung.“

Das Gefäß dient als konkrete Vorlage. Abzeichnen erklärt das Vorgehen; die genaue Benennung des Motivs erklärt, welcher Gegenstand betrachtet wird.

Zwei Gefäße unterscheiden

„Die kleine Teekanne bleibt in der Küche, die größere wird für die Gäste vorbereitet.“

Der Vergleich beschreibt die Größen der beiden Gegenstände. Er behauptet keine für alle Teekannen geltende Standardgröße.

Grammatik und Beugung

Teekanne ist ein feminines Substantiv: die Teekanne. Die Worttrennung lautet Tee·kan·ne. Tee und Kanne bilden ein zusammengeschriebenes Nomen; der Anfangsbuchstabe bleibt groß.

Im Genitiv Singular steht der Teekanne, im Plural die Teekannen. Die Einzahl bleibt in allen vier Fällen unverändert. Im Dativ Plural lautet die Form den Teekannen.

Das n des Plurals wird dezent markiert. Ein weiteres n tritt im Dativ nicht hinzu. Artikel und Wortform bleiben in den Tabellen vollständig lesbar.

Teekanne: die vier Fälle
FallSingularPlural
Nominativdie Teekannedie Teekannen
Genitivder Teekanneder Teekannen
Dativder Teekanneden Teekannen
Akkusativdie Teekannedie Teekannen