unübertrefflich

Unübertrefflich bedeutet so hervorragend oder vollkommen passend, dass es nach der betreffenden Bewertung nicht besser sein könnte.

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Was bedeutet unübertrefflich?

Eine unübertreffliche Leistung oder Darstellung wird besonders stark gelobt. Die Aussage kann eine persönliche Begeisterung ausdrücken und muss nicht das Ergebnis eines vollständigen Vergleichs aller denkbaren Möglichkeiten sein.

Für eine begründete Bewertung sollte das gelobte Merkmal genannt werden. Eine Beschreibung kann etwa in ihrer Genauigkeit unübertrefflich erscheinen, ohne deshalb in jeder Hinsicht das einzig mögliche Vorbild zu sein.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Pointe ist nach Ansicht der Gruppe unübertrefflich auf den Gesprächsverlauf abgestimmt.“ Das Lob erhält einen benannten Maßstab und eine erkennbare Perspektive.
  • „Sie spricht von einem unübertrefflichen Erlebnis.“ Das Wort verstärkt eine persönliche Begeisterung.
  • „Der Erzähler nennt seine eigene Lösung unübertrefflich, obwohl andere widersprechen.“ Die starke Bewertung ist nicht automatisch eine objektive Feststellung.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Ultimativ kann werbend ebenfalls etwas als höchstmöglich oder abschließend hervorheben. Unübertrefflich ist ein besonders starkes Qualitätsurteil.

Veritabel bekräftigt, dass eine Bezeichnung wirklich zutrifft. Es behauptet für sich noch keine unerreichbare Höchstqualität.

Schreibweise und Grammatik

Man schreibt unübertrefflich mit ff, entsprechend übertreffen. Formen sind eine unübertreffliche Darstellung und mit unübertrefflicher Genauigkeit.

Steigerung

Unübertrefflich wird gewöhnlich nicht gesteigert. Die Wortbedeutung enthält bereits die Vorstellung, dass eine bessere Ausprägung nach der jeweiligen Bewertung nicht möglich ist.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativunübertrefflicherunübertrefflicheunübertrefflichesunübertreffliche
Genitivunübertrefflichenunübertrefflicherunübertrefflichenunübertrefflicher
Dativunübertrefflichemunübertrefflicherunübertrefflichemunübertrefflichen
Akkusativunübertrefflichenunübertrefflicheunübertrefflichesunübertreffliche
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativunübertrefflicheunübertrefflicheunübertrefflicheunübertrefflichen
Genitivunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichen
Dativunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichen
Akkusativunübertrefflichenunübertrefflicheunübertrefflicheunübertrefflichen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativunübertrefflicherunübertrefflicheunübertrefflichesunübertrefflichen
Genitivunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichen
Dativunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichenunübertrefflichen
Akkusativunübertrefflichenunübertrefflicheunübertrefflichesunübertrefflichen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Besprechung lobt eine Figur die letzte Zeile eines kurzen Textes. Sie greift ein unscheinbares Detail vom Anfang auf und verändert damit rückwirkend dessen Bedeutung.

Die Figur hält die Schlusszeile für unübertrefflich, weil sie mit wenigen Worten Anfang und Ende verknüpft. Der folgende Erklärungssatz macht das starke Lob nachvollziehbar.

Die Analyse markiert die Bewertung als Perspektive der Figur und erklärt ihren Maßstab, statt Vollkommenheit bloß zu behaupten.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.