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Heinrich Laube

Heinrich Rudolf Constanz Laube, *18. September 1806 in Sprottau (Schlesien), ✝1. August 1884 in Wien, war Redakteur, Schriftsteller, Dramatiker und Theaterleiter. Er zählt zu den bedeutenden Vertretern des Jungen Deutschland.

Als Redakteur diverser Zeitschriften, wird ihm der erstmalige Gebrauch der Bezeichnung Junges Deutschland zugeschrieben. Neben dem Schriftsteller Ludolf Wienbarg gilt Laube als einer der Wegbereiter dieser literarischen und politischen Bewegung innerhalb des Vormärz. Politisch engagierte er sich außerdem als Mitglied in der Frankfurter Nationalversammlung.

Als Leiter des Wiener Burgtheaters gestaltete Heinrich Laube die Entwicklung des Theaters maßgeblich und gilt als einer der bedeutendsten Dramaturgen des 19. Jahrhunderts.

Sein Œuvre umfasst politische Schriften, aber auch Werke über das Theater, Erzählungen, Novellen, Romane sowie in großem Umfang dramatische Stücke. Das Werk Struensee zählt zu den erfolgreichsten Dramen Laubes.

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Lebenslauf

  • Am 18. September 1806 wird Heinrich Rudolf Constanz Laube als Sohn eines Handschumachers und dessen Frau in Sprottau in Schlesien geboren. Laube wächst in einfachen Verhältnissen auf.

  • 1818 kommt die Butenop’sche Schauspielergesellschaft nach Sprottau, wodurch Laubes Leidenschaft für das Theater geweckt wird.

  • Nach dem Besuch der ortsansässigen Schule, besucht der 14-Jährige ab 1820 das Gymnasium in Glogau, was heute das polnische Głogów ist.
  • Der Lehrer und Dichter Gottfried Günther Röller inspiriert Laube zu eigenen Versübungen und somit zur Auseinandersetzung mit dem Schreiben.
  • Während seiner Schulzeit gibt Laube Nachhilfestunden und bekommt dafür kostenfreie Verpflegung, einen sogenannten Freitisch, was als Vorform eines Stipendiums verstanden werden kann.
  • Laube befreundet sich mit dem Sohn der wohlhabenden Familie Sack, bei welcher er letztlich wohnt. Hier wird viel gelesen und so liest Laube aktuelle Schriftsteller wie Heinrich Clauren, Adolf Müllner, Franz Grillparzer, Ernst von Houwald und sämtliche Werke von Friedrich Schiller.

  • 1825 wechselt Laube auf das freigeistigere Gymnasium nach Schweidnitz, das heutige Świdnica in Polen.

  • 1826 schließt Laube mit zwanzig Jahren seine Schulzeit ab und beginnt ein Theologiestudium an der Universität in Halle.
  • Im selben Jahr tritt er in die Alte Hallesche Burschenschaft ein. Er ist dort sehr aktiv und muss innerhalb der ersten drei Semester zwei Monate in der Arrestzelle, dem sogenannten Karzer, verbringen.

  • Zum zweiten Studienjahr wechselt Laube an die Universität in Breslau.
  • Weniger auf das Studium konzentriert, tritt er 1828 in die Alte Breslauer Burschenschaft Arminia ein.
  • In Breslau knüpft Laube Kontakt zu jungen Literaten.

  • Anfang 1829 tritt er zusammen mit Theaterkritikern erstmals öffentlich in der Breslauer Zeitschrift Die Freikugeln auf.
  • Das große literarische Interesse veranlasst Laube, das Studienfach zu wechseln und so belegt er im selben Jahr Literaturgeschichte.
  • Die Zeitung Aurora wird neu gegründet und im Juli 1829 übernimmt Laube die Redaktion. Noch im selben Jahr wird die Herausgabe allerdings wieder eingestellt.
  • Durch den Lustspieldichter, Übersetzer und Journalist Karl Leopold Anton Schall wird Laube Theaterkritiker bei der Breslauer Zeitung.
  • Laube versucht sich an ersten Schauspielentwürfen und so wird die Tragödie Gustav Adolf in Breslau aufgeführt, allerdings ohne Erfolg.

  • 1830: Unentschlossen, wohin es ihn beruflich verschlägt, unterrichtet Laube erst einmal als Hauslehrer bei der Familie eines Dr. Rupricht in Kottwitz bei Breslau.
  • Politisch interessiert sich Laube für die Ideen der französischen Julirevoltion, in der sich das Bürgertum die Macht zurückerkämpft, und für den polnischen Aufstand, dessen Ziel die Unabhängigkeit Polens vom russischen Kaiserreich ist.

  • Ab Sommer 1831 arbeitet Laube, ebenfalls als Hauslehrer, auf dem Gut Jäschkowitz.

  • Im Juni 1832 zieht Laube nach Leipzig und wird Mitarbeiter im Brockhaus-Verlag, wo seine Beiträge in den Blättern für literarische Unterhaltung abgedruckt werden. Außerdem schreibt er Theaterkritiken für das Leipziger Tageblatt.
  • Ende des Jahres wird er Redakteur der literarisch-kulturellen Zeitschrift Zeitung für die elegante Welt.
  • Seine politischen Stellungnahmen prägen das Blatt zusehends und er begeistert sich für das Junge Deutschland, einer revolutionären literarischen Bewegung.
  • Mit seinen jungdeutschen Ideen beeindruckt Laube den Komponisten und Schriftsteller Wilhelm Richard Wagner.

  • Im Sommer 1833 reist Laube mit dem Schriftsteller Karl Gutzkow, der dem Jungen Deutschland angehört, nach Italien. Seine Eindrücke lassen sich später in den Reisenovellen finden.
  • Laube verfasst das politische Werk Das neue Jahrhundert. Darin beschreibt er die in Deutschland herrschenden politischen, sozialen und literarischen Zustände seit der Julirevolution.
  • Im Juli erscheint das erste Stück der Romantrilogie Das junge Europa, Die Poeten. Hierin zeigen sich die Auffassungen der Jungdeutschen.

  • Aufgrund des immer stärkeren politischen Aufbegehrens in seinen Essays, wird Laube im Frühling 1834 von der sächsischen Regierung aus Dresden ausgewiesen.
  • Laube befreundet sich mit dem Schriftsteller Christian Ludolf Wienbarg, der neben Gutzkow einer der Sprecher des Jungen Deutschland ist.
  • Am 26. Juli wird Laube in Berlin verhaftet. Ihm werden burschenschaftliche Machenschaften und das Anzetteln von Unzufriedenheit gegenüber dem Deutschen Bund vorgeworfen.
  • Mit der Verhaftung endet auch die Redaktion der Zeitung für die elegante Welt.
  • Im September 1834 wird er entsprechend angeklagt und erst Ende April 1835 aus der Untersuchungshaft entlassen, nachdem er seinen bisherigen Auffassungen abschwört.
  • In seiner Einleitung zum Trauerspiel Monaldeschi schildert er die Extremsituation der Gefangenschaft und die Schwierigkeit, Literatur zu schaffen, weil die Fantasie mit einem durchgeht.
  • Infolge von Inhaftierung und Entlassung wird Laube dauerhaft polizeilich überwacht und bekommt Naumburg als Aufenthaltsort zugewiesen.
  • Laube hatte während der Haft begonnen, den zweiten Teil des Jungen Europa, Die Krieger, zu schreiben. In Naumburg setzt er die Arbeit daran fort.

  • Im Dezember 1835 verbietet der Bundestag das Junge Deutschland.
  • Infolgedessen grenzt sich Laube offiziell vom Jungen Deutschland ab, um zum Ende des Jahres 1835 die Redaktion der Mitternachtszeitung für gebildete Stände zu übernehmen.
  • Da seine Beiträge einer strengen Zensur unterliegen, publiziert er unter wechselnden Pseudonymen, wie etwa Alethophilos, Gustav von Plittersburg, A. H. Mühlbaum und Harry Green und veröffentlicht so im folgenden Jahr viele Beitträge.

  • Am 10. November 1836 heiratet Laube die verwitwete Iduna Hänel, geborene Budeus, in Lützen. Sie entstammt einer sächsischen Juristenfamilie und war in erster Ehe mit dem Medizinprofessor Albert Friedrich Hänel verheiratet.
  • Iduna bringt den vierjährigen Sohn Albert mit in die Ehe, aus welcher der gemeinsame Sohn Hans hervorgeht (1837–1863).
  • Die Hochzeitsreise führt das Ehepaar zunächst nach Frankfurt am Main, wo sie Laubes Freund Gutzkow besuchen. Später beschreibt Laube die Stadt in seinen Neuen Reisenovellen (1837), wobei er das Gettoisieren der Juden kritisiert und wie staatliche Bestrebungen entgegen des allgemeinen Interesses durchgesetzt werden.
  • Weiter geht die Hochzeitsreise nach Straßburg, wo Laube als Berichterstatter für den preußischen Innenminister Gustav Adolf von Rochow tätig wird.
  • Der konservative von Rochow interessiert sich besonders für den Straßburger Putsch durch Louis Napoleon, dem Neffen von Napoleon Bonaparte. Dieser verfolgt die Wiederherstellung des Kaiserrreichs. Mit seinen Putschversuchen richtet er sich gegen den sogenannten Bürgerkönig Louis-Philippe I.

  • Im Winter 1836/1837 fällt das Berliner Kammergericht im andauernden Prozess um Laube ein Urteil. Laube wird aufgrund burschenschaftlicher Umtriebe und literarischer Vergehen zu sieben Jahren Festungshaft verurteilt.
  • Um Gnade suchend und durch die Unterstützung seiner Förderer, wird Laubes Haftstrafe auf achtzehn Monate verkürzt.
  • Der Schriftsteller Fürst Hermann von Pückler-Muskau setzt sich dafür ein, dass Laube seine Strafe auf dem Schloss Muskau in der Oberlausitz „absitzen“ kann.
  • Laube kann sich dort frei bewegen und verbringt Zeit mit dem dort ansässigen Komponisten Leopold Schefer. Gemeinsames Jagen und Gespräche verkürzen ihm die Haftzeit.

  • In dieser Haftzeit entsteht 1839 die Geschichte der deutschen Literatur.
  • Nach seiner Entlassung im Frühsommer 1839 reist das Ehepaar Laube nach Paris. Zwischen Kunst und Literatur macht Laube die Bekanntschaft mit namenhaften französischen Persönlichkeiten. Die Erlebnisse dieser Reise spiegeln sich in etlichen Werken wider, insebesondere in Französische Lustschlösser (1840).

  • 1840 kehrt Laube zurück. Das Ehepaar wohnt in Leipzig und Laube fängt an, Bühnenstücke zu schreiben.
  • Nachdem er seinen ehemaligen Haftort Muskau besucht, schreibt er das Trauerspiel Monaldeschi, das er an dreißig deutsche Theater verschickt.
  • Da er versehentlich seinen Namen nicht angegeben hat, erweckt das nicht zuzuordnenede Stück wenig Interesse. Nur das Stuttgarter Theater nimmt das Stück auf. Die Aufführungen werden zum Erfolg.

  • Zwischen 1843 bis 1844 übernimmt Laube erneut die Redaktion der Zeitung für die elegante Welt. Sein Rücktritt 1844 ist wohl das verlagerte Interesse von journalistischer Arbeit hin zu literarischen Werken für das Theater.

  • 1845 beginnt Laube Kontakte mit verschiedenen Theatern in Wien zu knüpfen.

  • Nach Monaldeschi folgen weitere dramatische Versuche und mit einigen Stücken erregt Laube großes Aufsehen.
  • 1846 gilt das Lustspiel Rococo als anstößig. Außerdem werden Laubes Briefe über das Theater veröffentlicht. Hier werden seine Bestrebungen der Burgtheaterleitung deutlich.
  • Bei Struensee von 1847 wird ihm unterstellt, es vom gleichnamigen Trauerspiel des Dramatikers Michael Beer übernommen zu haben. Struensee zählt zu einem der besten und erfolgreichsten Dramen Laubes.

  • 1847 entsteht Die Karlsschüler. Das Drama handelt von dem jungen Friedrich Schiller, wie sein Werk Die Räuber entsteht und er aus Stuttgart flieht. Das Werk zeigt, wie sehr Laube Schiller verehrt und kann als Hommage an den Dichter gelten.

  • 1848 engagiert sich Laube politisch während der Märzrevolution, die angeregt durch die französische Februarrevolution, die Fürsten zu Reformen zwingen soll und ein gesamtdeutsches Parlament fordert.
  • Vom 31. März bis zum 4. April 1848 ist Laube in Frankfurt am Main Berichterstatter über das Vorparlament in der Frankfurter Paulskirche, welches die Wahl zur Nationalversammlung vorbereitet.
  • Nachdem er in seinem Heimatbezirk nicht gewählt worden war, ist Laube zwischen Mai 1848 bis Mai 1849 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung im österreichischen Elbogen/Böhmen und gehört dem Augsburger Hof an.
  • Das ist die politische Fraktion, die eine konstitutionelle Monarchie befürwortet, also eine Staatsform, in der die Macht des Königs oder Kaisers Regeln und Beschränkungen durch eine Verfassung unterliegt.

  • Im März 1849 sieht Laube den Erfolg auf eine großdeutsche Lösung, sprich, einem Nationalstaat zu dem auch Österreich gehört, als gescheitert an und legt sein Mandat nieder.
  • In dem dreibändigen Werk Das erste deutsche Parlament schildert Laube seine Erfahrungen und Beobachtungen der politischen Prozesse während der Frankfurter Nationalversammlung.

  • Ende 1849 wird Laube vom Wiener Burgtheater zum artistischen Direktor berufen.
  • Laube werden ein stattliches Gehalt und Forderungen gewährt, die ihm größtmögliche Freiheiten in Gestaltung und Umsetzung der Theaterleitung ermöglichen.
  • Durch Laubes Leitung erfährt das Burgtheater eine grundlegende Umgestaltung. Laube arbeitet auf hohem Niveau und nutzt die Freiheit bei der Auswahl der Stücke, der Rollenbesetzung, der Anzahl der Proben und beim Einsatz neuer Mitarbeiter oder Schauspieler.
  • Besondere Unterstützung und Förderung erfährt Grillparzer und bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen wie Charlotte Wolter, Auguste Wilbrandt-Baudius, Bernhard Baumeister, Ludwig Gabillon, Josef Lewinsky und Adolf von Sonnenthal.

  • Mit seiner Dramaturgie wird Laube zum Vorbild für die deutsche Bühne. Er überzeugt mit einem vielfältigen Repertoire und der Nähe zur Gegenwart. Seine Stücke erzielen eine Wirkung beim Publikum und er setzt auf das Zusammenspiel und weniger auf Einzeldarstellung.

  • Auch als Theaterdirektor bleibt Laube politisch. So sorgt seine Inszenierung von Heinrich von Kleists Prinz Friedrich von Homburg für politisches Aufsehen.

  • Das Ehepaar Laube führt einen literarischen Salon, der zu einem der bekanntesten Wiens wird.

  • Laube liefert selbst zahlreiche Bühnenstücke. Als formell bestes Drama gilt Graf Essex (1856), in welchem er einen Hofmann beschreibt, der zur Zeit der Herrschaft der englischen Königin Elisabeth I. mit seinen Reformversuchen scheitert.

  • Laubes Ehefrau Iduna setzt sich als Frauenrechtlerin für bessere Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten für Frauen ein und hat den Vorsitz bei der Gründung des Wiener Frauenerwerbsvereins (1866).

  • 1867 kündigt Laube am Wiener Burgtheater nach einem Streit mit dem Intendanten, also dem obersten Theaterleiter, Friedrich Halm.

  • Für zwei Jahre zieht sich Laube aus aller öffentlichen Arbeit zurück.

  • 1869 übernimmt er vorübergehend die Leitung des Stadttheaters in Leipzig.

  • 1872 bietet ihm das neue Wiener Stadttheater die Leitung an, die er, mit einer Unterbrechung im Jahr 1875, bis 1880 inne hat. Unter seiner Leitung wird diese Bühne zu einer der wesentlichen künstlerischen Einrichtungen Wiens.
  • Die erste Spielzeit 1872 beginnt mit Schillers Demetrius. Besondere Anerkennung wird ihm durch die aus dem Nachlass Grillparzers aufgeführten Dramen zuteil.
  • Laube ist mit dem Bankier Friedrich Freiherr Schey von Koromla befreundet, der die Finanzierung des Wiener Stadttheaters unterstützt hatte.

  • Neben der Leitung der verschiedenen Theaterhäuser ist Laube selbst schriftstellerisch tätig und gibt eigene Werke heraus.

  • Darüber hinaus ist Laube Ehrenmitglied des Freien Deutschen Hochstifts, einem Verein für Wissenschaft, Künste und allgemeine Bildung mit Sitz in Frankfurt am Main.

  • Im Mai 1880 ensteht der Deutsche Schulverein, an dessen Gründung sich Laube beteiligt.

  • Zwischen 1880 und 1884 wirkt Laube hauptsächlich als Herausgeber. So erscheinen durch ihn sämtliche Werke Theodor Körners, Werke von Heinrich Heine, Grillparzer und Gotthold Ephraim Lessing.

  • Am 1. August 1884 stirbt Laube in Wien. Er wird auf dem evangelischen Friedhof Wien Matzleinsdorf beigesetzt.
„Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will. Beide sind langweilig.“, Zitat von Heinrich Laube

Werke

  • Dramen (Auswahl)
    • Monaldeschi, Trauerspiel, 1845
    • Die Bernsteinhexe, Historisches Schauspiel, 1846
    • Rococo, Lustspiel, 1846
    • Struensee, Trauerspiel, 1847
    • Gottsched und Gellert, Charakterlustspiel, 1847
    • Die Karlsschüler, Schauspiel, 1847
    • Prinz Friedrich, Schauspiel, 1854
    • Graf Essex, Trauerspiel, 1856
    • Montrose der schwarze Markgraf, Trauerspiel, 1859
    • Der Statthalter von Bengalen, Schauspiel, 1868
    • Böse Zungen, Schauspiel, 1868
    • Demetrius, Tragödie mit Benutzung des [Friedrich] Schillerschen Fragmentes bis zur Verwandlung im zweiten Acte, 1872
    • Cato von Eisen, Lustspiel, 1875

  • Novellen, Romane & Erzählungen
    • Das junge Europa, Novelle in fünf Bänden, 1833
      • Die Poeten, zwei Bände, 1833
      • Die Krieger, zwei Bände, 1837
      • Die Bürger, ein Band, 1837
    • Reisenovellen, 1834
    • Liebesbriefe, Novelle, 1835
    • Die Schauspielerin, Novelle, 1836
    • Das Glück, Novelle, 1837
    • Gräfin Chateaubriant, Roman, 1843
    • Der deutsche Krieg, Historischer Roman in drei Büchern, 1863–1866
    • Der Schatten Wilhelm, Eine geschichtliche Erzählung, 1883
    • Ruben, Ein moderner Roman, 1885

  • Sonstiges (Auswahl)
    • Das neue Jahrhundert, Band 1–2, 1833
      • Band 1: Polen
      • Band 2: Politische Briefe
    • Moderne Charakteristiken, 1835
    • Geschichte der deutschen Literatur, vier Bände, 1839-1840
    • Französische Lustschlösser, 1840
    • George Sand’s Frauenbilder, 1845
    • Das erste deutsche Parlament, 1849
    • Das Norddeutsche Theater, ein neuer Beitrag zur Deutschen Theatergeschichte, 1872
    • Gesammelte Schriften, 16 Bände, 1875–1882
    • Erinnerungen, Zwei Bände, 1875–1882
    • Franz Grillparzers Lebensgeschichte, Mit dem Porträt des Dichters in Stahlstich, 1884


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