Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken
Form & Grammatik
- Grundform
- Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.
- Eintragstyp
- Sprichwort
- Thema
- Entscheidungen, Glück und Folgen
- Form
- Gegensatz zwischen zwei möglichen Ergebnissen.
- Gebrauch
- Historisch überliefert; heutige Häufigkeit nicht bestimmt
Definition · kurz erklärt
Eine Sache kann nicht zugleich verbraucht und für einen späteren Ertrag genutzt werden.
Bedeutung
Ein Mittel kann nicht zugleich verbraucht und erhalten werden
Eier in einer Speise stehen nicht mehr zum Ausbrüten zur Verfügung. Der Spruch macht einen Zielkonflikt zwischen unmittelbarer Nutzung und späterer Entwicklung anschaulich. Welche Möglichkeit vorzuziehen ist, entscheidet er nicht.
„Wenn wir den ganzen Vorrat jetzt verbrauchen, bleibt nichts für nächste Woche. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.“
Die heutige Nutzung hat eine spätere Grenze zur Folge. Das Beispiel erklärt einen Zusammenhang, ohne Sparen immer höher zu bewerten.
Der Satz vereinfacht den Zusammenhang von Ei und Küken. Nicht jedes Ei wäre überhaupt zum Ausbrüten geeignet; entscheidend ist hier das übertragene Entweder-oder.
Ähnliche Sprichwörter und ihre Unterschiede
Man kann nicht alles haben
Nicht alles haben zu können ist eine allgemeine Grenze. Die Eier zeigen besonders, wie der Verbrauch eines Mittels eine andere Nutzung ausschließt.
Ein Gegenstand kann verkauft werden oder für den eigenen Gebrauch bleiben; beides gleichzeitig geht mit demselben Gegenstand nicht.
Beispiele und Verwendung
Eine Folge der Nutzung offen benennen
„Wir können das Material heute einsetzen oder für den späteren Aufbau zurücklegen.“
Die Wahl wird verständlicher, wenn beide Möglichkeiten und ihre Folgen sichtbar sind.
Form und Varianten
„Eier“ ist das Pluralsubjekt zu „geben“. „Kuchen“ und „keine Küken“ stehen als Objekte. Vor „aber“ steht ein Komma; „in der Pfanne“ bezeichnet den Ort im Dativ.
