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Fleißiger Schüler macht fleißigen Lehrer

Form & Grammatik

Sprichwort
Grundform
Fleißiger Schüler macht fleißigen Lehrer.
Eintragstyp
Sprichwort
Thema
Lernen, Arbeit und Erfahrung
Form
Aussagesatz mit parallelen Personenbezeichnungen ohne Artikel.
Gebrauch
Historisch überliefert; heutige Häufigkeit nicht bestimmt

Definition · kurz erklärt

Engagierte Lernende können Lehrende zu besonders engagierter Arbeit anregen. Der Spruch beschreibt eine positive Wechselwirkung im Unterricht.

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Bedeutung

Lernbereitschaft als Anregung für Lehrende sehen

Fleißiger Schüler steht für jemanden, der aufmerksam mitarbeitet und sich mit einer Sache beschäftigt. Eine solche Beteiligung kann Rückfragen, genauere Erklärungen oder neue Aufgaben anregen. Das Bild ist keine Einbahnstraße: Gute Anleitung kann umgekehrt auch die Lernbereitschaft fördern.

„Die Gruppe bringt eigene Fragen mit, und die Lehrerin entwickelt zusätzliche Übungen. Fleißiger Schüler macht fleißigen Lehrer.“

Das Interesse der Lernenden trägt im Beispiel zu einem lebendigen gemeinsamen Arbeitsprozess bei.

Lehrende bleiben auch für unsichere oder wenig motivierte Lernende verantwortlich. Der Spruch darf fehlende Unterstützung nicht mit einem vermeintlichen Mangel an Fleiß der Schüler entschuldigen.

Ähnliche Sprichwörter und ihre Unterschiede

Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens

Die Fragebereitschaft gehört selbst zum Lernen. Dieser Spruch betrachtet zusätzlich, wie solche Beteiligung die Arbeit einer Lehrperson anregen kann.

Eine ehrliche Nachfrage hilft beim Verstehen und zeigt zugleich, welche Erklärung noch benötigt wird.

Beispiele und Verwendung

Aktive Mitarbeit würdigen

„Eure Fragen machen die nächste Stunde interessanter. Fleißiger Schüler macht fleißigen Lehrer.“

Die Anerkennung sollte verschiedene Formen der Beteiligung zulassen, auch leise oder schriftliche Beiträge.

Form und Varianten

Fleißiger Schüler ist das Subjekt im Nominativ. Fleißigen Lehrer steht im Akkusativ zu macht. Daher unterscheiden sich die starken Endungen -er und -en. Die historischen männlichen Bezeichnungen beschränken die Aussage nicht auf ein Geschlecht.