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Gut ist gut, wenn man gut mit tut

Form & Grammatik

Sprichwort
Grundform
Gut ist gut, wenn man gut mit tut.
Eintragstyp
Sprichwort
Thema
Menschen, Sprache und Zusammenleben
Form
Wortspiel mit dem Nomen „Gut“ und mehrfach verwendetem „gut“.
Gebrauch
Historisch überliefert; heutige Häufigkeit nicht bestimmt

Definition · kurz erklärt

Besitz erhält seinen positiven Wert durch einen verantwortlichen und hilfreichen Gebrauch. Der Spruch beurteilt nicht allein, was jemand hat, sondern was damit geschieht.

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Bedeutung

Besitz nach seinem Gebrauch bewerten

Das erste Gut bedeutet Vermögen oder Besitz. Die folgenden gut bewerten etwas als sinnvoll oder richtig. Aus diesem Wechsel entsteht das Wortspiel. Geld, Werkzeuge oder Räume können hilfreich sein, wenn sie tatsächlich einen guten Zweck erfüllen. Das bloße Haben reicht für diese Bewertung noch nicht aus.

„Die alte Werkhalle bietet jetzt Platz für gemeinsame Reparaturen. Gut ist gut, wenn man gut mit tut.“

Der Besitz bekommt im Beispiel einen Nutzen für mehrere Menschen. Entscheidend ist die Verwendung des Raums.

Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Besitz ab. Auch lässt sich nicht jede sinnvolle Verwendung durch ein einziges moralisches Urteil bestimmen.

Ähnliche Sprichwörter und ihre Unterschiede

Man muss dem Gelde gebieten, nicht gehorchen

Dem Geld zu gebieten empfiehlt, eigene Maßstäbe zu behalten. Das Wortspiel mit Gut betont das Ergebnis einer solchen Entscheidung: einen hilfreichen Gebrauch.

Eine vorhandene Halle zu nutzen kann wichtiger sein als allein ihren Geldwert zu betrachten.

Beispiele und Verwendung

Eine hilfreiche Verwendung würdigen

„Die Werkzeuge werden hier geteilt statt unbenutzt gelagert. Gut ist gut, wenn man gut mit tut.“

Der konkrete Nutzen erklärt das sonst leicht rätselhaft wirkende Wortspiel.

Form und Varianten

Gut am Anfang ist ein Nomen für Besitz. Das folgende gut steht prädikativ nach ist. Die historische Wortfolge wenn man gut mit tut bedeutet sinngemäß, wenn man damit Gutes tut. Vor dem wenn-Satz steht ein Komma.