Nach getaner Arbeit ist gut ruhen
Form & Grammatik
- Grundform
- Nach getaner Arbeit ist gut ruhen.
- Eintragstyp
- Sprichwort
- Thema
- Lernen, Arbeit und Erfahrung
- Form
- Ältere unpersönliche Konstruktion mit Infinitiv „ruhen“.
- Gebrauch
- Historisch überliefert; heutige Häufigkeit nicht bestimmt
Definition · kurz erklärt
Nach erledigter Arbeit lässt sich die Ruhe besonders gut genießen.
Bedeutung
Erledigte Aufgaben erleichtern die Erholung
Die Ruhe erhält ihren besonderen Reiz dadurch, dass eine Aufgabe abgeschlossen ist. Der Gedanke betrifft das Gefühl, nichts Dringendes mehr vor sich zu haben. Er verlangt nicht, jede Pause bis zum vollständigen Abschluss aller Arbeit aufzuschieben.
„Der Garten ist für heute fertig, jetzt setzen wir uns auf die Bank. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen.“
Eine überschaubare Tagesaufgabe ist beendet. Die Pause wird als verdienter und angenehmer Abschluss erlebt.
Auch während einer Arbeit können Pausen nötig sein. Erholung muss nicht erst durch Leistung verdient werden.
Ähnliche Sprichwörter und ihre Unterschiede
Ohne Fleiß kein Preis
Der Fleiß-Spruch betont die Anstrengung für ein Ziel. Hier geht es um den angenehmen Übergang von einer erledigten Arbeit zur Ruhe.
Für einen Abschluss zu arbeiten und sich anschließend zu erholen sind unterschiedliche Phasen.
Beispiele und Verwendung
Einen Abschluss genießen
„Die Kisten stehen am richtigen Platz. Für heute lassen wir es gut sein.“
Ein klarer Abschluss hilft, die freie Zeit tatsächlich wahrzunehmen.
Form und Varianten
„Nach getaner Arbeit“ enthält einen Dativ. „Getaner“ ist ein flektiertes Partizip II von „tun“. Die Verbindung „ist gut ruhen“ bedeutet sinngemäß „lässt es sich gut ruhen“.
