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Was du tust, bedenk das Ende

Form & Grammatik

Sprichwort
Grundform
Was du tust, bedenk das Ende.
Eintragstyp
Sprichwort
Thema
Entscheidungen, Glück und Folgen
Form
Vorangestellter „was“-Satz und verkürzter Imperativ „bedenk“.
Gebrauch
Historisch überliefert; heutige Häufigkeit nicht bestimmt

Definition · kurz erklärt

Vor einer Handlung sollte man ihre Folgen bedenken.

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Bedeutung

Vorher die möglichen Folgen bedenken

Der Blick auf das Ende soll eine Handlung schon zu Beginn begleiten. Gemeint ist nicht nur der gewünschte Erfolg, sondern auch das, was danach eintreten kann. Der Spruch empfiehlt Voraussicht, ohne vollständige Zukunftskenntnis zu verlangen.

„Wenn ich jetzt zusage, bin ich jeden Freitag gebunden. Was du tust, bedenk das Ende.“

Die Person betrachtet eine längerfristige Folge der unmittelbaren Zusage.

Nicht alle Folgen sind vorhersehbar. Unbegrenztes Grübeln kann Handeln ebenso erschweren wie mangelnde Voraussicht.

Ähnliche Sprichwörter und ihre Unterschiede

Man muss immer weiter denken, als man kommt

Weiterdenken reicht über den nächsten Schritt hinaus. Das Ende zu bedenken betont besonders die möglichen Folgen und den Abschluss einer Handlung.

Eine spätere Erweiterung vorzusehen und die Bindung durch eine Zusage zu bedenken sind zwei Formen der Voraussicht.

Beispiele und Verwendung

Vor einer Zusage abwägen

„Welche Aufgabe übernehme ich damit dauerhaft, und kann ich sie erfüllen?“

Die konkrete Frage macht aus dem allgemeinen Rat eine hilfreiche Prüfung.

Form und Varianten

„Bedenk“ ist ein Imperativ Singular von „bedenken“ ohne das mögliche Schluss-e. „Das Ende“ ist das Akkusativobjekt. Das Komma trennt den vorangestellten Satzteil von der Aufforderung.