atembar

Atembar: Zum Atmen geeignet; von Luft oder einem Gasgemisch gesagt.

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Luft zum Atmen

Atembar beschreibt Luft oder ein Gasgemisch als zum Atmen geeignet. Das Wort begegnet unter anderem in technischen Beschreibungen und erfundenen Welten. In einer Geschichte kann die Frage nach einer atembaren Atmosphäre entscheidend dafür sein, ob eine Figur einen unbekannten Ort betreten kann.

Die Eignung hängt von den tatsächlich vorliegenden Bedingungen ab. Das Adjektiv selbst liefert keine Messwerte und keine Prüfmethode. Aus einem angenehmen Geruch oder dem bloßen Aussehen einer Umgebung lässt sich diese Eigenschaft nicht zuverlässig ableiten.

Eigene Sätze erläutert

  • „Die Figuren suchen einen Raum mit atembarer Luft.“ In dieser erfundenen Situation geht es um die Möglichkeit zu atmen, nicht nur um einen angenehmen Aufenthalt.
  • „Der Bericht bezeichnet das untersuchte Gasgemisch als atembar.“ Für eine reale technische Aussage müssten Untersuchungsbedingungen und fachlicher Nachweis nachvollziehbar sein.
  • „Ob die Atmosphäre atembar ist, bleibt in der Geschichte zunächst offen.“ Die Formulierung erhält die Ungewissheit. Ein schöner Himmel beantwortet die Frage nicht.

Atembar ist nicht atmungsaktiv

atmungsaktiv
Wird beispielsweise für die Eigenschaften von Kleidung verwendet. Ein Stoff ist deshalb nicht selbst etwas, das man atmen kann.
einatembar
Kann die Möglichkeit des Einatmens beschreiben, auch bei Teilchen. Daraus folgt nicht automatisch eine gesundheitliche Unbedenklichkeit.
frisch
Beschreibt häufig einen angenehmen Eindruck von Luft. Dieser Eindruck ersetzt keinen Nachweis ihrer Eignung unter besonderen Bedingungen.

Grammatik und Schreibweise

Wortart: Adjektiv. Atembar wird mit dem Bestandteil Atem- und der Endung -bar als ein Wort geschrieben. Vor einem Nomen lauten Formen beispielsweise atembare Luft und ein atembares Gemisch.

Steigerung

Als sachliche Eignungsangabe wird atembar gewöhnlich nicht gesteigert. Soll ein angenehmeres Atmen beschrieben werden, ist leichter zu atmen häufig klarer. Für technische Vergleiche sollten die tatsächlich untersuchten Eigenschaften genannt werden.

Beugung vor einem Nomen

Die Tabellen zeigen die Formen des hier erklärten Adjektivs. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl des Nomens. Die Pluralspalte gilt für alle grammatischen Geschlechter. Bei der gemischten Beugung steht im Plural etwa keine oder meine; ein hat keinen Plural.

atembar: Starke Beugung – ohne Artikel
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Nominativatembareratembareatembaresatembare
Genitivatembarenatembareratembarenatembarer
Dativatembarematembareratembarematembaren
Akkusativatembarenatembareatembaresatembare
atembar: Schwache Beugung – nach der, die, das
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Nominativatembareatembareatembareatembaren
Genitivatembarenatembarenatembarenatembaren
Dativatembarenatembarenatembarenatembaren
Akkusativatembarenatembareatembareatembaren
atembar: Gemischte Beugung – nach ein/eine; Plural nach keine
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Nominativatembareratembareatembaresatembaren
Genitivatembarenatembarenatembarenatembaren
Dativatembarenatembarenatembarenatembaren
Akkusativatembarenatembareatembaresatembaren

Eine erfundene Welt glaubwürdig beschreiben

Erfundene Szene, keine Handlungsanleitung: Ein Erkundungsteam erreicht eine Raumstation.

Hinter dem Fenster sah der Aufenthaltsraum unversehrt aus. Ob dort atembare Luft vorhanden war, wusste das Team dennoch nicht. Es wartete auf das Ergebnis der vorgesehenen technischen Prüfung.

Die Szene trennt sichtbare Eindrücke von einer nicht sichtbaren Eigenschaft. Das erzeugt Spannung, ohne die Figuren aus bloßer Vermutung handeln zu lassen. Die sprachliche Erklärung legt keine realen Prüfgrenzen fest.

Weitere Wörter zum Beschreiben, Vergleichen und Auswählen findest du in der Adjektivliste.