immobil

Immobil bedeutet unbeweglich oder in der Beweglichkeit stark eingeschränkt. Der genaue Bezug hängt davon ab, ob von Menschen, Gegenständen oder einem besonderen Fachzusammenhang gesprochen wird.

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Was bedeutet immobil?

Bei Menschen kann immobil eine erheblich eingeschränkte körperliche Beweglichkeit beschreiben. Das Wort sagt allein noch nicht, welche Bewegungen möglich sind, wie lange der Zustand dauert oder wodurch er verursacht wird.

Bei Gegenständen bedeutet es, dass sie sich nicht oder nicht ohne Weiteres bewegen beziehungsweise versetzen lassen. In älteren militärischen Zusammenhängen kann außerdem eine nicht für den Kriegseinsatz bereitgestellte oder geeignete Truppe gemeint sein. Diese Fachverwendung darf nicht ohne Kontext auf heutige Personenbeschreibungen übertragen werden.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Beschreibung unterscheidet mobile und immobile Anlagen.“ Gemeint ist, ob sich die Anlagen bewegen oder versetzen lassen.
  • „Die Patientin ist zeitweise immobil.“ Der Satz nennt eine Einschränkung der Beweglichkeit, aber noch keine konkrete Ursache oder vollständige Funktionsbeschreibung.
  • „Der schwere Aufbau bleibt am Standort immobil.“ Der Gegenstand ist in der betrachteten Situation nicht beweglich.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Unbeweglich ist eine nahe Entsprechung. Bettlägerig ist spezieller und sollte nicht bei jeder Einschränkung der Mobilität eingesetzt werden.

Inaktiv betrifft fehlende Tätigkeit. Eine Person kann körperlich immobil sein und trotzdem geistig oder sozial sehr aktiv bleiben. Das Adjektiv ist keine Beschreibung ihres Willens oder ihrer Interessen.

Schreibweise und Grammatik

Geschrieben wird immobil mit Doppel-m. Formen sind eine immobile Anlage und mit immobilen Einrichtungen. Das zugehörige Nomen heißt Immobilität.

Steigerung

Die Formen immobil – immobiler – am immobilsten sind möglich. Bei Menschen ist die konkrete Angabe verbleibender oder eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten meist hilfreicher als eine pauschale Rangfolge.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativimmobilerimmobileimmobilesimmobile
Genitivimmobilenimmobilerimmobilenimmobiler
Dativimmobilemimmobilerimmobilemimmobilen
Akkusativimmobilenimmobileimmobilesimmobile
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativimmobileimmobileimmobileimmobilen
Genitivimmobilenimmobilenimmobilenimmobilen
Dativimmobilenimmobilenimmobilenimmobilen
Akkusativimmobilenimmobileimmobileimmobilen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativimmobilerimmobileimmobilesimmobilen
Genitivimmobilenimmobilenimmobilenimmobilen
Dativimmobilenimmobilenimmobilenimmobilen
Akkusativimmobilenimmobileimmobilesimmobilen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Objektbeschreibung wird ein fest montierter Aufbau mit einem fahrbaren Modell verglichen. Der feste Aufbau kann im Arbeitsraum nicht versetzt werden.

Der montierte Aufbau ist im Unterschied zum fahrbaren Modell immobil. Sein Standort lässt sich während der Nutzung nicht verändern.

Der Vergleich nennt genau die gemeinte Beweglichkeit. Daraus folgt keine Aussage darüber, welches Modell für jede Aufgabe besser geeignet wäre.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.