lesbar

Lesbar bedeutet so beschaffen, dass etwas gelesen oder ausgelesen werden kann. Das kann erkennbare Schrift, einen gut zugänglichen Text oder technisch nutzbare Daten betreffen.

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Was bedeutet lesbar?

Eine lesbare Notiz lässt sich entziffern. Ein gut lesbarer Sachtext ist darüber hinaus sprachlich und gestalterisch zugänglich. Im technischen Zusammenhang kann eine Datei lesbar sein, wenn ein Programm ihren Inhalt erfassen kann.

Diese Lesarten überschneiden sich, sind aber nicht identisch. Deutliche Buchstaben garantieren noch keine verständliche Erklärung. Umgekehrt kann ein klug formulierter Text durch zu kleine Schrift schwer lesbar werden.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Beschriftung bleibt auch aus einiger Entfernung lesbar.“ Die Zeichen sind unter den genannten Bedingungen erkennbar.
  • „Durch kürzere Absätze wurde der Bericht besser lesbar.“ Die Gestaltung erleichtert das Lesen eines längeren Zusammenhangs.
  • „Die Datei ist in diesem Programm nicht lesbar.“ Hier geht es um technische Zugänglichkeit, nicht um eine Handschrift.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Leserlich betont häufig die Entzifferbarkeit von Zeichen. In typografischen Fachzusammenhängen wird sie von der umfassenderen Lesbarkeit unterschieden. Im Alltag sind die Wörter jedoch teilweise austauschbar.

Verständlich betrifft das Verstehen. Ein fremdsprachiger Text kann mit klaren Zeichen lesbar sein, obwohl man seine Bedeutung nicht versteht.

Schreibweise und Grammatik

Lesbar wird ohne zusätzliches e nach les geschrieben. Beispiele: ein lesbarer Ausdruck, gut lesbare Texte. Die Endung -bar drückt hier eine Möglichkeit aus: etwas lässt sich lesen.

Steigerung

Lesbar – lesbarer – am lesbarsten ist bei abgestufter Zugänglichkeit möglich. Oft klingt besser lesbar natürlicher und nennt die Richtung des Vergleichs deutlich.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativlesbarerlesbarelesbareslesbare
Genitivlesbarenlesbarerlesbarenlesbarer
Dativlesbaremlesbarerlesbaremlesbaren
Akkusativlesbarenlesbarelesbareslesbare
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativlesbarelesbarelesbarelesbaren
Genitivlesbarenlesbarenlesbarenlesbaren
Dativlesbarenlesbarenlesbarenlesbaren
Akkusativlesbarenlesbarelesbarelesbaren
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativlesbarerlesbarelesbareslesbaren
Genitivlesbarenlesbarenlesbarenlesbaren
Dativlesbarenlesbarenlesbarenlesbaren
Akkusativlesbarenlesbarelesbareslesbaren

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: Eine erfundene Redaktion verbessert einen langen Hinweistext für eine Ausstellung.

Größere Schrift macht die Zeichen besser erkennbar. Kurze Absätze und klare Satzbezüge machen den Text zusätzlich leichter lesbar. Die Redaktion prüft beide Ebenen, statt nur die Schriftgröße zu verändern.

Die Überarbeitung unterscheidet sichtbare Zeichen und Textverständnis. Ob alle Besucher den Inhalt verstehen, hängt außerdem etwa von Sprache und Vorwissen ab.

Kann ein Text lesbar und trotzdem unverständlich sein?

Ja. Man kann die Zeichen erkennen, ohne die Sprache oder den fachlichen Inhalt zu verstehen.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.