monoton

Monoton bedeutet im Alltag eintönig, gleichförmig oder wenig abwechslungsreich. In der Mathematik bezeichnet es dagegen einen festgelegten Verlauf ohne Wechsel der Wachstumsrichtung.

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Was bedeutet monoton?

Eine monotone Stimme verändert Tonhöhe oder Betonung kaum. Ein monotoner Tagesablauf wiederholt sich mit wenigen Unterschieden. Ob das als langweilig oder beruhigend erlebt wird, hängt von Person und Situation ab.

Mathematisch heißt monoton steigend: Spätere Werte sind nicht kleiner als frühere. Sie dürfen gleich bleiben. Streng monoton steigend verlangt dagegen echte Zunahme. Für fallende Verläufe gilt die entsprechende umgekehrte Richtung.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Er las den Absatz monoton vor.“ Die Sprechweise bietet wenig hörbare Abwechslung.
  • „Das monotone Klopfen begleitete die ganze Nacht.“ Das Geräusch wiederholt sich gleichförmig.
  • „Die Werte 1, 2, 2, 4 bilden eine monoton steigende Folge.“ Kein Wert ist kleiner als sein Vorgänger; wegen der doppelten 2 steigt sie nicht streng.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Regelmäßig beschreibt eine erkennbare Ordnung und muss nicht eintönig wirken. Ein regelmäßig aufgebautes Gedicht kann sehr abwechslungsreich sein.

Langweilig benennt eine Wirkung. Monoton nennt eher die geringe Variation, die eine solche Wirkung auslösen kann.

Schreibweise und Grammatik

Monoton wird mit drei o geschrieben; die Betonung liegt auf der letzten Silbe. Formen: eine monotone Arbeit, bei monotonem Geräusch.

Steigerung

Monotoner – am monotonsten ist im Alltag möglich. Die mathematische Eigenschaft wird nicht gewöhnlich gesteigert; streng monoton ist eine besondere Definition, keine sprachliche Superlativform.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmonotonermonotonemonotonesmonotone
Genitivmonotonenmonotonermonotonenmonotoner
Dativmonotonemmonotonermonotonemmonotonen
Akkusativmonotonenmonotonemonotonesmonotone
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmonotonemonotonemonotonemonotonen
Genitivmonotonenmonotonenmonotonenmonotonen
Dativmonotonenmonotonenmonotonenmonotonen
Akkusativmonotonenmonotonemonotonemonotonen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativmonotonermonotonemonotonesmonotonen
Genitivmonotonenmonotonenmonotonenmonotonen
Dativmonotonenmonotonenmonotonenmonotonen
Akkusativmonotonenmonotonemonotonesmonotonen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: Eine erfundene Rückmeldung zu einem Vortrag soll eine konkrete Verbesserung ermöglichen.

Der Vortrag wirkt monoton, weil alle Sätze in derselben Tonlage enden und wichtige Begriffe keine Betonung erhalten. Deutliche Pausen und gezielte Hervorhebungen würden die Gliederung hörbar machen.

Die Rückmeldung nennt Merkmale und einen Ansatz zur Verbesserung. Sie bewertet die Vortragsweise und erklärt die sprechende Person nicht pauschal für langweilig.

Ist 1, 2, 2, 4 streng monoton steigend?

Nein. Die Folge ist monoton steigend, aber nicht streng, weil zwei aufeinanderfolgende Werte gleich sind.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.