organisational

Organisational bedeutet eine Organisation, ihre Strukturen oder ihre gemeinsamen Prozesse betreffend.

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Was bedeutet organisational?

Das Wort wird besonders in der Organisationsforschung und im beruflichen Zusammenhang verwendet. Organisationale Kultur meint beispielsweise geteilte Gewohnheiten und Orientierungen innerhalb einer Organisation. Organisationales Lernen betrifft Veränderungen, die über das Wissen einer einzelnen Person hinaus in Abläufen oder Strukturen wirksam werden.

Die Bezeichnung sagt zunächst nichts darüber aus, ob eine Organisation gut organisiert ist. Auch ein unklarer Entscheidungsweg kann ein organisationales Problem sein. Wichtig ist die Ebene: Betrifft eine Schwierigkeit nur eine einzelne Aufgabe, oder hängt sie mit dauerhaft eingerichteten Zuständigkeiten und Verfahren zusammen?

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Untersuchung beschreibt organisationale Entscheidungswege.“ Sie betrachtet Strukturen innerhalb einer Organisation.
  • „Das Problem hat eine organisationale Ursache.“ Die Ursache liegt im beschriebenen Zusammenhang in gemeinsamen Abläufen oder Zuständigkeiten.
  • „Eine persönliche Erfahrung kann zu organisationalem Lernen beitragen.“ Dafür muss die Erkenntnis über die einzelne Person hinaus in der Organisation wirksam werden.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Organisatorisch bezieht sich häufig auf das Planen und praktische Einrichten von Abläufen. Die Bedeutungen überschneiden sich, sind aber nicht in jedem Fachtext gleich gemeint.

Individuell betrifft die einzelne Person oder den einzelnen Fall. Organisational richtet den Blick auf die Organisationsebene.

Schreibweise und Grammatik

Die Schreibung lautet organisational mit -ational: eine organisationale Struktur. Nicht mit organisch verwechseln.

Steigerung

Als Zuordnung wird das Wort normalerweise nicht gesteigert. Ein Vergleich sollte stattdessen die Stärke oder Reichweite eines Einflusses benennen.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativorganisationalerorganisationaleorganisationalesorganisationale
Genitivorganisationalenorganisationalerorganisationalenorganisationaler
Dativorganisationalemorganisationalerorganisationalemorganisationalen
Akkusativorganisationalenorganisationaleorganisationalesorganisationale
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativorganisationaleorganisationaleorganisationaleorganisationalen
Genitivorganisationalenorganisationalenorganisationalenorganisationalen
Dativorganisationalenorganisationalenorganisationalenorganisationalen
Akkusativorganisationalenorganisationaleorganisationaleorganisationalen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativorganisationalerorganisationaleorganisationalesorganisationalen
Genitivorganisationalenorganisationalenorganisationalenorganisationalen
Dativorganisationalenorganisationalenorganisationalenorganisationalen
Akkusativorganisationalenorganisationaleorganisationalesorganisationalen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einem erfundenen Verein werden Anträge immer wieder doppelt bearbeitet, weil zwei Gremien dauerhaft dieselbe Zuständigkeit beanspruchen.

Die Doppelarbeit ist ein organisationales Problem: Sie entsteht aus der unklaren Aufgabenverteilung zwischen den Gremien.

Die Erklärung lokalisiert die Ursache auf der Strukturebene. Sie unterstellt den einzelnen Mitgliedern weder Unfähigkeit noch böse Absicht.

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