pantomimisch

Pantomimisch bedeutet durch Mimik, Gestik und Körperbewegung darstellend, ohne die Handlung mit gesprochenen Worten zu erklären.

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Was bedeutet pantomimisch?

Eine pantomimische Darstellung macht etwas durch den Körper sichtbar: Eine Person greift etwa nach einem unsichtbaren Gegenstand und zeigt durch Haltung und Bewegung dessen Gewicht. Das Publikum erschließt die Handlung aus diesen Zeichen.

Das Wort bezeichnet eine Art des Darstellens, nicht einfach jede Bewegung ohne Begleittext. Wer schweigend einen Stuhl trägt, handelt zunächst nur ohne zu sprechen. Wer einen nicht vorhandenen schweren Stuhl allein durch Bewegungen veranschaulicht, stellt pantomimisch dar.

Pantomimische Mittel können auch als Teil einer größeren Aufführung oder einer Unterrichtsaufgabe vorkommen. Die genaue Beschreibung nennt am besten, was dargestellt wird und welche Bewegungen es erkennbar machen.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Sie stellt pantomimisch dar, wie sie einen Regenschirm im Sturm festhält.“ Die Bewegungen vermitteln die Handlung ohne eine gesprochene Erklärung.
  • „Die pantomimische Szene zeigt eine immer schwerer werdende Tasche.“ Körperhaltung und Anstrengung machen eine vorgestellte Veränderung sichtbar.
  • „Die Gruppe errät den Beruf nach der pantomimischen Darstellung.“ Einzelne typische Handlungen dienen als Hinweise.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Gestisch bezieht sich auf Gesten, mimisch auf den Gesichtsausdruck. Pantomimisch verbindet solche Ausdrucksmittel zu einer körperlich dargestellten Handlung oder Situation.

Stumm besagt zunächst nur, dass keine Stimme hörbar ist oder nicht gesprochen wird. Eine stumme Szene muss keine pantomimische Gestaltung enthalten.

Schreibweise und Grammatik

Die Schreibung lautet pantomimisch, passend zu Pantomime. Regelmäßige Formen sind eine pantomimische Einlage und mit pantomimischen Mitteln. In pantomimisch darstellen bleibt die Form unverändert.

Steigerung

Bei der Benennung der Darstellungsart verwendet man gewöhnlich keine Steigerung. Für einen Vergleich ist stärker mit körperlichen Ausdrucksmitteln gestaltet genauer als eine pauschale Steigerungsform.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpantomimischerpantomimischepantomimischespantomimische
Genitivpantomimischenpantomimischerpantomimischenpantomimischer
Dativpantomimischempantomimischerpantomimischempantomimischen
Akkusativpantomimischenpantomimischepantomimischespantomimische
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpantomimischepantomimischepantomimischepantomimischen
Genitivpantomimischenpantomimischenpantomimischenpantomimischen
Dativpantomimischenpantomimischenpantomimischenpantomimischen
Akkusativpantomimischenpantomimischepantomimischepantomimischen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpantomimischerpantomimischepantomimischespantomimischen
Genitivpantomimischenpantomimischenpantomimischenpantomimischen
Dativpantomimischenpantomimischenpantomimischenpantomimischen
Akkusativpantomimischenpantomimischepantomimischespantomimischen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Theaterübung soll ein Kind eine verschlossene Tür zeigen. Es zeichnet den Rahmen mit den Händen nach, versucht die vorgestellte Klinke zu bewegen und stemmt sich schließlich gegen die Tür.

Die pantomimische Darstellung macht das Hindernis schrittweise erkennbar. Der gleichbleibende Ort der Klinke und die vergebliche Kraftanstrengung helfen dem Publikum, die unsichtbare Tür mitzudenken.

Die Beschreibung benennt konkrete Darstellungsmittel und ihre Funktion. Sie beschränkt sich damit nicht auf das ungenaue Urteil, jemand habe sich viel bewegt.

Miniübung: Ist Schweigen schon Pantomime?

Nein. Entscheidend ist, dass Bewegungen, Haltung und Gesichtsausdruck etwas darstellen und verständlich machen.

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