pekig

Pekig bedeutet klebrig oder schmierig, wie mit einer zähen haftenden Schicht bedeckt.

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Was bedeutet pekig?

Pekig beschreibt vor allem eine Oberfläche, an der etwas haftet oder die sich schmierig anfühlt. Das Wort ist weniger allgemein geläufig als klebrig. Es kann beispielsweise Hände, Geräte oder eine Arbeitsfläche kennzeichnen.

Im Vordergrund steht der Sinneseindruck. Pekig nennt noch nicht die genaue Ursache der Schicht. Eine Beschreibung sollte daher zwischen dem wahrgenommenen Zustand und einer Vermutung über das verursachende Material unterscheiden.

Das Wort kann in einer Erzählung eine anschauliche, alltagsnahe Wirkung haben. In einer sachlichen Anleitung ist klebrig oder mit einem schmierigen Belag versehen häufig eindeutiger. Welcher Ausdruck passt, hängt vom gewünschten Ton und vom Vorwissen der Lesenden ab.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Nach dem Basteln fühlen sich die Finger pekig an.“ Die Finger sind mit einer haftenden oder schmierigen Schicht bedeckt.
  • „Die Figur wischt über die pekige Tischkante.“ Das Adjektiv macht den unangenehmen Oberflächeneindruck anschaulich.
  • „Der Griff ist pekiger als die glatte Fläche daneben.“ Der Vergleich bezieht sich auf die Stärke des klebrigen Zustands.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Klebrig ist die geläufige Entsprechung und betont das Haften. Pekig kann zusätzlich einen schmierigen Eindruck vermitteln.

Pelzig beschreibt eine andere Oberflächen- oder Tastempfindung. Eine Oberfläche kann rau oder pelzartig wirken, ohne deshalb pekig zu sein.

Schreibweise und Grammatik

Pekig wird mit einfachem k geschrieben: ein pekiger Griff, pekige Hände. Das k darf nicht mit dem ch in Pech verwechselt werden.

Steigerung

Die Steigerung lautet pekig – pekiger – am pekigsten. Sie vergleicht die Stärke des klebrigen oder schmierigen Eindrucks.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpekigerpekigepekigespekige
Genitivpekigenpekigerpekigenpekiger
Dativpekigempekigerpekigempekigen
Akkusativpekigenpekigepekigespekige
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpekigepekigepekigepekigen
Genitivpekigenpekigenpekigenpekigen
Dativpekigenpekigenpekigenpekigen
Akkusativpekigenpekigepekigepekigen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativpekigerpekigepekigespekigen
Genitivpekigenpekigenpekigenpekigen
Dativpekigenpekigenpekigenpekigen
Akkusativpekigenpekigepekigespekigen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Szene räumt eine Figur nach einem Bastelnachmittag auf. Beim Anfassen eines Werkzeuggriffs bleiben die Finger kurz an der Oberfläche haften.

Der pekige Griff lenkt die Beschreibung auf eine konkrete Tastempfindung. Die Szene zeigt, woran die Figur den Zustand bemerkt.

Die Wahrnehmung allein beweist nicht, welcher Stoff den Belag verursacht hat oder wer dafür verantwortlich ist. Solche Informationen müssten im Text zusätzlich genannt oder nachvollziehbar erschlossen werden.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.