regennass

Regennass bedeutet durch Regen nass geworden. Das Wort verbindet den Zustand der Nässe mit ihrer Ursache.

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Was bedeutet regennass?

Regennass können Straßen, Blätter, Kleidung oder Dächer sein. Im Unterschied zum allgemeinen nass wird ausdrücklich genannt, wodurch die Feuchtigkeit entstanden ist. Eine regennasse Jacke ist also nicht einfach wegen eines verschütteten Getränks nass.

Die Bezeichnung legt keinen bestimmten Grad der Durchnässung fest. Einzelne Tropfen auf einer Oberfläche und stark durchnässte Kleidung können je nach Zusammenhang regennass genannt werden. Für größere Genauigkeit sind ergänzende Beobachtungen nötig.

In erzählenden Texten verbindet das Wort Gegenstände mit der Wetterlage. Lichtspiegelungen auf regennassem Pflaster oder Tropfen auf Blättern machen eine Umgebung anschaulich. Eine feste Stimmung ist damit noch nicht vorgeschrieben.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Auf dem regennassen Pflaster spiegeln sich die Lampen.“ Der Zustand der Oberfläche wird mit einer sichtbaren Wirkung verbunden.
  • „Sie hängt die regennasse Jacke zum Trocknen auf.“ Das Wort benennt den Regen als Ursache der Nässe.
  • „Die regennassen Blätter glänzen im ersten Sonnenlicht.“ Die Beschreibung verbindet Wetter und Lichtwirkung.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Regnerisch beschreibt Wetter mit Regen. Regennass beschreibt dagegen den dadurch entstandenen Zustand eines Gegenstands.

Pitschnass verstärkt den Grad der Nässe, ohne ihre Ursache festzulegen. Ein Gegenstand kann vom Regen regennass sein, ohne völlig durchnässt zu sein.

Schreibweise und Grammatik

Regennass wird aus Regen und nass zusammengesetzt. Die heutige Schreibung endet auf ss; regennaß ist die ältere Form. Vor einem Nomen heißt es regennasse Straßen, ein regennasses Dach oder auf regennassem Boden.

Steigerung

Die Ursachenzuordnung wird normalerweise nicht gesteigert. Für unterschiedliche Nässegrade sind nasser oder stärker vom Regen durchnässt genauer.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativregennasserregennasseregennassesregennasse
Genitivregennassenregennasserregennassenregennasser
Dativregennassemregennasserregennassemregennassen
Akkusativregennassenregennasseregennassesregennasse
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativregennasseregennasseregennasseregennassen
Genitivregennassenregennassenregennassenregennassen
Dativregennassenregennassenregennassenregennassen
Akkusativregennassenregennasseregennasseregennassen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativregennasserregennasseregennassesregennassen
Genitivregennassenregennassenregennassenregennassen
Dativregennassenregennassenregennassenregennassen
Akkusativregennassenregennasseregennassesregennassen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Stadtszene tritt eine Figur nach dem Schauer aus einem Haus. Auf den dunklen Steinen liegen helle Spiegelungen der Schaufenster.

Das regennasse Pflaster verbindet die vorausgegangene Wetterlage mit dem aktuellen Lichtbild. Die Szene wird durch ein konkretes Oberflächenmerkmal anschaulich.

Eine traurige oder freundliche Stimmung müsste aus weiteren Merkmalen hervorgehen. Regennass allein trägt eine solche Deutung nicht.

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