uncool

Uncool bedeutet umgangssprachlich nicht gut, unpassend oder nicht der gewünschten Vorstellung entsprechend.

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Was bedeutet uncool?

Das Wort bewertet etwas aus der Sicht einer Person oder Gruppe. Gemeint sein können Kleidung, Musik, Verhalten oder eine Situation. Ohne Zusammenhang bleibt offen, ob etwas altmodisch, peinlich, unfair oder einfach nicht ansprechend gefunden wird.

Bei Verhalten kann uncool eine verständliche, aber sehr allgemeine Kritik sein. „Das war uncool“ erklärt noch nicht, was genau gestört hat. Eine hilfreiche Rückmeldung benennt die Handlung und ihre Wirkung, statt nur ein Gruppenurteil auszusprechen.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Dass du die Nachricht weitergegeben hast, war uncool.“ Die Kritik betrifft hier ein Verhalten; der konkrete Vertrauensbruch sollte erläutert werden.
  • „Er hält die Musik für uncool, seine Freundin hört sie gern.“ Die Bewertung ist eine Geschmacksfrage und wird nicht als objektive Eigenschaft ausgegeben.
  • „Die Figur sagt nur uncool und erklärt ihren Einwand nicht.“ Der Ausdruck bleibt ohne weitere Begründung wenig genau.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Altmodisch bezieht sich auf eine als überholt empfundene Gestaltung oder Gewohnheit. Uncool kann dies meinen, aber auch aktuelle Handlungen als unfair oder unpassend bewerten.

Unangemessen ist sachlicher und verlangt einen Maßstab für die fehlende Passung. Uncool signalisiert zusätzlich einen lockeren Sprachstil.

Schreibweise und Grammatik

Man schreibt uncool zusammen, mit c und doppeltem o. Deutsche Beugungsendungen werden angefügt: eine uncoole Bemerkung, mit uncoolen Sprüchen. Das Wort gehört eher in ungezwungene als in förmliche Texte.

Steigerung

Die Steigerung lautet uncool – uncooler – am uncoolsten. Sie verstärkt die subjektive Bewertung. In einer begründeten Kritik ist die Benennung des Problems meist nützlicher.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativuncooleruncooleuncoolesuncoole
Genitivuncoolenuncooleruncoolenuncooler
Dativuncoolemuncooleruncoolemuncoolen
Akkusativuncoolenuncooleuncoolesuncoole
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativuncooleuncooleuncooleuncoolen
Genitivuncoolenuncoolenuncoolenuncoolen
Dativuncoolenuncoolenuncoolenuncoolen
Akkusativuncoolenuncooleuncooleuncoolen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativuncooleruncooleuncoolesuncoolen
Genitivuncoolenuncoolenuncoolenuncoolen
Dativuncoolenuncoolenuncoolenuncoolen
Akkusativuncoolenuncooleuncoolesuncoolen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einem erfundenen Chat nennt eine Figur das Verhalten ihres Freundes uncool, nachdem er ein privates Foto ohne Rückfrage weitergeleitet hat. Sie ergänzt anschließend, weshalb sie darüber verärgert ist.

Mit uncool äußert sie zunächst eine knappe Ablehnung. Erst die Ergänzung, dass das Foto privat bleiben sollte, erklärt den verletzten Wunsch und macht die Kritik nachvollziehbar.

Die Analyse zeigt, wie eine allgemeine Wertung durch eine konkrete Begründung an Klarheit gewinnt.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.