Onlinebanking
Form & Grammatik
- Lemma
- Onlinebanking
- Wortart
- Substantiv
- Worttrennung
- On·line·ban·king / On·line-Ban·king
- Artikel
- das
- Genus
- Neutrum
- Genitiv
- des Onlinebanking oder des Onlinebankings
- Plural
- kein Plural im behandelten Gebrauch
Bezeichnet die Tätigkeit beziehungsweise das Verfahren, nicht einzelne Überweisungen. Auch Online-Banking ist eine belegte Schreibung.
Definition · kurz erklärt
Onlinebanking bezeichnet das Erledigen von Bankgeschäften über eine elektronische Verbindung, insbesondere über das Internet. Gemeint ist beispielsweise, auf diesem Weg den Kontostand abzufragen oder eine Überweisung zu veranlassen.
Bedeutung
1. Bankgeschäfte über ein Computernetz erledigen
Beim Onlinebanking werden Bankgeschäfte mithilfe eines Computers oder eines anderen geeigneten Geräts über eine Netzverbindung erledigt. Im heutigen Alltagsgebrauch ist damit meist der Zugang über das Internet gemeint. Die Bezeichnung lässt sich auch weiter auf entsprechende Verbindungen über andere Netze beziehen.
„Nora prüft beim Onlinebanking, ob die Überweisung auf ihrem Konto eingegangen ist.“
Sie ruft die Kontoinformation über den elektronischen Zugang ab. Der Satz sagt nicht, dass sie selbst gerade eine neue Überweisung beauftragt. Das Wort bezeichnet hier die Art des Zugangs und der Abwicklung.
Onlinebanking: Synonyme und andere Wörter
Wenn der Zugang über das Internet erfolgt
Internetbanking und Bankgeschäfte über das Internet passen in diesem Zusammenhang. Internetbanking benennt den Verbindungsweg ausdrücklich. Onlinebanking kann in einer weiter gefassten technischen Verwendung auch andere Netzverbindungen einschließen.
„Sie nutzt Internetbanking“ legt den Zugang über das Internet fest. „Sie erledigt ein Bankgeschäft“ lässt dagegen offen, ob sie einen elektronischen Zugang nutzt oder eine Geschäftsstelle besucht.
Verbindung und Tätigkeit unterscheiden
Online beschreibt allgemein eine Verbindung oder einen Zugang über ein Netz. Es ist kein gleichbedeutendes Wort für die Banktätigkeit: Wer online einen Text liest, betreibt damit noch kein Onlinebanking.
Beispiele und Verwendung
„Den Kontostand sieht Leo im Onlinebanking.“ Gemeint ist der elektronische Zugang zu dieser Information. Die Aussage beschreibt keine Barauszahlung und keine Veränderung des Kontostands.
„Das Onlinebanking ist vorübergehend nicht verfügbar.“ Der Satz betrifft den elektronischen Dienst. Er besagt nicht, dass sämtliche Geschäftsstellen geschlossen sind.
Die Schreibungen Onlinebanking und Online-Banking bezeichnen dasselbe Wort. In der historischen Anglizismen-Liste stehen die Formen Online-Banking und Internet-Banking; die zweite Bezeichnung hebt ausdrücklich das Internet hervor.
Grammatik und Beugung
Es heißt das Onlinebanking. Im Genitiv sind des Onlinebanking und des Onlinebankings belegt. Das Wort wird für die Tätigkeit beziehungsweise das Verfahren im Singular gebraucht. Mehrere Vorgänge lassen sich als Überweisungen oder Bankgeschäfte zählen; Onlinebanking selbst bleibt dabei im Singular. Die Worttrennungen lauten On·line·ban·king und bei der Bindestrichschreibung On·line-Ban·king.
| Fall | Singular |
|---|---|
| Nominativ | das Onlinebanking |
| Genitiv | des Onlinebanking oder des Onlinebankings |
| Dativ | dem Onlinebanking |
| Akkusativ | das Onlinebanking |
Herkunft
Die Bezeichnung ist englisch geprägt. Englisch online banking bezeichnet Bankgeschäfte über das Internet. Der Bestandteil online verweist auf eine Verbindung; das deutsche Substantiv wird zusammengeschrieben oder mit Bindestrich verwendet.
