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aua

Form & Grammatik

InterjektionJugendwort
Stichwort
aua
Worttrennung
aua

Schmerzausruf in der Alltagssprache; auch die kurze Form au ist gebräuchlich. Am Zeilenende nicht trennen.

Gebrauch: Unveränderliche Interjektion; keine Deklination, Konjugation oder Steigerung.

Formen und Verwendung im Detail

Aua! drückt körperlichen Schmerz aus. Der Ausruf kann eine unmittelbare Reaktion sein oder dem Gegenüber zeigen, dass eine Berührung wehtut.

Bedeutung

1 Schmerz anzeigen

Aua kann nach einem Stoß oder während einer schmerzhaften Berührung stehen. Wie stark die Empfindung ist und was sie verursacht, erklärt das Wort allein nicht. Es kann auch in einem vorgespielten Dialog vorkommen.

„Aua, du stehst auf meinem Fuß!“

Die Fortsetzung benennt die Ursache und legt nahe, dass die andere Person ihren Fuß wegnehmen soll. Aua allein wäre keine genaue Erklärung.

Aua und ähnliche Reaktionen

Au und das tut weh

Die kürzere Form au kann dieselbe Schmerzreaktion ausdrücken. „Au, mein Finger!“ und „Aua, mein Finger!“ unterscheiden sich hier nicht durch eine festgelegte Schmerzstärke. Das tut weh formuliert die Empfindung als vollständigen Satz.

Autsch und huch

Autsch kann ebenfalls auf Schmerz reagieren. Huch zeigt eher einen Schreck oder eine Überraschung. „Huch, die Tür ging plötzlich auf“ muss keine Verletzung bedeuten; deshalb ist huch nicht in jeder Lage ein Ersatz für aua.

Beispiele und Verwendung

„Aua, bitte nicht so fest ziehen.“ Die Bitte erklärt, welches Verhalten geändert werden soll. Der Ausruf selbst nennt noch keine gewünschte Stärke der Berührung.

„Als sie mit dem Zeh an den Stuhl stößt, ruft sie: Aua!“ Die erzählte Handlung macht den Anlass deutlich. Wie lange die Empfindung anhält, bleibt offen.

In einer Figurenrede kann der kurze Ausruf eine Reaktion lebendig zeigen. Er ersetzt dort keine genaue Beschreibung, wenn der weitere Verlauf von der Ursache des Schmerzes abhängt.

Grammatik und Beugung

Aua ist eine Interjektion. Es wird nicht nach Person, Fall oder Zahl gebeugt und nicht gesteigert. Die Schreibform aua bleibt am Zeilenende ungetrennt; aus der Vokalfolge wird keine zusätzliche Trennstelle konstruiert.

Auch die kurze Form au bleibt unverändert. Die Formen werden hier gemeinsam erklärt und nicht als mehrere Sammlungseinträge gezählt. Ein lang gezogener Ruf kann schriftlich mit zusätzlichen Buchstaben dargestellt werden; das ist keine reguläre Beugung.