Termination
Form & Grammatik
Substantiv- Stichwort
- Termination
- Worttrennung
- Ter·mi·na·ti·on
- Artikel
- die
- Geschlecht
- Femininum
- Genitiv
- der Termination
- Plural
- die Terminationen
Kontextabhängiger Begriff für Begrenzung/Beendigung/Terminierung; Fachbezug gegebenenfalls erläutern.
Definition · kurz erklärt
Termination bedeutet Begrenzung, Beendigung oder Terminierung. Das Wort braucht einen klaren Zusammenhang: Was wird begrenzt oder beendet? Ein verständlicher Text nennt den betroffenen Vorgang und erklärt einen besonderen Fachgebrauch, statt das Fremdwort als selbsterklärend vorauszusetzen.
Bedeutungen
1 Eine Begrenzung oder Beendigung bezeichnen
Termination kann das Begrenzen oder Beenden eines Vorgangs meinen. Auch Terminierung ist als Entsprechung belegt. Welche Art von Grenze oder Ende gemeint ist, muss der jeweilige Text erklären. Der Ausdruck allein sagt weder, wodurch das Ende herbeigeführt wird, noch ob das Ziel des Vorgangs erreicht ist.
„Im Glossar wird Termination als Beendigung des beschriebenen Ablaufs erklärt.“
Das Beispiel nennt eine Worterklärung und ihren Bezug. Ein besonderer Ablauf, eine bestimmte Technik oder eine Bewertung seines Ergebnisses wird dadurch nicht behauptet.
Termination: Synonyme und andere Wörter
Termination, Ende oder Beendigung?
Ende ist ein breites Nomen für einen Punkt oder Abschnitt, an dem etwas aufhört. Beendigung hebt deutlicher das Zu-Ende-Bringen hervor. Termination benötigt besonders dann eine Erklärung, wenn der Zusammenhang einen speziellen Begriff verwendet.
„Die Beschreibung nennt die Termination des Ablaufs.“ – „Die Beschreibung nennt die Beendigung des Ablaufs.“
Die Umschreibung kann den allgemeinen Sinn verständlicher machen. Bei einem genau definierten Fachbegriff muss zusätzlich geprüft werden, ob dessen besondere Abgrenzung erhalten bleibt.
Beendigung oder erfolgreicher Abschluss?
Ein Abschluss kann eine Vollendung meinen, hat aber auch andere Bedeutungen wie Bildungsabschluss oder Vertragsabschluss. Termination beziehungsweise Beendigung allein garantiert keine erfolgreiche Vollendung.
„Der Ablauf wurde beendet.“ – „Der Ablauf wurde erfolgreich abgeschlossen.“
Die zweite Fassung behauptet zusätzlich einen Erfolg. Dieser darf nicht bloß wegen eines vermeintlich schöneren Ersatzworts in den Text gelangen.
Beispiele und Verwendung
„Für die Erklärung ersetzt die Verfasserin Termination durch Beendigung und nennt den betroffenen Vorgang.“
Die verständlichere Fassung macht den Bezug ausdrücklich. Sie muss dieselbe Bedeutung erhalten, statt nur ein seltenes Wort gegen ein häufiges auszutauschen.
„Der Text unterscheidet den Anlass der Termination von ihrem Zeitpunkt.“
Warum etwas endet und wann es endet sind verschiedene Informationen. Das Nomen allein liefert keine von beiden.
„Die Überschrift nennt mehrere Terminationen, der folgende Absatz erklärt jeden einzelnen Fall.“
Die Mehrzahl ist sinnvoll, wenn tatsächlich verschiedene begrenzende oder beendende Vorgänge unterschieden werden. Sie legt nicht schon deren Art fest.
Grammatik und Beugung
Das Nomen ist feminin: die Termination. Der Genitiv lautet der Termination, der Plural die Terminationen. Die Worttrennung lautet Ter·mi·na·ti·on.
Im Singular bleibt die Wortform in allen vier Fällen unverändert. Im Plural kommt -en hinzu: die Terminationen, der Terminationen, den Terminationen. Der Dativ Plural erhält kein weiteres n über diese bereits auf n endende Mehrzahl hinaus.
Als Substantiv wird Termination großgeschrieben. In die Termination des Ablaufs steht der Ablauf im Genitiv als Bezugsangabe. Die grammatische Verbindung allein erklärt aber noch nicht die fachliche Art der Beendigung.
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Termination | die Terminationen |
| Genitiv | der Termination | der Terminationen |
| Dativ | der Termination | den Terminationen |
| Akkusativ | die Termination | die Terminationen |
