quotal

Quotal bedeutet nach einem festgelegten Anteil oder Verhältnis aufgeteilt.

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Was bedeutet quotal?

Das Adjektiv kommt besonders in wirtschaftlichen und verwaltenden Zusammenhängen vor. Eine quotale Verteilung weist den Beteiligten Anteile nach einem bestimmten Schlüssel zu. Bei einem Verhältnis von eins zu drei erhält eine Seite ein Viertel und die andere drei Viertel des Ganzen.

Quotal bedeutet nicht automatisch zu gleichen Teilen. Ob die Anteile gleich oder unterschiedlich sind, ergibt sich aus der vereinbarten Quote. Ohne die Angabe des Schlüssels bleibt die konkrete Aufteilung offen.

Für allgemein verständliche Texte eignet sich oft die Umschreibung anteilsmäßig oder entsprechend dem vereinbarten Anteil. Das Fachwort ist besonders nützlich, wenn die Quote bereits genannt wurde und anschließend auf sie Bezug genommen wird.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die Druckkosten werden quotal im Verhältnis eins zu drei aufgeteilt.“ Der genannte Schlüssel bestimmt die Anteile der Beteiligten.
  • „Die quotale Beteiligung beträgt ein Viertel des Gesamtbetrags.“ Das Adjektiv bezeichnet die anteilsbezogene Zuordnung.
  • „Eine quotale Aufteilung kann ungleiche Beträge ergeben.“ Gleiche Anteile sind nur ein möglicher Verteilungsschlüssel.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Paritätisch betont Gleichstellung oder gleiche Anteile. Quotal bezeichnet allgemein die Aufteilung nach einer Quote.

Pauschal meint eine zusammenfassende Festlegung ohne vollständige Einzelberechnung. Eine quotale Verteilung richtet sich dagegen nach einem Anteil; beide Begriffe beantworten unterschiedliche Fragen.

Schreibweise und Grammatik

Geschrieben wird quotal mit nur einem t. Das Wort gehört zu Quote. Beugungsbeispiele sind eine quotale Verteilung und mit quotalen Anteilen.

Steigerung

Das Beziehungsadjektiv wird nicht regulär gesteigert. Die Quote kann höher oder niedriger sein; die Verteilung ist deswegen nicht mehr oder weniger quotal.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativquotalerquotalequotalesquotale
Genitivquotalenquotalerquotalenquotaler
Dativquotalemquotalerquotalemquotalen
Akkusativquotalenquotalequotalesquotale
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativquotalequotalequotalequotalen
Genitivquotalenquotalenquotalenquotalen
Dativquotalenquotalenquotalenquotalen
Akkusativquotalenquotalequotalequotalen
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativquotalerquotalequotalesquotalen
Genitivquotalenquotalenquotalenquotalen
Dativquotalenquotalenquotalenquotalen
Akkusativquotalenquotalequotalesquotalen

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Schulprojektabrechnung kosten gemeinsame Plakate 120 Euro. Zwei Gruppen haben vereinbart, die Kosten im Verhältnis eins zu drei zu tragen.

Bei der quotalen Aufteilung zahlt die erste Gruppe 30 Euro und die zweite 90 Euro. Die Beträge ergeben zusammen 120 Euro und entsprechen dem vereinbarten Verhältnis.

Das Rechenbeispiel erklärt den Ausdruck anhand eines freiwillig vereinbarten Schlüssels. Es ist keine Aussage über gesetzliche Zahlungsansprüche.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.