zitierbar

Zitierbar bedeutet so beschaffen, dass etwas zitiert werden kann. Welche Voraussetzungen dafür zählen, hängt vom Zusammenhang ab.

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Was bedeutet zitierbar?

Ein zitierbarer Satz kann genau wiedergegeben und einer nachvollziehbaren Quelle zugeordnet werden. In einem Gespräch kann zitierbar außerdem heißen, dass eine Äußerung zur ausdrücklichen Wiedergabe bestimmt oder freigegeben ist. Die bloße Kürze oder Einprägsamkeit entscheidet das nicht allein.

Zitierbar bedeutet nicht automatisch wahr oder als Beleg geeignet. Auch eine falsche Behauptung kann Gegenstand eines Zitats sein, etwa wenn sie kritisch untersucht wird. Die Frage nach dem Wortlaut ist daher von der Beurteilung der Aussage und ihrer Quelle zu trennen.

Eigene Beispiele mit Erklärung

  • „Die genaue Fundstelle macht die Passage für die Untersuchung nachvollziehbar zitierbar.“ Leser können die wiedergegebene Stelle auffinden.
  • „Die Aussage ist zitierbar, wird im Aufsatz aber ausdrücklich als umstrittene Behauptung untersucht.“ Zitieren und inhaltliches Bestätigen sind verschiedene Handlungen.
  • „Der Entwurf enthält eine einprägsame Formulierung, deren Ursprung noch geklärt werden muss.“ Eine gut klingende Aussage ist ohne gesicherten Ursprung noch kein verlässlicher Beleg.

Bedeutungsunterschiede und typische Missverständnisse

Belegkräftig beschreibt, ob eine Aussage eine bestimmte Schlussfolgerung stützt. Zitierbar sagt das für sich nicht aus.

Wortgetreu beschreibt die Genauigkeit einer tatsächlich erfolgten Übernahme. Zitierbar betrifft zunächst die Möglichkeit oder Eignung zum Zitieren.

Schreibweise und Grammatik

Zitierbar wird mit z und ie geschrieben. Formen: eine zitierbare Aussage, ein zitierbarer Satz.

Steigerung

Eine gewöhnliche Steigerung ist nicht üblich. Stattdessen lässt sich genauer sagen, eine Passage sei leichter auffindbar oder für diese Frage besser als Beleg geeignet.

Beugung im Überblick

Die Tabellen zeigen die Grundstufe vor einem Nomen. Die hervorgehobene Endung richtet sich nach Artikel, Fall, Geschlecht und Zahl. Bei der gemischten Beugung steht im Plural beispielsweise keine oder meine; ein hat keinen Plural.

Starke Beugung · ohne Artikel
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativzitierbarerzitierbarezitierbareszitierbare
Genitivzitierbarenzitierbarerzitierbarenzitierbarer
Dativzitierbaremzitierbarerzitierbaremzitierbaren
Akkusativzitierbarenzitierbarezitierbareszitierbare
Schwache Beugung · nach der, die, das
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativzitierbarezitierbarezitierbarezitierbaren
Genitivzitierbarenzitierbarenzitierbarenzitierbaren
Dativzitierbarenzitierbarenzitierbarenzitierbaren
Akkusativzitierbarenzitierbarezitierbarezitierbaren
Gemischte Beugung · nach ein/eine, im Plural nach keine
FallMaskulin, SingularFeminin, SingularNeutrum, SingularPlural, alle Genera
Nominativzitierbarerzitierbarezitierbareszitierbaren
Genitivzitierbarenzitierbarenzitierbarenzitierbaren
Dativzitierbarenzitierbarenzitierbarenzitierbaren
Akkusativzitierbarenzitierbarezitierbareszitierbaren

Die Grundregeln findest du im Überblick zu Adjektiven und ihrer Beugung.

Die Verwendung an einem Beispiel verstehen

Erfundenes Beispiel: In einer erfundenen Schreibübung findet eine Schülerin einen eindrucksvollen Satz auf einem Bild. Sie sucht zunächst den vollständigen Text und prüft dessen Zusammenhang.

Erst mit gesichertem Wortlaut und nachvollziehbarer Fundstelle verwendet sie die Passage als zitierbaren Beleg. Anschließend erklärt sie, welche Aussage der Beleg tatsächlich unterstützt.

Das Beispiel trennt Auffindbarkeit, genaue Wiedergabe und argumentative Verwendung. Es formuliert keine pauschale Freigabe für die Übernahme beliebiger Texte.

Weitere passende Wörter findest du in der Adjektivliste mit Suche, Filtern und Wortauswahl.