To-do
Ein To-do ist eine noch zu erledigende Aufgabe. Das Wort wird vor allem verwendet, wenn Aufgaben gesammelt, geplant oder abgehakt werden.
Bedeutung und Abgrenzung
Ein To-do bezeichnet eine konkrete Handlung, die noch offen ist: etwa einen Brief abschicken oder eine Quelle prüfen. Es ist keine eigene Art von Aufgabe, sondern eine im Arbeitsalltag verbreitete Bezeichnung dafür. In einem sachlichen deutschen Text kann häufig schlicht Aufgabe stehen.
Hilfreich ist die Unterscheidung zwischen Ziel und To-do: „Eine verständliche Präsentation halten“ benennt das gewünschte Ergebnis. „Die drei wichtigsten Aussagen auf einer Folie zusammenfassen“ ist ein ausführbarer Arbeitsschritt auf dem Weg dorthin.
Grammatik und Schreibweise
| Fall | Singular (Einzahl) | Plural (Mehrzahl) |
|---|---|---|
| Nominativ | das To-do | die To-dos |
| Genitiv | des To-dos | der To-dos |
| Dativ | dem To-do | den To-dos |
| Akkusativ | das To-do | die To-dos |
Das Substantiv ist neutral. Es wird mit großem T und Bindestrich geschrieben: To-do. Der Plural lautet To-dos, ohne Apostroph. Im Dativ Plural kommt zu diesem s-Plural kein zusätzliches n hinzu.
Auch längere Zusammensetzungen erhalten Bindestriche zwischen ihren Bestandteilen: To-do-Liste. „Todo Liste“ ist für dieses zusammengesetzte Substantiv keine passende Standardschreibung. In der englischen Wortgruppe to do bedeutet die Verbindung „zu tun“; als deutsches Substantiv folgt sie der deutschen Großschreibung.
Verwendung: Beispiele mit Erklärung
Die folgenden Beispiele sind eigens für diese Erklärung formuliert.
Auf meiner To-do-Liste steht noch: den Antrag unterschreiben.
Die Liste enthält eine einzelne, überprüfbare Handlung. Nach der Erledigung lässt sie sich abhaken.
Für heute bleiben zwei To-dos offen.
Nach „zwei“ steht der Plural To-dos. Ein Apostroph gehört nicht vor das s.
„Bewerbung“ ist als To-do noch zu ungenau; „Lebenslauf aktualisieren“ ist konkreter.
Das zweite Beispiel sagt, was tatsächlich getan werden soll. Es ist deshalb als Arbeitsauftrag leichter umzusetzen.
Ähnliche Wörter richtig unterscheiden
Aufgabe passt auch in Schule, Verwaltung und formelle Korrespondenz. Arbeitsschritt hebt die Reihenfolge innerhalb eines größeren Vorhabens hervor. Auftrag legt eher nahe, dass jemand anderes die Tätigkeit verlangt oder übertragen hat.
Ein Termin nennt den vorgesehenen Zeitpunkt. Er ersetzt die Aufgabe nicht: „Freitag“ sagt nur wann, „die Unterlagen bis Freitag versenden“ nennt Handlung und Zeitpunkt.
