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Synonyme mit P – Seite 2

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Synonym-Liste mit P

121–240 von 360 Wörtern mit Synonymen.

  • piefigAdjektiv

    Umgangssprachlich und abwertend für etwas, das als spießig, eng oder in einer übermäßig konventionellen Weise kleinbürgerlich empfunden wird. Das Wort zeigt deutlich die Wertung des Sprechenden.

  • piekfeinAdjektiv

    bedeutet umgangssprachlich besonders elegant, vornehm oder sorgfältig herausgeputzt.

  • pieksen / piksenSchreibweise & Beispiele

    Pieksen und piksen sind beide zulässige Schreibweisen. Das Verb bezeichnet ein leichtes Stechen oder einen kurzen stechenden Reiz; auch pieken und piken sind richtig.

  • piepeAdjektiv

    Piepe bedeutet umgangssprachlich ganz gleichgültig oder völlig egal. In das ist mir piepe wird ausgedrückt, dass etwas für die betreffende Person keinen Unterschied macht oder ihr nicht wichtig ist.

  • piepsigAdjektiv

    Piepsig heißt umgangssprachlich hoch und fein, etwa bei einer Stimme. Es kann außerdem klein und zart oder winzig bedeuten. Die Steigerung lautet piepsiger, am piepsigsten.

  • PietätSubstantiv

    Pietät bezeichnet ehrfürchtigen Respekt und eine taktvolle Rücksichtnahme, besonders gegenüber Verstorbenen, Trauernden und den Wertvorstellungen anderer. Daneben kann das Wort einen Bestattungsbetrieb bezeichnen. Nur diese zweite Bedeutung besitzt den Plural Pietäten.

  • pietätlosAdjektiv

    Die gebotene Achtung und Rücksicht gegenüber besonders schutzbedürftigen Gefühlen, religiösen Überzeugungen oder dem Andenken Verstorbener vermissen lassend.

  • pietätvollAdjektiv

    Von taktvoller Achtung gegenüber tiefen Gefühlen, religiösen Überzeugungen oder dem Andenken Verstorbener geprägt. Das Wort bezeichnet einen besonders rücksichtsvollen Umgang.

  • pietschenVerb

    Pietschen bedeutet landschaftlich, ausgiebig Alkohol zu trinken. Es ist kein allgemeines Wort für jedes Trinken. Das schwache Verb bildet pietscht, pietschte, hat gepietscht; die zweite Person lautet du pietschst.

  • pikantAdjektiv

    bedeutet bei Speisen kräftig gewürzt oder angenehm scharf. Übertragen bezeichnet es reizvolle, heikle oder anzügliche Einzelheiten.

  • pilgernVerb

    Pilgern heißt, aus religiösen Gründen eine Reise oder Wallfahrt zu unternehmen. Umgangssprachlich kann es auch bedeuten, sich zu einem bestimmten Ort zu begeben oder eine längere Strecke gemächlich zu Fuß zu gehen. Nicht jede Verwendung setzt daher eine religiöse Absicht voraus.

  • pingeligAdjektiv

    Umgangssprachlich für übertrieben genaue oder kleinliche Aufmerksamkeit für Einzelheiten. Das Wort enthält eine Kritik daran, dass der Aufwand oder die Forderung dem Anlass nicht angemessen erscheint.

  • pinkelnVerb

    Pinkeln ist ein umgangssprachliches Wort für urinieren, also Wasser lassen. Umgangssprachlich kann es außerdem leichtes Regnen bezeichnen. In einem förmlichen Text ist auf die passende Sprachebene zu achten.

  • PinselSubstantiv

    Ein Pinsel ist ein Werkzeug, mit dem sich Flüssigkeiten oder feine Stoffe auftragen lassen. Im übertragenen, umgangssprachlichen Gebrauch kann das Wort auch einen als einfältig empfundenen Menschen bezeichnen. Diese zweite Bedeutung ist abwertend.

  • PinteSubstantiv

    Eine Pinte ist umgangssprachlich eine einfache Schankwirtschaft oder Kneipe. Daneben bezeichnet das Wort ein älteres Flüssigkeitsmaß. Beim Lesen entscheidet deshalb der Zusammenhang: Geht jemand in eine Pinte, ist meist das Lokal gemeint.

  • PipifaxSubstantiv

    Pipifax ist eine umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für etwas, das jemand für überflüssig, unsinnig oder lächerlich unbedeutend hält. Das Wort gibt eine Einschätzung wieder. Was für die eine Person Pipifax ist, kann für eine andere wichtig sein.

  • pissenVerb

    Pissen ist ein derbes Wort für urinieren. Salopp kann es außerdem regnen bedeuten, auch bei starkem Regen. In sachlichen oder förmlichen Texten sind andere Ausdrücke meist passender; in Figurenrede kann die Wortwahl den Ton kennzeichnen.

  • pittoreskAdjektiv

    Das Adjektiv pittoresk bedeutet malerisch und umschreibt so, dass eine Sache, zumeist Landschaften, Aussichten oder ganz allgemein Umgebungen, so traumhaft schön ist, als wäre sie von einem Maler gemalt worden. Auch das Gesamtbild selbst kann als pittoresk beschrieben werden. Das Wort ist Teil der gehobenen Sprache und in der Umgangssprache selten.

  • plackenVerb

    Sich placken bedeutet, sich bei einer Tätigkeit sehr abzumühen. Das Wort hebt den mühsamen, belastenden Aufwand hervor. Es sagt allein weder, dass die Arbeit nutzlos ist, noch dass sie schließlich scheitert.

  • PlackereiSubstantiv

    Plackerei bezeichnet eine Arbeit oder Mühe, die als sehr anstrengend, beschwerlich und oft wenig erfreulich erlebt wird. Das Wort ist deutlich wertend. Es sagt etwas über die empfundene Belastung, nicht automatisch über den Nutzen der Tätigkeit.

  • plädierenVerb

    Plädieren bedeutet, sich begründet für eine Sache einzusetzen oder für eine bestimmte Entscheidung zu sprechen. In einem Gerichtsverfahren kann es das Halten eines Plädoyers bezeichnen. Das Wort beschreibt das Eintreten für eine Position, nicht schon deren erfolgreiche Durchsetzung.

  • plagenVerb

    Plagen bedeutet, jemanden zu belästigen oder ihm körperlich oder seelisch zu schaffen zu machen. Auch Beschwerden, Sorgen oder Neugier können jemanden plagen. Reflexiv heißt sich plagen, sich abzumühen; umgangssprachlich kann es auch ein Leiden an Beschwerden bezeichnen.

  • planenVerb

    Planen bedeutet, ein zukünftiges Vorhaben gedanklich oder organisatorisch vorzubereiten. Es kann auch ausdrücken, dass jemand etwas beabsichtigt. Ein geplanter Ablauf ist noch kein tatsächlich eingetretenes Ereignis.

  • planendAdjektiv

    Einen künftigen Ablauf vorbereitend, Schritte entwerfend oder ein Vorhaben beabsichtigend. Die Form beschreibt zunächst eine Tätigkeit; als Charakterzug braucht sie wiederholte passende Beobachtungen.

  • planlosAdjektiv

    Ohne erkennbaren Plan oder eine zusammenhängende Vorstellung der nächsten Schritte handelnd. Das Wort beschreibt häufig ein unüberlegtes oder schlecht abgestimmtes Vorgehen.

  • planmäßigAdjektiv

    bedeutet einem Plan entsprechend oder systematisch nach einem Plan vorgehend.

  • PlappererSubstantiv

    Ein Plapperer ist eine umgangssprachlich abwertend bezeichnete Person, die viel plappert. Das Wort enthält eine Bewertung des Redens. Die Formen lauten der Plapperer, des Plapperers, die Plapperer.

  • PlapperinSubstantiv

    Eine Plapperin ist eine Frau, die viel plappert. Die Bezeichnung richtet den Blick auf ihr Sprechen; ob darin vor allem lebhafte Redefreude oder ein Vorwurf liegt, zeigt der Zusammenhang.

  • PlappertascheSubstantiv

    Plappertasche ist eine umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für eine Person, die viel und häufig redet. Das Wort enthält ein Urteil über das Reden und ist keine neutrale Charakterbeschreibung.

  • plärrenVerb

    Plärren bedeutet, laut und als unangenehm empfunden zu schreien, zu tönen oder zu weinen. Das Verb ist deutlich anschaulich und oft abwertend. Es beschreibt deshalb nicht nur Lautstärke, sondern auch die Wahrnehmung durch die sprechende Person.

  • plastischAdjektiv

    bedeutet körperhaft oder räumlich gestaltet; bei Sprache auch besonders anschaulich. In der Werkstoffkunde bezeichnet es eine bleibende Verformung.

  • plattAdjektiv

    bedeutet je nach Zusammenhang flach, ohne Luft, sehr erschöpft oder wenig geistreich. Umgangssprachlich kann es auch sehr verblüfft heißen.

  • PlatteSubstantiv

    Eine Platte ist zunächst ein flacher, verhältnismäßig dünner fester Gegenstand. Je nach Zusammenhang kann das Wort unter anderem eine Schallplatte, eine Festplatte, eine Servierplatte oder eine Zusammenstellung von Speisen meinen. Mehrere umgangssprachliche Kurzformen machen den Kontext besonders wichtig.

  • PlattformSubstantiv

    Eine Plattform ist ursprünglich eine ebene, meist erhöhte Fläche. Übertragen kann sie eine gemeinsame Ausgangsbasis, einen Ort für Austausch oder eine technische Grundlage bezeichnen. Welche Funktion gemeint ist, sollte ein Text möglichst konkret nennen.

  • PlattheitSubstantiv

    Eine Plattheit ist eine banale, wenig originelle oder allzu selbstverständliche Aussage. Das Wort enthält eine Kritik: Es wird etwas gesagt, das im betreffenden Zusammenhang keinen erkennbaren Erkenntnisgewinn bietet. Die bloße Einfachheit einer Aussage reicht für diesen Vorwurf nicht aus.

  • PlattitüdeSubstantiv

    Eine Plattitüde ist eine abgenutzte, nichtssagende Aussage: Sie klingt nach einem bedeutsamen Gedanken, bietet im Zusammenhang aber kaum mehr als Bekanntes. Die Bezeichnung ist kritisch und bildungssprachlich. Häufigkeit allein macht eine Formulierung noch nicht zu einer Plattitüde.

  • PlatzSubstantiv

    Ein Platz kann eine Fläche, einen bestimmten Ort, eine verfügbare Stelle oder einen Rang bezeichnen. Ohne zählenden Bezug bedeutet Platz auch verfügbaren Raum. Wer „mehr Platz“ braucht, verlangt deshalb nicht unbedingt mehrere abgegrenzte Plätze.

  • platzenVerb

    Platzen heißt, unter innerem Druck plötzlich aufzubrechen. Übertragen kann ein Vorhaben scheitern oder eine Person vor einem starken Gefühl beinahe platzen. In eine Zusammenkunft platzen bedeutet, dort plötzlich und häufig störend aufzutreten.

  • platzierenVerb

    Platzieren heißt, jemanden oder etwas an einen bestimmten Platz zu bringen. Im Sport kann es ein gezieltes Spielen oder Treffen und reflexiv das Erreichen eines Ranges bedeuten. In der Wirtschaft geht es um das Anlegen von Kapital oder das Unterbringen von Wertpapieren bei Anlegern.

  • plaudernVerb

    Plaudern bedeutet, sich locker und ungezwungen zu unterhalten. Das Verb kann außerdem heißen, etwas eigentlich Vertrauliches unbedacht weiterzuerzählen. Die freundliche Gesprächsbedeutung und der mögliche Vorwurf mangelnder Verschwiegenheit sind zu unterscheiden.

  • plausibelAdjektiv

    bedeutet einleuchtend, nachvollziehbar und angesichts der bekannten Umstände glaubhaft.

  • PlaybackSubstantiv

    Playback kann eine vorbereitete Tonaufnahme bezeichnen, die bei einer Aufnahme oder Sendung abgespielt wird. Das Wort steht außerdem für das Verfahren, bei dem solcher bereits hergestellter Ton während einer Bildaufzeichnung oder Sendung wiedergegeben wird.

  • PlazetSubstantiv

    Ein Plazet ist eine ausdrücklich erklärte Zustimmung. Wer sein Plazet gibt, erklärt sich mit einer Sache einverstanden. Das Wort wirkt gehoben und begegnet etwa bei förmlichen Absprachen. In vielen Alltagstexten ist Zustimmung leichter verständlich.

  • pleiteAdjektiv

    bedeutet umgangssprachlich ohne Geld oder finanziell am Ende. Die genaue Schwere der Lage hängt vom Zusammenhang ab.

  • plempernVerb

    Plempern ist ein regionales Verb für das Spritzen oder Vergießen von Flüssigkeit. Es kann auch heißen, Zeit mit unnützen Dingen zu vertun; in bayerischem Gebrauch ist außerdem viel trinken belegt.

  • plemplemAdjektiv

    bedeutet umgangssprachlich und abwertend verrückt, unsinnig oder nicht bei Verstand. Es ist keine sachliche medizinische Bezeichnung.

  • PliSubstantiv

    Pli bedeutet Gewandtheit und Schliff im Umgang mit anderen: Jemand weiß sich zu benehmen und tritt situationsgerecht auf. Das Wort ist regional und veraltet. Heute sind Umschreibungen wie gewandtes Auftreten meist leichter verständlich.

  • plötzlichAdjektiv

    bedeutet unvermittelt, überraschend oder ohne erkennbaren allmählichen Übergang eintretend.

  • Plug-inSubstantiv

    Ein Plug-in ist ein kleines Softwareprogramm, das sich in eine größere Anwendung einbinden lässt. Auch die Schreibung Plugin ist möglich. Üblich ist das Plug-in; der Plug-in wird selten gebraucht.

  • plumpAdjektiv

    Bei Bewegungen unbeholfen oder schwerfällig; bei Äußerungen und Vorgehensweisen ungeschickt, grob oder leicht durchschaubar. Wörtlich kann das Wort auch eine massige, wenig gegliederte Form bewerten.

  • plumpenVerb

    Plumpen ist eine ostmitteldeutsche Bezeichnung für pumpen: Eine Pumpe wird betätigt oder befördert etwa Wasser oder Luft. In einem Text für ein überregionales Publikum ist pumpen gewöhnlich leichter verständlich.

  • PlunderSubstantiv

    Plunder kann als abwertende Sammelbezeichnung für unnütze oder gering geschätzte Dinge stehen. Daneben bezeichnet das Wort Plunderteig und daraus hergestelltes Gebäck. Zwischen altem Plunder auf dem Dachboden und einem Plunder beim Bäcker liegt also ein deutlicher Bedeutungswechsel.

  • PlusSubstantiv

    Ein Plus kann das Zeichen +, einen positiven Saldo oder einen Vorteil bezeichnen. Im Plus sein beschreibt einen positiven Bereich; ein Pluspunkt hebt etwas Günstiges hervor. Das Substantiv das Plus wird großgeschrieben.

  • PoSubstantiv

    Po ist eine umgangssprachliche, vergleichsweise milde Bezeichnung für das menschliche Gesäß. Das Wort begegnet in Familiengesprächen und alltäglichen Körperbeschreibungen. Der gleich geschriebene Name des italienischen Flusses ist davon als Eigenname zu unterscheiden.

  • pöbelhaftAdjektiv

    Pöbelhaft nennt man abwertend ein grobes, beleidigendes oder rücksichtslos lärmendes Verhalten.

  • pochenVerb

    Pochen kann Klopfen oder einen spürbaren Herzschlag bezeichnen. Auf etwas pochen heißt, sich nachdrücklich darauf zu berufen oder darauf zu bestehen. Daneben hat das Wort besondere fachliche und regionale Verwendungen.

  • poetischAdjektiv

    Auf Dichtung bezogen oder durch eine besonders bildhafte, stimmungsvolle und fantasievolle Wahrnehmung beziehungsweise Gestaltung geprägt. Das Wort bezeichnet nicht zwangsläufig eine feste Persönlichkeitseigenschaft.

  • pokulierenVerb

    Pokulieren heißt, ausgiebig Alkohol zu trinken oder zu zechen. Das heute seltene und altertümlich wirkende Verb begegnet besonders beim Lesen älterer oder bewusst scherzhafter Texte.

  • polarAdjektiv

    Polar bedeutet auf einen Pol oder die Polargebiete bezogen, gegensätzlich oder fachsprachlich durch eine ungleiche elektrische Ladungsverteilung gekennzeichnet.

  • polarisierendAdjektiv

    Stark gegensätzliche Reaktionen oder Positionen hervorrufend beziehungsweise bestehende Gegensätze verstärkend. Das Wort beschreibt eine Wirkung, die nicht unbedingt beabsichtigt ist.

  • polemisierenVerb

    Polemisieren bedeutet, jemanden oder eine Auffassung mit scharf zugespitzten Worten anzugreifen. Das Verb beschreibt eine Art der Auseinandersetzung, nicht schon einen Nachweis, dass der Angriff sachlich berechtigt ist.

  • politischAdjektiv

    Politik und die Gestaltung gemeinsamer Angelegenheiten betreffend; bei Personen häufig an solchen Fragen interessiert oder darin tätig. Daneben kann das Wort ein taktisch kluges, zielgerichtetes Vorgehen beschreiben.

  • PolizeibeamterSubstantiv

    Ein Polizeibeamter ist ein Beamter bei der Polizei. Die Bezeichnung nennt damit sowohl den Polizeibezug als auch eine bestimmte dienstliche Stellung. Aus dem Wort allein gehen weder ein konkreter Dienstgrad noch alle Aufgaben der Person hervor.

  • PolizistSubstantiv

    Ein Polizist ist ein Angehöriger der Polizei. Die Bezeichnung sagt zunächst etwas über die berufliche Zugehörigkeit. Welche Aufgabe, Dienststellung oder Zuständigkeit die Person im konkreten Fall hat, muss gesondert erklärt werden.

  • polkenVerb

    Polken bedeutet norddeutsch und salopp, mit den Fingern an oder in etwas herumzuarbeiten. Es kann auch heißen, etwas mit den Fingern herauszulösen oder zu entfernen.

  • PoloshirtSubstantiv

    Ein Poloshirt ist ein Polohemd. Es hat kurze Ärmel und einen offenen Kragen und besteht aus Trikotstoff. Die Bezeichnung nennt eine bestimmte Art von Oberteil.

  • polternVerb

    Poltern bedeutet, wiederholt dumpfe laute Geräusche hervorzubringen oder sich mit solchen Geräuschen fortzubewegen. Auch eine laut scheltende Redeweise und umgangssprachlich das Feiern eines Polterabends können gemeint sein.

  • PolypSubstantiv

    Polyp hat mehrere deutlich getrennte Bedeutungen: ein zoologischer Ausdruck, eine medizinische Schleimhautwucherung sowie eine umgangssprachliche Benennung vergrößerter Rachenmandeln. Älter beziehungsweise gastronomisch kann eine Krake, salopp ein Polizist gemeint sein.

  • pomadigAdjektiv

    Pomadig kann mit Pomade geglättetes oder fettglänzendes Haar beschreiben. Übertragen bezeichnet das Wort je nach Gebrauch auch ein selbstgefälliges Auftreten oder ein träges, gemächliches Verhalten. Die Bedeutungen und ihre Bewertungen müssen auseinandergehalten werden.

  • pompösAdjektiv

    bedeutet auffallend prächtig, aufwendig und mit viel äußerem Aufwand gestaltet.

  • popeligAdjektiv

    Popelig bezeichnet umgangssprachlich etwas, das als armselig, geringwertig oder unbedeutend angesehen wird. Seltener kann es auch kleinliches oder knauseriges Verhalten beschreiben. Das Wort ist abwertend; es enthält bereits ein Urteil über Wert oder Wichtigkeit.

  • PopoSubstantiv

    Popo ist eine vertrauliche, umgangssprachliche Bezeichnung für das Gesäß. Das Wort begegnet besonders in Gesprächen mit Kindern oder in einem lockeren Ton. Es ist weniger sachlich als Gesäß und meist weniger grob als entsprechende derbe Ausdrücke.

  • populärAdjektiv

    Das Adjektiv populär hat zwei Bedeutungen. Es gibt einerseits an, dass etwas bei einer großen Gruppe oder sogar der ganzen Bevölkerung beliebt ist und demnach allgemeine Zustimmung erfährt. Andererseits kann das Wort genutzt werden, um zu zeigen, dass etwas allgemein und demnach ohne Fachwissen verständlich ist, wie etwa ein populäres Buch über das Weltall.

  • PopulationSubstantiv

    Eine Population ist in der Biologie eine räumlich zusammengehörige Gruppe von Lebewesen derselben Art. In der Statistik bezeichnet das Wort die untersuchte Grundgesamtheit. Es ist deshalb wichtig, die jeweilige Fachbedeutung und die Grenzen der betrachteten Gruppe zu nennen.

  • PorridgeSubstantiv

    Porridge ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung für Haferbrei. Das Wort steht ohne Plural; neben der Porridge ist die ältere Form das Porridge belegt.

  • PortionSubstantiv

    Eine Portion ist eine zugemessene Menge, besonders von Speisen. Umgangssprachlich meint sie auch eine bestimmte, oft beträchtliche Menge; halbe Portion kann spöttisch einen schmächtigen Menschen bezeichnen.

  • PositionSubstantiv

    Eine Position kann einen Standort, eine Stellung, einen vertretenen Standpunkt oder einen einzelnen Punkt in einer Aufstellung bezeichnen. Die Verben helfen beim Verstehen: Man bestimmt eine räumliche Position, besetzt eine berufliche Position und vertritt eine inhaltliche Position.

  • positivAdjektiv

    Zustimmend, günstig oder auf gute Möglichkeiten ausgerichtet. Bei Personen bleibt das Wort ohne nähere Erläuterung weit gefasst; fachliche Verwendungen können eine ganz andere Bedeutung haben.

  • PossenreißerSubstantiv

    Ein Possenreißer ist jemand, der andere mit Scherzen, Albernheiten oder übertriebenen Einfällen unterhalten will. Die Bezeichnung kann anerkennend scherzhaft, aber auch deutlich abwertend gemeint sein.

  • PostboteSubstantiv

    Ein Postbote stellt Post zu. Das Wort bezeichnet die Person, die Sendungen zu den Empfängern bringt. Ein Brief als Nachricht und der Mensch, der ihn überbringt, haben dabei unterschiedliche Aufgaben: Der Postbote ist nicht automatisch der Verfasser der Mitteilung.

  • PostenSubstantiv

    Ein Posten kann eine berufliche Stelle, eine Wachposition oder einen einzelnen Teil einer Gesamtmenge bezeichnen. Auf einer Rechnung ist damit häufig eine einzelne Position gemeint. Die gemeinsame Schreibung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeweils etwas anderes gezählt oder beschrieben wird.

  • PostkarteSubstantiv

    Eine Postkarte ist eine Karte für kurze schriftliche Mitteilungen, die ohne Umschlag verschickt werden kann. Auch Ansichts- und Kunstpostkarten heißen so.

  • postulierenVerb

    Postulieren kann bedeuten, etwas mit Nachdruck zu fordern, oder eine Annahme als grundlegende Voraussetzung aufzustellen. Besonders in wissenschaftlichen und theoretischen Texten ist wichtig: Was postuliert wird, ist damit noch nicht bewiesen.

  • postwendendAdjektiv

    bedeutet ohne nennenswerte Verzögerung als Antwort oder Reaktion.

  • potentAdjektiv

    bedeutet je nach Zusammenhang sexuell leistungsfähig, wirksam oder mit erheblichen Mitteln und Einfluss ausgestattet.

  • PotentatSubstantiv

    Ein Potentat ist ein Herrscher oder anderer Träger großer politischer oder militärischer Macht. Das gehobene Wort kann historische Machtstellung beschreiben oder in einem heutigen Text kritisch zugespitzt sein.

  • PotenzSubstantiv

    Potenz kann Leistungsfähigkeit, Stärke oder sexuelle Funktionsfähigkeit bezeichnen. In der Mathematik ist eine Potenz etwa ein Ausdruck wie 2³. Weitere Fachbedeutungen gehören unter anderem zur Philosophie, Pharmakologie und Homöopathie und sind voneinander zu unterscheiden.

  • potenzierenVerb

    Potenzieren kann heißen, etwas stark zu erhöhen oder sich stark zu verstärken. In der Mathematik bedeutet es, eine Zahl in eine Potenz zu erheben. In der Homöopathie benennt das Wort dagegen ein Verdünnungsverfahren.

  • PotpourriSubstantiv

    Ein Potpourri ist eine Zusammenstellung verschiedener Elemente. Besonders in der Musik bezeichnet es eine Folge bekannter Melodien oder Melodieteile. Übertragen kann damit ein bunt gemischtes Angebot aus Texten, Themen oder Darbietungen gemeint sein.

  • PowerSubstantiv

    Power bezeichnet im Alltag Kraft, Energie oder Leistungsvermögen. In der Statistik bedeutet Power die Teststärke eines Verfahrens.

  • powernVerb

    Powern heißt, mit großer Energie zu handeln und viel Leistung oder Einsatz zu zeigen. Das Wort kann außerdem bedeuten, jemanden oder etwas mit großem Aufwand zu fördern. Es gehört zum Jargon und ist in einem sachlichen Text oft durch eine genauere Beschreibung ersetzbar.

  • PrachtexemplarSubstantiv

    Ein Prachtexemplar ist ein besonders eindrucksvolles oder gelungenes Exemplar seiner Art. Mit dem Wort wird etwas ausdrücklich gelobt. Was dabei als prächtig gilt, hängt vom Gegenstand ab: Größe, Schönheit, Erhaltung oder andere gewünschte Eigenschaften können gemeint sein.

  • prächtigAdjektiv

    bedeutet besonders schön, eindrucksvoll oder üppig ausgestattet. Daneben kann es allgemein sehr gut oder ausgezeichnet heißen.

  • prachtvollAdjektiv

    bedeutet von eindrucksvoller Schönheit oder üppiger, prächtiger Wirkung.

  • prägenVerb

    Prägen kann eine erhabene oder vertiefte Form in Material herstellen und übertragen einen nachhaltigen Einfluss ausüben bedeuten. Man kann auch ein Wort prägen. Weitere besondere Verwendungen betreffen die Verhaltensforschung, das Gedächtnis und gehoben das Entstehen einer Form.

  • pragmatischAdjektiv

    An der konkreten Aufgabe und an praktisch brauchbarem Handeln orientiert. Pragmatisch vorzugehen bedeutet, unter den vorhandenen Bedingungen einen zweckmäßigen Weg zu suchen.

  • prahlenVerb

    Prahlen bedeutet, eigene Fähigkeiten, Erfolge oder Besitztümer auffällig und als übertrieben empfunden herauszustellen. Das Verb enthält eine negative Bewertung. Ein sachlicher Bericht über eine Leistung ist deshalb nicht automatisch Prahlen.

  • PrahlerSubstantiv

    Ein Prahler ist jemand, der eigene Leistungen, Vorzüge oder Besitztümer übertrieben hervorhebt. Die Bezeichnung ist kritisch und beschreibt einen als aufschneiderisch empfundenen Selbstausdruck. Eine selbstbewusste oder sachlich zutreffende Darstellung ist nicht schon deshalb Prahlerei.

  • prahlerischAdjektiv

    Prahlerisch ist, wer eigene Leistungen, Fähigkeiten oder Besitztümer übertrieben herausstellt, um andere zu beeindrucken.

  • praktikabelAdjektiv

    Praktikabel bedeutet, dass sich etwas unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll durchführen oder nutzen lässt. Ein Vorschlag kann gut gemeint sein und trotzdem nicht praktikabel. In der Theaterfachsprache bezeichnet das Wort außerdem Dekorationsteile, die tatsächlich betreten oder bespielt werden können.

  • praktischAdjektiv

    Praktisch bedeutet bei Menschen geschickt und zweckmäßig im Umgang mit konkreten Aufgaben; bei Dingen heißt es gut brauchbar oder anwendungsbezogen.

  • prallenVerb

    Prallen bedeutet, mit großer Wucht auf jemanden oder etwas zu treffen. Bei der Sonne kann es außerdem heißen, intensiv auf eine Fläche zu scheinen. Die Bedeutungen unterscheiden sich auch im Perfekt: ist geprallt, aber die Sonne hat geprallt.

  • PranzSubstantiv

    Pranz ist ein ostmitteldeutsches Wort für Prahlerei. Es bewertet eine übertriebene Selbstdarstellung. Der Ausdruck ist regional und umgangssprachlich; in überregionalen Texten kann eine Erklärung sinnvoll sein.

  • pranzenVerb

    Pranzen ist ein ostmitteldeutsches Wort für prahlen oder angeben. Wer so beschrieben wird, stellt eigene Vorzüge, Erfolge oder Besitztümer auffällig heraus; die Bezeichnung enthält Kritik.

  • PräparatSubstantiv

    Ein Präparat kann ein für einen bestimmten Zweck zubereitetes Mittel oder ein zur Untersuchung beziehungsweise Anschauung vorbereitetes Objekt sein. Besonders häufig begegnet das Wort in der Medizin und in naturwissenschaftlichen Sammlungen. Welche Bedeutung gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang.

  • präparierenVerb

    Präparieren bedeutet, etwas für einen bestimmten Zweck vorzubereiten oder gezielt zu bearbeiten. In Naturkunde und Medizin kann es heißen, ein Untersuchungs- oder Anschauungsobjekt entsprechend herzurichten und zu erhalten. Der Kontext entscheidet, welche Bearbeitung gemeint ist.

  • präsentierenVerb

    Präsentieren heißt, etwas anderen vorzustellen oder sichtbar zu zeigen. Häufig geht es um eine bewusste, vorbereitete Darstellung. Sich präsentieren bedeutet, selbst in einer bestimmten Weise aufzutreten oder sich anderen vorzustellen.

  • PräsenzSubstantiv

    Präsenz bedeutet Anwesenheit oder deutlich wahrnehmbare Gegenwart. Das Wort endet auf z . Präsens mit s ist dagegen eine grammatische Zeitform.

  • PräsidentSubstantiv

    Ein Präsident ist das Staatsoberhaupt einer Republik oder der Vorsitzende beziehungsweise Leiter einer entsprechenden Organisation, Einrichtung oder eines Gremiums. Welche Aufgaben und Entscheidungsmöglichkeiten mit dem Titel verbunden sind, hängt von der jeweiligen Ordnung ab.

  • PräsidiumSubstantiv

    Ein Präsidium ist ein leitendes Gremium einer Organisation oder Verwaltung. Das Wort kann außerdem das Gebäude beziehungsweise den Amtssitz einer entsprechenden Leitung bezeichnen, besonders bei der Polizei. Welche Bedeutung gemeint ist, zeigen Handlung und Zusammenhang.

  • PrassSubstantiv

    Prass ist ein veraltetes Wort für Plunder. Es heißt der Prass und des Prasses; das Nomen wird hier im Singular gebraucht.

  • prasselnVerb

    Prasseln bezeichnet viele rasch aufeinanderfolgende knackende oder schlagende Geräusche, etwa bei einem Feuer oder beim Auftreffen von Regen.

  • prassenVerb

    Prassen heißt, verschwenderisch und im Überfluss zu leben oder zu genießen. Das Wort enthält meist Kritik an großem Aufwand für den eigenen Genuss. Es bezeichnet nicht bloß das Ausgeben einer beliebigen Geldsumme.

  • PraxisSubstantiv

    Praxis kann die tatsächliche Anwendung eines Wissens, die durch Tätigkeit erworbene Erfahrung oder eine eingeführte Vorgehensweise bezeichnen. Außerdem heißt so eine berufliche Einrichtung, etwa eine ärztliche Praxis. Die Bedeutungen unterscheiden sich beim Plural.

  • präziseAdjektiv

    Präzise bedeutet genau bestimmt, sorgfältig auf Einzelheiten abgestimmt und ohne unnötige Unklarheit.

  • predigenVerb

    Predigen bedeutet, eine religiöse Predigt zu halten oder eine Botschaft eindringlich zu verkünden. Übertragen kann es auch heißen, jemandem immer wieder eine Verhaltensregel nahezulegen. Dieser zweite Gebrauch wirkt häufig kritisch oder ungeduldig.

  • PredigtSubstantiv

    Eine Predigt ist eine religiöse Ansprache, die Glaubensinhalte auslegt und auf das Leben der Zuhörenden bezieht. Umgangssprachlich kann das Wort außerdem eine längere, als belehrend empfundene Ermahnung bezeichnen. Dieser übertragene Gebrauch enthält häufig eine Wertung.

  • PreisSubstantiv

    Preis bezeichnet den für etwas zu zahlenden Geldbetrag, eine Auszeichnung oder einen Gewinn in einem Wettbewerb. Bildlich kann damit auch der Nachteil gemeint sein, den jemand für ein Ziel in Kauf nimmt. Ein niedriger Preis und ein erster Preis gehören deshalb in unterschiedliche Zusammenhänge.

  • preisenVerb

    Preisen heißt, die Vorzüge einer Person oder Sache mit großer Anerkennung hervorzuheben. Das gehobene Verb wirkt stärker und oft feierlicher als loben. In sich glücklich preisen geht es dagegen darum, über eine günstige Lage froh sein zu können.

  • preisgebenVerb

    Preisgeben bedeutet, jemanden oder etwas nicht mehr zu schützen, etwas aufzugeben oder eine bisher geheime Information offenzulegen. Der Zusammenhang entscheidet, ob eine Gefahr, ein aufgegebener Anspruch oder ein verratenes Geheimnis gemeint ist. Das Verb gehört eher zur gehobenen Sprache.