Meine Wörter

Synonyme mit G

← Synonyme: passende Wörter finden

← Im gesamten Wörterbuch suchen

A–Z: alphabetisch nachschlagen

Klicke auf ein Wort, um den Artikel zu öffnen. Das zeigt dir eine kurze Erklärung.

Synonym-Liste mit G

1–120 von 352 Wörtern mit Synonymen.

  • GabeSubstantiv

    Eine Gabe kann ein Geschenk, eine Spende oder eine besondere Begabung sein. In medizinischen Texten bezeichnet das Wort außerdem das Verabreichen eines Mittels. Der Zusammenhang bestimmt, was gemeint ist.

  • gaffenVerb

    Gaffen bedeutet, neugierig und auffällig auf etwas oder jemanden zu starren. Die Bezeichnung enthält meist Kritik: Das Zuschauen wirkt unangemessen, aufdringlich oder bloß sensationslustig.

  • GagSubstantiv

    Ein Gag ist ein komischer Einfall oder eine lustige Einlage. Das Wort kann auch eine überraschende Besonderheit bezeichnen, die Aufmerksamkeit wecken soll.

  • GageSubstantiv

    Eine Gage ist die Vergütung für eine künstlerische Tätigkeit, etwa einen Auftritt oder die Mitwirkung an einer Aufführung. Das Wort bezeichnet die Bezahlung und nicht den Beifall oder Erfolg der Darbietung.

  • gaîmentAdverb

    Gaîment ist eine musikalische Vortragsanweisung und bedeutet heiter, fröhlich oder beschwingt. Sie beschreibt den Charakter, mit dem eine Stelle gespielt oder gesungen werden soll.

  • GalgenfristSubstantiv

    Eine Galgenfrist ist eine kurze verbleibende Zeit oder ein Aufschub vor einem erwarteten unangenehmen Ereignis. Das Wort enthält ein starkes Bild und wirkt deutlich dramatischer als Frist.

  • galligAdjektiv

    Gallig bedeutet im übertragenen Sinn verbittert und in Äußerungen scharf oder beißend. Wörtlich kann es einen stark bitteren Geschmack bezeichnen.

  • GameshowSubstantiv

    Eine Gameshow ist eine Unterhaltungssendung im Fernsehen, in der Kandidatinnen und Kandidaten in einem Spiel oder Quiz um Preise konkurrieren.

  • gammelnVerb

    Gammeln kann umgangssprachlich verderben bedeuten. Bei Menschen beschreibt es häufig ein untätiges, ungeplantes oder entspanntes Verbringen von Zeit. Die beiden Verwendungen sind zu unterscheiden.

  • GaneffSubstantiv

    Ganeff ist vor allem im österreichischen Sprachgebrauch eine abwertende Bezeichnung für einen Gauner oder Ganoven. Das Wort kann einen betrügerischen Menschen oder jemanden aus einem kriminellen Umfeld meinen.

  • GangSubstantiv

    Der Gang kann das Gehen, einen zurückgelegten Weg, einen Durchgang, eine Getriebestufe oder einen Teil einer Mahlzeit bezeichnen. Die Gang als Gruppe ist ein anderes, aus dem Englischen übernommenes Wort.

  • gangbarAdjektiv

    So beschaffen, dass ein Weg benutzt oder eine Vorgehensweise praktisch umgesetzt werden kann; in einer weiteren Verwendung auch gebräuchlich.

  • gängigAdjektiv

    Allgemein üblich oder verbreitet; außerdem gut verkäuflich oder so beweglich, dass etwas benutzt werden kann.

  • GangsterSubstantiv

    Gangster ist eine abwertende Bezeichnung für einen Schwerverbrecher, häufig ein Mitglied einer kriminellen Bande. Das Wort begegnet auch als Figurenbezeichnung in Filmen und Erzählungen.

  • GanoveSubstantiv

    Ein Ganove oder eine Ganovin ist umgangssprachlich ein krimineller oder betrügerischer Mensch. Das Wort kann auch als abwertende oder scherzhafte Bezeichnung für eine durchtriebene Person gebraucht werden.

  • ganzAdjektiv

    Vollständig, ungeteilt oder unbeschädigt; vor anderen Eigenschaften je nach Zusammenhang auch völlig, sehr oder nur einigermaßen.

  • gänzlichAdjektiv

    Vollständig oder völlig; ohne einen verbleibenden Rest oder eine Einschränkung im jeweils gemeinten Zusammenhang.

  • garAdjektiv · Partikel

    Durch Kochen, Backen oder eine andere Zubereitung so weit erhitzt, dass der vorgesehene Garzustand erreicht ist; regional auch aufgebraucht oder zu Ende.

  • GarageSubstantiv

    Eine Garage ist ein Raum zum Unterstellen von Fahrzeugen; weitere Verwendungen bezeichnen eine Werkstatt oder regional einen Werkstatt- und Verkaufsbetrieb.

  • garantierenVerb

    Garantieren bedeutet, etwas fest zuzusichern oder dafür einzustehen, dass eine Eigenschaft oder ein Ergebnis gegeben ist. Im Alltag kann das Wort auch eine besonders nachdrückliche Versicherung ausdrücken.

  • garantiertAdverb

    Garantiert bedeutet als Adverb umgangssprachlich bestimmt oder mit Sicherheit. Die Form drückt große Überzeugung aus. Daneben gehört garantiert als Partizip und gebeugte Form zum Verb garantieren.

  • GardeSubstantiv

    Eine Garde ist ursprünglich eine besondere militärische Schutz- oder Truppeneinheit. Im Karneval bezeichnet das Wort außerdem eine vereinsgebundene Gruppe, die häufig in einheitlicher Kleidung auftritt.

  • GarderobeSubstantiv

    Garderobe kann die Kleidung einer Person, eine Kleiderablage, einen entsprechenden Aufbewahrungsbereich oder einen Umkleideraum bezeichnen. Die gemeinte Sache ergibt sich aus dem Satz.

  • GardineSubstantiv

    Eine Gardine ist ein dünner Fensterbehang, der Licht durchlässt und Einblicke von außen erschwert.

  • gärenVerb

    Gären bezeichnet einen Gärungsprozess, etwa bei Most oder Teig. Übertragen kann es bedeuten, dass Unzufriedenheit oder Unruhe im Inneren einer Person oder Gruppe wächst.

  • GarnSubstantiv

    Garn bezeichnet einen Faden aus Fasern. Das Wort kann außerdem seemannssprachlich eine ausgeschmückte Geschichte und im Jagd- oder Fischereiwesen ein Fangnetz meinen.

  • GarniturSubstantiv

    Eine Garnitur ist eine zusammengehörige Gruppe einzelner Stücke, etwa von Möbeln oder Kleidung. In der Küche kann das Wort außerdem Beilagen und ergänzende Bestandteile eines Gerichts bezeichnen.

  • garstigAdjektiv

    Garstig bedeutet im Umgang mit anderen sehr unfreundlich oder ungezogen; bei Dingen kann es unangenehm und störend heißen. Älter bezeichnet es auch etwas als hässlich oder abscheulich.

  • GaskonadeSubstantiv

    Eine Gaskonade ist eine großsprecherische Äußerung oder Rede. Das Wort bewertet sie als Prahlerei: Jemand stellt eigene Leistungen, Möglichkeiten oder Bedeutung besonders übertrieben heraus.

  • GasthausSubstantiv

    Ein Gasthaus ist ein Haus oder Betrieb, in dem Gäste bewirtet werden, also essen und trinken können. Je nach Einrichtung kann auch eine Übernachtungsmöglichkeit dazugehören.

  • GaststätteSubstantiv

    Eine Gaststätte ist ein Betrieb, in dem Gäste mit Speisen und/oder Getränken bewirtet werden. Das Wort ist eine allgemeine Bezeichnung und legt weder eine bestimmte Küche noch eine bestimmte Atmosphäre fest.

  • gatternVerb

    Gattern bedeutet landschaftlich, einen Bereich mit einem Zaun oder Gatter zu versehen. In älteren Texten kann dasselbe Verb außerdem ein lauerndes, begieriges Schauen bezeichnen. Diese Bedeutungen müssen getrennt erklärt werden.

  • GattinSubstantiv

    Gattin ist eine gehobene Bezeichnung für eine Ehefrau. Das Wort beschreibt die eheliche Beziehung und kann je nach Situation feierlich, förmlich oder bewusst altmodisch wirken. Die männliche Entsprechung lautet Gatte.

  • GAUSubstantiv

    GAU steht für größter anzunehmender Unfall. Die Abkürzung stammt aus dem Bereich der nuklearen Sicherheit. Im übertragenen Gebrauch bezeichnet sie eine besonders schlimme Entwicklung oder einen aus Sicht der Beteiligten katastrophalen Fehlschlag.

  • GaunerSubstantiv

    Ein Gauner oder eine Gaunerin verschafft sich durch Täuschung oder andere unredliche Mittel Vorteile. Umgangssprachlich kann das Wort außerdem eine durchtriebene Person bezeichnen, ohne eine konkrete Straftat festzustellen.

  • gebenVerb

    Geben kann bedeuten, jemandem etwas zu überreichen oder zur Verfügung zu stellen. In der Verbindung es gibt bezeichnet es das Vorhandensein. Weitere Verwendungen entstehen durch Ergänzungen wie einen Rat geben oder sich freundlich geben.

  • GebietSubstantiv

    Ein Gebiet ist ein räumlich bestimmter Bereich oder ein abgegrenztes Themenfeld. Das Wort kann sich deshalb sowohl auf eine Landschaft als auch auf einen Bereich des Wissens oder der Tätigkeit beziehen.

  • gebietenVerb

    Gebieten bedeutet gehoben, etwas anzuordnen oder zu verlangen. Mit über kann das Verb außerdem ausdrücken, dass jemand Macht oder Herrschaft über einen Bereich ausübt. Die genaue Ergänzung entscheidet über den Sinn.

  • GebotSubstantiv

    Ein Gebot ist eine verbindliche oder als verbindlich verstandene Aufforderung, etwas zu tun. Daneben bezeichnet das Wort bei einer Versteigerung den angebotenen Preis. Diese beiden Bedeutungsbereiche brauchen unterschiedliche Erklärungen.

  • gebotenAdjektiv

    Geboten bedeutet als Adjektiv erforderlich oder nötig. Das Wort wird vor allem gehoben gebraucht und stellt heraus, dass eine Situation ein bestimmtes Verhalten verlangt. Davon zu unterscheiden sind die Verbformen zu bieten und gebieten.

  • gebrauchenVerb

    Gebrauchen bedeutet, etwas zu benutzen oder zu verwenden. Das können Gegenstände, Fähigkeiten oder Wörter sein. In der Verbindung etwas gebrauchen können drückt das Verb häufig aus, dass etwas willkommen oder nützlich wäre.

  • gebrechlichAdjektiv

    Körperlich wenig belastbar, hinfällig oder durch anhaltende Beschwerden in Kraft und Beweglichkeit eingeschränkt.

  • gebrochenAdjektiv

    Durch einen Bruch verändert; außerdem je nach Zusammenhang geknickt, gedämpft, seelisch erschüttert oder stockend und fehlerhaft.

  • gebührlichAdjektiv

    Gebührlich bedeutet angemessen, der Situation oder einer Person entsprechend. Das Wort bewertet ein Verhalten danach, ob es dem Anlass gerecht wird. Es hat in diesem Sinn nichts mit dem Bezahlen einer Gebühr zu tun.

  • GeckSubstantiv

    Ein Geck ist ein Mann, der wegen seiner Eitelkeit und seines auffällig gepflegten oder herausgeputzten Auftretens abwertend beschrieben wird. Die Bezeichnung verbindet äußere Selbstdarstellung mit einem negativen Urteil über die Person.

  • gedämpftAdjektiv

    Gedämpft beschreibt eine abgeschwächte Intensität, etwa bei Geräuschen, Licht oder einer Stimmung. In der Küche bedeutet es dagegen mit Dampf gegart. Beide Bedeutungen gehören zu dämpfen, sind im Satz aber deutlich zu unterscheiden.

  • GedankeSubstantiv

    Ein Gedanke ist etwas, das jemand denkt: eine Überlegung, Vorstellung, Idee oder Absicht. Welche dieser Bedeutungen gemeint ist, zeigen die Ergänzung und die Situation. Nicht jeder Gedanke ist bereits ein fester Plan.

  • gedankenarmAdjektiv

    Gedankenarm bedeutet, dass etwas nur wenige eigene Gedanken oder schöpferische Ideen erkennen lässt. Das Adjektiv ist eine kritische Bewertung. Es kann sich etwa auf einen Text, einen Vortrag oder einen Lösungsansatz beziehen.

  • GedankenarmutSubstantiv

    Gedankenarmut ist ein Mangel an eigenen Gedanken, Ideen oder schöpferischen Einfällen. Das Wort beurteilt den geistigen Gehalt einer Äußerung oder Leistung kritisch. Es bezeichnet keine materielle Armut.

  • gedankenlosAdjektiv

    Gedankenlos bedeutet unüberlegt, ohne die Sache oder ihre Folgen zu bedenken; es kann außerdem unaufmerksam oder geistesabwesend heißen.

  • gedankenschwerAdjektiv

    Gedankenschwer beschreibt jemanden, der von Gedanken stark beschäftigt ist. Das gehobene Wort kann ernstes Nachdenken, aber auch Sorge und innere Bedrückung ausdrücken. Welche Färbung überwiegt, ergibt sich aus dem Zusammenhang.

  • gedeihenVerb

    Gedeihen bedeutet, sich im Wachstum oder in einer Entwicklung gut zu entfalten. Das Verb wird bei Pflanzen und Lebewesen, aber auch übertragen bei Vorhaben und Beziehungen verwendet. Es lenkt den Blick auf den Verlauf der Entwicklung.

  • gedenkenVerb

    Gedenken bedeutet, die Erinnerung an jemanden oder etwas bewusst wachzuhalten. Gehoben kann das Verb außerdem beabsichtigen heißen. Zwischen „der Opfer gedenken“ und „zu bleiben gedenken“ liegen deshalb unterschiedliche Bedeutungen und Satzmuster.

  • gediegenAdjektiv

    Gediegen beschreibt solide Qualität, sorgfältige Ausführung oder gründliche Kenntnisse; bei Menschen kann es zuverlässig und solide heißen. Bei Stoffen bedeutet es rein und ohne Beimischungen.

  • GedrängeSubstantiv

    Gedränge entsteht, wenn sich viele Menschen auf engem Raum befinden und einander beim Bewegen nahekommen oder schieben. Das Wort hebt die räumliche Enge hervor. Im Rugby hat es außerdem eine besondere sportliche Bedeutung.

  • gedrängtAdjektiv

    Gedrängt bedeutet bei einer Darstellung knapp und auf engem Raum zusammengefasst. Eine gedrängte Übersicht enthält viel Wesentliches in kurzer Form. Daneben gehört die Form zum Verb drängen, etwa in „Sie hat ihn zur Antwort gedrängt“.

  • geduldigAdjektiv

    Geduldig beschreibt jemanden, der Wartezeiten, Schwierigkeiten oder wiederholte Anforderungen ruhig und ausdauernd erträgt, ohne vorschnell ungehalten zu werden.

  • geeignetAdjektiv

    Für einen bestimmten Zweck passend oder den dafür erforderlichen Anforderungen entsprechend.

  • GefährteSubstantiv

    Ein Gefährte oder eine Gefährtin teilt mit jemandem einen Weg, eine Tätigkeit oder einen Abschnitt des Lebens. Häufig schwingt eine persönliche Verbundenheit mit. Eine Liebesbeziehung ist durch das Wort allein nicht festgelegt.

  • gefallenVerb

    Etwas gefällt jemandem, wenn es bei dieser Person einen positiven Eindruck hervorruft oder ihren Vorstellungen entspricht. Das Verb beschreibt eine persönliche Reaktion; es behauptet nicht, dass die Sache nach objektiven Maßstäben gut ist.

  • gefälligAdjektiv

    Gefällig kann hilfsbereit und entgegenkommend oder ansprechend und angenehm wirkend bedeuten. In Fragen wie Noch ein Tee gefällig? heißt es gewünscht.

  • gefangen nehmenVerb

    Wer jemanden gefangen nimmt, bringt diese Person in seine Gewalt und entzieht ihr die Möglichkeit, sich frei zu entfernen. Übertragen kann etwas die Aufmerksamkeit so stark binden, dass anderes für eine Weile in den Hintergrund tritt.

  • gefangen setzenVerb

    Jemanden gefangen setzen bedeutet, die Person ihrer Bewegungsfreiheit zu berauben und in Gefangenschaft zu bringen. Die Verbindung rückt das Herbeiführen der Gefangenschaft in den Mittelpunkt. Bei einer historischen Erzählung kann sie beispielsweise das Vorgehen eines Herrschers beschreiben.

  • GefangeneSubstantiv

    Eine Gefangene oder ein Gefangener ist ein Mensch, dem die Freiheit genommen wurde und der sich deshalb nicht frei entfernen kann. Die Bezeichnung kann Menschen in einem Gefängnis, in Kriegsgefangenschaft oder in der Gewalt anderer Personen betreffen.

  • GefängnisSubstantiv

    Ein Gefängnis ist eine Einrichtung, in der Menschen aufgrund einer staatlichen Anordnung in Haft gehalten werden. Das Wort kann außerdem die dort verbrachte Freiheitsstrafe meinen. Übertragen bezeichnet es einen als unfrei empfundenen Lebensraum oder Zustand.

  • GefaselSubstantiv

    Gefasel nennt man abwertend Äußerungen, die einem wirr, nichtssagend oder unnötig weitschweifig erscheinen. Das Wort bezeichnet damit keine neutrale Art zu sprechen, sondern enthält bereits ein deutlich negatives Urteil über das Gesagte.

  • GefügeSubstantiv

    Ein Gefüge ist ein Ganzes, dessen Teile auf bestimmte Weise angeordnet und miteinander verbunden sind. Das Wort richtet den Blick darauf, wie die Bestandteile zusammenwirken: etwa in einem Material, einer Organisation oder den Beziehungen einer Gruppe.

  • gefügigAdjektiv

    Gefügig beschreibt jemanden, der sich fremden Ansprüchen, Anweisungen oder Zwang ohne Widerstand unterordnet.

  • GefühlSubstantiv

    Gefühl kann ein inneres Erleben wie Freude oder Angst, eine körperliche Empfindung oder eine nicht vollständig begründete Einschätzung bezeichnen. Welche Bedeutung vorliegt, entscheidet der Zusammenhang. Ein Gefühl ist daher nicht automatisch eine Emotion.

  • gefühllosAdjektiv

    Gefühllos kann fehlendes körperliches Empfinden, fehlendes Mitgefühl oder fehlende innere Beteiligung bezeichnen. Welche Bedeutung gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang.

  • GefühllosigkeitSubstantiv

    Gefühllosigkeit kann das Fehlen körperlicher Empfindung oder einen Mangel an erkennbarem Mitgefühl bezeichnen. In der zweiten Bedeutung ist das Wort meist ein kritisches Urteil über den Umgang mit anderen Menschen; die beiden Verwendungen müssen auseinandergehalten werden.

  • gefühlvollAdjektiv

    Gefühlvoll beschreibt tiefes Empfinden oder einen emotional ausdrucksstarken Umgang; bei einer Bewegung kann es auch fein abgestimmten, behutsam dosierten Einsatz bedeuten.

  • gegenPräposition · Partikel

    Gegen stellt je nach Zusammenhang eine Richtung, einen Gegensatz, einen Austausch oder eine ungefähre Zeit beziehungsweise Menge dar. Deshalb gibt es kein einzelnes Ersatzwort, das in allen Sätzen passt. Die Ergänzung und der beschriebene Sachverhalt bestimmen die Bedeutung.

  • GegendSubstantiv

    Eine Gegend ist ein räumlicher Bereich, dessen Grenzen oft nur ungefähr feststehen. Gemeint sein können eine Landschaft, ein Teil einer Stadt, das Umfeld eines Ortes oder ein bestimmter Bereich des Körpers. Das Wort braucht daher einen erkennbaren Bezug.

  • GegenredeSubstantiv

    Eine Gegenrede ist eine Äußerung, die einer vorausgegangenen Aussage widerspricht. Sie kann eine kurze Erwiderung oder eine ausgearbeitete Rede sein. Entscheidend ist die Beziehung zum bereits Gesagten: Die andere Position wird nicht bloß wiederholt, sondern zurückgewiesen oder bestritten.

  • GegensatzSubstantiv

    Ein Gegensatz besteht, wenn Merkmale, Ansichten oder Zustände einander deutlich entgegenstehen. Das Wort bezeichnet also mehr als irgendeinen Unterschied. Ein heller und ein dunkler Raum können einen Gegensatz bilden; zwei ähnlich helle Räume unterscheiden sich vielleicht nur geringfügig.

  • GegenspielerSubstantiv

    Ein Gegenspieler tritt jemandem in einem Spiel, einem Wettstreit oder bei der Verfolgung eines Ziels entgegen. In Erzählungen bezeichnet das Wort häufig eine Figur, die den Plänen der Hauptfigur Widerstand entgegensetzt. Die weibliche Form lautet Gegenspielerin.

  • GegenstandSubstantiv

    Gegenstand bezeichnet eine Sache, die als einzelnes Ding betrachtet wird. Daneben kann das Wort ein Thema oder Ziel benennen, mit dem sich jemand beschäftigt. Ein Gegenstand der Untersuchung muss deshalb kein körperlich greifbarer Gegenstand sein.

  • gegenwärtigAdjektiv

    Zur jetzigen Zeit bestehend oder geschehend; außerdem anwesend beziehungsweise im Bewusstsein lebendig.

  • GegnerSubstantiv

    Ein Gegner ist jemand, der einer anderen Person, einer Gruppe oder einem Vorhaben entgegensteht. Die Gegenposition kann sich auf ein Spiel, einen Wettbewerb, eine politische Frage oder einen persönlichen Konflikt beziehen. Die weibliche Form lautet Gegnerin.

  • gehaltlosAdjektiv

    Gehaltlos beschreibt etwas, dem ein wesentlicher Inhalt oder eine relevante Substanz fehlt. Besonders häufig betrifft die Wertung Texte, Gespräche oder Darstellungen. Daneben kann das Wort auch eine geringe stoffliche oder ernährungsbezogene Substanz bezeichnen; der jeweilige Bezug muss deutlich sein.

  • geheimAdjektiv

    Bewusst vor anderen verborgen oder nicht öffentlich bekannt gemacht; außerdem geheimnisvoll oder nicht erklärbar wirkend.

  • geheimnisvollAdjektiv

    Geheimnisvoll bezeichnet etwas schwer Durchschaubares oder Unerklärliches; es kann auch ein Auftreten meinen, das ein besonderes Geheimnis andeutet.

  • GeheißSubstantiv

    Geheiß bedeutet eine Anordnung oder einen Befehl und erscheint heute besonders in der Verbindung „auf Geheiß“. Wer auf jemandes Geheiß handelt, tut etwas, weil diese Person es angeordnet hat. Das Wort wirkt gehoben und häufig etwas altertümlich.

  • gehenVerb

    Gehen bezeichnet zunächst die Fortbewegung zu Fuß. Das häufige Verb hat daneben viele weitere Bedeutungen: einen Ort verlassen, funktionieren, möglich sein, sich erstrecken oder ein bestimmtes Befinden haben. Welcher Sinn gemeint ist, ergibt sich aus dem gesamten Satz.

  • GehilfeSubstantiv

    Ein Gehilfe unterstützt eine andere Person bei ihrer Arbeit oder bei einer bestimmten Handlung. Die Bezeichnung betont eine helfende, häufig nachgeordnete Rolle. Die weibliche Form lautet Gehilfin. In manchen Berufs- und historischen Zusammenhängen ist das Wort zugleich eine besondere Bezeichnung.

  • gehörenVerb

    Gehören kann Eigentum, Zugehörigkeit oder eine erwartete Einordnung ausdrücken. „Das Buch gehört mir“ bezeichnet Besitzverhältnisse, „das Buch gehört zur Sammlung“ die Teil-Ganzes-Beziehung. Mit „sich gehören“ geht es dagegen um Verhaltensregeln, die jemand als angemessen ansieht.

  • gehörigAdjektiv

    Angemessen oder gebührend; außerdem beträchtlich und in verstärkender Verwendung sehr oder gründlich.

  • gehorsamAdjektiv

    Gehorsam beschreibt jemanden, der sich dem Willen einer Autorität unterordnet und deren Anweisungen oder Forderungen befolgt.

  • geilAdjektiv

    Geil kann salopp großartig heißen, sexuelles Begehren beschreiben oder fachsprachlich üppiges Wachstum und stark gedüngten Boden bezeichnen; regional auch reichhaltige Speisen.

  • GeistSubstantiv

    Geist kann die Fähigkeit zu denken, eine prägende Haltung oder ein übernatürlich vorgestelltes Wesen bezeichnen. In „Himbeergeist“ benennt das Wort außerdem ein alkoholisches Getränk. Diese Bedeutungen sind voneinander zu unterscheiden, obwohl sie dieselbe Wortform teilen.

  • geisterhaftAdjektiv

    So wirkend, dass es an Geister erinnert; gespenstisch, unwirklich oder unheimlich.

  • geistesabwesendAdjektiv

    Mit den Gedanken nicht bei der gegenwärtigen Situation; gedanklich abgelenkt oder in etwas anderes versunken.

  • geistigAdjektiv

    Das Denken, den Verstand oder die Vorstellungswelt betreffend; in einer älteren Verwendung auch alkoholisch.

  • GeistlicheSubstantiv

    Eine Geistliche oder ein Geistlicher nimmt religiöse Aufgaben wahr, etwa im Gottesdienst oder in der Seelsorge. Im deutschen Sprachgebrauch ist häufig ein kirchliches Amt gemeint. Welche Bezeichnung genau passt, hängt jedoch von Religionsgemeinschaft, Amt und Zusammenhang ab.

  • geistlosAdjektiv

    Geistlos bezeichnet abwertend etwas, das wenig eigene Gedanken, Witz oder geistige Anregung erkennen lässt. Das Wort kann eine Unterhaltung, einen Text oder eine Tätigkeit bewerten. Es beschreibt nicht einfach eine geringe Schwierigkeit, sondern ein als leer oder eintönig empfundenes Niveau.

  • geistreichAdjektiv

    Geistreich beschreibt kluge, einfallsreiche und oft pointiert witzige Gedanken oder Äußerungen sowie Menschen, die solche Einfälle zeigen.

  • GeizhalsSubstantiv

    Ein Geizhals ist abwertend eine Person, die ungern Geld ausgibt oder anderen etwas abgibt. Der Ausdruck unterstellt ein übertriebenes Festhalten am Besitz. Er ist deshalb deutlich stärker als die neutrale Feststellung, jemand gehe sparsam mit Geld um.

  • geknicktAdjektiv

    Geknickt beschreibt umgangssprachlich jemanden, der enttäuscht, betrübt oder entmutigt wirkt. Oft liegt eine nicht erfüllte Erwartung zugrunde. Davon zu unterscheiden ist die wörtliche Bedeutung bei einer gefalteten oder umgebogenen Sache, etwa einem geknickten Blatt Papier.

  • gekonntAdjektiv

    Gekonnt nennt man eine Ausführung, in der Können, Übung oder Geschick sichtbar wird. Das Wort beurteilt also die Art, wie jemand etwas macht. Ein gekonnter Handgriff kann sehr unauffällig sein; große Anstrengung oder ein spektakuläres Ergebnis sind nicht notwendig.

  • gekünsteltAdjektiv

    Gekünstelt nennt man einen Ausdruck oder ein Verhalten, das unnatürlich, angestrengt oder zur Schau gestellt wirkt. Das Wort enthält eine negative Bewertung der Wirkung. Es behauptet jedoch nicht automatisch, dass die betreffende Person bewusst täuscht.

  • geladenAdjektiv

    Geladen bedeutet bei Personen umgangssprachlich voller aufgestauter Wut; als Form von laden kann es auch einen Ladezustand oder eine erfolgte Einladung bezeichnen.

  • GeländeSubstantiv

    Gelände bezeichnet einen Bereich der Erdoberfläche, häufig mit Blick auf seine Beschaffenheit oder Nutzung. Gemeint sein kann eine natürliche Landschaft mit Hängen und Wegen oder ein abgegrenztes Areal wie ein Schul-, Betriebs- oder Veranstaltungsgelände.

  • gelassenAdjektiv

    Gelassen beschreibt eine ruhige, gefasste Haltung, bei der jemand sein inneres Gleichgewicht auch gegenüber Aufregung, Schwierigkeiten oder Enttäuschungen bewahrt.

  • GelassenheitSubstantiv

    Gelassenheit ist eine ruhige Haltung, bei der jemand sich durch Schwierigkeiten oder Aufregung nicht sofort aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Sie kann mit Aufmerksamkeit und entschlossenem Handeln verbunden sein. Gleichgültigkeit gegenüber anderen ist damit nicht notwendig gemeint.

  • GelbschnabelSubstantiv

    Gelbschnabel ist eine seltene, meist spöttische Bezeichnung für einen jungen oder noch unerfahrenen Menschen. Sie stellt mangelnde Erfahrung in den Vordergrund. Das Wort ähnelt „Grünschnabel“ und wirkt heute oft altertümlich oder bewusst bildhaft.

  • GeldSubstantiv

    Geld ist ein Zahlungsmittel, mit dem Waren oder Leistungen bezahlt und Werte ausgedrückt oder aufbewahrt werden können. Im Alltag meint das Wort häufig auch die verfügbaren finanziellen Mittel einer Person. Münzen und Banknoten sind dabei nur eine mögliche Form.

  • GeldgeberSubstantiv

    Ein Geldgeber stellt einer Person, einer Einrichtung oder einem Vorhaben Geld zur Verfügung. Die weibliche Form lautet Geldgeberin. Welche Bedingungen damit verbunden sind, sagt das Wort allein nicht: Das Geld kann beispielsweise geliehen, investiert oder gespendet werden.

  • GelegenheitSubstantiv

    Eine Gelegenheit ist eine passende Situation oder Möglichkeit, etwas zu tun. Das Wort verbindet eine Handlung mit günstigen Umständen: Es ist beispielsweise Zeit vorhanden, eine Person ist erreichbar oder eine benötigte Voraussetzung ist gerade erfüllt.

  • gelegentlichAdjektiv · Präposition

    Bei passender Gelegenheit oder von Zeit zu Zeit vorkommend; weder ständig noch als feste Regel.

  • gelehrtAdjektiv

    Mit umfassendem wissenschaftlichem Wissen ausgestattet oder von solchem Wissen geprägt; gelegentlich kritisch für unnötig schwer verständliche Fachsprache.

  • GelehrteSubstantiv

    Eine Gelehrte oder ein Gelehrter ist eine Person mit umfangreichem, vertieftem Wissen, häufig auf einem bestimmten Fachgebiet. Die Bezeichnung hebt Bildung und geistige Beschäftigung hervor. Sie ist keine automatisch verliehene Amts- oder Abschlussbezeichnung.

  • GeliebteSubstantiv

    Eine Geliebte oder ein Geliebter ist eine Person, zu der jemand eine Liebesbeziehung hat oder für die Liebe empfunden wird. Je nach Kontext kann die Bezeichnung auch eine Beziehung außerhalb einer Ehe nahelegen. Das ist jedoch nicht in jeder Verwendung mitgemeint.

  • gelingenVerb

    Gelingen bedeutet, dass eine beabsichtigte Handlung oder ein Vorhaben erfolgreich zustande kommt. Im Mittelpunkt steht das erreichte Ergebnis. Die Person, der etwas gelingt, kann genannt werden; sie ist dabei grammatisch gewöhnlich nicht das Subjekt des Satzes.

  • gelobenVerb

    Geloben bedeutet, etwas ernst und feierlich zu versprechen. Das Verb hebt die Verbindlichkeit der Zusage hervor und gehört eher zu einer gehobenen Sprache. Häufig betrifft das Gelöbnis ein künftiges Verhalten, etwa Treue, Verschwiegenheit oder Besserung.

  • gelöstAdjektiv

    Gelöst beschreibt bei Menschen oder einer Atmosphäre eine entspannte, wenig belastete Verfassung. Häufig klingt mit, dass eine frühere Anspannung nachgelassen hat. Daneben gehört die Form zum Verb „lösen“, etwa bei einer gelösten Aufgabe oder einer in Wasser gelösten Substanz.

  • geltenVerb

    Gelten kann bedeuten, gültig oder verbindlich zu sein, als etwas angesehen zu werden oder jemandem beziehungsweise etwas bestimmt zu sein. Die Ergänzungen legen die Bedeutung fest. „Die Regel gilt“ ist etwas anderes als „Sie gilt als zuverlässig“.

  • GeltungSubstantiv

    Geltung kann die Wirksamkeit einer Regel oder die Anerkennung und Bedeutung einer Person beziehungsweise Sache bezeichnen. In der Verbindung „zur Geltung kommen“ geht es häufig darum, dass Eigenschaften sichtbar hervortreten und ihre Wirkung entfalten.

  • GelumpeSubstantiv

    Gelumpe bezeichnet umgangssprachlich und abwertend Gegenstände, die jemand für wertlos, überflüssig oder unbrauchbar hält. Das Wort kann eine ungeordnete Ansammlung solcher Sachen meinen. Es zeigt stets eine negative Bewertung, nicht bloß eine neutrale Bestandsaufnahme.

  • gelungenAdjektiv

    Gelungen bezeichnet ein Ergebnis, das eine Aufgabe gut erfüllt oder eine positive Wirkung erzielt. Das Adjektiv bewertet also etwas im Rückblick auf seine Ausführung. Was als gelungen gilt, hängt vom Ziel und den angelegten Maßstäben ab.