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Synonym-Liste mit S

1–120 von 407 Wörtern mit Synonymen.

  • SacheSubstantiv

    Eine Sache kann ein Ding, eine Angelegenheit oder das Thema einer Besprechung sein. Sachen bezeichnet außerdem Kleidung und umgangssprachlich eine Geschwindigkeit. Welche Lesart gemeint ist, zeigt der Satz.

  • sachkundigAdjektiv

    Sachkundig ist jemand, der über die für eine bestimmte Sache nötigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt. Auch ein Beitrag oder Urteil kann sachkundig sein, wenn er entsprechendes Wissen erkennen lässt.

  • sachlichAdjektiv

    An überprüfbaren Tatsachen und der behandelten Sache orientiert, ohne persönliche Angriffe oder unangemessene Wertungen; außerdem eine zweckmäßige, schmucklose Gestaltung beschreibend.

  • sachverständigAdjektiv

    Sachverständig bedeutet mit einschlägigen Fachkenntnissen ausgestattet. Das Wort kann eine Person oder eine fachlich begründete Beurteilung beschreiben. Entscheidend ist die Sachkenntnis auf dem betreffenden Gebiet.

  • sagenVerb

    Sagen heißt, Wörter auszusprechen oder einen Inhalt mitzuteilen. Je nach Satz kann es auch um eine Meinung, eine Anweisung, eine bestimmte Formulierung oder die Bedeutung eines Hinweises gehen.

  • sagenhaftAdjektiv

    bedeutet entweder aus Sagen überliefert oder, im übertragenen Gebrauch, außerordentlich eindrucksvoll beziehungsweise groß.

  • SalbaderSubstantiv

    Ein Salbader ist ein abwertend bezeichneter Mensch, der langatmig, eintönig oder mit aufgesetzter Feierlichkeit redet. Das seltenere Wort bewertet die Wirkung des Redens; es ist keine neutrale Bezeichnung für jede gesprächige Person.

  • SalespromotionSubstantiv

    Salespromotion bezeichnet die Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen den Verkauf fördern will. Eine nahe deutsche Entsprechung ist Verkaufsförderung.

  • sammelnVerb

    Sammeln bedeutet, Dinge, Informationen oder Beiträge zusammenzutragen. Man kann dabei einen Bestand aufbauen, etwas zur Verwendung suchen oder für einen Zweck um Gaben bitten. Sich sammeln heißt je nach Zusammenhang zusammenkommen oder sich innerlich konzentrieren.

  • SammlungSubstantiv

    Eine Sammlung besteht aus Dingen, die zusammengetragen und aufbewahrt werden. Das Wort kann auch das Sammeln von Geld oder anderen Beiträgen für einen Zweck bezeichnen. Innere Sammlung meint dagegen einen Zustand konzentrierter Besinnung.

  • sämtlichPronomen · Artikel · Zahlwort

    drückt aus, dass alle Mitglieder einer genannten Gruppe oder der gesamte genannte Umfang gemeint sind.

  • SandaleSubstantiv

    Eine Sandale ist ein leichter, meist flacher Schuh, dessen Oberteil aus Riemen oder durchbrochenem Material besteht.

  • sanftAdjektiv

    Im Umgang freundlich und ohne Härte, bei Bewegungen behutsam; außerdem schwache, gedämpfte oder allmähliche Vorgänge beschreibend.

  • sanierenVerb

    Sanieren heißt, etwas grundlegend in einen brauchbaren oder intakten Zustand zu bringen. Das kann ein Gebäude, ein geschädigtes System, eine Körperstelle oder die wirtschaftliche Lage betreffen. Sich sanieren bedeutet im wirtschaftlichen Zusammenhang, finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden.

  • SanktionSubstantiv

    Eine Sanktion ist häufig eine Maßnahme, mit der auf einen Verstoß reagiert wird. Das Wort kann in einem anderen, formelleren Gebrauch aber auch eine Bestätigung oder Billigung bezeichnen. Deshalb muss der Zusammenhang zeigen, welche Bedeutung vorliegt.

  • sanktionierenVerb

    Sanktionieren hat unterschiedliche, teils gegensätzlich wirkende Bedeutungen: Man kann etwas billigen oder rechtlich bestätigen, aber auch einen Verstoß mit Sanktionen belegen. Das Wort bedeutet deshalb nicht in jedem Satz bestrafen.

  • sattAdjektiv

    bedeutet zunächst nicht mehr hungrig; außerdem kann es reichlich, kräftig ausgeprägt oder einer Sache überdrüssig bedeuten.

  • SatzSubstantiv

    Ein Satz ist vor allem eine sprachliche Einheit, mit der wir etwa etwas mitteilen oder fragen. Das Wort hat aber weitere Bedeutungen: Es kann unter anderem einen Lehrsatz, einen zusammengehörigen Gegenstandssatz, einen Spielabschnitt, einen Sprung oder einen Drucktext bezeichnen. Der Zusammenhang entscheidet, welche Bedeutung passt.

  • sauberAdjektiv

    bedeutet frei von Schmutz; übertragen bezeichnet es auch etwas sorgfältig, nachvollziehbar oder ohne unlauteres Vorgehen Ausgeführtes.

  • säubernVerb

    Säubern heißt gewöhnlich, Schmutz oder andere störende Dinge zu entfernen. In politischen Texten kann das Wort auch Gewalt gegen als unerwünscht bezeichnete Menschen verhüllen. In der Schneiderei hat es eine besondere Bedeutung beim Säumen von Nahträndern.

  • sauerAdjektiv

    bezeichnet einen Geschmack wie bei Zitronensaft, umgangssprachlich auch Verärgerung; in der Chemie beschreibt es Eigenschaften einer Säure beziehungsweise einer sauren Lösung.

  • SäuferSubstantiv

    Säufer ist eine saloppe, abwertende Bezeichnung für jemanden mit starkem oder abhängigem Alkoholkonsum. Die weibliche Form lautet Säuferin. Das Wort wertet einen Menschen herab und ist keine neutrale medizinische Beschreibung.

  • SäuglingSubstantiv

    Säugling bezeichnet ein Kind im ersten Lebensjahr oder nach seiner Ernährung an Brust beziehungsweise Flasche. Das maskuline Wort ist unabhängig vom Geschlecht des Kindes.

  • schäbigAdjektiv

    Abgenutzt und unansehnlich oder armselig gering; auf Verhalten bezogen stark abwertend für gemeines, unredliches, kleinliches oder geiziges Handeln.

  • schachmattAdjektiv

    bedeutet im Schach, dass der angegriffene König durch keinen erlaubten Zug mehr aus dem Schach gerettet werden kann; übertragen heißt es handlungsunfähig oder völlig erschöpft.

  • SchachtelSubstantiv

    Eine Schachtel ist ein meist eher flacher, dünnwandiger Behälter mit Deckel oder Klappe. Das Wort kann auch die Verpackung mit ihrem Inhalt und besondere fachliche oder abwertende Verwendungen bezeichnen.

  • schaffenVerb

    Schaffen kann schöpferisches Hervorbringen oder das Bewältigen einer Aufgabe bedeuten. Die Formen unterscheiden sich: Ein Werk hat man geschaffen; eine Aufgabe hat man geschafft. Bei Verbindungen wie Platz schaffen sind auch Überschneidungen belegt. Weitere Bedeutungen sind regionales Arbeiten, Transportieren und umgangssprachliches Erschöpfen.

  • schaltenVerb

    Schalten heißt, einen Betriebszustand oder Gang zu wechseln, eine Verbindung herzustellen oder etwas einzufügen. Umgangssprachlich bedeutet es auch begreifen; eine Anzeige schalten heißt, ihre Veröffentlichung zu veranlassen.

  • schamlosAdjektiv

    Ohne die erwartete Scham oder Zurückhaltung handelnd; meist als Vorwurf für dreistes, skrupelloses oder als anstößig bewertetes Verhalten gebraucht.

  • schändlichAdjektiv

    bezeichnet etwas, das als moralisch besonders verwerflich oder beschämend beurteilt wird.

  • ScharSubstantiv

    Schar bezeichnet eine gemeinsam auftretende Gruppe und fachsprachlich eine Familie mathematischer Objekte. Landwirtschaftlich ist eine Pflugschar gemeint; dort gibt es neben die regional auch das Schar . Historisch ist außerdem eine besondere Organisationsbezeichnung belegt.

  • scharenweiseAdverb

    Scharenweise bedeutet in großer Zahl oder in großen Gruppen. Das Wort wird besonders bei Menschen und Tieren verwendet und hebt hervor, dass viele zusammen oder in ähnlicher Weise auftreten.

  • scharfAdjektiv

    beschreibt je nach Zusammenhang eine gut schneidende Kante, einen starken Sinnesreiz, klare Konturen oder eine besonders deutliche Wirkung.

  • SchärfeSubstantiv

    Schärfe bezeichnet je nach Zusammenhang die Schneidfähigkeit einer Klinge, einen scharfen Eindruck beim Essen, die deutliche Erkennbarkeit von Einzelheiten oder eine zugespitzte Ausdrucksweise. Die verschiedenen Bedeutungen verlangen jeweils andere Ersatzwörter.

  • SchatzSubstantiv

    Ein Schatz ist eine Sammlung kostbarer Dinge oder etwas, das einem Menschen besonders viel bedeutet. Als liebevolle Anrede kann das Wort auch einen geliebten Menschen meinen. Sein Wert muss deshalb nicht immer in Geld messbar sein.

  • schätzenVerb

    Schätzen heißt, eine Größe oder einen Wert näherungsweise zu bestimmen. Umgangssprachlich kann es vermuten bedeuten. Wer jemanden oder etwas schätzt, bringt dagegen Wertschätzung zum Ausdruck oder hält viel davon.

  • schauderhaftAdjektiv

    Schauderhaft bedeutet sehr schrecklich, furchteinflößend oder äußerst unangenehm. Umgangssprachlich kann das Wort außerdem starke Missbilligung ausdrücken oder als Verstärkung so viel wie sehr bedeuten.

  • schauenVerb

    Schauen bedeutet, den Blick auf etwas zu richten und es mit den Augen wahrzunehmen. Das Verb kann außerdem einen Gesichtsausdruck, ein Nachprüfen oder ein Bemühen um etwas bezeichnen. Die Ergänzungen helfen, die Lesart zu erkennen.

  • schauerlichAdjektiv

    Schauerlich beschreibt etwas, das einen Schauder oder Entsetzen auslöst. Umgangssprachlich kann das Wort außerdem etwas als äußerst unangenehm bewerten oder eine andere Aussage stark verstärken. Der Zusammenhang entscheidet, ob Grusel, schlechte Qualität oder ein hoher Grad gemeint ist.

  • SchaukastenSubstantiv

    Ein Schaukasten ist ein Kasten mit einer Glasscheibe oder einer gläsernen Oberseite, in dem Gegenstände gezeigt werden. Er kann an einer Wand hängen oder als tischartiger Behälter aufgestellt sein. Es heißt der Schaukasten; der häufigere Plural lautet die Schaukästen, seltener die Schaukasten.

  • SchaukelSubstantiv

    Eine Schaukel ist ein Spielgerät mit einer aufgehängten Sitzfläche, das hin und her schwingt; das Wort kann auch eine Wippe bezeichnen. Im Dressurreiten heißt außerdem eine bestimmte Folge von Vorwärts- und Rückwärtsschritten ohne Anhalten Schaukel. Es heißt die Schaukel, die Schaukeln.

  • schaukelnVerb

    Schaukeln bedeutet, sich hin und her zu bewegen oder jemanden in eine solche Bewegung zu versetzen. Umgangssprachlich kann es auch eine schwankende Fortbewegung oder das geschickte Bewältigen einer Sache bezeichnen.

  • schäumenVerb

    Schäumen kann bedeuten, Schaum zu bilden oder sich unter Schaumbildung fortzubewegen. Gehoben heißt es auch, sehr wütend zu sein. In der Technik wird ein Stoff geschäumt, indem man ihn mithilfe von Gas porös macht.

  • schaurigAdjektiv

    bedeutet gruselig oder Schauer auslösend; umgangssprachlich kann es auch entsetzlich schlecht oder verstärkend außerordentlich heißen.

  • SchauspielSubstantiv

    Ein Schauspiel ist ein für die Bühne geschriebenes Werk oder dessen Aufführung. Das Wort kann außerdem ein Theatergebäude und ein auffälliges, beeindruckendes Geschehen bezeichnen. Ein Schauspiel muss daher nicht immer ein literarischer Text sein.

  • ScheckSubstantiv

    Ein Scheck ist ein Schriftstück, mit dem eine Zahlung zulasten eines Kontos angewiesen wird; Cheque ist eine besonders im schweizerischen Zusammenhang vorkommende Schreibvariante.

  • scheidenVerb

    Scheiden bedeutet, eine Ehe gerichtlich aufzulösen, etwas zu trennen oder abzugrenzen. Sich scheiden kann ein Auseinandergehen oder Verzweigen bezeichnen. Gehoben heißt scheiden auch weggehen; dann steht im Perfekt sein. Die starken Formen lauten scheidet, schied, geschieden.

  • ScheinSubstantiv

    Schein kann Licht, ein Dokument, eine Geldnote oder einen äußeren Eindruck bezeichnen. Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen dem Schein nach und einem überprüften Sachverhalt: Ein Eindruck kann stimmen, muss es aber nicht.

  • scheinenVerb

    Scheinen kann heißen, Licht auszustrahlen oder Licht auf etwas fallen zu lassen. Häufig bedeutet es aber, einen bestimmten Eindruck zu erwecken: Etwas scheint möglich, oder jemand scheint zu schlafen. Eine solche Aussage bezeichnet einen Eindruck und bestätigt den Sachverhalt noch nicht sicher.

  • ScheißSubstantiv

    Scheiß ist eine derbe, abwertende Bezeichnung für etwas, das jemand ablehnt, ärgerlich findet oder für unsinnig hält. Gemeint sein können Dinge, Äußerungen, ein Verhalten oder eine ganze Situation. Das Wort vermittelt eine Wertung, keine genaue Sachbeschreibung.

  • scheißeAdjektiv

    bedeutet als derbes Adjektiv sehr schlecht, unangenehm oder unerfreulich.

  • scheiternVerb

    Scheitern bedeutet, ein angestrebtes Ziel nicht zu erreichen. Sowohl eine Person mit einem Vorhaben als auch das Vorhaben selbst kann scheitern. Das Wort bewertet einen bestimmten Versuch, nicht den gesamten Wert eines Menschen.

  • SchelminSubstantiv

    Eine Schelmin ist eine Frau, die gern scherzt oder neckt. In älteren Texten kann das Wort dagegen eine durchtriebene, unehrliche Frau meinen. Ton und geschilderte Handlung entscheiden.

  • scheltenVerb

    Schelten bedeutet gehoben, oft auch landschaftlich, schimpfen oder jemanden ausschimpfen. Es kann außerdem jemanden abwertend als etwas bezeichnen oder eine Sache tadeln heißen. Die starken Formen lauten schilt, schalt, hat gescholten.

  • SchenkeSubstantiv

    Eine Schenke ist eine Gaststätte, besonders eine kleinere Schankwirtschaft. Die Bezeichnung wirkt heute veraltend und begegnet häufig in älteren Texten, historischen Darstellungen oder Gaststättennamen. Auch die Schreibung Schänke ist zulässig.

  • schenkenVerb

    Schenken bedeutet, jemandem etwas ohne Bezahlung zum Behalten zu geben. Übertragen kann man auch Zeit, Aufmerksamkeit oder Vertrauen schenken. Sich etwas schenken heißt umgangssprachlich, darauf zu verzichten.

  • scherenVerb

    Scheren kann Haare, Wolle oder hervorstehende Fasern abschneiden bedeuten. In sich nicht um etwas scheren heißt es dagegen, sich nicht darum zu kümmern. Auch eine rasche Fortbewegung und bestimmte Fachvorgänge können so heißen. Mit der Bedeutung ändern sich Vergangenheitsformen und teilweise das Hilfsverb: geschoren ist nicht überall durch geschert ersetzbar.

  • ScherzSubstantiv

    Ein Scherz ist eine Äußerung oder Handlung, die nicht ernst gemeint ist und unterhalten oder zum Lachen bringen soll. Auch ein kleiner Streich kann so heißen. Die Absicht des Sprechenden und die Wirkung auf andere müssen dabei nicht übereinstimmen.

  • scheuAdjektiv

    Aus Unsicherheit, Unbehagen oder Misstrauen Nähe und Begegnungen eher meidend; bei Tieren wenig zutraulich und rasch zur Flucht bereit.

  • scheuchenVerb

    Scheuchen bedeutet, ein Lebewesen durch Rufe, Gesten oder anderes Einwirken zu einer Bewegung zu veranlassen. Umgangssprachlich kann es auch heißen, jemanden an einen Ort oder zur Arbeit zu treiben oder ihn ständig anzutreiben.

  • scheuenVerb

    Scheuen heißt, etwas aus Scheu oder Furcht zu meiden. Sich scheuen bedeutet aus Angst, Hemmungen oder Bedenken zurückzuschrecken. Besonders bei Pferden kann scheuen eine erschrockene Fluchtreaktion bezeichnen. Die Formen lauten scheut, scheute, hat gescheut.

  • scheuernVerb

    Scheuern heißt, etwas durch kräftiges Reiben zu säubern oder zu bearbeiten. Es kann auch ein Reiben bezeichnen, das Schmerzen oder Abrieb verursacht. Sich scheuern heißt, sich an etwas zu reiben, häufig um einen Juckreiz zu lindern.

  • ScheuneSubstantiv

    Eine Scheune ist ein landwirtschaftliches Gebäude zur Aufbewahrung von Erntegut, etwa Heu, Stroh oder Getreide.

  • ScheusalSubstantiv

    Scheusal ist eine stark abwertende Bezeichnung für einen Menschen, dessen Verhalten als roh oder widerwärtig beurteilt wird. Das Wort kann auch wegen des Aussehens beleidigend verwendet werden und seltener ein Ungeheuer oder Fabelwesen meinen.

  • scheußlichAdjektiv

    bedeutet starken Widerwillen oder Abscheu erregend, außerdem äußerst unangenehm.

  • schickenVerb

    Schicken heißt, etwas an einen Empfänger gelangen zu lassen oder eine Person an einen bestimmten Ort zu senden. Die reflexive Verbindung sich schicken hat andere Bedeutungen: Sie kann angemessenes Verhalten, Sichfügen oder regional auch Sichbeeilen bezeichnen.

  • schiebenVerb

    Schieben heißt, etwas durch Druck zu bewegen oder irgendwohin zu bringen. Sich schieben bezeichnet eine entsprechende eigene Bewegung. Übertragen kann man Verantwortung auf jemanden schieben. Bei saloppem Gehen oder einem bestimmten Tanz steht im Perfekt sein statt haben.

  • schiefAdjektiv

    bedeutet von einer erwarteten geraden Lage oder Ausrichtung abweichend; übertragen kann es auch verzerrt, unpassend oder falsch klingend heißen.

  • schielenVerb

    Schielen kann eine abweichende Blickrichtung der Augen bezeichnen. Umgangssprachlich heißt es auch, verstohlen irgendwohin zu schauen oder zu spähen. Übertragen bedeutet nach etwas schielen, etwas gern haben oder erreichen zu wollen.

  • schießenVerb

    Schießen kann das Abgeben eines Schusses, das Bewegen eines Balls oder eine sehr schnelle Bewegung bezeichnen. Auch rasches Wachstum und das Fotografieren werden so genannt. Wichtig ist der Zusammenhang: Bei einem Schuss heißt es hat geschossen, bei einer schnellen Ortsbewegung ist geschossen.

  • schimpfenVerb

    Schimpfen bedeutet, Ärger oder Missfallen in scharfen Worten auszudrücken. Es kann sich gegen eine Sache oder eine Person richten. In einer weiteren, oft spöttischen Verwendung heißt jemanden etwas schimpfen, ihn so zu benennen.

  • schimpflichAdjektiv

    Schimpflich bedeutet beschämend oder dem Ansehen stark abträglich. Das gehoben wirkende Adjektiv bewertet eine Handlung oder einen Ausgang als unwürdig oder entehrend. Es bedeutet nicht einfach, dass jemand laut schimpft.

  • schindenVerb

    Schinden bedeutet, jemanden zu quälen oder übermäßig zu beanspruchen. Sich schinden heißt, sich sehr abzuplagen. In Verbindungen wie Zeit oder Eindruck schinden geht es dagegen darum, etwas mit fragwürdigen Mitteln zu gewinnen oder hervorzurufen.

  • schlafenVerb

    Schlafen heißt, sich im Schlaf zu befinden. Das Verb kann außerdem eine Übernachtung, bildlich Unaufmerksamkeit oder verhüllend eine sexuelle Beziehung bezeichnen. In Verbindungen mit sich kann es eine Schlafmöglichkeit oder einen durch Schlafen erreichten Zustand ausdrücken.

  • schlaffAdjektiv

    bedeutet ohne feste Spannung, wenig straff oder kraftlos herabhängend.

  • schläfrigAdjektiv

    bedeutet ein Bedürfnis nach Schlaf verspürend oder kurz vor dem Einschlafen; es kann auch einen entsprechenden langsamen, müden Eindruck beschreiben.

  • SchlagSubstantiv

    Ein Schlag kann ein heftiges Auftreffen, dessen Geräusch, einen rhythmischen Stoß oder ein einschneidendes Ereignis bezeichnen. Daneben hat das Wort viele Fachbedeutungen, etwa in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Segeln und Mode. Österreichisch bedeutet Schlag auch Schlagsahne. Es heißt der Schlag, des Schlags oder Schlages, die Schläge.

  • schlagenVerb

    Schlagen kann einen Schlag versetzen, einen Gegner besiegen oder rhythmisch tätig sein bedeuten. Ein Herz schlägt, eine Uhr schlägt und im Schach wird eine Figur geschlagen. Häufig lautet das Perfekt hat geschlagen; bei bestimmten Bewegungs- und Wirkungsbedeutungen steht ist geschlagen.

  • SchlagzeugSubstantiv

    Ein Schlagzeug ist eine zusammengehörende Gruppe von Schlaginstrumenten, die eine Person in einer Band oder einem Orchester spielt. Dazu können etwa Trommeln und Becken gehören. Es heißt das Schlagzeug, des Schlagzeugs oder des Schlagzeuges; die Mehrzahl lautet die Schlagzeuge.

  • schlappAdjektiv

    Umgangssprachlich kraftlos oder erschöpft; abwertend auch ohne genügend Antrieb und Entschlossenheit. Daneben: locker oder schlaff herabhängend.

  • schlauAdjektiv

    Geschickt darin, Zusammenhänge oder günstige Möglichkeiten zu erkennen und für ein Ziel zu nutzen; je nach Zusammenhang anerkennend klug oder kritisch listig.

  • schlechtAdjektiv

    bedeutet nicht gut, mangelhaft oder ungünstig. Je nach Zusammenhang kann es auch verdorben, moralisch verwerflich oder körperlich unwohl heißen.

  • schleichenVerb

    Schleichen heißt, sich leise und unauffällig zu bewegen oder sehr langsam voranzukommen. Neben sie ist geschlichen gibt es die reflexive Konstruktion sie hat sich geschlichen. Satzbau und Zusammenhang entscheiden über die passende Form.

  • SchleierSubstantiv

    Ein Schleier ist ein verhüllendes Stück Stoff. Das Wort bezeichnet auch Dunst, eine Trübung und bestimmte Strukturen bei Pilzen oder Vögeln.

  • SchleifeSubstantiv

    Eine Schleife kann eine besondere Verknüpfung eines Bands, einen bogenförmigen Verlauf oder einen wiederholten Ablauf bezeichnen. Beim Programmieren ist sie eine Struktur, die Anweisungen wiederholt ausführt. In jeder Bedeutung muss der Zusammenhang beachtet werden.

  • schleifenVerb

    Schleifen kann Schärfen oder Glätten bedeuten: schliff, hat geschliffen. Beim Ziehen über eine Fläche und beim Niederreißen einer Befestigung heißt es dagegen schleifte, hat geschleift. Hinzu kommen besondere Verwendungen beim harten Ausbilden und beim gleitenden oder schlurfenden Bewegen.

  • schleimigAdjektiv

    Wörtlich von Schleim bedeckt, schleimartig oder glitschig; bei Menschen und Äußerungen abwertend für aufgesetzt freundliches, schmeichelndes und unaufrichtiges Auftreten.

  • schlemmenVerb

    Schlemmen bedeutet, genussvoll und meist reichlich gut zu essen. Das Wort hebt den Genuss und häufig eine besondere Auswahl von Speisen hervor. Es ist nicht einfach eine neutrale Angabe darüber, dass jemand Nahrung zu sich nimmt.

  • schlenkernVerb

    Schlenkern bedeutet, etwas locker hin und her zu schwingen oder sich selbst pendelnd zu bewegen. Landschaftlich kann es auch schlendern heißen. Bei dieser Fortbewegung steht sein, bei der Schwingbewegung haben.

  • schleppenVerb

    Schleppen bedeutet, etwas mit Mühe zu tragen oder hinter sich herzuziehen. Man kann auch eine Person irgendwohin schleppen oder sich selbst nur mühsam fortbewegen. Wenn sich ein Vorgang schleppt, dauert er lange und kommt nur langsam voran.

  • schleppendAdjektiv

    Schleppend beschreibt einen Vorgang, der nur langsam und mühsam vorankommt. Häufig wird damit ein unbefriedigendes Tempo oder ein stockender Ablauf bewertet. Es ist nicht in jedem Satz dasselbe wie das wörtliche Tragen oder Ziehen einer Last.

  • schlichtAdjektiv · Partikel

    Einfach, ohne aufwendigen Schmuck oder demonstrativen Anspruch; bei Personen auch mitunter herablassend für wenig gebildet oder geistig wenig aufgeschlossen.

  • schließenVerb

    Schließen bedeutet unter anderem, etwas zuzumachen, einen Vorgang zu beenden oder aus Beobachtungen eine Folgerung abzuleiten. Man kann auch einen Vertrag schließen, einen Betrieb schließen oder jemanden in die Arme schließen. Die jeweiligen Ergänzungen bestimmen die Lesart.

  • SchliffSubstantiv

    Schliff bezeichnet das Bearbeiten einer Oberfläche durch Schleifen und das dabei erzielte Ergebnis. Übertragen kann das Wort eine ausgefeilte Gestaltung oder gute Umgangsformen meinen. Den letzten Schliff geben heißt, etwas abschließend zu verbessern.

  • schlimmAdjektiv

    bedeutet sehr unangenehm, schlecht oder ernst; bei Handlungen kann es auch eine starke moralische Missbilligung ausdrücken.

  • schlingenVerb

    Schlingen kann heißen, etwas um einen Gegenstand oder eine Person zu legen und zu wickeln. Umgangssprachlich beschreibt das Verb außerdem hastiges Essen mit wenig Kauen. Beide Bedeutungen haben dieselben Formen: schlang – hat geschlungen.

  • schluckenVerb

    Schlucken bedeutet, etwas aus dem Mund durch den Rachen weiterzubefördern. Übertragen kann es heißen, etwas hinzunehmen, aufzunehmen oder viel davon zu verbrauchen. Der Zusammenhang entscheidet, ob eine körperliche Handlung oder ein Bild gemeint ist.

  • SchlüsselbrettSubstantiv

    Ein Schlüsselbrett ist ein Brett zur Wandbefestigung mit Haken zum Aufhängen von Schlüsseln. Es heißt das Schlüsselbrett, des Schlüsselbretts oder des Schlüsselbrettes und die Schlüsselbretter. Der Dativ Plural lautet den Schlüsselbrettern.

  • SchlüsselbundSubstantiv

    Ein Schlüsselbund ist eine Anzahl von Schlüsseln, die beispielsweise an einem Ring zusammengehalten werden. Es heißt der oder das Schlüsselbund, in Österreich nur der Schlüsselbund. Die Mehrzahl lautet Schlüsselbunde oder Schlüsselbünde.

  • schmeckenVerb

    Schmecken bedeutet, einen Geschmack wahrzunehmen oder einen bestimmten Geschmack zu haben. Etwas schmeckt jemandem kann außerdem heißen, dass es ihm geschmacklich gefällt. Übertragen kann es um Zustimmung oder Missfallen gehen.

  • schmeichelnVerb

    Schmeicheln bedeutet, jemanden mit besonders guten oder übertriebenen Worten für sich einzunehmen. Auch etwas, das das Selbstgefühl hebt oder äußere Vorzüge günstig zeigt, kann jemandem schmeicheln.

  • schmeißenVerb

    Schmeißen ist meist ein umgangssprachliches Wort für werfen. Es kann auch das Aufgeben, Spendieren oder Bewältigen einer Aufgabe bezeichnen. Das starke Verb heißt schmiss – hat geschmissen. Davon verschieden ist das schwache jagdsprachliche Verb für Greifvögel: schmeißte – hat geschmeißt.

  • schmelzenVerb

    Schmelzen bedeutet, durch Wärme flüssig zu werden oder einen Stoff flüssig zu machen. Übertragen kann etwas allmählich schwinden; poetisch kann auch eine Person weich und gefühlvoll werden. Die Formen lauten schmilzt, schmolz, geschmolzen. Der selbst ablaufende Vorgang verwendet sein, das Flüssigmachen mit einem Objekt haben.

  • SchmerzSubstantiv

    Schmerz kann eine unangenehme körperliche Empfindung oder tiefes seelisches Leid bezeichnen. Das Wort allein erklärt weder die Ursache noch das gesamte Erleben einer Person. Der Zusammenhang zeigt, welche Bedeutung gemeint ist.

  • schmerzenVerb

    Schmerzen bedeutet, körperlich oder seelisch wehzutun. Ein Körperteil kann schmerzen, eine Enttäuschung kann jemanden schmerzen. Die Wortform Schmerzen ist außerdem der großgeschriebene Plural des Nomens Schmerz.

  • schmetternVerb

    Schmettern heißt, etwas mit großer Wucht zu werfen oder zu schlagen; es kann auch das heftige Aufprallen selbst bezeichnen. Weitere Verwendungen betreffen einen besonderen Ballschlag sowie kräftiges Erklingen, Singen oder Rufen. Das Perfekt richtet sich nach der Bedeutung.

  • schmierigAdjektiv

    Wörtlich klebrig, fettig verschmutzt oder rutschig; bei Verhalten abwertend für unangenehm anbiederndes Auftreten oder aufdringlich zweideutige Äußerungen.

  • SchmuSubstantiv

    Schmu bezeichnet umgangssprachlich eine kleine Täuschung oder eine Unkorrektheit. Abwertend kann das Wort auch Unsinn meinen. Es kann als diskriminierend empfunden werden; für eine sachliche Beschreibung sind genauere neutrale Wörter oft geeigneter.

  • schmückenVerb

    Schmücken heißt, jemanden oder etwas mit Schmuck, Zierat oder anderen verschönernden Dingen auszustatten. Auch eine Sache selbst kann etwas schmücken, wenn sie als Zierde wirkt. Sich schmücken bedeutet, sich selbst entsprechend herzurichten.

  • schmusenVerb

    Schmusen bedeutet umgangssprachlich, zärtlich miteinander zu sein und Liebkosungen auszutauschen. In älterem, abwertendem Gebrauch kann es dagegen heißen, jemandem zu schmeicheln oder sich anzubiedern. Die beiden Verwendungen haben unterschiedliche Ergänzungen.

  • schmutzigAdjektiv

    bedeutet mit Schmutz bedeckt oder verunreinigt; übertragen kann es unanständig oder moralisch fragwürdig heißen.

  • SchnalleSubstantiv

    Eine Schnalle ist ein Verschluss etwa an einem Gürtel oder Riemen. Österreichisch heißt auch die Türklinke so. Weitere Fach- und Personenbedeutungen sind nach ihrem Gebrauch zu unterscheiden.

  • schnallenVerb

    Schnallen kann heißen, etwas mithilfe von Schnallen einzustellen, zu befestigen oder abzunehmen. Salopp bedeutet es verstehen oder jemanden täuschen. Süddeutsch kann es außerdem schnalzen heißen. Die Ergänzung entscheidet über den gemeinten Vorgang.

  • schnappenVerb

    Schnappen heißt, mit Maul, Zähnen oder Schnabel rasch nach etwas zu greifen oder etwas zu fassen. Umgangssprachlich kann man etwas oder jemanden schnappen. Bei einem Mechanismus bezeichnet das Verb eine schnelle Bewegung oder ein dabei entstehendes Geräusch.

  • SchnattergansSubstantiv

    Eine Schnattergans ist eine schnatternde Gans. Umgangssprachlich abwertend kann das Wort außerdem eine Person bezeichnen, die dauernd oder eifrig und hastig redet. Der Plural lautet Schnattergänse.

  • SchnatterinSubstantiv

    Schnatterin ist eine umgangssprachlich abwertende Bezeichnung für eine Frau, die hastig, aufgeregt oder dauernd über allerlei als unwichtig empfundene Dinge redet. Das Wort enthält ein Urteil über ihr Reden.

  • schnaubenVerb

    Schnauben heißt, geräuschvoll durch die Nase zu atmen oder Luft aus ihr zu blasen. Bildlich kann jemand vor Wut schnauben. Landschaftlich bedeutet das Wort außerdem sich schnäuzen; diese Verwendung hat nur schwache Formen. Die starken Formen schnob und geschnoben sind in der Atembedeutung veraltend.

  • SchnauzeSubstantiv

    Die Schnauze ist der vorspringende Maul- und Nasenbereich bestimmter Tiere. Bei Menschen ist Schnauze für Mund oder Gesicht salopp und oft grob; übertragen können auch der Ausguss einer Kanne und das Vorderteil eines Fahrzeugs gemeint sein.

  • SchneebesenSubstantiv

    Ein Schneebesen ist ein Küchengerät mit einem Griff und gebogenen Drähten, mit dem man beispielsweise Flüssigkeiten rührt oder zu Schaum schlägt. Im Musikjargon kann das Wort außerdem einen Stahlbesen zum Spielen eines Schlaginstruments bezeichnen.

  • schneidenVerb

    Schneiden bedeutet mit einem Schneidewerkzeug zerteilen, abtrennen oder formen. Daneben kann es unter anderem die Bearbeitung von Aufnahmen, das Kreuzen von Linien, eine Behinderung im Verkehr oder demonstratives Nichtbeachten meinen. Die starken Formen lauten schneidet, schnitt, hat geschnitten.