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Einträge mit G
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- gedeihenVerb
Gedeihen bedeutet, sich im Wachstum oder in einer Entwicklung gut zu entfalten. Das Verb wird bei Pflanzen und Lebewesen, aber auch übertragen bei Vorhaben und Beziehungen verwendet. Es lenkt den Blick auf den Verlauf der Entwicklung.
- gedenkenVerb
Gedenken bedeutet, die Erinnerung an jemanden oder etwas bewusst wachzuhalten. Gehoben kann das Verb außerdem beabsichtigen heißen. Zwischen „der Opfer gedenken“ und „zu bleiben gedenken“ liegen deshalb unterschiedliche Bedeutungen und Satzmuster.
- gediegenAdjektiv
Gediegen beschreibt solide Qualität, sorgfältige Ausführung oder gründliche Kenntnisse; bei Menschen kann es zuverlässig und solide heißen. Bei Stoffen bedeutet es rein und ohne Beimischungen.
- GedrängeSubstantiv
Gedränge entsteht, wenn sich viele Menschen auf engem Raum befinden und einander beim Bewegen nahekommen oder schieben. Das Wort hebt die räumliche Enge hervor. Im Rugby hat es außerdem eine besondere sportliche Bedeutung.
- gedrängtAdjektiv
Gedrängt bedeutet bei einer Darstellung knapp und auf engem Raum zusammengefasst. Eine gedrängte Übersicht enthält viel Wesentliches in kurzer Form. Daneben gehört die Form zum Verb drängen, etwa in „Sie hat ihn zur Antwort gedrängt“.
- gedrungenAdjektiv
Im Verhältnis zur Höhe oder Länge breit, kompakt und eher kurz wirkend.
- Geduld bringt RosenSprichwort
Geduld kann zu einem guten und erfreulichen Ergebnis führen. Der Spruch ermutigt, einer Entwicklung genügend Zeit zu lassen und nicht vorschnell aufzugeben.
- Geduld ist ein edel Kraut, wächst aber nicht in allen GärtenSprichwort
Geduld ist wertvoll, aber nicht bei allen Menschen und in jeder Lage vorhanden. Der Spruch vergleicht sie mit einer nützlichen Pflanze, die nicht überall wächst.
- Geduld, zu hoch gespannt, wird rasendSprichwort
Auch geduldige Menschen können bei zu großer Belastung heftig reagieren. Der Spruch warnt davor, ihre Nachsicht als unbegrenzt verfügbar anzusehen.
- geduldigAdjektiv
Geduldig beschreibt jemanden, der Wartezeiten, Schwierigkeiten oder wiederholte Anforderungen ruhig und ausdauernd erträgt, ohne vorschnell ungehalten zu werden.
- geeignetAdjektiv
Für einen bestimmten Zweck passend oder den dafür erforderlichen Anforderungen entsprechend.
- geerdetAdjektiv
Geerdet beschreibt im übertragenen Sinn jemanden, der den Bezug zum alltäglichen Leben und zu konkreten Wirklichkeiten behält. Technisch bedeutet es, mit der Erde leitend verbunden zu sein.
- gefährlichAdjektiv
Gefährlich beschreibt jemanden oder etwas, von dem eine Gefahr ausgeht oder bei dem mit Schaden, Bedrohung oder einem nachteiligen Ausgang gerechnet werden muss.
- gefahrlosAdjektiv
Ohne Gefahr für die Beteiligten oder den jeweils betrachteten Vorgang.
- GefährteSubstantiv
Ein Gefährte oder eine Gefährtin teilt mit jemandem einen Weg, eine Tätigkeit oder einen Abschnitt des Lebens. Häufig schwingt eine persönliche Verbundenheit mit. Eine Liebesbeziehung ist durch das Wort allein nicht festgelegt.
- gefahrvollAdjektiv
Mit erheblichen oder zahlreichen Gefahren verbunden.
- gefallenVerb
Etwas gefällt jemandem, wenn es bei dieser Person einen positiven Eindruck hervorruft oder ihren Vorstellungen entspricht. Das Verb beschreibt eine persönliche Reaktion; es behauptet nicht, dass die Sache nach objektiven Maßstäben gut ist.
- gefälligAdjektiv
Gefällig kann hilfsbereit und entgegenkommend oder ansprechend und angenehm wirkend bedeuten. In Fragen wie Noch ein Tee gefällig? heißt es gewünscht.
- gefallsüchtigAdjektiv
Gefallsüchtig bezeichnet abwertend jemanden, der übermäßig darauf aus ist, anderen zu gefallen und sich deren Zustimmung zu sichern.
- gefangen nehmenVerb
Wer jemanden gefangen nimmt, bringt diese Person in seine Gewalt und entzieht ihr die Möglichkeit, sich frei zu entfernen. Übertragen kann etwas die Aufmerksamkeit so stark binden, dass anderes für eine Weile in den Hintergrund tritt.
- gefangen setzenVerb
Jemanden gefangen setzen bedeutet, die Person ihrer Bewegungsfreiheit zu berauben und in Gefangenschaft zu bringen. Die Verbindung rückt das Herbeiführen der Gefangenschaft in den Mittelpunkt. Bei einer historischen Erzählung kann sie beispielsweise das Vorgehen eines Herrschers beschreiben.
- GefangeneSubstantiv
Eine Gefangene oder ein Gefangener ist ein Mensch, dem die Freiheit genommen wurde und der sich deshalb nicht frei entfernen kann. Die Bezeichnung kann Menschen in einem Gefängnis, in Kriegsgefangenschaft oder in der Gewalt anderer Personen betreffen.
- GefängnisSubstantiv
Ein Gefängnis ist eine Einrichtung, in der Menschen aufgrund einer staatlichen Anordnung in Haft gehalten werden. Das Wort kann außerdem die dort verbrachte Freiheitsstrafe meinen. Übertragen bezeichnet es einen als unfrei empfundenen Lebensraum oder Zustand.
- GefaselSubstantiv
Gefasel nennt man abwertend Äußerungen, die einem wirr, nichtssagend oder unnötig weitschweifig erscheinen. Das Wort bezeichnet damit keine neutrale Art zu sprechen, sondern enthält bereits ein deutlich negatives Urteil über das Gesagte.
- gefasstAdjektiv
Trotz einer belastenden Situation ruhig und beherrscht; in der Wendung auf etwas gefasst auch auf ein mögliches Ereignis eingestellt.
- gefiedertAdjektiv
Mit Federn versehen; in der Botanik auch für ein Blatt verwendet, dessen einzelne Teilblättchen entlang einer gemeinsamen Achse angeordnet sind.
- gefinkeltAdjektiv
Vor allem österreichisch: schlau, raffiniert oder durchtrieben vorgehend.
- gefiztAdjektiv
Schweizerisch und mundartnah: aufgeweckt, gewitzt oder durchtrieben.
- geflissentlichAdjektiv
So, dass etwas scheinbar ohne Absicht, tatsächlich aber bewusst geschieht; häufig bei absichtlichem Übersehen oder Überhören.
- geflügeltAdjektiv
Mit Flügeln oder flügelartigen Teilen versehen; in geflügeltes Wort für einen häufig angeführten, verbreiteten Ausspruch verwendet.
- gefrierenVerb
Gefrieren bedeutet, durch Kälte fest und hart zu werden. Daneben kann es besonders fachsprachlich das gezielte Tiefgefrieren einer Sache bezeichnen. Die Hilfsverben sein und haben gehören zu unterschiedlichen Ergänzungsmustern.
- gefriergetrocknetAdjektiv
Durch Gefriertrocknung behandelt: Einem zuvor gefrorenen Stoff wurde unter vermindertem Druck Wasser entzogen.
- GefügeSubstantiv
Ein Gefüge ist ein Ganzes, dessen Teile auf bestimmte Weise angeordnet und miteinander verbunden sind. Das Wort richtet den Blick darauf, wie die Bestandteile zusammenwirken: etwa in einem Material, einer Organisation oder den Beziehungen einer Gruppe.
- gefügigAdjektiv
Gefügig beschreibt jemanden, der sich fremden Ansprüchen, Anweisungen oder Zwang ohne Widerstand unterordnet.
- GefühlSubstantiv
Gefühl kann ein inneres Erleben wie Freude oder Angst, eine körperliche Empfindung oder eine nicht vollständig begründete Einschätzung bezeichnen. Welche Bedeutung vorliegt, entscheidet der Zusammenhang. Ein Gefühl ist daher nicht automatisch eine Emotion.
- gefühllosAdjektiv
Gefühllos kann fehlendes körperliches Empfinden, fehlendes Mitgefühl oder fehlende innere Beteiligung bezeichnen. Welche Bedeutung gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang.
- GefühllosigkeitSubstantiv
Gefühllosigkeit kann das Fehlen körperlicher Empfindung oder einen Mangel an erkennbarem Mitgefühl bezeichnen. In der zweiten Bedeutung ist das Wort meist ein kritisches Urteil über den Umgang mit anderen Menschen; die beiden Verwendungen müssen auseinandergehalten werden.
- gefühlsarmAdjektiv
Gefühlsarm beschreibt jemanden, der wenig Gefühle hat, oder eine Darstellung, in der wenig emotionale Beteiligung erkennbar wird. Als Personenurteil reicht es über bloße Zurückhaltung hinaus.
- gefühlsbetontAdjektiv
Gefühlsbetont beschreibt eine Haltung, Reaktion oder Darstellung, bei der Gefühle besonders stark im Vordergrund stehen und maßgeblich bestimmen, wie etwas erlebt oder ausgedrückt wird.
- gefühlsduseligAdjektiv
Gefühlsduselig bedeutet umgangssprachlich und abwertend, von übertriebener Rührung oder Sentimentalität bestimmt zu sein.
- gefühlskaltAdjektiv
Gefühlskalt beschreibt jemanden als emotional unzugänglich, ohne innere Anteilnahme oder ohne Verständnis für die Gefühle anderer; daneben kommt eine ältere sexualitätsbezogene Verwendung vor.
- gefühlskargAdjektiv
Gefühlskarg bezeichnet eine Person, Äußerung oder Haltung, die wenig Gefühl, Herzlichkeit oder erkennbare Anteilnahme erkennen lässt.
- gefühlstotAdjektiv
Gefühlstot beschreibt bildlich jemanden, der sich innerlich völlig ohne Gefühle erlebt oder auf andere so wirkt, als seien seine Gefühlsregungen erloschen.
- gefühlvollAdjektiv
Gefühlvoll beschreibt tiefes Empfinden oder einen emotional ausdrucksstarken Umgang; bei einer Bewegung kann es auch fein abgestimmten, behutsam dosierten Einsatz bedeuten.
- gegebenenfallsAdverb
ggf. ist die Abkürzung für gegebenenfalls: falls der betreffende Fall eintritt oder bei Bedarf. Die drei Kleinbuchstaben werden ohne Zwischenraum und mit Punkt geschrieben.
- gegenPräposition · Partikel
Gegen stellt je nach Zusammenhang eine Richtung, einen Gegensatz, einen Austausch oder eine ungefähre Zeit beziehungsweise Menge dar. Deshalb gibt es kein einzelnes Ersatzwort, das in allen Sätzen passt. Die Ergänzung und der beschriebene Sachverhalt bestimmen die Bedeutung.
- Gegen den Backofen ist übel gähnen.Sprichwort
Mit unzureichenden Mitteln gegen eine große Übermacht anzutreten kann aussichtslos sein.
- Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsenSprichwort
Gegen hartnäckig unvernünftiges Verhalten scheint kein verlässliches Mittel zu helfen. Der Spruch drückt Ärger oder Resignation aus, wenn Argumente wiederholt wirkungslos bleiben.
- GegendSubstantiv
Eine Gegend ist ein räumlicher Bereich, dessen Grenzen oft nur ungefähr feststehen. Gemeint sein können eine Landschaft, ein Teil einer Stadt, das Umfeld eines Ortes oder ein bestimmter Bereich des Körpers. Das Wort braucht daher einen erkennbaren Bezug.
- gegeneinanderstehenVerb
Gegeneinanderstehen kann eine feindliche Gegenüberstellung bezeichnen. Bei Aussagen heißt es, einander zu widersprechen. Das Perfekt verwendet haben, süddeutsch, österreichisch und schweizerisch auch sein.
- gegengleichAdjektiv
In entsprechender, aber spiegelbildlich entgegengesetzter Weise angeordnet oder ausgeführt.
- gegenlesenVerb
Gegenlesen bedeutet, einen Text zur Kontrolle erneut zu lesen. Dabei können zum Beispiel Schreibfehler, unklare Formulierungen oder inhaltliche Unstimmigkeiten auffallen. Die Formen lauten liest gegen – las gegen – hat gegengelesen.
- GegenredeSubstantiv
Eine Gegenrede ist eine Äußerung, die einer vorausgegangenen Aussage widerspricht. Sie kann eine kurze Erwiderung oder eine ausgearbeitete Rede sein. Entscheidend ist die Beziehung zum bereits Gesagten: Die andere Position wird nicht bloß wiederholt, sondern zurückgewiesen oder bestritten.
- GegensatzSubstantiv
Ein Gegensatz besteht, wenn Merkmale, Ansichten oder Zustände einander deutlich entgegenstehen. Das Wort bezeichnet also mehr als irgendeinen Unterschied. Ein heller und ein dunkler Raum können einen Gegensatz bilden; zwei ähnlich helle Räume unterscheiden sich vielleicht nur geringfügig.
- Gegensätze ziehen sich anSprichwort
Unterschiedliche Eigenschaften oder Lebensweisen können Menschen füreinander interessant machen. Der Spruch hebt die Anziehung durch Verschiedenheit hervor.
- gegenseitigAdjektiv
Von einer Seite zur anderen und auch umgekehrt geltend; außerdem beide Seiten betreffend.
- GegenspielerSubstantiv
Ein Gegenspieler tritt jemandem in einem Spiel, einem Wettstreit oder bei der Verfolgung eines Ziels entgegen. In Erzählungen bezeichnet das Wort häufig eine Figur, die den Plänen der Hauptfigur Widerstand entgegensetzt. Die weibliche Form lautet Gegenspielerin.
- GegenstandSubstantiv
Gegenstand bezeichnet eine Sache, die als einzelnes Ding betrachtet wird. Daneben kann das Wort ein Thema oder Ziel benennen, mit dem sich jemand beschäftigt. Ein Gegenstand der Untersuchung muss deshalb kein körperlich greifbarer Gegenstand sein.
- GegenteiligesSchreibweise & Beispiele
Gegenteiliges bezeichnet etwas, das einer genannten Aussage, Erwartung oder Richtung widerspricht. Als substantiviertes Adjektiv wird es großgeschrieben.
- gegenüberstehenVerb
Gegenüberstehen kann eine räumliche Position, ein Gegeneinander oder eine Haltung bezeichnen. Man steht einer Person zugewandt gegenüber, sieht sich einer Schwierigkeit gegenüber oder steht einem Plan skeptisch gegenüber. Der Bezug steht normalerweise im Dativ; gegenseitige Verhältnisse können mit sich ausgedrückt werden.
- gegenwärtigAdjektiv
Zur jetzigen Zeit bestehend oder geschehend; außerdem anwesend beziehungsweise im Bewusstsein lebendig.
- gegiebeltAdjektiv
Mit einem Giebel versehen oder nach oben in eine Giebelform auslaufend.
- GegnerSubstantiv
Ein Gegner ist jemand, der einer anderen Person, einer Gruppe oder einem Vorhaben entgegensteht. Die Gegenposition kann sich auf ein Spiel, einen Wettbewerb, eine politische Frage oder einen persönlichen Konflikt beziehen. Die weibliche Form lautet Gegnerin.
- Geh lieber zum Schmied als zum Schmiedchen.WendungSprichwortRedewendung
Wende dich für eine Aufgabe lieber an eine wirklich fachkundige Person. Der bildhafte Rat stellt den Meister einer abwertend als Schmiedchen bezeichneten weniger geeigneten Person gegenüber.
- GehaltSubstantiv
Das Gehalt ist die regelmäßige Bezahlung für eine Beschäftigung. Der Gehalt bezeichnet dagegen einen enthaltenen Anteil oder den gedanklichen Inhalt einer Aussage oder eines Werks.
- gehaltenAdjektiv
Je nach Zusammenhang verpflichtet, in einer bestimmten Weise gestaltet oder zurückhaltend und beherrscht; außerdem Partizip II von halten.
- gehaltlosAdjektiv
Gehaltlos beschreibt etwas, dem ein wesentlicher Inhalt oder eine relevante Substanz fehlt. Besonders häufig betrifft die Wertung Texte, Gespräche oder Darstellungen. Daneben kann das Wort auch eine geringe stoffliche oder ernährungsbezogene Substanz bezeichnen; der jeweilige Bezug muss deutlich sein.
- gehässigAdjektiv
Gehässig bedeutet boshaft und missgünstig; das Wort bewertet ein Verhalten, das andere herabsetzen, kränken oder ihnen etwas nicht gönnen will.
- gehäusetragendAdjektiv
Ein Gehäuse tragend; in der Biologie besonders zur Beschreibung entsprechend ausgestatteter Tiere verwendet.
- Gehe ich recht in der Annahme?Schreibweise & Beispiele
Gehe ich recht in der Annahme bedeutet sinngemäß Habe ich richtig verstanden oder Ist meine Vermutung richtig. Recht wird dabei klein und Annahme großgeschrieben.
- geheimAdjektiv
Bewusst vor anderen verborgen oder nicht öffentlich bekannt gemacht; außerdem geheimnisvoll oder nicht erklärbar wirkend.
- geheimnisvollAdjektiv
Geheimnisvoll bezeichnet etwas schwer Durchschaubares oder Unerklärliches; es kann auch ein Auftreten meinen, das ein besonderes Geheimnis andeutet.
- GeheißSubstantiv
Geheiß bedeutet eine Anordnung oder einen Befehl und erscheint heute besonders in der Verbindung „auf Geheiß“. Wer auf jemandes Geheiß handelt, tut etwas, weil diese Person es angeordnet hat. Das Wort wirkt gehoben und häufig etwas altertümlich.
- geheistAdjektiv
Im Netzjargon: nach einer Erwähnung oder Verlinkung bei heise von starkem Besucherandrang betroffen, häufig bis zur Überlastung.
- gehemmtAdjektiv
Gehemmt beschreibt jemanden, der sich innerlich zurückgehalten fühlt und deshalb nicht frei oder ungezwungen auftritt; als Verbform kann es auch allgemein gebremst oder behindert bedeuten.
- gehenVerb
Gehen bezeichnet zunächst die Fortbewegung zu Fuß. Das häufige Verb hat daneben viele weitere Bedeutungen: einen Ort verlassen, funktionieren, möglich sein, sich erstrecken oder ein bestimmtes Befinden haben. Welcher Sinn gemeint ist, ergibt sich aus dem gesamten Satz.
- gehenkeltAdjektiv
Mit einem oder mehreren Henkeln versehen.
- GehilfeSubstantiv
Ein Gehilfe unterstützt eine andere Person bei ihrer Arbeit oder bei einer bestimmten Handlung. Die Bezeichnung betont eine helfende, häufig nachgeordnete Rolle. Die weibliche Form lautet Gehilfin. In manchen Berufs- und historischen Zusammenhängen ist das Wort zugleich eine besondere Bezeichnung.
- gehlAdjektiv
Landschaftlich und in älterer Sprache: gelb.
- gehobenAdjektiv
Über dem gewöhnlichen Niveau liegend; je nach Zusammenhang anspruchsvoll, gewählt, höhergestellt oder in guter, feierlicher Stimmung.
- gehorchenVerb
Gehorchen bedeutet, sich nach dem Willen einer Person oder Autorität zu richten. Auch etwas kann einer Person oder Sache folgen oder sich von ihr leiten lassen. Das Verb steht mit dem Dativ.
- gehörenVerb
Gehören kann Eigentum, Zugehörigkeit oder eine erwartete Einordnung ausdrücken. „Das Buch gehört mir“ bezeichnet Besitzverhältnisse, „das Buch gehört zur Sammlung“ die Teil-Ganzes-Beziehung. Mit „sich gehören“ geht es dagegen um Verhaltensregeln, die jemand als angemessen ansieht.
- gehörigAdjektiv
Angemessen oder gebührend; außerdem beträchtlich und in verstärkender Verwendung sehr oder gründlich.
- gehörlosAdjektiv
Mit fehlendem oder stark eingeschränktem Hörvermögen; auch eine Selbstbezeichnung innerhalb der Gebärdensprachgemeinschaft.
- gehorsamAdjektiv
Gehorsam beschreibt jemanden, der sich dem Willen einer Autorität unterordnet und deren Anweisungen oder Forderungen befolgt.
- Geht’s noch?Wendung
Geht’s noch? drückt als umgangssprachliche Gesprächsformel Unwillen oder Empörung über ein Verhalten oder eine Äußerung aus. Sie ist von der wörtlichen Frage nach einer verbleibenden Möglichkeit zu unterscheiden.
- geilAdjektiv
Geil kann salopp großartig heißen, sexuelles Begehren beschreiben oder fachsprachlich üppiges Wachstum und stark gedüngten Boden bezeichnen; regional auch reichhaltige Speisen.
- geilenVerb
Geilen bedeutet selten und abwertend, sexuell begierig oder erregt zu sein. Veraltet kann es bei Pflanzen üppiges Wuchern bezeichnen. Das Verb ist von dem saloppen Lob geil im Sinne von großartig und von gebeugten Adjektivformen zu unterscheiden.
- GeistSubstantiv
Geist kann die Fähigkeit zu denken, eine prägende Haltung oder ein übernatürlich vorgestelltes Wesen bezeichnen. In „Himbeergeist“ benennt das Wort außerdem ein alkoholisches Getränk. Diese Bedeutungen sind voneinander zu unterscheiden, obwohl sie dieselbe Wortform teilen.
- geisterhaftAdjektiv
So wirkend, dass es an Geister erinnert; gespenstisch, unwirklich oder unheimlich.
- geistesabwesendAdjektiv
Mit den Gedanken nicht bei der gegenwärtigen Situation; gedanklich abgelenkt oder in etwas anderes versunken.
- geisteskrankAdjektiv
Veraltete und stark abwertende Bezeichnung für psychisch krank; heute keine geeignete neutrale Personenbeschreibung.
- geistigAdjektiv
Das Denken, den Verstand oder die Vorstellungswelt betreffend; in einer älteren Verwendung auch alkoholisch.
- geistlichAdjektiv
Religion, Kirche oder Gottesdienst betreffend; auf religiöse Aufgaben, Ämter oder Inhalte bezogen.
- GeistlicheSubstantiv
Eine Geistliche oder ein Geistlicher nimmt religiöse Aufgaben wahr, etwa im Gottesdienst oder in der Seelsorge. Im deutschen Sprachgebrauch ist häufig ein kirchliches Amt gemeint. Welche Bezeichnung genau passt, hängt jedoch von Religionsgemeinschaft, Amt und Zusammenhang ab.
- geistlosAdjektiv
Geistlos bezeichnet abwertend etwas, das wenig eigene Gedanken, Witz oder geistige Anregung erkennen lässt. Das Wort kann eine Unterhaltung, einen Text oder eine Tätigkeit bewerten. Es beschreibt nicht einfach eine geringe Schwierigkeit, sondern ein als leer oder eintönig empfundenes Niveau.
- geistreichAdjektiv
Geistreich beschreibt kluge, einfallsreiche und oft pointiert witzige Gedanken oder Äußerungen sowie Menschen, die solche Einfälle zeigen.
- geizenVerb
Geizen heißt gewöhnlich, mit etwas übermäßig sparsam umzugehen. Das kann Geld, Zeit oder auch Anerkennung betreffen. Davon zu unterscheiden sind das gehoben veraltete Verlangen nach etwas und ein fachsprachlicher Gebrauch beim Entfernen von Pflanzentrieben.
- GeizhalsSubstantiv
Ein Geizhals ist abwertend eine Person, die ungern Geld ausgibt oder anderen etwas abgibt. Der Ausdruck unterstellt ein übertriebenes Festhalten am Besitz. Er ist deshalb deutlich stärker als die neutrale Feststellung, jemand gehe sparsam mit Geld um.
- geizigAdjektiv
Geizig bedeutet übermäßig sparsam und wenig bereit, Geld oder Besitz auszugeben oder mit anderen zu teilen.
- geknicktAdjektiv
Geknickt beschreibt umgangssprachlich jemanden, der enttäuscht, betrübt oder entmutigt wirkt. Oft liegt eine nicht erfüllte Erwartung zugrunde. Davon zu unterscheiden ist die wörtliche Bedeutung bei einer gefalteten oder umgebogenen Sache, etwa einem geknickten Blatt Papier.
- gekonntAdjektiv
Gekonnt nennt man eine Ausführung, in der Können, Übung oder Geschick sichtbar wird. Das Wort beurteilt also die Art, wie jemand etwas macht. Ein gekonnter Handgriff kann sehr unauffällig sein; große Anstrengung oder ein spektakuläres Ergebnis sind nicht notwendig.
- geköpertAdjektiv
In Köperbindung gewebt, also in einer Webart mit charakteristisch schräg verlaufender Struktur.
- gekröpftAdjektiv
In Technik und Bauwesen: durch eine oder mehrere Abbiegungen aus dem geraden Verlauf versetzt oder entsprechend abgewinkelt.
- gekünsteltAdjektiv
Gekünstelt nennt man einen Ausdruck oder ein Verhalten, das unnatürlich, angestrengt oder zur Schau gestellt wirkt. Das Wort enthält eine negative Bewertung der Wirkung. Es behauptet jedoch nicht automatisch, dass die betreffende Person bewusst täuscht.
- geladenAdjektiv
Geladen bedeutet bei Personen umgangssprachlich voller aufgestauter Wut; als Form von laden kann es auch einen Ladezustand oder eine erfolgte Einladung bezeichnen.
- GeländeSubstantiv
Gelände bezeichnet einen Bereich der Erdoberfläche, häufig mit Blick auf seine Beschaffenheit oder Nutzung. Gemeint sein kann eine natürliche Landschaft mit Hängen und Wegen oder ein abgegrenztes Areal wie ein Schul-, Betriebs- oder Veranstaltungsgelände.
- gelassenAdjektiv
Gelassen beschreibt eine ruhige, gefasste Haltung, bei der jemand sein inneres Gleichgewicht auch gegenüber Aufregung, Schwierigkeiten oder Enttäuschungen bewahrt.
- GelassenheitSubstantiv
Gelassenheit ist eine ruhige Haltung, bei der jemand sich durch Schwierigkeiten oder Aufregung nicht sofort aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Sie kann mit Aufmerksamkeit und entschlossenem Handeln verbunden sein. Gleichgültigkeit gegenüber anderen ist damit nicht notwendig gemeint.
- gelauntAdjektiv
In einer bestimmten Stimmung befindlich; gewöhnlich mit einer Ergänzung wie gut, schlecht oder fröhlich.
- gelbAdjektiv
Eine Farbe aufweisend, wie sie etwa bei einer reifen Zitrone vorkommt.
- gelbbraunAdjektiv
Braun mit einem gelblichen Einschlag.
- gelblichAdjektiv
Leicht gelb getönt oder im Farbeindruck an Gelb angenähert.
- GelbschnabelSubstantiv
Gelbschnabel ist eine seltene, meist spöttische Bezeichnung für einen jungen oder noch unerfahrenen Menschen. Sie stellt mangelnde Erfahrung in den Vordergrund. Das Wort ähnelt „Grünschnabel“ und wirkt heute oft altertümlich oder bewusst bildhaft.
- gelbsüchtigAdjektiv
Anzeichen von Gelbsucht zeigend; auch: wegen blasser, gelblicher Haut krank wirkend.
- GeldSubstantiv
Geld ist ein Zahlungsmittel, mit dem Waren oder Leistungen bezahlt und Werte ausgedrückt oder aufbewahrt werden können. Im Alltag meint das Wort häufig auch die verfügbaren finanziellen Mittel einer Person. Münzen und Banknoten sind dabei nur eine mögliche Form.
- Geld allein macht nicht glücklichSprichwort
Geld kann vieles erleichtern, reicht aber für ein glückliches Leben nicht allein aus. Das Sprichwort lenkt den Blick auf weitere Bedürfnisse und Werte.
- Geld bringt Gunst, aber nicht KunstSprichwort
Geld kann Zuwendung oder Einfluss verschaffen, ersetzt aber kein eigenes Können. Der Spruch unterscheidet äußere Vorteile von tatsächlich erworbenen Fähigkeiten.
- Geld genommen, um Freiheit gekommenSprichwort
Wer Geld annimmt, kann dadurch in eine Abhängigkeit geraten und Entscheidungsspielraum verlieren. Das Sprichwort warnt vor Bindungen, die mit einem finanziellen Vorteil verbunden sein können.
- Geld regiert die WeltSprichwort
Finanzielle Interessen und wirtschaftliche Macht beeinflussen sehr viele Entscheidungen. Das Sprichwort beschreibt diesen Einfluss oft kritisch oder resigniert.
