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Einträge mit M

1–120 von 840 Einträgen.

  • M. A.Abkürzung

    M. A. kann für Master of Arts oder für Magister Artium beziehungsweise Magistra Artium stehen. Die Abkürzung begegnet besonders hinter Personennamen und in Angaben zu Hochschulabschlüssen. Welche Langform gemeint ist, muss aus dem Studiengang oder den Abschlussangaben hervorgehen.

  • m. E.Abkürzung

    m. E. ist die Abkürzung für meines Erachtens. Sie kennzeichnet eine persönliche Einschätzung: Die schreibende Person hält etwas für richtig, sinnvoll oder überzeugend und macht erkennbar, dass sie dabei urteilt.

  • M. Ed.Abkürzung

    M. Ed. bedeutet Master of Education. Die Abkürzung bezeichnet einen akademischen Mastergrad, insbesondere in der Lehramtsausbildung. Sie steht beispielsweise in Studienangeboten, auf Abschlussunterlagen und hinter einem Namen. Daneben ist die kompakte Schreibweise M.Ed. gebräuchlich.

  • M. Eng.Abkürzung

    M. Eng. steht für Master of Engineering, einen akademischen Mastergrad im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Die Abkürzung begegnet auf Abschlussunterlagen, in Studienangeboten und als Zusatz zu einem Namen. Gebräuchlich ist auch die kompakte Schreibung M.Eng.

  • M. F. A.Abkürzung

    M. F. A. steht für Master of Fine Arts, einen akademischen Mastergrad in den bildenden Künsten. Die kompakte Schreibweise lautet M.F.A. In Studienunterlagen und künstlerischen Biografien benennt das Kürzel die Abschlussart, nicht ein bestimmtes Werk oder eine einzelne Kunsttechnik.

  • M. Mus.Abkürzung

    M. Mus. bedeutet Master of Music. Die Abkürzung bezeichnet einen akademischen Mastergrad im Bereich Musik. Hochschulen schreiben ihn auch kompakt als M.Mus. Das Kürzel begegnet bei Studienangeboten, auf Abschlussunterlagen oder als Ergänzung einer musikalischen Biografie.

  • M. Sc.Abkürzung

    M. Sc. ist die Abkürzung für Master of Science. Sie bezeichnet einen akademischen Mastergrad, der besonders in naturwissenschaftlichen, technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern vorkommt. Als Namenszusatz nennt M. Sc. die Abschlussart, ohne das genaue Fach oder die untersuchte Forschungsfrage anzugeben.

  • m. W.Abkürzung

    m. W. steht für meines Wissens. Mit dem Kürzel schränkt jemand eine Aussage auf den eigenen Kenntnisstand ein: Nach den Informationen dieser Person ist es so; andere oder neuere Informationen sind damit nicht ausgeschlossen.

  • mäandrischAdjektiv

    bezeichnet einen Verlauf in vielen Windungen oder Schleifen. Übertragen kann das Wort einen Gedankengang beschreiben, der auf Umwegen voranschreitet.

  • mach kein AugeWendung

    Mach kein Auge! fordert umgangssprachlich dazu auf, nicht neidisch oder missgünstig auf einen fremden Vorteil zu reagieren.

  • mach LatteWendung

    Mach Latte ist eine in älteren Jugendsprachsammlungen belegte saloppe Aufforderung im Sinn von Beeil dich oder Mach schneller.

  • machbarAdjektiv

    bedeutet, dass sich etwas unter den gegebenen Voraussetzungen ausführen oder verwirklichen lässt.

  • machenVerb

    Machen ist ein häufiges, weit verwendbares Verb: Es kann das Herstellen, Ausführen oder Bewirken von etwas bezeichnen. Die genaue Bedeutung ergibt sich meist aus dem Objekt und den weiteren Ergänzungen. Auch feste Verbindungen und reflexive Verwendungen müssen einzeln verstanden werden.

  • MacherSubstantiv

    Ein Macher setzt etwas um. Als lobende Bezeichnung meint das Wort jemanden, der entschlossen handelt und Dinge voranbringt.

  • machiavellistischAdjektiv

    bezeichnet ein auf Machtgewinn oder Machterhalt gerichtetes Vorgehen, das moralische Bedenken den eigenen Interessen unterordnet.

  • MachtSubstantiv

    Macht ist die Möglichkeit, auf Menschen, Entscheidungen oder Vorgänge einzuwirken. Das Wort kann außerdem einen besonders einflussreichen Staat oder eine übernatürlich gedachte Kraft bezeichnen. Welche Bedeutung gemeint ist, zeigt der Zusammenhang.

  • Macht man keinen Knopf am Faden, so geht der Stich verlorenSprichwort

    Eine Arbeit braucht die passende Sicherung, damit ihr Ergebnis Bestand hat. Der Spruch warnt davor, einen kleinen notwendigen Abschluss- oder Vorbereitungsschritt wegzulassen.

  • machtbesessenAdjektiv

    Vom Wunsch beherrscht, möglichst viel Macht auszuüben; Machtgewinn oder Machterhalt eine übermäßig große Bedeutung gebend.

  • machtbewusstAdjektiv

    Sich der eigenen Macht bewusst; den vorhandenen Einfluss und die eigenen Möglichkeiten, Entscheidungen zu bestimmen, kennend.

  • Machte der Bart heilig, so wär' der Geißbock Heiliger Vater.Sprichwort

    Ein ehrwürdiges Aussehen allein beweist weder Frömmigkeit noch moralische Qualität.

  • machtgierigAdjektiv

    In abgewerteter Weise stark nach Macht verlangend; möglichst viel Einfluss oder Herrschaft über Entscheidungen gewinnen wollend.

  • machthaberischAdjektiv

    Herrisch und auf das Durchsetzen des eigenen Willens gerichtet; die eigene oder beanspruchte Macht gegenüber anderen bestimmend ausspielend.

  • machthungrigAdjektiv

    Meist abwertend für ein starkes Verlangen nach Macht; darauf aus, Einfluss oder Herrschaft über Entscheidungen zu gewinnen.

  • mächtigAdjektiv

    bezeichnet große Macht oder starken Einfluss; außerdem kann es etwas sehr Großes, Kräftiges oder Eindrucksvolles beschreiben.

  • machtlosAdjektiv

    bedeutet, dass jemand in einer bestimmten Lage nichts Entscheidendes ausrichten oder eine Entwicklung nicht beeinflussen kann.

  • machtsüchtigAdjektiv

    Bildlich und abwertend: übermäßig nach Macht verlangend oder den Erhalt und die Erweiterung der eigenen Macht zum beherrschenden Ziel machend.

  • machtversessenAdjektiv

    Emotional und abwertend für starkes Verlangen nach Macht; in ausgeprägter Weise darauf aus, Einfluss oder Herrschaft zu gewinnen.

  • machtvollAdjektiv

    bezeichnet ein Auftreten oder Wirken mit großer Kraft, Stärke oder Durchsetzungskraft.

  • MackeSubstantiv

    Eine Macke ist salopp eine auffällige Eigenart oder Gewohnheit, die jemand befremdlich findet. Das Wort bezeichnet außerdem eine Beschädigung oder einen Fehler an einer Sache. Bei Personen kann die Bezeichnung deutlich abwertend wirken.

  • MackerSubstantiv

    Macker ist ein saloppes Wort für einen Mann oder einen männlichen Partner. Es kann auch einen Anführer oder jemanden bezeichnen, der sich besonders bestimmend gibt. Norddeutsch wird es außerdem für einen Arbeitskollegen verwendet.

  • madagassischAdjektiv

    bedeutet, dass etwas zu Madagaskar, seinen Bewohnern oder ihrer Sprache gehört beziehungsweise darauf bezogen ist.

  • MädchenSubstantiv

    Mädchen bezeichnet heute ein weibliches Kind. Das Wort ist grammatisch neutral; die Mehrzahl lautet Mädchen. Weitere Bedeutungen für erwachsene Frauen sind veraltet oder veraltend.

  • mädchenhaftAdjektiv

    beschreibt ein Aussehen, Verhalten oder eine Wirkung, die jemand mit einem Mädchen oder mit Jugendlichkeit verbindet.

  • madigAdjektiv

    bedeutet wörtlich, dass etwas von Maden befallen ist; umgangssprachlich kann es außerdem „schlecht“ heißen.

  • madigmachenVerb

    Madigmachen bedeutet umgangssprachlich, jemanden oder etwas schlechtzumachen oder einer Person die Freude an etwas zu verderben. Wer sich bei anderen madigmacht, macht sich bei ihnen unbeliebt. Die genaue Bedeutung hängt davon ab, wer oder was betroffen ist.

  • mafiösAdjektiv

    bezeichnet eine Zugehörigkeit zur Mafia oder Strukturen und Vorgehensweisen, die mit der Mafia verglichen werden.

  • MagazinSubstantiv

    Ein Magazin ist je nach Zusammenhang eine Zeitschrift oder Sendung, ein Lagerraum oder ein technischer Vorratsbehälter. Die verschiedenen Bedeutungen lassen sich meist an den Dingen erkennen, die darin gesammelt, aufbewahrt oder zusammengestellt werden.

  • MagdSubstantiv

    Eine Magd war eine Frau, die für meist einfache tägliche Arbeiten in einem Haushalt oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb beschäftigt wurde. Das Wort begegnet heute vor allem in historischen Darstellungen und Erzählungen. In älterer Sprache kann es außerdem ein Mädchen oder eine Jungfrau bezeichnen.

  • magensaftresistentAdjektiv

    bedeutet, dass etwas dem Magensaft widersteht. Bei Arzneiformen ist vor allem gemeint, dass ein Überzug den Wirkstoff während der Magenpassage schützt.

  • magerAdjektiv

    bezeichnet einen sehr schlanken Körper, einen geringen Fettgehalt oder ein knappes, wenig ergiebiges Ergebnis.

  • magersüchtigAdjektiv

    bezeichnet eine Person, die an Magersucht, einer ernsthaften Essstörung, erkrankt ist.

  • maghrebinischAdjektiv

    bedeutet, dass etwas aus dem Maghreb stammt oder sich auf diese Region im Nordwesten Afrikas bezieht.

  • MagierSubstantiv

    Ein Magier ist in Erzählungen oder nach einer bestimmten Vorstellung jemand, der Magie beherrscht. Das Wort kann außerdem einen Zauberkünstler bezeichnen, der auf einer Bühne mit erlernten Kunststücken und Illusionen arbeitet. Die feminine Form lautet Magierin.

  • MagikerSubstantiv

    Magiker ist eine seltene Bezeichnung für eine Person, der magische Fähigkeiten zugeschrieben werden. Das Wort entspricht in dieser Bedeutung Magier. Es begegnet vor allem dort, wo Vorstellungen von Magie oder entsprechende Figuren beschrieben werden.

  • magischAdjektiv

    Auf Magie bezogen; übertragen geheimnisvoll faszinierend oder besonders anziehend, bei Zahlen und Grenzen auch von außergewöhnlicher Bedeutung.

  • MagisterSubstantiv

    Magister bezeichnet einen akademischen Grad oder eine Person, die diesen Grad erworben hat. Welche Bedeutung und Fachrichtung gemeint ist, hängt vom Land und vom Zusammenhang ab. Älter kann Magister auch Lehrer oder Schulmeister heißen.

  • magmatischAdjektiv

    bedeutet in der Geologie „mit Magma zusammenhängend“ oder „aus einer Gesteinsschmelze hervorgegangen“.

  • MagnatSubstantiv

    Ein Magnat ist eine wirtschaftlich besonders einflussreiche Person, häufig an der Spitze eines großen Unternehmens. Historisch bezeichnet Magnat außerdem einen Angehörigen des hohen Adels, besonders in Polen und Ungarn. Die feminine Form lautet Magnatin.

  • magyarischAdjektiv

    bedeutet „die Magyaren, ihr Land oder ihre Kultur betreffend“ und wird auch im Sinn von „ungarisch“ verwendet.

  • MahlSubstantiv

    Ein Mahl ist eine Mahlzeit oder das gemeinsame Essen selbst. Das Wort gehört eher zur gehobenen oder literarischen Sprache. Es kann ein festliches Essen bezeichnen, ist aber nicht auf besonders üppige Speisen beschränkt.

  • mahlenVerb

    Mahlen bedeutet, feste Stoffe durch Zerreiben oder Zerquetschen zu zerkleinern, etwa Getreide, Kaffee oder Gewürze. Das Verb kann auch das Herstellen eines Produkts durch diesen Vorgang bezeichnen: Aus Getreide wird Mehl gemahlen.

  • mahnenVerb

    Mahnen bedeutet, nachdrücklich zu einem Verhalten aufzufordern oder an etwas Wichtiges zu erinnern. Man kann jemanden zur Vorsicht mahnen oder an ein Versprechen mahnen. Gehoben kann auch ein Gegenstand oder Ereignis an etwas erinnern.

  • MahnerSubstantiv

    Ein Mahner ist jemand, der eindringlich auf Gefahren, Probleme oder notwendige Veränderungen hinweist. Das Wort bezeichnet häufig eine Person, die wiederholt an Verantwortung und Folgen erinnert. Die feminine Form lautet Mahnerin.

  • MahnungSubstantiv

    Eine Mahnung ist eine nachdrückliche Aufforderung, etwas zu tun, zu beachten oder nicht zu vergessen. Sie kann vor einer Gefahr warnen oder an eine noch offene Verpflichtung erinnern. Auch das entsprechende Schreiben wird Mahnung genannt.

  • MailSubstantiv

    Mail ist eine Kurzform von E-Mail. Gemeint sind eine elektronische Nachricht oder elektronische Post als Übermittlungsweg; möglich sind die Mail und das Mail.

  • MailboxSubstantiv

    Eine Mailbox speichert Nachrichten, die später abgerufen werden können. Häufig ist der Anrufbeantworter eines Mobilfunkanschlusses gemeint; im E-Mail-Kontext bezeichnet das Wort ein elektronisches Postfach.

  • MainboardSubstantiv

    Ein Mainboard ist die Hauptplatine eines Computers, auf der zentrale Bauteile sitzen oder miteinander verbunden werden.

  • MainframeSubstantiv

    Ein Mainframe ist ein Großrechner mit hoher Rechenleistung und großer Speicherkapazität. Er kann etwa zur Verarbeitung umfangreicher Datenbestände und vieler Geschäftsvorgänge eingesetzt werden.

  • MainstreamSubstantiv

    Mainstream bezeichnet eine vorherrschende kulturelle oder gesellschaftliche Richtung; daneben eine vom Swing geprägte Form des modernen Jazz.

  • mainzischAdjektiv

    bedeutet, dass etwas zu Mainz gehört, von dort stammt oder mit Mainz zusammenhängt.

  • maisgelbAdjektiv

    bezeichnet einen kräftigen Gelbton, der an gelbe, reife Maiskörner erinnert.

  • majestätischAdjektiv

    Durch erhabene Größe oder würdevolles, hoheitsvolles Auftreten beeindruckend; einen besonders großartigen und würdigen Eindruck vermittelnd.

  • majorennAdjektiv

    ist eine veraltete Bezeichnung für „volljährig“.

  • makaberAdjektiv

    Das Adjektiv makaber stellt auf scherzhafte, aber teils auch unangenehme, Weise eine Beziehung zum Tod, zu Krankheiten oder zum Vergänglichen im Allgemeinen her. Der scherzhafte und humorige Umgang mit solcherlei Themen kann als nicht adäquat, also als unangemessen, empfunden werden.

  • Make-upSubstantiv

    Make-up bezeichnet dekorative Kosmetik und das damit geschminkte Gesicht. Im engeren Sinn kann auch eine getönte Creme zur Abdeckung der Gesichtshaut gemeint sein.

  • makedonischAdjektiv

    bezeichnet einen Bezug zu Makedonien, besonders zum antiken Königreich und seiner Geschichte.

  • MakelSubstantiv

    Ein Makel ist ein Fehler oder Mangel, der etwas als unvollkommen erscheinen lässt. Das Wort kann außerdem etwas bezeichnen, das jemand als beschämend oder rufschädigend empfindet. Es wirkt eher gehoben und enthält häufig eine Bewertung.

  • mäkeligAdjektiv

    Abwertend für häufiges Nörgeln und Beanstanden; an vielem etwas auszusetzen habend und die eigene Unzufriedenheit entsprechend äußernd.

  • makellosAdjektiv

    Ohne einen Fehler oder Mangel, der den beschriebenen Zustand beeinträchtigt; auch für einen als untadelig geltenden Ruf oder Lebenswandel gebraucht.

  • mäkelnVerb

    Mäkeln heißt, immer wieder etwas an einer Person oder Sache auszusetzen und darüber nörgelnd zu klagen. Das Verb bewertet die Art der Kritik meist abwertend. Es kann den Eindruck vermitteln, jemand sei mit kaum etwas zufrieden.

  • Making-ofSubstantiv

    Ein Making-of ist ein Bericht über die Entstehung eines Films. Es zeigt oder erläutert, wie die Produktion zustande kam.

  • MaklerSubstantiv

    Ein Makler vermittelt beruflich zwischen Personen oder Unternehmen, die ein Geschäft abschließen möchten. Dabei kann es etwa um Immobilien, Versicherungen oder andere Handelsgeschäfte gehen. Die feminine Form lautet Maklerin.

  • MäklerSubstantiv

    Ein Mäkler ist jemand, der häufig an etwas herummäkelt oder kleinliche Einwände erhebt. Die Bezeichnung steht dem Wort Nörgler nahe und bewertet die Art des Beanstandens. Sie sagt noch nicht, dass jeder einzelne Einwand sachlich falsch ist.

  • makroskopischAdjektiv

    bedeutet, dass etwas ohne mikroskopische Vergrößerung sichtbar oder auf der Ebene größerer, zusammenhängender Strukturen betrachtet wird.

  • MalSubstantiv

    Mal bezeichnet einen einzelnen Anlass oder ein Ereignis innerhalb einer möglichen Wiederholung, etwa das erste Mal. Ein anders verwendetes Mal ist ein sichtbares Zeichen oder Kennzeichen. Dazu gehören auch gehobene Denkmalbezeichnungen und bestimmte Markierungen im Sport.

  • maladAdjektiv

    bedeutet umgangssprachlich „krank, angeschlagen oder nicht recht bei Kräften“. Die Variante malade hat denselben Sinn.

  • MalaiseSubstantiv

    Eine Malaise ist ein unangenehmes Befinden, ein Unbehagen oder eine unbefriedigende Lage. Das bildungssprachliche Wort kann eine Stimmung ebenso wie größere Schwierigkeiten einer Gruppe oder Einrichtung beschreiben.

  • malawischAdjektiv

    bedeutet „auf Malawi bezogen, von dort stammend oder dazugehörig“.

  • malaysischAdjektiv

    bedeutet „auf Malaysia bezogen, von dort stammend oder dazugehörig“.

  • maledivischAdjektiv

    bedeutet „auf die Malediven bezogen, von dort stammend oder dazugehörig“.

  • MalefizSubstantiv

    Malefiz ist eine heute veraltete Bezeichnung für eine schwere Verfehlung oder ein Verbrechen. Regional kann das Wort auch ein Strafgericht meinen. Daneben ist Malefiz als Name eines Brettspiels bekannt; diese Verwendung als Spielname ist davon zu unterscheiden.

  • malenVerb

    Malen bedeutet, mit Farbe ein Bild oder eine Darstellung zu gestalten. Das Verb kann auch das langsame Formen von Schriftzeichen, regional das Anstreichen oder bildhaft eine anschauliche Schilderung bezeichnen. In der gehobenen Verbindung sich malen wird etwas sichtbar, etwa ein Gefühl im Gesicht.

  • MalerSubstantiv

    Maler bezeichnet einen Künstler, der Bilder malt, oder einen Handwerker, der etwas mit Farbe streicht. Die weibliche Bezeichnung lautet Malerin.

  • malerischAdjektiv

    Malerisch kann bedeuten, zur Malerei zu gehören oder für sie typisch zu sein. Häufig beschreibt es außerdem einen besonders schönen, bildhaften Anblick. Ein malerischer Ort wirkt dann wie ein lohnendes Motiv für ein Gemälde.

  • MalheurSubstantiv

    Ein Malheur ist meist ein kleines, oft peinliches Missgeschick. Die ältere Bedeutung eines Unglücks oder Unfalls ist weiter.

  • maligneAdjektiv

    bedeutet in der Medizin „bösartig“. Das Wort wird besonders zur Einordnung von Tumoren und anderen Erkrankungen verwendet.

  • malischAdjektiv

    bedeutet „auf Mali bezogen, von dort stammend oder dazugehörig“.

  • maliziösAdjektiv

    beschreibt eine boshafte, oft fein oder spöttisch formulierte Äußerung, die andere herabsetzt oder verletzt.

  • maltesischAdjektiv

    bedeutet auf Malta oder auf die Sprache Maltesisch bezogen, dazugehörig oder von dort stammend.

  • malthusischAdjektiv

    bezeichnet einen Bezug auf die Bevölkerungslehre von Thomas Robert Malthus.

  • malträtierenVerb

    Malträtieren bedeutet, jemanden zu quälen oder schlecht zu behandeln. Auch Gegenstände können malträtiert werden: Man geht dann grob oder schonungslos mit ihnen um. Das Wort drückt eine deutlich negative Bewertung des Umgangs aus.

  • MalwareSubstantiv

    Mit Malware ist schädliche Software gemeint, die in ein Computersystem eindringen und es beeinträchtigen kann. Der Ausdruck umfasst unterschiedliche Arten solcher Programme.

  • mamertinischAdjektiv

    bezeichnet einen Bezug auf die Mamertiner, eine antike Gruppe im Raum Messina auf Sizilien.

  • MammonSubstantiv

    Mammon ist eine meist abwertende oder scherzhafte Bezeichnung für Geld und materiellen Besitz. Das Wort wird besonders verwendet, wenn Geld als lästige Voraussetzung, als beherrschender Anreiz oder als übermäßig wichtig dargestellt wird.

  • mampfenVerb

    Mampfen ist ein saloppes Wort für Essen. Es lässt oft an genüssliches oder ausgiebiges Kauen mit vollem Mund denken. Je nach Ton kann es freundlich, scherzhaft oder wenig fein wirken.

  • Man beißt nicht die Hand, die einen füttertSprichwort

    Wer von jemandem unterstützt wird oder abhängig ist, sollte sich nicht leichtfertig gegen diese Person wenden. Der Spruch kann Loyalität fordern oder die Folgen einer Abhängigkeit kritisch beschreiben.

  • Man bläst so lang in die Asche, bis einem die Funken in die Augen stieben.Sprichwort

    Wer eine heikle Sache immer weiter anheizt, kann schließlich selbst die unangenehmen Folgen spüren.

  • Man darf dem Gerber das Leder nicht stehlen, um den Armen Schuhe daraus zu machen.Sprichwort

    Ein hilfreiches Ziel rechtfertigt nicht automatisch, dafür jemand anderem etwas wegzunehmen. Der Spruch verlangt, auch die verwendeten Mittel zu beurteilen.

  • Man disputiert mehr über die Schale als über den Kern.Sprichwort

    Über Äußerlichkeiten und Nebensachen wird mehr gestritten als über den eigentlichen Inhalt. Der Spruch kritisiert eine verkehrte Gewichtung der Diskussion.

  • Man entgeht wohl der Strafe, aber nicht dem GewissenSprichwort

    Eine unentdeckte oder ungeahndete Verfehlung kann das eigene Gewissen weiterhin belasten. Der Spruch unterscheidet äußere Strafe von innerer Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten.

  • Man findet keine Herrschaft vollkommenSprichwort

    Keine Leitung oder Herrschaft erfüllt sämtliche Erwartungen und handelt in jeder Hinsicht fehlerfrei.

  • Man isst so lange weißes Brot, bis man nach schwarzem verlangt.Sprichwort

    Auch etwas Begehrtes kann bei ständiger Wiederholung seinen Reiz verlieren. Dann entsteht der Wunsch nach einer anderen, vielleicht schlichteren Möglichkeit.

  • Man isst, um zu leben, und lebt nicht, um zu essen.Sprichwort

    Essen soll dem Leben dienen und nicht zum einzigen Lebenszweck werden.

  • Man ist so alt, wie man sich fühltSprichwort

    Das persönliche Lebensgefühl kann von der Zahl der Lebensjahre abweichen. Der Spruch ermutigt dazu, Alter nicht allein an einem Geburtsdatum oder an starren Erwartungen zu messen.

  • Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selbstSprichwort

    Man kann Voraussetzungen und Hilfen anbieten, doch die betroffene Person muss eine Möglichkeit selbst nutzen. Der Spruch unterscheidet Unterstützung von eigener Entscheidung und eigenem Handeln.

  • Man kann nicht alle Schäden mit einem Pflaster heilen.Sprichwort

    Unterschiedliche Probleme lassen sich nicht durchweg mit derselben Abhilfe lösen.

  • Man kann nicht alles habenSprichwort

    Nicht alle Wünsche oder Vorteile lassen sich gleichzeitig erfüllen. Das Sprichwort erinnert daran, dass Entscheidungen oft Verzicht oder Kompromisse erfordern.

  • Man kann nicht allzeit mit eignen Ochsen pflügenSprichwort

    Nicht jede Aufgabe lässt sich mit eigenen Kräften und Mitteln bewältigen. Der Spruch erinnert daran, dass Unterstützung oder geliehene Hilfsmittel nötig sein können.

  • Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzenSprichwort

    Mehrere zeitgleiche Verpflichtungen lassen sich nicht immer angemessen erfüllen. Der Spruch fordert dazu auf, Grenzen der eigenen Zeit und Aufmerksamkeit zu beachten und sich gegebenenfalls zu entscheiden.

  • Man kann nicht gleichzeitig zwei Herren dienenSprichwort

    Widersprüchlichen Ansprüchen oder Interessen kann man nicht gleichzeitig uneingeschränkt gerecht werden. Der Spruch warnt vor einem Loyalitätskonflikt und fordert häufig eine klare Entscheidung.

  • Man kann nicht länger Frieden halten, als der Nachbar will.Sprichwort

    Ein friedliches Verhältnis lässt sich nicht allein durch den eigenen Willen sichern. Auch die andere Seite muss bereit sein, es aufrechtzuerhalten.

  • Man kann niemand helfen den Karren ziehen, der nicht mitziehtSprichwort

    Hilfe bei einer gemeinsamen Aufgabe setzt voraus, dass die unterstützte Person selbst mitwirkt. Der Spruch beschreibt die Grenze einer Unterstützung, die auf Zusammenarbeit angewiesen ist.

  • Man kann viel hören, eh ein Ohr abfälltSprichwort

    Man kann vieles zunächst anhören, ohne sofort darauf reagieren zu müssen. Der Spruch empfiehlt Gelassenheit gegenüber Worten, die einem nicht gefallen.

  • Man kauft den Wein nicht nach der Gestalt des FassesSprichwort

    Die Qualität einer Sache soll nach ihrem Inhalt beurteilt werden, nicht allein nach ihrer äußeren Hülle. Das Sprichwort warnt davor, Verpackung und tatsächlichen Wert gleichzusetzen.

  • Man klopft immer zu früh an, wenn man Geld einfordert.Sprichwort

    Eine Erinnerung an ausstehendes Geld kann dem Zahlenden selbst zum vereinbarten Zeitpunkt ungelegen kommen.

  • Man leidet den Rauch des Feuers wegen.Sprichwort

    Für einen geschätzten Nutzen nimmt man manchmal einen damit verbundenen Nachteil in Kauf.

  • Man lernt eher eine Sprache in der Küche als in der SchuleSprichwort

    Eine Sprache erschließt sich oft besonders gut im alltäglichen Gespräch und gemeinsamen Handeln. Der Spruch stellt diesen praktischen Umgang zugespitzt über das Lernen im Unterricht.

  • Man lernt nie ausSprichwort

    Auch erfahrene Menschen können immer wieder Neues erfahren und dazulernen. Der Spruch beschreibt Lernen als einen Vorgang, der nicht mit Schule, Ausbildung oder einem bestimmten Alter endet.

  • Man muss das Beste hoffen und das Böse gewartenSprichwort

    Man kann auf einen guten Ausgang hoffen und zugleich damit rechnen, dass Schwierigkeiten eintreten.

  • Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß istSprichwort

    Eine günstige Gelegenheit sollte genutzt werden, solange die Voraussetzungen dafür bestehen. Der Spruch fordert zum rechtzeitigen Handeln auf, bevor sich eine Situation wieder verschlechtert oder schließt.