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Einträge mit W

1–120 von 875 Einträgen.

  • W3CSubstantiv

    W3C ist die Kurzform von World Wide Web Consortium. Die internationale Organisation entwickelt gemeinsam mit ihren Mitgliedern, Fachleuten und der Öffentlichkeit Standards für das Web. Solche gemeinsamen Festlegungen helfen dabei, dass unterschiedliche Programme dieselben Webtechniken verstehen und verwenden können.

  • waPartikel

    Wa wird regional an eine Äußerung angehängt, um Bestätigung oder eine Reaktion darauf anzuregen.

  • waagerechtAdjektiv

    bezeichnet eine horizontale Lage oder Richtung, die im rechten Winkel zur örtlichen Lotrichtung steht. Waagrecht ist eine gleichbedeutende Nebenform.

  • wachAdjektiv

    bedeutet nicht schlafend; übertragen beschreibt es einen aufmerksamen, geistig regen Zustand.

  • WacheSubstantiv

    Eine Wache ist ein Dienst zur Bewachung, die damit beauftragte Person oder Gruppe oder deren Dienststelle. Der Zusammenhang zeigt, ob eine Tätigkeit, Menschen oder ein Ort gemeint sind.

  • wachenVerb

    Wachen bedeutet gehoben, wach zu sein und nicht zu schlafen. Daneben heißt es, wach zu bleiben und auf jemanden oder etwas aufzupassen oder die Einhaltung einer Sache aufmerksam zu überwachen.

  • WachmannSubstantiv

    Ein Wachmann ist ein Mann, dessen Aufgabe es ist, einen Ort, eine Einrichtung oder andere schutzbedürftige Dinge zu bewachen. Österreichisch kann das Wort außerdem einen Polizisten bezeichnen. Aus der Benennung allein ergeben sich noch keine bestimmten Befugnisse oder eine Bewaffnung.

  • wachrufenVerb

    Wachrufen heißt, Erinnerungen, Vorstellungen oder Gefühle entstehen beziehungsweise wieder lebendig werden zu lassen. Ein Eindruck kann Vergangenes ins Bewusstsein bringen, aber auch eine neue innere Reaktion auslösen.

  • WachsSubstantiv

    Wachs ist eine in Wärme gut formbare und bei höheren Temperaturen schmelzende Masse, etwa für Kerzen und Überzüge. Der Genitiv lautet Wachses, der Artenplural Wachse.

  • wachsamAdjektiv

    Aufmerksam beobachtend und bereit, mögliche Gefahren oder bedeutsame Veränderungen rechtzeitig zu bemerken.

  • wachsenVerb

    Wachsen bedeutet, größer zu werden, sich zu entwickeln oder an Menge und Stärke zuzunehmen: wächst, wuchs, ist gewachsen. Ein gleich geschriebenes anderes Verb bezeichnet das Behandeln mit Wachs: wachst, wachste, hat gewachst. Die Formen richten sich nach der Bedeutung.

  • wächsernAdjektiv

    Wächsern bedeutet aus Wachs bestehend oder wie Wachs aussehend. Eine wächserne Figur kann tatsächlich aus Wachs bestehen; ein wächsernes Gesicht wird nur mit dessen Aussehen verglichen. Der Stoff und der Vergleich sind auseinanderzuhalten.

  • WachsoldatSubstantiv

    Ein Wachsoldat ist ein Soldat, der für eine Wache eingeteilt ist. Das Wort nennt also einen militärischen Zusammenhang und eine bestimmte Aufgabe. Es bezeichnet nicht automatisch einen besonderen Dienstgrad und nicht jede Person, die etwas bewacht.

  • WachsoldatinSubstantiv

    Eine Wachsoldatin ist eine Soldatin, die für eine Wachaufgabe eingeteilt ist. Die Bezeichnung verbindet militärische Zugehörigkeit mit einer bestimmten Tätigkeit; einen besonderen Dienstgrad nennt sie nicht.

  • WachstumSubstantiv

    Wachstum bezeichnet das Größerwerden oder die Zunahme von etwas. Gemeint sein können körperliche Entwicklung, steigende Mengen oder eine zunehmende wirtschaftliche Leistung.

  • WächterSubstantiv

    Ein Wächter bewacht Personen, Gegenstände oder einen Bereich. In der Technik kann das Wort ein Gerät bezeichnen, das einen Zustand oder Messwert überwacht.

  • WächterinSubstantiv

    Eine Wächterin ist eine Frau, die etwas oder jemanden bewacht. Das Wort nennt eine Schutz- oder Kontrollaufgabe; welche Tätigkeiten dazugehören, zeigt der Zusammenhang.

  • wackelnVerb

    Wackeln bedeutet, nicht fest zu stehen oder sich hin und her zu bewegen. Umgangssprachlich kann es auch unsichere Schritte oder eine gefährdete Stellung bezeichnen. Bei der Fortbewegung heißt es ist gewackelt, sonst meist hat gewackelt.

  • wackerAdjektiv

    beschreibt tüchtigen, mutigen Einsatz oder standhaftes Durchhalten. Das anerkennende Wort wirkt heute häufig etwas altertümlich.

  • wackligAdjektiv

    Wacklig bedeutet nicht fest oder nicht stabil. Umgangssprachlich kann es außerdem kraftlos oder in seiner Sicherheit gefährdet heißen. Die gleichbedeutende Nebenform lautet wackelig. Ein wackliger Tisch, wacklige Knie und eine wacklige Vereinbarung betreffen unterschiedliche Zusammenhänge.

  • WaffeSubstantiv

    Eine Waffe ist ein Gerät oder anderes Kampfmittel zum Angriff, zur Verteidigung oder zur Jagd. Übertragen kann das Wort ein wirksames Mittel in einer Auseinandersetzung meinen, etwa ein Argument. In der Jägersprache bezeichnet Waffen außerdem bestimmte Zähne oder Krallen von Tieren.

  • waffnenVerb

    Waffnen ist ein veraltetes Verb für mit Waffen ausrüsten. Übertragen kann sich waffnen bedeuten, sich innerlich auf etwas vorzubereiten oder gegen etwas zu rüsten. Im heutigen Sprachgebrauch ist dafür meist sich wappnen geläufiger.

  • WagemutSubstantiv

    Wagemut ist die Bereitschaft, sich auf etwas Unsicheres einzulassen und dabei Risiken in Kauf zu nehmen. Das Wort hebt den Schritt ins Ungewisse hervor. Es bedeutet nicht automatisch, dass jemand jede Gefahr ignoriert oder dass das Vorhaben gelingt.

  • wagemutigAdjektiv

    Bereit, sich aus Mut und Entschlossenheit auf ein Wagnis oder eine unsichere Unternehmung einzulassen.

  • wagenVerb

    Wagen bedeutet, trotz eines Risikos zu handeln oder etwas aufs Spiel zu setzen. Sich an eine Aufgabe wagen heißt, sie trotz möglicher Schwierigkeiten in Angriff zu nehmen. Das Verb ist vom großgeschriebenen Nomen Wagen zu unterscheiden.

  • waghalsigAdjektiv

    Gefährliche Risiken eingehend oder selbst besonders riskant; häufig mit dem Beiklang unzureichender Vorsicht.

  • wagnerianischAdjektiv

    bedeutet im Stil Richard Wagners gestaltet oder an diesen Stil erinnernd. Das Wort begegnet vor allem bei Musik und ihrer Beschreibung.

  • wahhabitischAdjektiv

    bedeutet auf den Wahhabismus, seine Lehren oder seine Anhänger bezogen. Der Ausdruck bezeichnet einen bestimmten Zusammenhang innerhalb des Islams.

  • wahlberechtigtAdjektiv

    bedeutet zur Stimmabgabe bei einer bestimmten Wahl berechtigt.

  • wählenVerb

    Wählen bedeutet, sich zwischen Möglichkeiten für etwas zu entscheiden. Es kann auch das Abgeben einer Stimme beziehungsweise das Bestimmen einer Person durch eine Wahl und das Eingeben einer Telefonnummer bezeichnen. Das Perfekt lautet hat gewählt.

  • wählerischAdjektiv

    Bei der Auswahl besondere Ansprüche stellend und sich deshalb nicht leicht mit einer angebotenen Möglichkeit zufriedengebend.

  • wähligAdjektiv

    Wählig bedeutet landschaftlich gut bei Kräften und gesund. Daneben kann es munter, ausgelassen oder übermütig heißen. Das selten geläufige regionale Wort ist von wählerisch zu unterscheiden: Es beschreibt hier keine besondere Auswahl oder hohe Ansprüche.

  • WahnSubstantiv

    Wahn kann gehoben eine festgesetzte falsche Vorstellung bezeichnen. Im medizinischen Zusammenhang hat das Wort eine besondere fachliche Bedeutung und ist nicht mit jedem Irrtum oder jeder ungewöhnlichen Meinung gleichzusetzen.

  • wähnenVerb

    Wähnen bedeutet gehoben, etwas meist irrtümlich für zutreffend zu halten. Man kann eine Person an einem Ort wähnen oder sich selbst in Sicherheit wähnen. Das Wort stellt die Annahme und die tatsächliche Lage häufig einander gegenüber.

  • wahnhaftAdjektiv

    Auf Wahnvorstellungen beruhend oder von ihnen geprägt; keine allgemeine Bezeichnung für eine ungewöhnliche Meinung.

  • WahnsinnSubstantiv

    Wahnsinn bezeichnet umgangssprachlich große Unvernunft oder dient als Ausruf starken Staunens und der Begeisterung. Historisch wird es auch für psychische Störungen verwendet; als heutige Diagnose ist es ungenau.

  • wahnsinnigAdjektiv

    Umgangssprachlich äußerst unvernünftig, sehr stark oder großartig; die frühere medizinische Personenbezeichnung ist veraltet.

  • wahnwitzigAdjektiv

    Äußerst unvernünftig, abwegig und häufig gefährlich; seltener umgangssprachlich für einen außergewöhnlich hohen Grad.

  • wahrAdjektiv

    bedeutet mit den Tatsachen übereinstimmend. Daneben kann es echt, wirklich oder einer Bezeichnung in besonderem Maß entsprechend heißen.

  • Wahre deines Gewerbes, so wahrt es dich.Sprichwort

    Wer sein Gewerbe erhält und sich darum kümmert, bewahrt damit eine Grundlage des eigenen Lebensunterhalts.

  • wahrenVerb

    Wahren bedeutet in gehobener Sprache, einen Zustand oder ein Verhalten aufrechtzuerhalten oder Rechte und Interessen zu schützen.

  • währenVerb

    Währen bedeutet gehoben, eine gewisse Zeit zu bestehen oder anzudauern. Das Verb nennt einen zeitlichen Verlauf; wie lang er ist, ergibt sich aus einer Ergänzung oder dem Zusammenhang.

  • währendPräposition · Konjunktion

    Während kann eine Zeitspanne oder Gleichzeitigkeit ausdrücken. Als Konjunktion kann es außerdem zwei unterschiedliche Sachverhalte gegenüberstellen.

  • währenddessenAdverb / Konjunktion

    Währenddessen bedeutet meist während dieser Zeit oder gleichzeitig dazu. Es verbindet Vorgänge mit demselben betrachteten Zeitraum. Daneben kann es einen Gegensatz hervorheben und auch einen Nebensatz einleiten; die Satzstellung zeigt die jeweilige Verwendung.

  • wahrhaftAdjektiv

    bedeutet wirklich, tatsächlich oder im vollen Sinn einer Bezeichnung entsprechend. Es verstärkt eine Aussage und wirkt oft gehoben.

  • wahrhaftigAdjektiv · Adverb

    Aufrichtig und der Wahrheit verpflichtet; außerdem echt oder wirklich. Als Adverb bekräftigt es eine Aussage im Sinn von tatsächlich.

  • Wahrheit ist der Zeit TochterSprichwort

    Mit zeitlichem Abstand können verborgene Tatsachen sichtbar werden. Der Spruch stellt Wahrheit als etwas dar, das sich erst im Verlauf einer Entwicklung erkennen lässt.

  • Wahrheit leid't wohl Not, doch nicht den TodSprichwort

    Eine Wahrheit kann unterdrückt oder bestritten werden, ohne dadurch aufzuhören, wahr zu sein. Der Spruch formuliert diese Beständigkeit als hoffnungsvollen Gegensatz zu ihrer Bedrängnis.

  • wahrheitsgemäßAdjektiv

    bedeutet den Tatsachen entsprechend und ohne erfundene oder verfälschte Angaben.

  • wahrheitsliebendAdjektiv

    Die Wahrheit schätzend und bestrebt, aufrichtig zu sprechen sowie Täuschungen und bewusste Verfälschungen zu vermeiden.

  • wahrlichAdverb

    ist heute vor allem ein gehobenes Adverb zur Bekräftigung: wirklich, tatsächlich oder in der Tat. Ein Gebrauch als gebeugtes Adjektiv ist veraltet.

  • wahrnehmenVerb

    Wahrnehmen bedeutet, etwas mit den Sinnen oder bewusst zu erfassen. Daneben kann es heißen, eine Gelegenheit zu nutzen, einen Termin einzuhalten oder Interessen zu vertreten.

  • WahrsagerSubstantiv

    Ein Wahrsager ist eine Person, die durch bestimmte Praktiken Aussagen über Verborgenes oder Zukünftiges machen will, etwa durch das Deuten von Zeichen. Die Bezeichnung ist kein Nachweis einer solchen Fähigkeit.

  • WahrsagerinSubstantiv

    Eine Wahrsagerin macht mithilfe bestimmter Praktiken Aussagen über verborgene oder zukünftige Dinge. Die Bezeichnung benennt diese Tätigkeit, ohne die Richtigkeit ihrer Aussagen zu bestätigen.

  • wahrscheinlichAdjektiv

    bedeutet, dass etwas nach den verfügbaren Hinweisen eher zu erwarten oder anzunehmen ist, ohne sicher festzustehen.

  • WAISubstantiv

    WAI steht im Webbereich für Web Accessibility Initiative, eine Initiative für die Zugänglichkeit des Webs. Im Arbeits- und Gesundheitskontext bedeutet WAI Work Ability Index, auch Arbeitsfähigkeitsindex oder Arbeitsbewältigungsindex genannt. In der Psychotherapieforschung kann WAI außerdem Working Alliance Inventory bedeuten. Der Zusammenhang entscheidet, welches Konzept gemeint ist.

  • waidmännischAdjektiv

    bedeutet in der Art eines Jägers beziehungsweise nach jagdlichem Brauch. Auch die Schreibweise weidmännisch ist gebräuchlich.

  • WaldSubstantiv

    Ein Wald ist eine größere dicht mit Bäumen bewachsene Fläche. Das Wort wird auch bildhaft und in bestimmten Fachsprachen verwendet.

  • waldensischAdjektiv

    bedeutet die Waldenser, ihre Glaubenstradition, Geschichte oder kirchlichen Gemeinschaften betreffend.

  • walisischAdjektiv

    bedeutet Wales oder die Sprache Walisisch betreffend. Der Zusammenhang zeigt, ob ein geografischer, kultureller oder sprachlicher Bezug gemeint ist.

  • Walkie-TalkieSubstantiv

    Ein Walkie-Talkie ist ein tragbares Funksprechgerät, mit dem Personen über Funk miteinander sprechen können.

  • WalkmanSubstantiv

    Walkman ist ein Markenname für tragbare Musikgeräte. Im klassischen Gebrauch meint das Wort einen kleinen Kassettenspieler mit Kopfhörern; es wird auch für digitale Geräte verwendet.

  • wallahInterjektion

    Wallah bekräftigt eine Aussage: ungefähr ich schwöre oder wirklich. Die ursprüngliche arabische Schwurformel kann im lockeren Gebrauch abgeschwächt sein.

  • waltenVerb

    Walten heißt gehoben, bestimmend zu wirken oder zu herrschen. Bei einer Person kann es veraltend das Ausüben von Macht meinen; bei Kräften oder Zuständen deren wirksames Vorhandensein.

  • wälzenVerb

    Wälzen bedeutet unter anderem, etwas rollend fortzubewegen oder sich hin und her zu drehen. Man kann auch etwas in Zucker wälzen, Bücher gründlich durchsuchen oder umgangssprachlich Gedanken und Probleme wälzen.

  • WandSubstantiv

    Wand bezeichnet eine seitliche Begrenzung, eine steile Fläche oder bildlich eine Barriere.

  • WandelSubstantiv

    Wandel bezeichnet eine Veränderung im Verlauf, etwa bei Ansichten, Lebensbedingungen oder technischen Möglichkeiten. Veraltet kann das Wort auch die Lebensführung eines Menschen meinen.

  • wandelbarAdjektiv

    Wandelbar bedeutet, dass etwas sich verändern oder verändert werden kann. Bei Personen kann das Wort auch hervorheben, dass sie unterschiedliche Ausdrucksweisen oder Erscheinungsformen annehmen können.

  • WandelbarkeitSubstantiv

    Wandelbarkeit ist die Eigenschaft, sich verändern zu können oder Veränderungen zuzulassen. Ob diese Möglichkeit hilfreich oder nachteilig ist, hängt vom Zusammenhang ab.

  • wandelnVerb

    Wandeln kann gehoben eine Veränderung bezeichnen: Etwas wandelt sich oder wird gewandelt. Mit sein heißt es auch, langsam und gemessen zu gehen. In der Rechtssprache und in biblischer Sprache hat das Verb besondere Verwendungen.

  • WandlungSubstantiv

    Wandlung bedeutet ein Anderswerden oder eine deutliche Veränderung. Daneben hat das Wort eine besondere Bedeutung im katholischen Glauben und in juristischen Texten zum Rückgängigmachen eines Kaufs.

  • wandlungsfähigAdjektiv

    beschreibt die Fähigkeit, die eigene Form, Erscheinung, Ausdrucksweise oder Arbeitsweise zu verändern.

  • WankelmutSubstantiv

    Wankelmut bezeichnet Unbeständigkeit bei Meinungen, Entschlüssen oder Zusagen. Wer so beurteilt wird, legt sich nur schwer fest oder ändert seine Haltung immer wieder. Das Wort ist wertend und klingt eher gehoben.

  • wankelmütigAdjektiv

    Seine Entschlüsse oder seine Haltung immer wieder ändernd und dabei wenig beständig; gehoben und abwertend.

  • WankelmütigkeitSubstantiv

    Wankelmütigkeit bezeichnet eine als unbeständig bewertete Haltung. Das gehobene, abwertende Wort kann außerdem einzelne Dinge meinen, die als Ausdruck solchen Schwankens erscheinen.

  • Wär' sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.Sprichwort

    Das gegebene Wort einer Person wird als nicht verlässlich genug beurteilt, um sich darauf zu stützen. Der Spruch drückt dieses Misstrauen mit einer vorgestellten unsicheren Brücke aus.

  • ward / wartSchreibweise & Beispiele

    Ihr wart ist die zweite Person Plural im Präteritum von sein. Ward ist eine ältere Form von wurde und gehört zum Verb werden.

  • WareSubstantiv

    Eine Ware ist ein Gut, das gehandelt oder zum Kauf beziehungsweise Tausch angeboten wird. Das Wort richtet den Blick auf seine Rolle im Handel. Fachsprachlich kann Ware außerdem ein Erzeugnis mit bestimmter Beschaffenheit meinen, etwa bei Textilien.

  • Wäre Lügen so schwer wie Steine tragen, würde mancher lieber die Wahrheit sagen.Sprichwort

    Manche würden eher bei der Wahrheit bleiben, wenn das Lügen unmittelbar schwer und anstrengend wäre. Der Spruch macht diesen Gedanken mit dem Tragen von Steinen anschaulich.

  • warmAdjektiv

    Eine erhöhte Temperatur habend; im übertragenen zwischenmenschlichen Gebrauch herzlich, freundlich und von Anteilnahme getragen.

  • WärmeSubstantiv

    Wärme bezeichnet im Alltag das Warmsein. Übertragen kann das Wort menschliche Herzlichkeit oder einen als warm empfundenen Klang meinen. In der Physik betrifft es die Übertragung von Energie und ist nicht einfach ein anderes Wort für Temperatur.

  • wärmeliebendAdjektiv

    beschreibt Lebewesen, die unter vergleichsweise warmen Bedingungen besonders gut gedeihen oder bevorzugt vorkommen.

  • wärmenVerb

    Wärmen heißt, jemanden oder etwas warm zu machen. Eine Person kann auch sich selbst oder sich die Hände wärmen. Daneben können eine Wärmequelle Wärme abgeben oder ein Kleidungsstück und eine Decke warm halten. Die Satzkonstruktion zeigt, welcher Vorgang gemeint ist.

  • warmherzigAdjektiv

    Von menschlicher Herzlichkeit und Anteilnahme geprägt oder diese Gefühle deutlich erkennen lassend.

  • warnenVerb

    Warnen bedeutet, auf eine Gefahr oder mögliche unangenehme Folge hinzuweisen. Es kann außerdem heißen, jemandem nachdrücklich von einem Verhalten abzuraten. Eine Warnung sagt nicht automatisch, dass die angekündigte Folge sicher eintreten wird.

  • WarnerSubstantiv

    Ein Warner macht andere auf eine Gefahr oder auf mögliche unerwünschte Folgen aufmerksam. Das Wort beschreibt eine Rolle: Wer warnt, muss nicht beruflich für Warnungen zuständig sein. Die feminine Form lautet Warnerin.

  • WarnerinSubstantiv

    Eine Warnerin macht andere auf eine Gefahr oder auf mögliche unerwünschte Folgen aufmerksam. Die Bezeichnung nennt ihre Rolle, bestätigt aber nicht automatisch die Richtigkeit ihrer Einschätzung.

  • WarnungSubstantiv

    Eine Warnung macht auf eine Gefahr oder auf mögliche unerwünschte Folgen aufmerksam. Sie kann mündlich, schriftlich oder durch ein Zeichen erfolgen. Ihr Zweck ist, dass andere ein Risiko erkennen und ihr Verhalten daran ausrichten können.

  • wartenVerb

    Warten kann bedeuten, dem Eintreffen eines Menschen oder Ereignisses entgegenzusehen, bis dahin an einem Ort zu bleiben oder eine Handlung aufzuschieben. Technisch heißt ein Gerät warten, seine Funktionsfähigkeit durch regelmäßige Arbeiten zu erhalten.

  • Warten erfreut wie Essig die Zähne und Rauch die Augen.Sprichwort

    Der ironische Spruch beklagt unangenehmes Warten. Erfreut meint hier gerade keine wirkliche Freude.

  • WärterSubstantiv

    Ein Wärter beaufsichtigt, bewacht oder betreut etwas beziehungsweise jemanden. Welche Aufgaben gemeint sind, zeigt meist der Zusammenhang oder ein zusammengesetztes Wort wie Tierwärter oder Gefängniswärter. Die feminine Form lautet Wärterin.

  • WärterinSubstantiv

    Eine Wärterin ist eine Frau mit Aufsichts-, Bewachungs- oder Betreuungsaufgaben. Der Zusammenhang zeigt, ob es beispielsweise um Tiere, eine Anlage oder einen bewachten Bereich geht.

  • Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.Sprichwort

    Bei der Beurteilung eines Verhaltens soll man berücksichtigen, ob es aus Armut entstanden ist. Der Spruch fordert Nachsicht gegenüber einer durch Mangel bedrängten Person.

  • Was dem einen recht ist, ist dem andern billigSprichwort

    Vergleichbare Fälle sollten nach demselben Maßstab behandelt werden.

  • Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.Sprichwort

    Was einem Menschen gefällt oder am Herzen liegt, zieht auch seine Aufmerksamkeit auf sich. Der Spruch beschreibt, wie innere Vorlieben den Blick lenken können.

  • Was dem Hirten zuleide geschieht, geschieht den Schafen zum Schaden.Sprichwort

    Wird jemand geschädigt, der andere betreut oder schützt, können auch die von ihm betreuten Menschen darunter leiden. Der Spruch macht solche mittelbaren Folgen sichtbar.

  • Was den Käfern entrinnt, fressen die Raupen.Sprichwort

    Etwas entgeht zunächst einem Schaden, wird anschließend aber von einer anderen Gefahr getroffen.

  • Was der Acker nicht trägt, muss der Buckel tragen.Sprichwort

    Reicht der Ertrag des Besitzes nicht aus, muss zusätzliche eigene Arbeit den fehlenden Anteil ersetzen. Der Spruch stellt verfügbare Erträge und körperlichen Einsatz gegenüber.

  • Was der Bauer nicht kennt, frisst er nichtSprichwort

    Unbekanntes wird aus Skepsis oder Gewohnheit abgelehnt, statt zunächst ausprobiert zu werden. Der Spruch kommentiert besonders Essensvorlieben, wird aber auch auf andere Neuerungen übertragen.

  • Was der Fuchs nicht kann erschleichen, da muss des Löwen Klau hinreichen.Sprichwort

    Wo List nicht zum Ziel führt, soll nach dem Bild des Spruchs Stärke oder Gewalt helfen.

  • Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.Sprichwort

    Die Folgen früherer Fehler können Menschen treffen, die an ihrer Entstehung nicht beteiligt waren. Der Spruch richtet den Blick besonders auf Belastungen, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.

  • Was dir zu eng ist, das leg nicht an.Sprichwort

    Was erkennbar nicht zu den eigenen Voraussetzungen oder Bedürfnissen passt, sollte man nicht übernehmen. Das Sprichwort veranschaulicht den Rat durch ein zu enges Kleidungsstück.

  • Was du allein willst wissen, das sage niemandSprichwort

    Ein Geheimnis bleibt am sichersten, wenn man es nicht weitererzählt.

  • Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgenSprichwort

    Eine Aufgabe, die sich heute erledigen lässt, soll nicht ohne Grund auf morgen verschoben werden. Das Sprichwort mahnt zu rechtzeitigem Handeln.

  • Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit DankSprichwort

    Wo eine Hilfe nicht mit Geld vergolten werden kann, bleibt ausdrückliche Dankbarkeit wichtig.

  • Was du nicht heben kannst, lass liegen.Sprichwort

    Was die eigenen Kräfte übersteigt, soll man nicht mit Gewalt versuchen.

  • Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zuSprichwort

    Man soll anderen nichts zufügen, was man selbst nicht erleiden möchte. Der gereimte Spruch fordert dazu auf, die eigene Perspektive auf den Umgang mit Mitmenschen zu übertragen.

  • Was du tust, bedenk das EndeSprichwort

    Vor einer Handlung sollte man ihre Folgen bedenken.

  • Was eine Stunde nicht tut, tun zwei.Sprichwort

    Was in einer kurzen Zeit noch nicht gelingt, kann mit mehr Zeit möglich werden. Der Spruch mahnt zu Geduld mit einem noch offenen Ergebnis.

  • was gehtWendung

    Was geht? ist eine lockere Begrüßungsfrage und kann danach fragen, was jemand gerade macht oder was los ist.

  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehrSprichwort

    Was jemand in jungen Jahren nicht gelernt hat, lässt sich nach der Aussage dieses Sprichworts später nur schwer oder gar nicht nachholen. Es betont die Bedeutung frühen Lernens.

  • Was hilft ein goldener Galgen, wenn man dran hängen muss?Sprichwort

    Eine kostbare oder ehrenvolle äußere Ausstattung macht eine grundsätzlich schädliche Lage nicht gut. Der Spruch weist einen glänzenden Ersatz für wirklichen Nutzen zurück.

  • Was hilft genau gedingt, wenn man das Geld nicht bringt?Sprichwort

    Ein sorgfältig ausgehandelter Kauf nützt wenig, wenn anschließend das Geld zur Bezahlung fehlt. Der Spruch unterscheidet den Erfolg einer Verhandlung von ihrer tatsächlichen Durchführung.

  • Was hilft gut bedacht, wird's nicht gut gemacht?Sprichwort

    Gute Überlegung nutzt wenig, wenn die Ausführung mangelhaft bleibt.

  • Was hilft richtige Rechnung, wenn man schlecht bezahlt?Sprichwort

    Eine korrekte Abrechnung hilft wenig, wenn die tatsächliche Zahlung unzureichend bleibt.

  • Was in des Weisen Gedanken ist, das ist in des Narren Munde.Sprichwort

    Ein unbedachter Mensch spricht vorschnell aus, was ein besonnener Mensch zunächst für sich überlegt. Der Spruch stellt inneres Nachdenken und eine unüberlegte Äußerung gegenüber.

  • Was jeder tun soll, tut keinerSprichwort

    Eine allgemein zugewiesene Aufgabe kann unerledigt bleiben, wenn sich niemand persönlich dafür zuständig fühlt.

  • Was kommt in den dritten Mund, wird aller Welt kund.Sprichwort

    Eine weitererzählte Nachricht kann schnell über den ursprünglichen Gesprächskreis hinaus bekannt werden.

  • Was lange währt, wird endlich gutSprichwort

    Nach einer langen Dauer oder vielen Verzögerungen kommt etwas doch noch zu einem guten Ende. Das Sprichwort kommentiert häufig erleichtert einen gelungenen Abschluss.

  • Was man an der Saat spart, verliert man an der ErnteSprichwort

    Wer an einer notwendigen Grundlage zu stark spart, kann später einen geringeren Ertrag haben. Der Spruch warnt vor Einsparungen, die den beabsichtigten Nutzen schwächen.