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Einträge mit D

1–120 von 1000 Einträgen.

  • d'accordAdjektiv / Adverb

    Das Adjektiv d’accord bedeutet einer Meinung, einig oder auch als unmittelbare Erwiderung einverstanden und meint, dass man der gleichen Ansicht wie eine andere Person oder eine Personengruppe ist. Es kennzeichnet eine direkte Zustimmung ohne Umschweife und in der Regel weiteren Begründungen. Das Fremdwort wird oft als Ausruf in Gesprächen gebraucht.

  • d. h.Abkürzung

    d. h. steht für das heißt. Die Abkürzung leitet eine Erklärung, eine genauere Formulierung oder eine Folgerung aus einer zuvor genannten Aussage ein.

  • d. i.Abkürzung

    d. i. bedeutet das ist. Der feste erläuternde Zusatz führt eine Erklärung oder genauere Bezeichnung ein; er nennt nicht wie z. B. bloß einen Einzelfall.

  • daAdverb · Konjunktion

    Verweist auf einen Ort, Zeitpunkt oder eine Situation; als Konjunktion leitet da eine Begründung ein.

  • Da ist Schmalhans Küchenmeister.WendungRedewendung

    Da ist Schmalhans Küchenmeister sagt man, wenn es an einem Ort sehr knapp zu essen gibt.

  • da nicht fürWendung

    Da nicht für ist eine norddeutsche Antwort auf einen Dank und bedeutet etwa gern geschehen.

  • da seinSchreibweise & Beispiele

    Da sein bedeutet anwesend oder vorhanden sein; für jemanden da sein heißt, ihn zu unterstützen. Die Verbindung mit sein wird getrennt geschrieben.

  • DAADSubstantiv

    DAAD bedeutet Deutscher Akademischer Austauschdienst. Der Name bezeichnet einen von Hochschulen und Studierendenschaften getragenen Verein, der den internationalen wissenschaftlichen und studentischen Austausch unterstützt. Die Kurzform wird männlich gebraucht: der DAAD, des DAAD.

  • dabeiAdverb

    Bezeichnet je nach Zusammenhang Anwesenheit, Teilnahme, Zugehörigkeit oder einen begleitenden Vorgang; es kann auch einen Gegensatz hervorheben.

  • DachSubstantiv

    Der obere Abschluss eines Gebäudes oder Fahrzeugs; übertragen auch ein schützender oder gemeinsamer organisatorischer Rahmen.

  • DachdeckerSubstantiv

    Dachdecker bezeichnet einen Handwerksberuf beim Decken und Reparieren von Dächern. Die weibliche Bezeichnung lautet Dachdeckerin.

  • dadaistischAdjektiv

    Den Dadaismus betreffend oder an dessen künstlerische Ausdrucksweisen erinnernd.

  • dadurchAdverb

    Verweist auf einen Vorgang, ein Mittel oder einen Umstand, durch den etwas geschieht; wörtlich auch auf einen Weg durch etwas.

  • dafürAdverb

    Verweist auf eine Sache oder einen Zweck, für den etwas gilt; es kann Zustimmung, Gegenleistung oder einen ausgleichenden Vorteil ausdrücken.

  • DafürhaltenSubstantiv

    Eine persönliche Meinung oder Einschätzung, besonders in der gehobenen Wendung nach meinem Dafürhalten.

  • dagegenAdverb

    Bezeichnet eine ablehnende Haltung, stellt einen Gegensatz her oder verweist räumlich auf etwas, gegen das sich eine Handlung richtet.

  • dagegenhaltenVerb

    Dagegenhalten heißt, etwas zum Vergleich neben oder gegen etwas anderes zu halten. Übertragen bedeutet es, einen Einwand oder Gegenstandpunkt vorzubringen. Ob ein tatsächlicher Gegenstand oder ein Argument gemeint ist, zeigt der Zusammenhang.

  • dagegensprechenVerb

    Dagegensprechen heißt, eine Annahme unwahrscheinlich erscheinen zu lassen oder einen Grund gegen etwas zu bilden. Meist sind es Tatsachen, Umstände oder Einwände, die dagegensprechen; eine Person muss dabei nicht laut sprechen.

  • dagegenstellenVerb

    Dagegenstellen bedeutet, etwas so hinzustellen, dass es gegen etwas anderes kommt. Sich dagegenstellen heißt übertragen, Widerstand zu leisten oder sich einer Sache zu widersetzen.

  • daherAdverb

    Verweist auf eine Herkunft oder verbindet einen genannten Grund mit einer daraus gezogenen Folge.

  • daherredenVerb

    Unüberlegt oder wenig fundiert reden; meist eine kritische Bewertung der Äußerung.

  • daherschwätzenVerb

    Daherschwätzen bedeutet besonders süddeutsch und abwertend, unüberlegt oder töricht zu reden. Das Perfekt lautet hat dahergeschwätzt; im Hauptsatz heißt es schwätzt daher.

  • dahinAdverb

    Verweist auf ein räumliches oder übertragenes Ziel; in bis dahin auf einen Zeitpunkt, in ist dahin auf etwas Verlorenes oder Vergangenes.

  • dahingehenVerb

    Dahingehen bedeutet in gehobener Sprache, vorbeizugehen oder ohne näher bestimmtes Ziel weiterzugehen. Auch Zeit kann dahingehen, also verstreichen. Von einem Menschen gesagt kann das Wort verhüllend sterben bedeuten.

  • dahingleitenVerb

    Dahingleiten heißt, sich ruhig und gleichmäßig gleitend fortzubewegen. Das Verb lenkt den Blick auf den fließenden Bewegungsablauf und wirkt in Beschreibungen oft anschaulicher als das allgemeine sich bewegen.

  • dahinscheidenVerb

    Dahinscheiden bedeutet sterben. Das starke Verb ist eine gehobene, verhüllende Ausdrucksweise für das Lebensende. Es nennt weder eine bestimmte Todesursache noch von sich aus einen langsamen oder friedlichen Verlauf.

  • dahinschwindenVerb

    Nach und nach geringer werden oder verschwinden; bei Zeit auch als vergehend empfunden werden.

  • dahinsterbenVerb

    Dahinsterben ist ein gehobenes Wort für sterben. Es kann einen allmählichen, aber auch einen plötzlichen Tod bezeichnen; eine bestimmte Dauer ist nicht festgelegt. Übertragen kann etwas dahinsterben, wenn es aufhört zu bestehen.

  • dahinterklemmenVerb

    Sich umgangssprachlich mit Energie und Nachdruck um eine Aufgabe oder ein Anliegen bemühen.

  • dahinterkommenVerb

    Etwas zunächst Unbekanntes herausfinden oder einen bisher unklaren Zusammenhang begreifen.

  • dahinterstehenVerb

    Ein Vorhaben unterstützen oder als Grund beziehungsweise Antrieb hinter einer Handlung stehen.

  • daktyloskopischAdjektiv

    Die Identifizierung anhand von Hautleistenabdrücken, besonders Fingerabdrücken, betreffend.

  • damaligAdjektiv

    Zu dem im Zusammenhang genannten Zeitpunkt in der Vergangenheit bestehend oder stattfindend.

  • damalsAdverb

    Verweist auf eine aus dem Zusammenhang bekannte Zeit in der Vergangenheit.

  • damastenAdjektiv

    Aus Damast gefertigt; ein gehobenes, heute eher seltenes Materialadjektiv.

  • damenhaftAdjektiv

    Damenhaft bezeichnet ein Auftreten, Verhalten oder Aussehen, das einer gesellschaftlichen Vorstellung von einer kultivierten, eleganten Dame entspricht.

  • damischAdjektiv

    Regional, besonders süddeutsch und österreichisch: benommen oder verwirrt; auch abwertend im Sinn von dumm oder närrisch.

  • damitAdverb · Konjunktion

    Verweist auf ein Mittel oder einen Sachverhalt; als Bindewort leitet es einen Zweck oder eine Absicht ein.

  • dämlichAdjektiv

    Dämlich bedeutet abwertend dumm, einfältig oder ungeschickt und kann eine Person, eine Äußerung oder ein Verhalten herabsetzen.

  • dämmenVerb

    Eine Ausbreitung oder Übertragung begrenzen, etwa Wasser zurückhalten oder den Wärmedurchgang durch ein Bauteil verringern.

  • dämmernVerb

    Morgens oder abends allmählich hell beziehungsweise dunkel werden; übertragen jemandem langsam klar werden, daneben im Halbschlaf sein.

  • DämmerungSubstantiv

    Die Phase wechselnder Helligkeit vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang; nicht mit beliebigem Halbdunkel gleichzusetzen.

  • dämonischAdjektiv

    Auf Dämonen bezogen; übertragen: unheimlich, bedrohlich oder von einer beängstigenden Wirkung.

  • dampfenVerb

    Dampfen kann bedeuten, Dampf zu entwickeln oder abzugeben. Besonders in älteren Zusammenhängen kann es eine Fahrt unter Dampf beziehungsweise umgangssprachlich veraltend eine Reise meinen. Umgangssprachlich bezeichnet es auch das Rauchen einer E-Zigarette. Haben und sein gehören zu unterschiedlichen Bedeutungen.

  • dämpfenVerb

    Die Stärke einer Wirkung verringern; in anderer Bedeutung etwas mit Dampf behandeln oder garen.

  • danachAdverb

    Bezeichnet eine zeitliche Folge oder verweist auf eine Sache, Vorgabe oder Tätigkeit, die mit nach verbunden ist.

  • DandySubstantiv

    Ein Dandy ist ein Vertreter des Dandyismus, eines auf besondere Kleidung und Lebensführung ausgerichteten Stils. Das Wort kann außerdem kritisch einen Mann bezeichnen, der sich übertrieben modisch kleidet.

  • danebenAdverb

    Bezeichnet eine räumliche Nachbarschaft oder ergänzt eine Information; umgangssprachlich bedeutet es auch unangebracht.

  • danebengehenVerb

    Danebengehen bedeutet, ein Ziel zu verfehlen oder umgangssprachlich zu misslingen. Ein Schuss kann danebengehen, aber auch eine Probe oder ein Plan. Eine Person, die lediglich neben einer anderen geht, wird damit nicht beschrieben.

  • danebenliegenVerb

    Mit einer Einschätzung, Vermutung oder Bewertung nicht richtigliegen; umgangssprachlich für sich irren.

  • danebenstehenVerb

    Danebenstehen bedeutet, neben einer bestimmten Person oder Sache zu stehen. Der Bezug muss aus dem Zusammenhang klar sein. Das Perfekt lautet hat danebengestanden; süddeutsch, österreichisch und schweizerisch wird ist danebengestanden verwendet.

  • dänischAdjektiv

    Dänemark, die dänische Bevölkerung oder die dänische Sprache betreffend beziehungsweise zugehörig.

  • dankPräposition

    Dank nennt eine Ursache, der ein Ergebnis zugeschrieben wird. Die Präposition steht mit Genitiv oder Dativ und wird im Satzinneren kleingeschrieben.

  • dankbarAdjektiv

    Dankbar ist, wer empfangenes Gutes anerkennt und dafür Dank empfindet oder zeigt; bei Aufgaben und Dingen kann das Wort auch lohnend oder pflegeleicht bedeuten.

  • Dankbar sein bricht kein Bein.Sprichwort

    Dankbarkeit zu zeigen ist keine unzumutbare Anstrengung. Der Spruch mahnt dazu, erhaltene Hilfe oder Freundlichkeit ausdrücklich anzuerkennen.

  • DankbarkeitSubstantiv

    Dankbarkeit ist das Gefühl oder der Ausdruck des Dankes; selten bezeichnet es das Lohnendsein, umgangssprachlich die Strapazierfähigkeit oder die Anspruchslosigkeit von Topfpflanzen.

  • dankePartikel

    Danke drückt Dankbarkeit aus. Danke für alles steht am Satzanfang groß. In danke sagen und Danke sagen sind beide Schreibungen korrekt; das Nomen lautet Dank.

  • dankenVerb

    Dank oder Anerkennung für eine Hilfe, Gabe oder Leistung ausdrücken.

  • Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohlSprichwort

    Dank auszudrücken braucht wenig Aufwand und kann viel bewirken.

  • DankeschönSubstantiv

    Ein Dankeschön ist ein geäußerter Dank oder eine kleine Gabe als Zeichen der Dankbarkeit.

  • dannAdverb

    Bezeichnet einen Zeitpunkt oder eine Folge in einer Reihenfolge; bei Bedingungen bedeutet es in diesem Fall.

  • dann und wannWendung

    Dann und wann bedeutet gelegentlich oder hin und wieder. Die feste Wortverbindung beschreibt, dass etwas manchmal geschieht, ohne einen genauen Rhythmus zu nennen.

  • daraufAdverb

    Verweist auf eine Sache oder einen Sachverhalt mit auf; zeitlich bezeichnet es etwas Nachfolgendes.

  • darauffolgendAdjektiv

    Darauffolgend bedeutet nach einem genannten Zeitpunkt oder Ereignis folgend. Als Adjektiv sind darauffolgend und darauf folgend zulässige Schreibungen.

  • darbietenVerb

    Etwas vor einem Publikum präsentieren oder jemandem anbieten; reflexiv auch als Anblick sichtbar werden.

  • DarbietungSubstantiv

    Das Vorführen oder Präsentieren von etwas, insbesondere ein künstlerischer Beitrag und seine Ausführung.

  • Darf doch die Katze den Kaiser ansehen.Sprichwort

    Auch eine Person von geringem Rang darf eine hochgestellte Person ansehen.

  • darf er soWendung

    Darf er so? ist eine überraschte Reaktion auf eine provokante Äußerung oder Handlung. Die Kurzform fragt sinngemäß, ob jemand das gerade wirklich so sagen oder tun durfte.

  • darlegenVerb

    Einen Sachverhalt oder Gedankengang so ausführen, dass andere seine Einzelheiten und Zusammenhänge nachvollziehen können.

  • DarlegungSubstantiv

    Eine nachvollziehbar ausgeführte Erklärung oder Darstellung eines Sachverhalts, Gedankengangs oder Standpunkts.

  • DarlehenSubstantiv

    Ein Darlehen ist meist ein Geldbetrag, der vorübergehend zur Nutzung überlassen wird; bei einem Sachdarlehen werden Sachen gleicher Art, Güte und Menge zurückgegeben.

  • DarlingSubstantiv

    Darling bedeutet Liebling und dient meist als leicht scherzhafte Anrede. Es kann auch eine besonders beliebte Person bezeichnen.

  • DarmSubstantiv

    Der Darm ist ein schlauchförmiger Teil des Verdauungsapparats; bearbeitete Tierdärme werden auch als Wursthülle verwendet.

  • Darnach du hast, darnach gib.Sprichwort

    Richte das, was du gibst, nach deinen tatsächlichen Möglichkeiten.

  • darreichenVerb

    Jemandem etwas reichen, anbieten oder übergeben; eine gehobene Formulierung für die entsprechende Handlung.

  • darstellbarAdjektiv

    So beschaffen, dass es gezeigt, beschrieben oder abgebildet werden kann; je nach Zusammenhang auch praktisch umsetzbar oder realisierbar.

  • darstellenVerb

    Etwas sprachlich, bildlich oder spielerisch wiedergeben; außerdem bedeuten oder in einer bestimmten Weise erscheinen.

  • DarstellerSubstantiv

    Eine Person, die eine Rolle oder Figur spielt und durch ihre Darstellung für das Publikum sichtbar oder hörbar gestaltet.

  • DarstellungSubstantiv

    Die Wiedergabe oder Gestaltung eines Gegenstands, Sachverhalts oder einer Figur durch Sprache, Bilder oder spielerisches Handeln.

  • DartSubstantiv

    Dart oder Darts ist ein Spiel mit kleinen Wurfpfeilen und einer Zielscheibe; im Sportgebrauch bezeichnet der Dart außerdem einen einzelnen Wurfpfeil.

  • darüber hinausWendung

    Darüber hinaus bedeutet außerdem, zusätzlich oder über das bereits Genannte hinaus. Die Verbindung ergänzt einen Gedanken um weitere Informationen. Man schreibt die beiden Wörter getrennt.

  • darumAdverb

    Darum kann aus diesem Grund, um diese Sache oder um etwas herum bedeuten. Welche Lesart passt, entscheidet der Bezug im Satz.

  • darunterfallenVerb

    Darunterfallen bedeutet, zu einer zuvor genannten Gruppe oder Kategorie zu gehören oder von einer genannten Sache betroffen zu sein. Darunter verweist auf diesen Bezug. Das Perfekt lautet ist daruntergefallen.

  • darwinistischAdjektiv

    Auf den Darwinismus bezogen oder von dessen Erklärung der Evolution durch natürliche Auslese geprägt.

  • Das Amt macht wohl satt, aber nicht klug.Sprichwort

    Eine Stellung kann den Lebensunterhalt sichern, ohne ihrem Inhaber automatisch Einsicht oder Können zu verleihen.

  • Das Auge isst mitSprichwort

    Das Aussehen einer Speise beeinflusst, wie appetitlich und angenehm sie wirkt. Zum Essen gehört im übertragenen Sinn auch der visuelle Eindruck.

  • Das Auge sieht sich nimmer satt.Sprichwort

    Der Wunsch nach neuen Anblicken und Eindrücken kann immer weitergehen.

  • Das Besehen hat man umsonst.Sprichwort

    Der Spruch ermuntert, sich etwas zunächst anzusehen, ohne dafür schon Geld auszugeben.

  • Das Bessere ist ein Feind des GutenSprichwort

    Die Aussicht auf eine bessere Lösung kann eine bereits gute Lösung verdrängen.

  • Das beste Einkommen ist Redlichkeit.Sprichwort

    Ehrlichkeit und verlässliches Handeln sollen höher bewertet werden als bloßer Gewinn. Der Spruch bezeichnet Redlichkeit bildhaft als den besten Ertrag.

  • Das Beste spart man auf die LetzteSprichwort

    Das besonders Gute wird für den Abschluss aufgehoben.

  • Das Beste wird gedacht, das Böseste geredet.Sprichwort

    Gute Gedanken bleiben mitunter unausgesprochen, während besonders verletzende Worte laut werden. Der Spruch kritisiert dieses Missverhältnis zwischen Denken und Reden.

  • Das Böse lernt sich von selbst.Sprichwort

    Schlechtes Verhalten wird mitunter leichter übernommen als eine erwünschte Fähigkeit. Der Spruch beklagt diese scheinbar mühelose Aneignung.

  • Das Böse schreibt man in Stein, das Gute in StaubSprichwort

    Negatives bleibt Menschen oft länger im Gedächtnis als Gutes.

  • das crazyWendung

    Das crazy ist eine knappe Reaktion: Sie kann Überraschung ausdrücken oder nur ungefähr okay bedeuten, wenn jemand wenig antworten möchte. Der Ton entscheidet.

  • Das dicke Ende kommt nach.WendungRedewendung

    Die Wendung besagt, dass die größten oder unerwarteten Schwierigkeiten noch bevorstehen.

  • Das Ei will klüger sein als die Henne.Sprichwort

    Ein unerfahrener oder jüngerer Mensch meint, es besser zu wissen als ein erfahrener. Der Spruch weist einen solchen Anspruch meist spöttisch oder zurechtweisend zurück.

  • Das freie Schaf frisst der Wolf.Sprichwort

    Wer ohne Schutz dasteht, kann einer stärkeren Bedrohung leichter ausgesetzt sein. Der Spruch stellt diese Gefahr in einem zugespitzten Tierbild dar.

  • Das fünfte Rad am Wagen seinWendungRedewendung

    In einer Gruppe als überflüssig erscheinen oder sich nur geduldet fühlen.

  • Das geht gar nicht!Wendung

    Das geht gar nicht! ist eine nachdrückliche umgangssprachliche Ablehnung. Die Gesprächsformel bewertet etwas als nicht hinnehmbar; wörtlich kann der Satz auch eine fehlende Möglichkeit bezeichnen.

  • Das Gerücht ist immer größer denn die WahrheitSprichwort

    Beim Weitererzählen kann eine Nachricht größer und dramatischer erscheinen, als es die Tatsachen rechtfertigen. Der Spruch warnt vor der übertreibenden Wirkung von Gerüchten.

  • Das Gewissen ist des Menschen SchuldbuchSprichwort

    Das Gewissen erinnert einen Menschen an das, was er anderen schuldig geblieben ist. Der Spruch stellt die innere Auseinandersetzung mit eigenen Verfehlungen wie eine Aufzeichnung offener Schulden dar.

  • Das Glück gibt vielen zuviel, aber keinem genugSprichwort

    Auch sehr günstige Lebensumstände stellen nicht jeden zufrieden. Der Spruch spitzt den Unterschied zwischen dem Empfangenen und dem empfundenen Genug zu.

  • Das Glück ist mit den DummenSprichwort

    Manchmal haben Menschen Erfolg, obwohl ihnen wenig Können oder eigener Einsatz zugeschrieben wird. Der Spruch kommentiert einen solchen Glücksfall meist spöttisch oder neidisch.

  • Das Glück schenkt nichts, leiht nurSprichwort

    Günstige Lebensumstände sind nicht notwendig dauerhafter Besitz. Das Sprichwort stellt das Glück als etwas dar, das einem nur vorübergehend überlassen wird.

  • Das Gute lobt mancher und tut's nicht; das Böse tut mancher und sagt's nichtSprichwort

    Menschen können gute Grundsätze loben, ohne danach zu handeln, und eigenes schlechtes Verhalten verschweigen. Der Spruch kritisiert diesen doppelten Abstand zwischen Worten und Taten.

  • Das Hemd ist einem näher als der Rock.Sprichwort

    Der eigene Vorteil oder das Wohlergehen Nahestehender erhält Vorrang vor weiter entfernten Interessen. Der Spruch erklärt oder kritisiert eine solche Bevorzugung.

  • Das Hirn sieht man nicht an der StirnSprichwort

    Am äußeren Erscheinungsbild lässt sich die geistige Fähigkeit eines Menschen nicht zuverlässig ablesen.

  • Das Holz ist gut, wenn es nur zum rechten Zimmermann kommtSprichwort

    Eine geeignete fachkundige Person kann vorhandenes Material oder eine vorhandene Möglichkeit sinnvoll zur Geltung bringen.

  • Das ist der ärgste Glaube, der nichts glaubt, als was ihm gefällt.Sprichwort

    Der Spruch kritisiert eine Haltung, die nur das für wahr hält, was den eigenen Wünschen oder Vorlieben entspricht.

  • Das Jahr hat ein weites Maul und großen MagenSprichwort

    Über ein ganzes Jahr fallen viele wiederkehrende Bedürfnisse und Ausgaben an, die vorhandene Mittel aufzehren können.

  • Das kleinste Ding ist auch zu ehren: Eine Nadel mag einen Schneider ernährenSprichwort

    Auch ein unscheinbares Werkzeug kann für die Arbeit und den Lebensunterhalt entscheidend sein.

  • Das Kloster währt länger denn der Abt.Sprichwort

    Eine Einrichtung kann die Menschen überdauern, die sie zeitweise leiten.

  • Das kommt mir spanisch vor!WendungRedewendung

    Etwas erscheint jemandem seltsam oder ungewöhnlich. Je nach Zusammenhang kann damit auch ein Verdacht ausgedrückt werden.

  • Das Künklein, das du anlegst, musst du abspinnen.Sprichwort

    Wer eine Arbeit beginnt, soll sich auch um ihre weitere Ausführung und ihren Abschluss kümmern. Der Spruch mahnt zur Verantwortung für das Angefangene.

  • Das letzte Hemd hat keine TaschenSprichwort

    Materieller Besitz lässt sich über den Tod hinaus nicht für das eigene Leben nutzen. Der Spruch mahnt, Geld und Eigentum nicht zum einzigen Lebensziel zu machen.

  • Das Los stillt den Hader.Sprichwort

    Eine Entscheidung durch das Los kann einen Streit beenden. Der Spruch stellt ein Verfahren heraus, bei dem keine der streitenden Seiten die Auswahl allein bestimmt.

  • das meisteSchreibweise & Beispiele

    Das meiste und die wenigsten schreibt man in der Regel klein. Bei substantivischer Auffassung sind auch das Meiste und die Wenigsten zulässig.

  • das nächste MalSchreibweise & Beispiele

    Das nächste Mal schreibt man getrennt, mit kleinem nächste und großem Mal. Beim nächsten Mal steht die Wortgruppe nach bei im Dativ.

  • Das Pferd soll zur Krippe gehn, nicht die Krippe zum PferdSprichwort

    Wer etwas braucht oder erreichen möchte, muss häufig selbst den Weg dorthin unternehmen. Der Spruch richtet sich gegen die Erwartung, alles Gewünschte müsse zum Wartenden kommen.