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Wörter mit B – Seite 5

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Einträge mit B

481–600 von 1127 Einträgen.

  • berieselnVerb

    Mit rieselndem Wasser versorgen; übertragen fortlaufend mit Musik, Unterhaltung oder anderen Eindrücken erreichen.

  • berindetAdjektiv

    mit Rinde versehen oder von Rinde bedeckt. Das seltenere Adjektiv beschreibt vor allem die erhaltene äußere Schicht von Holz oder Pflanzenteilen.

  • beringtAdjektiv

    mit einem oder mehreren Ringen versehen; der konkrete Zusammenhang zeigt, ob Schmuck, eine Kennzeichnung oder eine ringförmige Ausstattung gemeint ist.

  • BerlinEigenname

    Berlin ist der Eigenname der deutschen Hauptstadt und eines deutschen Bundeslandes. Als Ortsname steht Berlin gewöhnlich ohne Artikel. In Verbindungen wie das heutige Berlin kann der Artikel hinzutreten.

  • berlinerischAdjektiv

    auf Berlin oder die dortige regionale Sprechweise bezogen. Berlinisch ist eine gleichbedeutende Form.

  • BermudashortsSubstantiv

    Bermudashorts sind kurze Hosen, deren Beine etwa bis zum Knie reichen. Auch Bermuda-Shorts und die kürzere Bezeichnung Bermudas werden verwendet. Die Wörter stehen in dieser Kleidungsbedeutung im Plural.

  • bernischAdjektiv

    Bern betreffend, zu Bern gehörend oder für Bern kennzeichnend; je nach Zusammenhang ist die Stadt, der Kanton oder ein entsprechender kultureller Bezug gemeint.

  • bernsteinenAdjektiv

    aus Bernstein bestehend oder gefertigt. Das Materialadjektiv ist seltener als die Umschreibung aus Bernstein; daneben gibt es die Form bernsteinern.

  • bernsteinfarbenAdjektiv

    in einem gelblichen bis bräunlich-goldenen Farbton, der an Bernstein erinnert. Das Wort bezeichnet eine Farbe und keine sichere Materialzusammensetzung.

  • berstenVerb

    Plötzlich aufbrechen oder auseinanderbrechen; übertragen eine übergroße Fülle oder starke innere Spannung ausdrücken.

  • berstigAdjektiv

    selten: von Rissen oder Sprüngen durchzogen. Daneben ist eine saloppe, abwertende Verwendung im Sinn von schlecht oder hässlich belegt.

  • berüchtigtAdjektiv

    wegen unangenehmer, schädlicher oder anderweitig negativ bewerteter Eigenschaften weithin bekannt. Das Wort bezeichnet einen schlechten Ruf.

  • berückendAdjektiv

    Auf besonders anziehende oder bezaubernde Weise für sich einnehmend; eine gehobene, stark wertende Beschreibung der Wirkung.

  • berücksichtigenVerb

    Einen Umstand, ein Bedürfnis oder eine Person bei einer Überlegung, Planung oder Entscheidung einbeziehen.

  • BerufSubstantiv

    Eine auf Dauer ausgeübte Erwerbstätigkeit, die bestimmte Kenntnisse oder Fähigkeiten verlangt; von einem einzelnen Arbeitsplatz zu unterscheiden.

  • berufenVerb

    Jemandem eine Aufgabe oder Stellung übertragen; reflexiv eine Grundlage zur Begründung anführen oder sich für eine Aufgabe bestimmt fühlen.

  • beruflichAdjektiv

    den Beruf, die Berufsausübung oder das Arbeitsleben betreffend. Das Adjektiv ordnet einen Sachverhalt diesem Lebensbereich zu.

  • berufstätigAdjektiv

    einer beruflichen Tätigkeit nachgehend. Das Wort beschreibt die Teilnahme am Berufsleben, nicht automatisch eine Vollzeitstelle oder ein bestimmtes Beschäftigungsverhältnis.

  • berufsunfähigAdjektiv

    aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, den betreffenden Beruf in dem maßgeblichen Umfang auszuüben. Die genaue fachliche Festlegung hängt vom jeweiligen Zusammenhang ab.

  • BerufszweigSubstantiv

    Ein fachlich abgrenzbarer Teil der Berufswelt, der verwandte berufliche Tätigkeiten umfasst.

  • BerufungSubstantiv

    Einsetzung in eine Aufgabe; außerdem innere Bestimmung, Bezugnahme auf eine Grundlage oder ein Rechtsmittel gegen ein Urteil.

  • beruhigenVerb

    Unruhe, Aufregung oder Sorge verringern; reflexiv wieder in einen ruhigeren Zustand gelangen.

  • berühmtAdjektiv

    in einer größeren Öffentlichkeit weithin bekannt, häufig verbunden mit Anerkennung für eine Leistung, ein Werk oder ein besonderes Merkmal.

  • berühmt-berüchtigtAdjektiv

    Wegen auffälliger, meist negativ bewerteter Merkmale weithin bekannt; je nach Zusammenhang auch scherzhaft zugespitzt.

  • berührenVerb

    In unmittelbaren Kontakt kommen; übertragen Gefühle auslösen, ein Thema kurz ansprechen oder einen Bereich betreffen.

  • berüschtAdjektiv

    mit Rüschen versehen. Das Adjektiv beschreibt einen Besatz aus gerafften oder gefalteten Stoffstreifen, etwa an Kleidung oder Wohntextilien.

  • besagenVerb

    Besagen bedeutet, einen bestimmten Inhalt auszudrücken oder etwas zu bedeuten. Häufig sind eine Aussage, eine Regel, ein Zeichen oder ein Textabschnitt das Subjekt.

  • besaufenVerb

    Sich besaufen heißt in derber Umgangssprache, durch übermäßigen Alkoholkonsum betrunken zu werden.

  • BesäufnisSubstantiv

    Ein umgangssprachlich und häufig abwertend bezeichnetes ausgiebiges Trinken von Alkohol oder ein davon geprägter Anlass.

  • beschädigenVerb

    Einen Schaden an einer Sache verursachen; übertragen auch Vertrauen oder Ansehen beeinträchtigen, ohne damit immer vollständige Zerstörung zu meinen.

  • beschaffenAdjektiv

    in einer bestimmten Weise geartet oder ausgestattet. Als Adjektiv tritt das Wort meist mit einer näheren Angabe auf, die erklärt, welche Eigenschaften etwas hat.

  • beschäftigenVerb

    Jemandem Arbeit oder eine Aufgabe geben, seine Gedanken binden oder sich selbst einer Tätigkeit beziehungsweise einem Thema widmen.

  • beschäftigtAdjektiv

    mit einer Tätigkeit befasst oder dadurch zeitlich beansprucht; in einem Arbeitszusammenhang auch angestellt beziehungsweise in einem Betrieb tätig.

  • BeschäftigungSubstantiv

    Eine ausgeübte Tätigkeit, eine berufliche Arbeit oder das Sichbefassen mit einem Thema; die konkrete Bedeutung ergibt sich aus dem Zusammenhang.

  • beschämenVerb

    Beschämen heißt, bei jemandem ein Gefühl der Scham auszulösen. Das kann durch verletzendes Verhalten geschehen, aber auch durch eine Großzügigkeit, an der jemand das eigene Verhalten misst. Eine demütigende Absicht ist deshalb nicht immer mitgemeint.

  • beschauenVerb

    Beschauen bedeutet landschaftlich, jemanden oder etwas zu betrachten. Es ist keine bloße Beugungsform von beschaulich. Die Formen lauten beschaut – beschaute – hat beschaut.

  • beschaulichAdjektiv

    von wohltuender Ruhe und wenig Hektik geprägt; häufig mit einer stillen, behaglichen oder zum Betrachten einladenden Atmosphäre verbunden.

  • BescheidSubstantiv

    Ein Bescheid ist eine Mitteilung oder Antwort, insbesondere eine amtliche schriftliche Entscheidung.

  • bescheid geben / Bescheid gebenWort oder Wendung

    Bescheid geben und Bescheid sagen schreibt man getrennt und mit großem B. Die Wendungen bedeuten jemanden informieren.

  • bescheidenAdjektiv

    Die eigenen Ansprüche maßvoll haltend und sich selbst nicht stark in den Vordergrund stellend.

  • Bescheidenheit ist eine ZierSprichwort

    Zurückhaltung und der Verzicht auf Prahlerei gelten als lobenswerte Eigenschaften. Der Spruch würdigt Menschen, die ihre Leistungen nicht ständig herausstellen.

  • bescheißenVerb

    Derb umgangssprachlich: jemanden betrügen oder Regeln zum eigenen Vorteil umgehen; die Wortwahl ist deutlich wertend.

  • bescheuertAdjektiv

    Salopper, abwertender Ausdruck für als unvernünftig angesehenes Verhalten oder für etwas Ärgerliches und Unerfreuliches.

  • beschickertAdjektiv

    umgangssprachlich und regional: leicht betrunken oder angeheitert. Das Wort wirkt meist lockerer und milder als eine ausdrückliche Beschreibung starker Trunkenheit.

  • beschilftAdjektiv

    mit Schilf bewachsen. Das seltenere, vor allem beschreibende Adjektiv kennzeichnet etwa Ufer, Gräben oder flache Gewässerbereiche.

  • BeschimpfungSubstantiv

    Das Herabsetzen einer Person mit Worten oder eine einzelne dazu verwendete Äußerung; von sachlicher Kritik zu unterscheiden.

  • beschissenAdjektiv

    derb und vulgär: sehr schlecht, unangenehm oder enttäuschend. Als Verbform gehört es außerdem zu bescheißen und kann einen anderen Zusammenhang haben.

  • beschlagnahmenVerb

    Beschlagnahmen heißt, etwas im amtlichen Auftrag wegzunehmen oder der privaten Verfügung zu entziehen. Scherzhaft kann es außerdem bedeuten, jemanden oder etwas für sich in Anspruch zu nehmen. Das Perfekt lautet hat beschlagnahmt.

  • beschleunigenVerb

    Schneller werden oder dafür sorgen, dass eine Bewegung, ein Vorgang oder eine Entwicklung schneller abläuft.

  • beschließenVerb

    Sich für ein bestimmtes Handeln entscheiden; außerdem etwas auf eine bestimmte Weise zu Ende führen.

  • beschlussfähigAdjektiv

    die geltenden Voraussetzungen erfüllend, um als Versammlung oder Gremium Beschlüsse fassen zu können. Häufig spielt dabei die Zahl der anwesenden Mitglieder eine Rolle.

  • beschmierenVerb

    Eine Masse auf einer Fläche verteilen; je nach Zusammenhang auch eine Fläche beschmutzen oder durch Schrift und Farbe verunstalten.

  • beschneidenVerb

    Durch Schneiden kürzen oder in Form bringen; übertragen Möglichkeiten einschränken, daneben Bezeichnung eines körperlichen Eingriffs.

  • beschränkenVerb

    Einem Umfang oder Spielraum Grenzen setzen; reflexiv bei einem bestimmten Thema oder Ausmaß bleiben.

  • beschränktAdjektiv

    In Umfang oder Möglichkeiten begrenzt; auf Menschen oder Ansichten bezogen auch abwertend für engstirnig oder wenig verständig.

  • BeschränktheitSubstantiv

    Das Begrenztsein von etwas; bei Menschen und Ansichten häufig eine abwertend bezeichnete enge oder wenig offene Denkweise.

  • beschreibenVerb

    Merkmale sprachlich darstellen; außerdem eine Fläche mit Schrift versehen oder durch Bewegung eine bestimmte Bahn bilden.

  • BeschreibungSubstantiv

    Eine sprachliche Darstellung von Merkmalen, die eine Vorstellung von Personen, Dingen, Orten oder Vorgängen ermöglicht; auch der Vorgang des Beschreibens.

  • beschuldigenVerb

    Beschuldigen heißt, einer Person ein Fehlverhalten zur Last zu legen oder ihr die Schuld an etwas zu geben. Eine Beschuldigung ist zunächst eine erhobene Behauptung und für sich noch kein Beweis.

  • beschummelnVerb

    Umgangssprachlich: jemanden durch Täuschung oder einen Regelverstoß benachteiligen beziehungsweise unfair vorgehen.

  • beschürztAdjektiv

    eine Schürze tragend oder mit einer Schürze versehen. Das Adjektiv beschreibt ein sichtbares Kleidungsmerkmal.

  • beschützendAdjektiv

    Darauf ausgerichtet, Gefahren oder Schaden von jemandem oder etwas fernzuhalten.

  • BeschützerSubstantiv

    Eine Person, die jemanden vor Gefahr oder nachteiliger Einwirkung schützt; die weibliche Form lautet Beschützerin.

  • beschwatzenVerb

    Umgangssprachlich: jemanden durch anhaltendes Reden zu etwas bringen; außerdem ein Thema besprechen. Regional auch beschwätzen.

  • BeschwerdeSubstantiv

    Eine Äußerung von Unzufriedenheit über einen Vorgang; Beschwerden bezeichnet daneben häufig körperliche Beeinträchtigungen.

  • beschwerenVerb

    Reflexiv Unzufriedenheit gegenüber jemandem äußern; außerdem etwas mit Gewicht belasten oder bildlich jemanden belasten.

  • beschwerlichAdjektiv

    mit Mühe, Anstrengung oder belastenden Hindernissen verbunden. Das Wort beschreibt häufig Wege, Tätigkeiten und Lebensumstände.

  • BeschwernisSubstantiv

    Eine Beschwernis ist etwas, das eine Sache mühsamer oder belastender macht. Das eher gehobene Wort wird oft im Plural verwendet, wenn mehrere Anstrengungen oder widrige Umstände zusammenkommen.

  • beschwichtigenVerb

    Beschwichtigen bedeutet, beruhigend auf jemanden oder etwas einzuwirken. Das kann eine Person, ihren Zorn oder eine angespannte Lage betreffen. Eine beschwichtigende Äußerung will die Aufregung mindern; ob sie sachlich richtig ist und tatsächlich wirkt, muss der Zusammenhang zeigen.

  • beschwingtAdjektiv

    Heiter und von leichtem, lebendigem Schwung erfüllt oder einen solchen Eindruck vermittelnd.

  • beschwipstAdjektiv

    Umgangssprachlich: leicht betrunken beziehungsweise leicht vom Alkohol beeinflusst; keine genaue Angabe über Menge oder Ausmaß.

  • beschwörenVerb

    Beschwören kann eine Aussage durch einen Schwur bekräftigen oder jemanden inständig bitten bedeuten. Daneben gibt es magische und übertragene Verwendungen, etwa Geister zu bannen oder Erinnerungen lebendig zu machen.

  • beseelenVerb

    Beseelen bedeutet gehoben, etwas mit Seele oder Eigenleben zu erfüllen. Es kann außerdem heißen, einen Menschen innerlich mit einem Gefühl, Gedanken oder Glauben zu erfüllen. Das Perfekt lautet hat beseelt.

  • beseeltAdjektiv

    Von einem Gefühl, Gedanken oder inneren Anliegen tief erfüllt; auch besonders gefühlvoll und ausdrucksstark.

  • besehenVerb

    Etwas anschauen oder näher betrachten; in genauer besehen auch eine Sache gedanklich eingehender prüfen.

  • beseitigenVerb

    Etwas entfernen oder einen Mangel beheben; auf Personen bezogen auch verhüllend für töten verwendet.

  • BesenSubstantiv

    Besen bezeichnet ein Kehrgerät, ein musikalisches Anschlagmittel, regional eine Gastwirtschaft sowie bestimmte abwertende oder derbe Übertragungen.

  • besenreinAdjektiv

    in einem einfachen Reinigungszustand, bei dem grober Schmutz entfernt ist; wörtlich etwa ausgefegt. Das Wort bedeutet nicht automatisch gründlich oder vollständig gereinigt.

  • BesenstielSubstantiv

    Ein Besenstiel ist der lange Griff eines Besens. Das Wort bezeichnet einen Teil des Geräts, nicht den ganzen Besen. Bildlich kann ein Besenstiel in Vergleichen für eine sehr steife Haltung oder ein ungelenkes Benehmen stehen.

  • besessenAdjektiv

    Von einem Gedanken, Wunsch oder einer Tätigkeit so stark erfüllt, dass diese das Denken und Handeln beherrschen.

  • besetzenVerb

    Einen Platz einnehmen, eine Stelle oder Rolle mit jemandem vergeben oder einen Ort unter Kontrolle bringen; bei Gegenständen auch etwas aufsetzen oder anbringen.

  • besichtigenVerb

    Sich einen Ort, eine Anlage oder einen Gegenstand gezielt ansehen, um ihn kennenzulernen oder einen Eindruck davon zu gewinnen.

  • besiegenVerb

    Gegen jemanden einen Sieg erringen; übertragen auch einen Widerstand oder eine innere Hemmung überwinden.

  • besinnenVerb

    Sich gedanklich sammeln, sich an etwas erinnern oder sich einen Gedanken, ein Ziel oder eine Aufgabe wieder bewusst machen.

  • BesinnlichkeitSubstantiv

    Eine ruhige, nachdenkliche und auf innere Sammlung gerichtete Stimmung oder die entsprechende Atmosphäre einer Situation.

  • BesitzSubstantiv

    Das Verfügen über eine Sache oder die Gesamtheit dessen, was jemand hat; je nach Zusammenhang von Eigentum zu unterscheiden.

  • besitzergreifendAdjektiv

    Einen anderen Menschen stark für sich beanspruchend und ihm dabei wenig Raum für eigene Beziehungen oder Entscheidungen lassend.

  • besoffenAdjektiv

    derb: betrunken. Das Wort kann einen tatsächlichen Zustand nach Alkoholkonsum beschreiben, wird aber auch als grobe Abwertung einer Äußerung oder Person verwendet.

  • besondereAdjektiv

    vom Üblichen abgehoben, eigens dafür vorgesehen oder in einem bestimmten Zusammenhang herausgehoben. Besondere, besonderer und besonderes sind Beugungsformen desselben Adjektivs.

  • besondersAdverb

    Hebt einen Teil oder einen hohen Grad hervor; in bestimmten Zusammenhängen auch im Sinn von gesondert verwendet.

  • besonnenAdjektiv

    Eine Situation ruhig und überlegt abwägend und sich beim Handeln nicht vorschnell von einem Impuls leiten lassend.

  • besorgenVerb

    Dafür sorgen, dass etwas beschafft oder eine Aufgabe erledigt wird; daneben je nach Sprachgebrauch betreuen oder befürchten.

  • besorgniserregendAdjektiv

    Anlass zur Sorge gebend oder Besorgnis auslösend. Das Wort bewertet einen Zustand, eine Entwicklung oder ein Anzeichen als ernst zu nehmen.

  • besorgtAdjektiv

    Von Sorge über eine mögliche ungünstige Entwicklung erfüllt oder fürsorglich auf das Wohlergehen von jemandem bedacht.

  • bespielbarAdjektiv

    so beschaffen oder ausgestattet, dass darauf beziehungsweise damit gespielt werden kann. Häufig bezieht sich das Wort auf Sportflächen und Veranstaltungsorte.

  • bespielenVerb

    Bespielen kann heißen, einen Datenträger mit einer Aufnahme zu versehen, an einem Ort Gastspiele zu geben oder einen Sportplatz zum Spielen zu nutzen. Umgangssprachlich kann es das unterhaltende Spielen mit einem Kind meinen. Übertragen bezeichnet es im Jargon auch das Nutzen oder Bedienen eines Markts.

  • besprechenVerb

    Sich über eine Sache austauschen oder beraten; außerdem ein Werk in einer Besprechung darstellen und bewerten.

  • besprühenVerb

    Besprühen heißt, etwas durch Sprühen zu befeuchten. Meist nennt das Akkusativobjekt die behandelte Fläche; mit kann das versprühte Mittel angeben. Die Formen lauten besprüht – besprühte – hat besprüht.

  • Besser allein als in schlechter Gesellschaft.Sprichwort

    Alleinsein ist einer Gemeinschaft vorzuziehen, die einem schadet oder in der man sich schlecht behandelt fühlt. Der Spruch setzt die Qualität eines Kontakts über das bloße Dabeisein.

  • Besser alte Schuld denn alte Fehde.Sprichwort

    Eine alte Geldschuld ist das kleinere Übel gegenüber einer lange anhaltenden Feindschaft. Der Spruch stellt den Wert friedlicher Beziehungen über das Festhalten am Streit.

  • Besser arm in Ehren als reich mit SchandenSprichwort

    Ein ehrliches Leben wird höher bewertet als unehrlich erworbener Reichtum.

  • Besser ein Fenster aus als ein Haus ein.Sprichwort

    Ein begrenzter Schaden ist eher hinzunehmen als der Verlust des Ganzen. Der Spruch setzt zwei unterschiedlich schwere Nachteile ins Verhältnis.

  • Besser ein halbes Ei als gar keinsSprichwort

    Ein kleiner tatsächlicher Anteil kann besser sein als gar keiner.

  • Besser ein Lappen denn ein Loch.Sprichwort

    Eine einfache Ausbesserung ist besser, als einen Schaden offen zu lassen.

  • Besser ein Mahl geteilt als ein Mahl verfehltSprichwort

    Eine Mahlzeit mit anderen zu teilen ist besser, als die Gelegenheit zum Essen ganz zu verlieren.

  • Besser frei in der Fremde als Knecht daheim.Sprichwort

    Selbstbestimmung außerhalb der Heimat ist einem vertrauten Leben in Unfreiheit vorzuziehen. Das Sprichwort stellt die Freiheit über die Bindung an einen bestimmten Ort.

  • Besser isses!Wendung

    Besser isses! bewertet eine Entscheidung als die bessere Wahl. Die lockere Gesprächsformel entspricht Besser ist es; der Vergleich ergibt sich aus dem Zusammenhang.

  • Besser Neider als Mitleider.Sprichwort

    Eine Lage, um die andere jemanden beneiden, erscheint günstiger als eine, in der sie ihn bemitleiden. Der Spruch soll den Ärger über Neid relativieren.

  • Besser nichts geben als geraubtes AlmosenSprichwort

    Eine gute Gabe wird durch ihre unrechtmäßige Beschaffung fragwürdig.

  • Besser offener Feind als zweideutiger FreundSprichwort

    Offene Gegnerschaft kann leichter einzuschätzen sein als eine Freundschaft, deren Aufrichtigkeit unklar bleibt. Der Spruch bewertet erkennbare Absichten höher als täuschende Nähe.

  • Besser ohne Abendessen zu Bette gehen als mit Schulden aufstehen.Sprichwort

    Der Spruch zieht einen unmittelbaren Verzicht einer späteren Belastung durch Schulden vor.

  • Besser schlecht gefahren als gut gelaufen.Sprichwort

    Auch eine unbequeme Fahrt erscheint angenehmer als ein mühsamer Weg zu Fuß. Der Spruch verteidigt meist scherzhaft den Gebrauch eines Fahrzeugs trotz seiner Nachteile.

  • Besser spät als nieSprichwort

    Es ist vorzuziehen, etwas verspätet zu tun, als es ganz zu unterlassen. Der Spruch bewertet einen späten Schritt trotz der Verzögerung noch positiv.

  • Besser zu früh als zu spätSprichwort

    Rechtzeitiges oder etwas vorzeitiges Handeln ist oft günstiger als eine Verspätung. Der Spruch empfiehlt, genügend Vorlauf einzuplanen.

  • Besserung ist niemand verboten.Sprichwort

    Jeder darf sich verbessern und bisheriges Fehlverhalten ändern.

  • besserwissendAdjektiv

    Wenig geläufige Bezeichnung für ein Auftreten, bei dem jemand den Eindruck vermittelt, es besser zu wissen als andere.

  • besserwisserischAdjektiv

    Mit dem selbstgefälligen Anspruch auftretend, anderen im Wissen oder Urteil überlegen zu sein.

  • BestandSubstantiv

    Das Fortbestehen einer Sache oder die vorhandene Menge bestimmter Dinge beziehungsweise Lebewesen.

  • beständigAdjektiv

    Über längere Zeit gleichbleibend oder anhaltend; bei Menschen häufig zuverlässig in Haltung, Bindung oder Leistung.

  • BeständigkeitSubstantiv

    Das längerfristige Anhalten oder Erhalten einer Haltung, Leistung oder Beschaffenheit; bei Materialien auch Widerstand gegen bestimmte Einflüsse.