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Verben-Liste mit S

1–77 von 77 Verben.

  • sammelnVerb

    Sammeln bedeutet, Dinge, Informationen oder Beiträge zusammenzutragen. Man kann dabei einen Bestand aufbauen, etwas zur Verwendung suchen oder für einen Zweck um Gaben bitten. Sich sammeln heißt je nach Zusammenhang zusammenkommen oder sich innerlich konzentrieren.

  • sanierenVerb

    Sanieren heißt, etwas grundlegend in einen brauchbaren oder intakten Zustand zu bringen. Das kann ein Gebäude, ein geschädigtes System, eine Körperstelle oder die wirtschaftliche Lage betreffen. Sich sanieren bedeutet im wirtschaftlichen Zusammenhang, finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden.

  • sanktionierenVerb

    Sanktionieren hat unterschiedliche, teils gegensätzlich wirkende Bedeutungen: Man kann etwas billigen oder rechtlich bestätigen, aber auch einen Verstoß mit Sanktionen belegen. Das Wort bedeutet deshalb nicht in jedem Satz bestrafen.

  • säubernVerb

    Säubern heißt gewöhnlich, Schmutz oder andere störende Dinge zu entfernen. In politischen Texten kann das Wort auch Gewalt gegen als unerwünscht bezeichnete Menschen verhüllen. In der Schneiderei hat es eine besondere Bedeutung beim Säumen von Nahträndern.

  • schätzenVerb

    Schätzen heißt, eine Größe oder einen Wert näherungsweise zu bestimmen. Umgangssprachlich kann es vermuten bedeuten. Wer jemanden oder etwas schätzt, bringt dagegen Wertschätzung zum Ausdruck oder hält viel davon.

  • schauenVerb

    Schauen bedeutet, den Blick auf etwas zu richten und es mit den Augen wahrzunehmen. Das Verb kann außerdem einen Gesichtsausdruck, ein Nachprüfen oder ein Bemühen um etwas bezeichnen. Die Ergänzungen helfen, die Lesart zu erkennen.

  • schaukelnVerb

    Schaukeln bedeutet, sich hin und her zu bewegen oder jemanden in eine solche Bewegung zu versetzen. Umgangssprachlich kann es auch eine schwankende Fortbewegung oder das geschickte Bewältigen einer Sache bezeichnen.

  • schäumenVerb

    Schäumen kann bedeuten, Schaum zu bilden oder sich unter Schaumbildung fortzubewegen. Gehoben heißt es auch, sehr wütend zu sein. In der Technik wird ein Stoff geschäumt, indem man ihn mithilfe von Gas porös macht.

  • scheinenVerb

    Scheinen kann heißen, Licht auszustrahlen oder Licht auf etwas fallen zu lassen. Häufig bedeutet es aber, einen bestimmten Eindruck zu erwecken: Etwas scheint möglich, oder jemand scheint zu schlafen. Eine solche Aussage bezeichnet einen Eindruck und bestätigt den Sachverhalt noch nicht sicher.

  • scheiternVerb

    Scheitern bedeutet, ein angestrebtes Ziel nicht zu erreichen. Sowohl eine Person mit einem Vorhaben als auch das Vorhaben selbst kann scheitern. Das Wort bewertet einen bestimmten Versuch, nicht den gesamten Wert eines Menschen.

  • schenkenVerb

    Schenken bedeutet, jemandem etwas ohne Bezahlung zum Behalten zu geben. Übertragen kann man auch Zeit, Aufmerksamkeit oder Vertrauen schenken. Sich etwas schenken heißt umgangssprachlich, darauf zu verzichten.

  • scheuchenVerb

    Scheuchen bedeutet, ein Lebewesen durch Rufe, Gesten oder anderes Einwirken zu einer Bewegung zu veranlassen. Umgangssprachlich kann es auch heißen, jemanden an einen Ort oder zur Arbeit zu treiben oder ihn ständig anzutreiben.

  • scheuernVerb

    Scheuern heißt, etwas durch kräftiges Reiben zu säubern oder zu bearbeiten. Es kann auch ein Reiben bezeichnen, das Schmerzen oder Abrieb verursacht. Sich scheuern heißt, sich an etwas zu reiben, häufig um einen Juckreiz zu lindern.

  • schiebenVerb

    Schieben heißt, etwas durch Druck zu bewegen oder irgendwohin zu bringen. Sich schieben bezeichnet eine entsprechende eigene Bewegung. Übertragen kann man Verantwortung auf jemanden schieben. Bei saloppem Gehen oder einem bestimmten Tanz steht im Perfekt sein statt haben.

  • schielenVerb

    Schielen kann eine abweichende Blickrichtung der Augen bezeichnen. Umgangssprachlich heißt es auch, verstohlen irgendwohin zu schauen oder zu spähen. Übertragen bedeutet nach etwas schielen, etwas gern haben oder erreichen zu wollen.

  • schimpfenVerb

    Schimpfen bedeutet, Ärger oder Missfallen in scharfen Worten auszudrücken. Es kann sich gegen eine Sache oder eine Person richten. In einer weiteren, oft spöttischen Verwendung heißt jemanden etwas schimpfen, ihn so zu benennen.

  • schlafenVerb

    Schlafen heißt, sich im Schlaf zu befinden. Das Verb kann außerdem eine Übernachtung, bildlich Unaufmerksamkeit oder verhüllend eine sexuelle Beziehung bezeichnen. In Verbindungen mit sich kann es eine Schlafmöglichkeit oder einen durch Schlafen erreichten Zustand ausdrücken.

  • schlemmenVerb

    Schlemmen bedeutet, genussvoll und meist reichlich gut zu essen. Das Wort hebt den Genuss und häufig eine besondere Auswahl von Speisen hervor. Es ist nicht einfach eine neutrale Angabe darüber, dass jemand Nahrung zu sich nimmt.

  • schleppenVerb

    Schleppen bedeutet, etwas mit Mühe zu tragen oder hinter sich herzuziehen. Man kann auch eine Person irgendwohin schleppen oder sich selbst nur mühsam fortbewegen. Wenn sich ein Vorgang schleppt, dauert er lange und kommt nur langsam voran.

  • schließenVerb

    Schließen bedeutet unter anderem, etwas zuzumachen, einen Vorgang zu beenden oder aus Beobachtungen eine Folgerung abzuleiten. Man kann auch einen Vertrag schließen, einen Betrieb schließen oder jemanden in die Arme schließen. Die jeweiligen Ergänzungen bestimmen die Lesart.

  • schlingenVerb

    Schlingen kann heißen, etwas um einen Gegenstand oder eine Person zu legen und zu wickeln. Umgangssprachlich beschreibt das Verb außerdem hastiges Essen mit wenig Kauen. Beide Bedeutungen haben dieselben Formen: schlang – hat geschlungen.

  • schluckenVerb

    Schlucken bedeutet, etwas aus dem Mund durch den Rachen weiterzubefördern. Übertragen kann es heißen, etwas hinzunehmen, aufzunehmen oder viel davon zu verbrauchen. Der Zusammenhang entscheidet, ob eine körperliche Handlung oder ein Bild gemeint ist.

  • schmeckenVerb

    Schmecken bedeutet, einen Geschmack wahrzunehmen oder einen bestimmten Geschmack zu haben. Etwas schmeckt jemandem kann außerdem heißen, dass es ihm geschmacklich gefällt. Übertragen kann es um Zustimmung oder Missfallen gehen.

  • schmeichelnVerb

    Schmeicheln bedeutet, jemanden mit besonders guten oder übertriebenen Worten für sich einzunehmen. Auch etwas, das das Selbstgefühl hebt oder äußere Vorzüge günstig zeigt, kann jemandem schmeicheln.

  • schmückenVerb

    Schmücken heißt, jemanden oder etwas mit Schmuck, Zierat oder anderen verschönernden Dingen auszustatten. Auch eine Sache selbst kann etwas schmücken, wenn sie als Zierde wirkt. Sich schmücken bedeutet, sich selbst entsprechend herzurichten.

  • schmusenVerb

    Schmusen bedeutet umgangssprachlich, zärtlich miteinander zu sein und Liebkosungen auszutauschen. In älterem, abwertendem Gebrauch kann es dagegen heißen, jemandem zu schmeicheln oder sich anzubiedern. Die beiden Verwendungen haben unterschiedliche Ergänzungen.

  • schnallenVerb

    Schnallen kann heißen, etwas mithilfe von Schnallen einzustellen, zu befestigen oder abzunehmen. Salopp bedeutet es verstehen oder jemanden täuschen. Süddeutsch kann es außerdem schnalzen heißen. Die Ergänzung entscheidet über den gemeinten Vorgang.

  • schnüffelnVerb

    Schnüffeln bedeutet meist, durch kurze Atemzüge mit der Nase einen Geruch zu prüfen oder wahrzunehmen. Umgangssprachlich und abwertend meint es auch heimliches Nachforschen. Weitere Verwendungen betreffen das Hochziehen der Nase und im Jargon einen Rauschmittelkonsum.

  • schnürenVerb

    Schnüren bedeutet, etwas mit Schnüren, Bändern oder Riemen zu binden, zusammenzufassen oder zu befestigen. Es kann auch einen einengenden Druck oder eine besondere Gangart von Tieren bezeichnen.

  • schürenVerb

    Schüren heißt, ein Feuer anzufachen oder am Brennen zu halten. Übertragen bedeutet es, Gefühle oder Konflikte zu verstärken. Häufig geht es dabei um Angst, Misstrauen oder Feindseligkeit.

  • schürfenVerb

    Schürfen kann das Abtragen von Boden und die Suche oder Gewinnung von Bodenschätzen bezeichnen. Es bedeutet außerdem, Haut durch Reibung oberflächlich zu verletzen oder sich schabend über eine Fläche zu bewegen. Bildlich kann man nach Informationen schürfen.

  • schüttelnVerb

    Schütteln bedeutet, etwas rasch und wiederholt hin und her zu bewegen. Jemand oder etwas kann auch selbst solche Bewegungen machen. Mit einer Ergänzung wie vom Baum kann gemeint sein, durch diese Bewegung etwas zu lösen.

  • schützenVerb

    Schützen bedeutet, jemanden oder etwas vor einem Schaden, einer Gefahr oder einer nachteiligen Veränderung zu bewahren. Wie weit ein Schutz reicht, hängt von der konkreten Maßnahme und Situation ab.

  • schwächenVerb

    Schwächen bedeutet, die Kraft, Widerstandsfähigkeit oder Wirksamkeit von jemandem oder etwas zu verringern. Das Verb kann körperliche Vorgänge ebenso wie Argumente, Zusammenhalt oder eine Stellung betreffen.

  • schwadronierenVerb

    Das Verb schwadronieren bedeutet, dass eine Person äußerst viel sowie sehr rege und aufdringlich erzählt und beschreibt eine lebhafte, teils als aufdringlich empfundene, Erzählweise. Es kann auch als Synonym für das Wort prahlen verwendet werden. Das Wort wird zumeist abwertend gebraucht.

  • schwafelnVerb

    Schwafeln heißt, wortreich und dabei wenig gehaltvoll oder ohne ausreichende Sachkenntnis zu reden. Das umgangssprachliche Verb wertet die Äußerung ab. Ein langer oder ausführlicher Beitrag ist deshalb nicht automatisch Geschwafel.

  • schwatzenVerb

    Schwatzen kann ein lockeres Gespräch bezeichnen. Abwertend meint es wortreiches oder störendes Reden und auch das unbedachte Weitererzählen von Dingen, über die man besser schweigen sollte. Der Zusammenhang entscheidet über die Wertung.

  • schweigenVerb

    Schweigen bedeutet, nichts zu sagen oder nicht zu antworten. Es kann auch heißen, Anvertrautes für sich zu behalten. Übertragen schweigt etwas, wenn es keine Geräusche hervorbringt oder zu einem Thema nichts mitteilt.

  • schwindenVerb

    Schwinden bedeutet häufig, allmählich weniger zu werden oder zu verschwinden. Das Wort wirkt in der allgemeinen Sprache gehoben. Daneben bezeichnet es fachlich das Kleinerwerden von Werkstücken und im Rundfunk einen Verlust an Lautstärke durch Interferenz.

  • schwörenVerb

    Schwören heißt, einen Eid oder Schwur abzulegen, etwas nachdrücklich zu versichern oder feierlich zu versprechen. Sich etwas schwören kann einen festen Vorsatz ausdrücken. Auf jemanden oder etwas schwören heißt, davon besonders überzeugt zu sein.

  • schwurbelnVerb

    Schwurbeln bedeutet umgangssprachlich und abwertend, unklar, verworren oder inhaltsarm zu reden oder zu schreiben. Wer jemanden einen Schwurbler nennt, bewertet dessen Äußerungen negativ.

  • seinVerb

    Sein verbindet eine Person oder Sache mit einer Eigenschaft, einer Identität oder einem Ort. Als Hilfsverb bildet es außerdem Zeitformen. Sei, seien, waren, wart und wärt gehören zu diesem unregelmäßigen Verb.

  • senkenVerb

    Senken bedeutet, etwas nach unten zu bewegen oder auf einen niedrigeren Wert zu bringen. Sich senken kann eine Abwärtsbewegung, ein Absinken oder ein abfallendes Gelände beschreiben. Daneben gibt es technische Fachverwendungen.

  • sich vertunVerb

    Sich vertun bedeutet, sich zu irren oder bei einer Handlung einen Fehler zu machen. Ohne sich kann vertun außerdem heißen, etwas ungenutzt verstreichen zu lassen oder zu verschwenden.

  • sichernVerb

    Sichern bedeutet unter anderem, etwas vor Gefahren zu schützen, einen Bestand zu gewährleisten oder etwas in den eigenen Besitz zu bringen. Auch Daten, Spuren und Kletternde werden gesichert. In der Jägersprache kann ein Tier sichern, also aufmerksam lauschen und wittern.

  • singenVerb

    Singen heißt zunächst, mit der Stimme Töne, eine Melodie oder ein Lied hervorzubringen. Das Verb hat daneben besondere Verwendungen: Man kann eine Stimmlage singen, jemanden in den Schlaf singen oder in älteren Texten von etwas singen. Salopp kann singen auch bedeuten, bei einer Vernehmung andere zu verraten.

  • sinkenVerb

    Sinken heißt, sich nach unten zu bewegen oder einen niedrigeren Stand zu erreichen. Ein Schiff kann sinken, ein Fuß in weichen Boden sinken. Übertragen werden Mengen, Werte, Kraft oder Ansehen geringer, wenn sie sinken.

  • sinnenVerb

    Sinnen bedeutet gehoben, gedankenversunken nachzudenken oder seine Gedanken planend auf etwas zu richten. In auf Rache sinnen steht deshalb eine Absicht im Vordergrund, in sinnend am Fenster stehen eher das Nachdenken.

  • sondierenVerb

    Sondieren heißt allgemein, eine Lage oder Möglichkeiten zunächst zu erkunden, um das weitere Vorgehen einzuschätzen. Fachlich kann es das Untersuchen mit einer Sonde oder technischen Geräten bezeichnen. Im Seewesen bedeutet es auch, eine Wassertiefe zu messen.

  • sorgenVerb

    Sorgen kann bedeuten, sich Gedanken und Befürchtungen um jemanden zu machen. Für jemanden sorgen heißt dagegen, sich um dessen Wohl zu kümmern. Für etwas sorgen kann auch ein Herbeiführen oder Verursachen bezeichnen.

  • sparenVerb

    Sparen bedeutet, Geld für später zurückzulegen oder von etwas möglichst wenig zu verbrauchen. Es kann auch heißen, eine Ausgabe oder einen Aufwand zu vermeiden. In „Das kannst du dir sparen“ wird etwas als unnötig zurückgewiesen.

  • spinnenVerb

    Spinnen heißt, aus Fasern einen Faden herzustellen oder einen Faden beziehungsweise ein Netz hervorzubringen. Umgangssprachlich kann das Verb sonderbares Verhalten, erfundene Behauptungen oder eine Fehlfunktion bewerten. Weitere Verwendungen sind regional oder veraltet.

  • spionierenVerb

    Spionieren bedeutet, als Spion Informationen zu beschaffen. Allgemeiner und abwertend kann es heißen, heimlich in fremden Angelegenheiten nachzuforschen oder Beobachtungen zu machen. Nicht jede offene Frage und nicht jedes Beobachten ist damit schon Spionieren.

  • spottenVerb

    Spotten heißt, sich über jemanden oder etwas lustig zu machen. Gehoben kann es ein Nichtbeachten oder Sichentziehen bezeichnen. In der Zoologie heißt spotten außerdem, dass ein Vogel Laute seiner Umgebung nachahmt.

  • spreizenVerb

    Spreizen heißt, etwas auseinanderzustrecken, etwa Finger oder Flügel. Sich spreizen kann außerdem bedeuten, sich zu zieren oder sich eitel und wichtigtuerisch zu verhalten.

  • stalkenVerb

    Das Verb stalken bedeutet eine Person zu verfolgen, ihr ferner aufzulauern und sie somit zu belästigen oder zu terrorisieren. Das Fremdwort beschreibt das zwanghafte Beobachten eines Menschen aufgrund nicht erwiderter Liebe, aus Rache oder anderer Gründe, die oft von starken Gefühlen geleitet sind.

  • stammenVerb

    Stammen bezeichnet die Herkunft oder den Ursprung einer Person oder Sache. Die Angabe kann einen Ort, eine Zeit, einen sozialen Zusammenhang, eine Urheberschaft oder das Ausgangsmaterial nennen.

  • stattfindenVerb

    Stattfinden bedeutet, dass ein Ereignis tatsächlich durchgeführt wird oder sich ereignet. Man schreibt stattfinden, stattfindet und stattgefunden zusammen, aber im Hauptsatz etwa die Feier findet statt .

  • stattgebenVerb

    Stattgeben bedeutet, einer vorgebrachten Bitte oder Forderung zu entsprechen. Das Verb begegnet besonders in der Amtssprache, etwa bei einem Antrag oder Gesuch. Es heißt einem Antrag stattgeben: Die Ergänzung steht im Dativ.

  • stauenVerb

    Stauen heißt, etwas Fließendes aufzuhalten. Sich stauen bedeutet, zum Stillstand zu kommen und sich anzusammeln. In der Seemannssprache kann stauen außerdem das sachgemäße Unterbringen von Ladung auf einem Schiff bezeichnen.

  • stehlenVerb

    Stehlen bedeutet, etwas Fremdes ohne Erlaubnis unbemerkt an sich zu nehmen. Übertragen kann jemand Zeit, Schlaf oder eine fremde Idee stehlen. Sich stehlen bezeichnet ein unauffälliges Weggehen oder Hineingelangen.

  • steigernVerb

    Steigern bedeutet, etwas größer, stärker oder intensiver zu machen. Sich steigern kann eine Zunahme oder Leistungsverbesserung bezeichnen. Daneben bedeutet es, etwas bei einer Auktion zu erwerben oder die Vergleichsformen eines Adjektivs zu bilden.

  • stemmenVerb

    Stemmen heißt, etwas mit Kraft hochzudrücken, zu bewegen oder gegen einen Widerstand zu drücken. Übertragen bedeutet es, eine anspruchsvolle Aufgabe oder eine große finanzielle Belastung zu bewältigen.

  • sterbenVerb

    Sterben bedeutet, dass das Leben eines Lebewesens endet. Das Verb kann außerdem die Art des Todes oder den Verlust eines nahestehenden Menschen ausdrücken. Bildlich können Hoffnungen, Einrichtungen oder Pläne sterben.

  • stiftenVerb

    Stiften bedeutet, Mittel zur Gründung oder Förderung einer Sache bereitzustellen, etwas zu spenden oder einen Zustand herbeizuführen. Frieden stiften und einen Preis stiften beschreiben deshalb unterschiedliche Handlungen.

  • stockenVerb

    Stocken bedeutet, dass ein Ablauf zeitweise aussetzt oder nicht flüssig weitergeht. Auch eine Person kann beim Sprechen oder Handeln innehalten. Regional kann stocken das Gerinnen einer Flüssigkeit bezeichnen; bei feuchten Gegenständen das Entstehen von Stockflecken.

  • stopfenVerb

    Stopfen kann heißen, ein Stoffloch mit Fäden auszubessern, etwas hineinzudrücken oder eine Öffnung zu schließen. Daneben hat das Verb besondere Verwendungen beim Essen, in der Musik und für Eigenschaften von Nahrung. Ein Loch im Haushalt stopfen ist bildlich gemeint.

  • stoppenVerb

    Stoppen bedeutet, eine Bewegung oder einen Vorgang anzuhalten oder selbst aufzuhören. Daneben heißt stoppen, eine Zeit mit einer Stoppuhr zu messen. Den Lauf stoppen kann deshalb je nach Zusammenhang ein Anhalten oder eine Zeitmessung meinen.

  • stöpselnVerb

    Stöpseln bedeutet, etwas mit einem Stöpsel zu verschließen oder etwas wie einen Stöpsel hineinzustecken. Früher bezeichnete das Verb auch das Herstellen einer Telefonverbindung durch Handvermittlung.

  • störenVerb

    Stören heißt, Ruhe oder einen Ablauf zu unterbrechen, etwas zu beeinträchtigen oder jemandem unangenehm aufzufallen. Sich an etwas stören bedeutet, daran Anstoß zu nehmen. Davon zu unterscheiden ist ein regionales, gleich geschriebenes Verb für handwerkliche Arbeit im Haus der Kundschaft.

  • streckenVerb

    Strecken heißt häufig, den Körper oder einen Körperteil lang zu machen oder in eine Richtung zu halten. Daneben kann man Material verlängern, Vorräte länger reichen lassen oder eine Mischung durch Zusätze vermehren. Die Jägersprache verwendet strecken für das Erlegen von Wild.

  • streifenVerb

    Streifen bedeutet, etwas leicht zu berühren, einen Gegenstand mit gleitender Bewegung zu verschieben oder ein Thema nur kurz zu erwähnen. Wer durch eine Gegend streift, bewegt sich dort umher.

  • streikenVerb

    Streiken heißt, sich an einem Streik zu beteiligen und die Arbeit niederzulegen. Umgangssprachlich kann es außerdem bedeuten, nicht mehr mitzumachen oder nicht mehr zu funktionieren. Eine streikende Maschine verfolgt dabei kein eigenes Ziel.

  • streitenVerb

    Streiten heißt, einen Konflikt auszutragen oder gegensätzliche Ansichten heftig gegeneinander zu vertreten. Gehoben kann man für eine Sache streiten, also sich kämpferisch dafür einsetzen. Veraltet bezeichnet das Verb auch eine kriegerische Auseinandersetzung.

  • studierenVerb

    Studieren heißt, an einer Hochschule zu lernen, dort ein Fach zu belegen oder sich gründlich mit etwas zu beschäftigen. Es kann genaues Lesen, Untersuchen und das Einüben einer Rolle bezeichnen. Eine ältere Verwendung betrifft den Besuch einer höheren Schule.

  • stützenVerb

    Stützen heißt, Halt zu geben oder selbst Halt zu suchen. Eine Aussage kann durch Belege gestützt werden; sich auf etwas stützen kann bedeuten, es als Grundlage zu benutzen. In Wirtschaftstexten betrifft das Verb auch Maßnahmen, die Werte stabilisieren oder Preise niedrig halten sollen.

  • supprimierenVerb

    Das Verb supprimieren bedeutet unterdrücken, hemmen oder zurückdrängen. Das Wort wird vor allem in wissenschaftlichen und dabei oft in medizinischen Zusammenhängen gebraucht und meint dann die Hemmung oder Unterdrückung eines biologischen Ablaufs oder einer genetischen Information.