Meine Wörter

Verben mit N

← Verben: Bedeutung und Verwendung

← Im gesamten Wörterbuch suchen

A–Z: alphabetisch nachschlagen

Klicke auf ein Wort, um den Artikel zu öffnen. Das zeigt dir eine kurze Erklärung.

Verben-Liste mit N

1–94 von 94 Verben.

  • nachäffenVerb

    Nachäffen bedeutet, jemanden oder etwas auf übertriebene, häufig verspottende Weise nachzuahmen. Gemeint sein können Stimme, Bewegungen oder die Art des Auftretens. Das Wort wertet die Nachahmung ab und ist deshalb von einer neutralen Imitation zu unterscheiden.

  • nachahmenVerb

    Nachahmen bedeutet, Verhalten, Ausdruck oder Eigenschaften eines Vorbilds möglichst ähnlich wiederzugeben. Das kann beim Lernen, beim Darstellen oder bei einer spielerischen Imitation geschehen. Das Verb allein sagt noch nicht, ob das Ergebnis gelungen ist oder ob eine verspottende Absicht vorliegt.

  • nachbessernVerb

    Nachbessern bedeutet, etwas erneut zu bearbeiten, um einen Mangel zu beheben oder ein vorliegendes Ergebnis zu verbessern. Auch ein Vorschlag oder Angebot kann vor dem endgültigen Abschluss nachgebessert werden. Eine gelungene Verbesserung ist damit noch nicht garantiert.

  • nachbildenVerb

    Nachbilden heißt, etwas nach einem vorhandenen Vorbild zu gestalten. Dabei können etwa Form, Anordnung oder Aussehen übernommen werden. Wie genau das Ergebnis dem Vorbild entspricht und ob Größe, Material oder Funktion gleich bleiben, muss zusätzlich beschrieben werden.

  • nachdenkenVerb

    Nachdenken bedeutet, sich gedanklich mit einer Frage, Erfahrung oder Möglichkeit zu beschäftigen. Man kann Gründe vergleichen, Folgen erwägen oder nach einer Erklärung suchen. Das Verb sagt noch nicht, wie lange die Überlegung dauert oder ob sie zu einem Ergebnis führt.

  • nacheifernVerb

    Nacheifern bedeutet, sich an einem Vorbild zu orientieren und sich darum zu bemühen, etwas ähnlich gut zu machen oder zu erreichen. Das Wort hebt das Streben hervor. Es behauptet nicht schon, dass die Person ihr Vorbild tatsächlich erreicht oder übertroffen hat.

  • nachempfindenVerb

    Nachempfinden kann bedeuten, sich in das Empfinden einer anderen Person hineinzuversetzen und es gefühlsmäßig nachzuvollziehen. In der Kunst kann es außerdem heißen, etwas in Anlehnung an ein Vorbild zu gestalten. Diese beiden Verwendungen brauchen unterschiedliche Erklärungen.

  • nacherlebenVerb

    Nacherleben heißt, ein Geschehen durch eine Darstellung innerlich mitzuerleben oder ein eigenes früheres Erlebnis in der Erinnerung noch einmal zu durchleben. Es ist vom tatsächlichen erneuten Stattfinden des ursprünglichen Ereignisses zu unterscheiden.

  • nachfolgenVerb

    Nachfolgen heißt, hinter jemandem oder etwas zu kommen, zeitlich daran anzuschließen oder eine vorherige Person in ihrer Funktion abzulösen. Gehobener, oft religiöser Gebrauch kann außerdem bedeuten, sich an einer Person und ihrem Vorbild auszurichten. Die Ergänzung und der Zusammenhang bestimmen den Sinn.

  • nachforschenVerb

    Nachforschen bedeutet, gezielt nach Informationen oder Hinweisen zu suchen und einer Sache genauer nachzugehen. Das kann ein verschwundenes Dokument ebenso betreffen wie eine offene Frage zu einem Text. Das Verb bezeichnet die Suche, noch nicht einen erfolgreichen Nachweis.

  • nachfragenVerb

    Nachfragen heißt, eine Auskunft einzuholen oder zu einer schon erhaltenen Information eine weitere Frage zu stellen. Mit um kann es auch eine Bitte ausdrücken. In wirtschaftlichen Zusammenhängen bezeichnet es außerdem das Interesse an einer Ware oder Leistung. Der Satzbau hilft, diese Verwendungen zu unterscheiden.

  • nachfühlenVerb

    Nachfühlen heißt, sich in die Lage einer anderen Person hineinzuversetzen und deren Empfindung innerlich nachzuvollziehen. Das Wort bezieht sich auf das gefühlsmäßige Verstehen. Es ist nicht mit der Zustimmung zu jeder Handlung dieser Person gleichzusetzen.

  • nachfüllenVerb

    Nachfüllen heißt, fehlenden Inhalt wieder zu ergänzen. Man kann eine Flüssigkeit, ein Schüttgut oder andere passende Waren hinzufügen und auch den Behälter selbst als Objekt nennen. Der Satz sollte deutlich machen, was wohinein gegeben wird.

  • nachgebenVerb

    Nachgeben kann heißen, nach einem Widerstand doch zuzustimmen oder einem Druck zu weichen. Daneben kann man jemandem eine zusätzliche Menge geben. Weitere Verwendungen betreffen sinkende Werte und den Vergleich jemandem an etwas nichts nachgeben.

  • nachgehenVerb

    Nachgehen hat mehrere Bedeutungen: jemandem folgen, eine Sache näher untersuchen oder eine Tätigkeit ausüben. Ein Erlebnis kann jemandem noch lange nachgehen, also gedanklich nachwirken. Bei einer Uhr bedeutet nachgehen, dass sie gegenüber der richtigen Zeit zu wenig anzeigt.

  • nachgrübelnVerb

    Nachgrübeln bedeutet, länger oder immer wieder über eine Sache nachzudenken, oft um eine offene Frage zu klären. Das Wort betont das anhaltende gedankliche Beschäftigtsein. Eine gelungene Lösung ist damit noch nicht bezeichnet.

  • nachguckenVerb

    Nachgucken bedeutet umgangssprachlich, jemandem oder etwas mit den Augen zu folgen, einen Zustand zu kontrollieren oder eine Information nachzuschlagen. Der Zusammenhang entscheidet: Man kann einem Bus nachgucken, nach dem Essen im Ofen gucken oder eine Abfahrtszeit nachgucken.

  • nachholenVerb

    Nachholen bedeutet, etwas zunächst Unterbliebenes später zu tun oder jemanden beziehungsweise etwas nachträglich an einen Ort zu holen. Wer eine Prüfung nachholt, legt sie später ab; wer Gepäck nachholt, bringt es erst nach dem eigenen Eintreffen mit.

  • nachkommenVerb

    Nachkommen heißt, später oder hinter jemandem zu kommen. Das Verb kann auch bedeuten, eine Bitte oder Verpflichtung zu erfüllen oder mit einem Tempo Schritt zu halten. Landschaftlich heißt jemandem nachkommen außerdem, ihm ähnlich zu sein.

  • nachlassenVerb

    Nachlassen heißt meist, an Stärke oder Intensität zu verlieren. Es kann auch bedeuten, einen Preis zu verringern oder ein gespanntes Seil zu lockern. Landschaftlich heißt mit etwas nachlassen, von einer Tätigkeit abzulassen; veraltet begegnet es für Hinterlassenes.

  • nachlaufenVerb

    Nachlaufen bedeutet, jemandem oder etwas zu Fuß zu folgen. Übertragen kann es hartnäckiges Bemühen oder unkritische Anhängerschaft bezeichnen. Eine nachlaufende Uhr zeigt zu wenig Zeit an; Flüssigkeit kann in einen Behälter nachlaufen.

  • nachlesenVerb

    Nachlesen bedeutet meist, eine Information in einem Text aufzusuchen oder eine Stelle noch einmal zu lesen. Das kann helfen, eine Aussage zu überprüfen. In der Ernte bezeichnet nachlesen dagegen das nachträgliche Sammeln verbliebener Früchte; auch erneutes Auslesen gehört zu diesem anderen Gebrauch.

  • nachmachenVerb

    Nachmachen bedeutet umgangssprachlich, eine Handlung oder Eigenart zu übernehmen oder etwas nach einer Vorlage herzustellen. In einem anderen Zusammenhang heißt es, eine versäumte Aufgabe später zu erledigen. Nachmachen kann also eine Nachahmung oder ein Nachholen bezeichnen.

  • nachprüfenVerb

    Nachprüfen heißt, eine Angabe oder einen Sachverhalt zu kontrollieren, oft durch eine erneute oder zusätzliche Prüfung. Daneben kann das Verb bedeuten, eine Person erst zu einem späteren Prüfungstermin zu prüfen.

  • nachrechnenVerb

    Nachrechnen bedeutet, eine Rechnung durch eigenes erneutes Rechnen zu kontrollieren. Man kann außerdem Zahlen oder Zeitangaben gedanklich zurückverfolgen, um ein Ergebnis herauszufinden. Ein bloßes Ablesen einer fertigen Zahl ist noch kein Nachrechnen.

  • nachrüstenVerb

    Nachrüsten bedeutet, etwas bereits Vorhandenes nachträglich mit zusätzlicher oder verbesserter Ausstattung zu versehen. In militärischen Zusammenhängen bezeichnet es außerdem das Ergänzen oder Vergrößern einer Bewaffnung.

  • nachsagenVerb

    Nachsagen bedeutet, bereits gesprochene Wörter zu wiederholen. In der Verbindung jemandem etwas nachsagen kann es außerdem heißen, eine Eigenschaft oder Handlung über eine Person zu behaupten. Eine solche Zuschreibung ist noch kein Nachweis.

  • nachschauenVerb

    Nachschauen heißt, einer Bewegung mit den Blicken zu folgen, etwas zu kontrollieren oder eine Information in einer Quelle zu suchen. Das Wort ist besonders im süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Sprachgebrauch verbreitet.

  • nachschlagenVerb

    Nachschlagen heißt gewöhnlich, eine bestimmte Information in einem Nachschlagewerk aufzusuchen. In der gehobenen Verbindung jemandem nachschlagen bedeutet es dagegen, einer Person in Art oder Wesen ähnlich zu werden. Dazu passen unterschiedliche Perfektformen: hat nachgeschlagen und ist nachgeschlagen.

  • nachschnüffelnVerb

    Nachschnüffeln bedeutet umgangssprachlich, neugierig und meist heimlich Informationen über eine Person oder deren Angelegenheiten zu suchen. Das Wort lässt das Vorgehen häufig aufdringlich oder misstrauisch erscheinen.

  • nachsehenVerb

    Nachsehen kann heißen, etwas zu überprüfen, einer sich entfernenden Person mit dem Blick zu folgen oder jemandem einen Fehler nicht übelzunehmen. Welche Bedeutung gemeint ist, zeigen die Ergänzungen: im Plan nachsehen, dem Zug nachsehen oder jemandem eine Verspätung nachsehen.

  • nachsinnenVerb

    Nachsinnen bedeutet, sich gedanklich mit einer Frage, einem Erlebnis oder einer Äußerung zu beschäftigen. Das gehobene Wort betont ein vertieftes Nachdenken oder ein gedankliches Zurückkehren. Es sagt noch nicht, dass dabei eine Lösung gefunden wird.

  • nachspionierenVerb

    Nachspionieren heißt, eine Person heimlich zu beobachten oder ihr nachzugehen, um etwas über sie herauszufinden. Das Verb betont die verdeckte Informationssuche; ein beruflicher Geheimdienst ist dafür nicht erforderlich.

  • nachspürenVerb

    Nachspüren bedeutet gehoben, einer Spur zu folgen oder eine Sache aufmerksam zu erforschen. Das Wort kann eine wirkliche Fährte meinen, aber auch die Suche nach Zusammenhängen, Erinnerungen oder Empfindungen.

  • nachstehenVerb

    Nachstehen bedeutet, jemandem oder etwas in einer bestimmten Hinsicht unterlegen beziehungsweise nicht ebenbürtig zu sein. In der Verbindung in nichts nachstehen wird dieser Nachteil verneint: Die verglichenen Personen oder Dinge sind im gemeinten Bereich mindestens gleichwertig.

  • nachstellenVerb

    Nachstellen kann bedeuten, eine Szene nachzubilden, eine Einstellung zu korrigieren, eine Uhr zurückzustellen oder jemandem beharrlich zu folgen. In der Grammatik heißt es, einen Ausdruck hinter einen anderen zu setzen. Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen etwas nachstellen und jemandem nachstellen.

  • nachstrebenVerb

    Nachstreben bedeutet gehoben, sich eifrig an einem Vorbild zu orientieren und ihm gleichkommen zu wollen. Das Wort benennt ein Streben; es sagt nicht, dass die angestrebte Leistung bereits erreicht ist.

  • nachsuchenVerb

    Nachsuchen bedeutet, noch einmal oder besonders genau zu suchen. Gehobener und förmlicher ist die Verbindung um etwas nachsuchen: Sie heißt, um etwas zu bitten oder einen entsprechenden Antrag zu stellen.

  • nächtigenVerb

    Nächtigen bedeutet, an einem Ort die Nacht zu verbringen. Das Wort kann besonders eine behelfsmäßige Schlafgelegenheit bezeichnen; vor allem in Österreich wird es auch allgemein im Sinn von übernachten verwendet.

  • nachweisenVerb

    Nachweisen bedeutet, etwas durch Belege, Untersuchungen oder Unterlagen nachvollziehbar festzustellen. Es kann um die Richtigkeit einer Aussage, eine vorhandene Eigenschaft oder eine Handlung gehen. Eine bloße Behauptung ist noch kein Nachweis.

  • nachwirkenVerb

    Nachwirken bedeutet, auch später noch eine Wirkung zu haben, wenn das auslösende Ereignis oder die unmittelbare Einwirkung bereits vorbei ist. Das kann einen Eindruck, eine Erfahrung oder einen anderen Einfluss betreffen.

  • nagenVerb

    Nagen bedeutet, mit den Zähnen kleine Stücke von etwas abzutragen. Übertragen können Zweifel, Sorgen oder andere Belastungen an einem Menschen nagen: Sie beschäftigen und beeinträchtigen ihn über längere Zeit.

  • nahegehenVerb

    Nahegehen bedeutet, jemanden innerlich tief zu treffen oder stark zu bewegen. Häufig geht es um ein trauriges Ereignis, einen Verlust oder das Leid anderer. Die Person, die etwas empfindet, steht im Dativ: „Die Nachricht geht ihr nahe.“

  • nahekommenVerb

    Nahekommen heißt, sich einer Sache anzunähern, ihr fast zu entsprechen oder zu einem Menschen eine engere persönliche Beziehung zu entwickeln. Das Verb verlangt häufig den Dativ: einer Lösung, einem Vorbild oder einer Person nahekommen.

  • nahelegenVerb

    Nahelegen heißt, jemandem etwas zu empfehlen oder zu einer Handlung zu raten. Es kann außerdem bedeuten, dass Hinweise eine Vermutung oder Schlussfolgerung plausibel machen. Eine Empfehlung ist noch kein Befehl, ein Hinweis noch kein Beweis.

  • nähernVerb

    Sich nähern heißt, einem Ort, einem Zeitpunkt oder einem Zustand näher zu kommen. Zwischen Menschen kann damit auch eine Kontaktaufnahme gemeint sein. Ohne sich bedeutet nähern, etwas an jemanden oder etwas heranzubringen.

  • nähertretenVerb

    Nähertreten bedeutet, sich einer Idee oder Sache mit Interesse zuzuwenden und sie näher in Betracht zu ziehen. Wer einem Vorschlag nähertritt, beschäftigt sich damit; eine endgültige Zustimmung ist dadurch noch nicht erklärt.

  • nährenVerb

    Nähren bedeutet, Nahrung oder Lebensunterhalt zu geben; ohne Objekt kann es auch nahrhaft sein bedeuten. Bildlich wird etwas genährt, wenn es bestärkt oder am Leben erhalten wird, etwa eine Hoffnung oder ein Verdacht.

  • narrenVerb

    Jemanden narren heißt, jemanden zu täuschen oder in die Irre zu führen. Das Verb klingt gehoben. Es kann einen Menschen als Täuschenden nennen; bildlich können auch Eindrücke oder die eigenen Sinne jemanden narren.

  • naschenVerb

    Naschen bedeutet, etwas Leckeres, häufig Süßigkeiten, in kleinen Mengen zu genießen. Das Wort kann außerdem das gelegentliche oder heimliche Wegessen kleiner Portionen bezeichnen. Heimlichkeit gehört also nicht zu jeder Verwendung.

  • nass machenVerb

    Nass machen heißt, zu bewirken, dass jemand oder etwas nass wird. In diesem wörtlichen Sinn ist auch nassmachen richtig. Übertragen kann nassmachen bedeuten, jemanden auszubooten oder im Wettkampf deutlich zu besiegen; dann wird zusammengeschrieben.

  • nassauernVerb

    Nassauern bedeutet umgangssprachlich, sich auf Kosten anderer versorgen oder bezahlen zu lassen. Das Wort ist meist abwertend: Es unterstellt, dass jemand die Beiträge anderer ausnutzt, statt selbst etwas beizutragen.

  • nässenVerb

    Nässen bedeutet, etwas nass zu machen oder Flüssigkeit abzugeben. Der erste Gebrauch klingt gehoben; der zweite kommt etwa in der Beschreibung einer Wunde vor. In der Jägersprache bezeichnet das Verb außerdem das Urinieren von Wild.

  • nationalisierenVerb

    Nationalisieren bedeutet, etwas in staatliches Eigentum zu überführen. In einer anderen Verwendung bezeichnet es das Einbürgern einer Person. Der Zusammenhang muss klären, ob von Eigentum oder von Staatsangehörigkeit die Rede ist.

  • neckenVerb

    Jemanden necken bedeutet, mit kleinen Scherzen, spöttischen Bemerkungen oder Anspielungen eine Reaktion hervorzurufen. Das kann spielerisch gemeint sein. Ob die andere Person es ebenso empfindet, lässt sich aus dem Verb allein nicht sicher schließen.

  • negierenVerb

    Negieren bedeutet, etwas abzustreiten, abzulehnen oder als nicht vorhanden zu behandeln. In der Sprachwissenschaft heißt es, einen Ausdruck oder eine Aussage zu verneinen. Außerhalb dieses Fachgebrauchs wirkt das Verb bildungssprachlich.

  • nehmenVerb

    Nehmen kann unter anderem greifen, an sich bringen, auswählen oder benutzen bedeuten. In Verbindungen wie jemandem die Hoffnung nehmen oder etwas ernst nehmen verändert der Zusammenhang den Sinn deutlich. Ein einziges Ersatzwort passt deshalb nicht in jeden Satz.

  • neigenVerb

    Neigen bedeutet räumlich, etwas schräg zu halten oder sich schräg beziehungsweise nach unten zu bewegen. Übertragen heißt zu etwas neigen, einen Hang oder eine Tendenz dazu zu haben. Sich dem Ende neigen beschreibt, dass ein Zeitraum allmählich zu Ende geht.

  • nennenVerb

    Nennen kann bedeuten, jemandem oder etwas einen Namen zu geben, eine Bezeichnung zu verwenden oder eine Information anzugeben. Reflexiv heißt sich nennen, einen Namen zu tragen oder eine Bezeichnung für sich zu beanspruchen. Im Sport kann nennen außerdem anmelden bedeuten.

  • nervenVerb

    Nerven bedeutet umgangssprachlich, jemandem lästig zu werden oder ihn stark zu beanspruchen. Auch hartnäckiges Bedrängen kann so bezeichnet werden. Das Verb beschreibt eine als unangenehm empfundene Wirkung und keine medizinische Diagnose.

  • neuernVerb

    Neuern bedeutet, etwas Neues einzuführen oder Veränderungen anzustoßen. Das Verb ist selten und klingt heute ungewohnt. Meist sind Formulierungen wie Neuerungen einführen oder etwas neu gestalten verständlicher.

  • neutralisierenVerb

    Neutralisieren bedeutet allgemein, eine Wirkung durch eine Gegenwirkung aufzuheben. Daneben hat das Verb besondere Bedeutungen in Chemie, Politik, Sport und Elektrotechnik. Der jeweilige Bereich entscheidet, was genau aufgehoben oder neutral gemacht wird.

  • nickenVerb

    Nicken bedeutet meist, den Kopf kurz zu senken und wieder zu heben. Die Bewegung kann Zustimmung, Verstehen oder einen Gruß ausdrücken. Familiär kann nicken auch leicht schlafen heißen; im Fußball wird damit außerdem ein kurzer Kopfstoß gegen den Ball beschrieben.

  • niederbrennenVerb

    Niederbrennen kann heißen, etwas durch Feuer zu zerstören oder selbst durch Feuer zerstört zu werden. Auch eine Kerze kann niederbrennen: Sie wird beim Brennen kleiner. Der Satzbau und das Hilfsverb zeigen wichtige Unterschiede: jemand hat etwas niedergebrannt, aber etwas ist niedergebrannt.

  • niederdrückenVerb

    Niederdrücken bedeutet, etwas durch Druck nach unten zu bewegen. Übertragen kann etwas einen Menschen seelisch bedrücken oder eine Macht Menschen unterdrücken. Welche Bedeutung vorliegt, zeigen das Objekt und der Zusammenhang.

  • niedergehenVerb

    Niedergehen kann landen, heftig herabfallen oder zu Boden stürzen bedeuten. Seltener beschreibt es ein langsames Herabsinken oder einen Untergang. Das Verb sagt allein noch nicht, wodurch die Bewegung verursacht wurde oder welche Folgen sie hat.

  • niederhaltenVerb

    Niederhalten bedeutet, etwas am Boden oder in einer unteren Stellung zu halten. Übertragen heißt es, Menschen an ihrer freien Entfaltung zu hindern oder die Entwicklung eines Widerstands zu unterdrücken. Welche Bedeutung gemeint ist, zeigt das Objekt.

  • niederkämpfenVerb

    Niederkämpfen bedeutet, einen Gegner im Kampf zu besiegen. Übertragen kann man Gefühle oder innere Regungen unter großer Anstrengung zurückhalten. Der Ausdruck betont den Widerstand, der überwunden wird.

  • niederkommenVerb

    Niederkommen bedeutet gehoben, ein Kind oder mehrere Kinder zur Welt zu bringen. Das Wort begegnet besonders in förmlichen, älteren oder literarischen Darstellungen einer Geburt. Es heißt: Sie ist mit einem Kind niedergekommen.

  • niederlassenVerb

    Sich niederlassen kann bedeuten, sich zu setzen oder an einem Ort dauerhaft ansässig zu werden. Ohne sich heißt niederlassen veraltend etwas herunterlassen. Welche Bedeutung passt, zeigen Ergänzungen wie auf einer Bank oder in einer Stadt.

  • niederlegenVerb

    Niederlegen bedeutet unter anderem, etwas hinzulegen, eine Tätigkeit oder ein Amt aufzugeben oder etwas schriftlich festzuhalten. Sich niederlegen heißt, sich hinzulegen und auszuruhen. Der Gegenstand und die Satzform entscheiden über die Bedeutung.

  • niedermachenVerb

    Niedermachen bedeutet umgangssprachlich, jemanden oder etwas stark herabzusetzen. Das Wort kann außerdem ein brutales Töten bezeichnen. Welche Bedeutung gemeint ist, muss aus dem Zusammenhang hervorgehen; heftige Kritik und körperliche Gewalt dürfen nicht gleichgesetzt werden.

  • niedermetzelnVerb

    Niedermetzeln bedeutet, Menschen äußerst brutal zu töten. Häufig wird das Wort für Gewalt gegen mehrere oder wehrlose Menschen verwendet. Es hebt die Grausamkeit des Geschehens hervor und ist keine neutrale Umschreibung für jedes Töten.

  • niederringenVerb

    Niederringen bedeutet, einen Gegner im Kampf zu Boden zu bringen oder nach einer Auseinandersetzung zu besiegen. Übertragen kann man auch starke Gefühle oder Zweifel unter großer Anstrengung überwinden. Das Verb wirkt gehoben und betont den Widerstand, der bezwungen wird.

  • niederschmetternVerb

    Niederschmettern bedeutet, jemanden heftig zu Boden zu schlagen oder im übertragenen Sinn schwer zu erschüttern und mutlos zu machen. Im zweiten Gebrauch beschreibt das Verb eine starke seelische Wirkung, keine körperliche Bewegung.

  • niederschreibenVerb

    Niederschreiben bedeutet, Erlebnisse, Gedanken oder andere Inhalte schriftlich festzuhalten. Das Verb richtet den Blick auf die entstehende schriftliche Fassung. Es legt nicht fest, ob jemand von Hand oder mit einer Tastatur schreibt.

  • niedersinkenVerb

    Niedersinken bedeutet, sich sinkend nach unten oder zu Boden zu bewegen. Eine Person kann etwa in einen Sessel oder auf die Knie niedersinken. Der Ausdruck beschreibt den Bewegungsablauf; die Ursache muss der Zusammenhang erklären.

  • niedersteigenVerb

    Niedersteigen bedeutet, von einer höheren Stelle nach unten zu steigen. Das Verb ist gehoben und begegnet besonders in erzählenden oder feierlichen Texten. Im Alltag sind hinuntersteigen, heruntersteigen oder absteigen häufig die vertrauteren Wörter.

  • niederstimmenVerb

    Niederstimmen bedeutet, jemanden bei einer Abstimmung zu überstimmen oder einen Vorschlag durch eine Stimmenmehrheit abzulehnen. Das Verb hebt häufig eine deutliche Niederlage nach einer Auseinandersetzung hervor. Die tatsächliche Mehrheit muss aus dem Abstimmungsergebnis hervorgehen.

  • niederstreckenVerb

    Niederstrecken bedeutet gehoben, jemanden durch einen gewaltsamen Angriff schwer zu verletzen und zu Boden zu bringen. Selten heißt sich niederstrecken auch, sich hinzulegen oder auszustrecken. Das Reflexivpronomen verändert hier den Bedeutungsbezug deutlich.

  • niederstürzenVerb

    Niederstürzen bedeutet gehoben, zu Boden oder von oben herab zu stürzen. Das Wort beschreibt eine heftige Bewegung nach unten. Es heißt: stürzt nieder, stürzte nieder, ist niedergestürzt.

  • niedertrampelnVerb

    Niedertrampeln bedeutet umgangssprachlich, etwas durch Darauftreten flach zu machen, umzuknicken oder zu beschädigen. Das Wort betont eine grobe oder unachtsame Wirkung der Schritte. Häufig geht es um Pflanzen oder weiche Flächen.

  • niedertretenVerb

    Niedertreten bedeutet, etwas Aufrechtes durch Darauftreten umzuknicken oder flach zu machen. Es kann außerdem heißen, einen Untergrund durch Tritte zu verdichten. Der Zusammenhang entscheidet, ob ein Schaden oder eine beabsichtigte Befestigung beschrieben wird.

  • niederwerfenVerb

    Niederwerfen heißt unter anderem, sich zu Boden zu werfen oder einen Gegner zu besiegen. Gehobensprachlich kann es auch eine Krankheit oder ein Erlebnis bezeichnen, das jemanden stark schwächt oder erschüttert. Reflexivpronomen und Kontext unterscheiden die Verwendungen.

  • niederzwingenVerb

    Niederzwingen bedeutet gehoben, jemanden mit Kraft oder Überlegenheit zu Boden zu bringen und dadurch zu besiegen. Übertragen kann man auch ein starkes Gefühl niederzwingen, es also mit Anstrengung unterdrücken oder beherrschen.

  • niesenVerb

    Niesen bezeichnet das plötzliche, meist reflexartige Ausstoßen von Luft durch Nase und Mund. Die üblichen standardsprachlichen Vergangenheitsformen heißen nieste und hat geniest .

  • nivellierenVerb

    Nivellieren bedeutet bildungssprachlich, Unterschiede durch Angleichung zu verringern oder aufzuheben. Im Vermessungswesen bezeichnet es das Bestimmen von Höhenunterschieden. Selten wird es auch für das tatsächliche Ebnen eines Geländes verwendet; Messen und Ebnen sind dabei zu unterscheiden.

  • nominierenVerb

    Nominieren bedeutet, jemanden als Kandidaten, Anwärter oder Teilnehmer zu benennen. Wer für einen Preis nominiert ist, hat ihn dadurch noch nicht gewonnen. Im Sport kann das Wort auch die Auswahl für eine Teilnahme oder einen Einsatz bezeichnen.

  • nörgelnVerb

    Nörgeln bedeutet, auf unzufriedene, kleinliche oder mürrische Weise Kritik zu äußern. Das Wort ist abwertend. Es kann die allgemeine Art des Redens oder das Kritisieren einer bestimmten Sache beziehungsweise Person bezeichnen.

  • normalisierenVerb

    Normalisieren heißt, etwas wieder in einen üblichen Zustand zu bringen. Sich normalisieren bedeutet, in einen solchen Zustand zurückzukehren. In der Tontechnik kann normalisieren außerdem das Anpassen des Pegels einer Aufnahme bezeichnen.

  • normenVerb

    Normen bedeutet, für etwas eine Norm zur Vereinheitlichung aufzustellen oder etwas an einer solchen Norm auszurichten. Im übertragenen Gebrauch kann das Verb auch kritisch ausdrücken, dass individuelle Unterschiede einem festen Muster untergeordnet werden.

  • normierenVerb

    Normieren bedeutet, etwas nach einem einheitlichen Schema festzulegen oder an einer Norm auszurichten. In mathematischen Zusammenhängen kann es darum gehen, Größen auf einen festgelegten Maßstab zu beziehen. Was genau verändert wird, muss der Zusammenhang erläutern.

  • nötigenVerb

    Nötigen bedeutet, jemanden unter Druck zu einem Verhalten zu veranlassen. Auch Umstände können jemanden nötigen, etwas zu tun. In einem weiteren Gebrauch kann eindringliches Zureden oder Auffordern gemeint sein.

  • nuancierenVerb

    Nuancieren bedeutet, etwas fein abzustufen oder kleine Unterschiede deutlich zu machen. Eine Aussage lässt sich etwa durch genauere Unterscheidungen nuancieren. Gemeint ist kein beliebiges Ausschmücken, sondern eine feinere Abstimmung.